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2015 | Drage | Sylvia (43) und Miriam (12) Schulze vermisst

Ungeklärte Fälle im Focus.
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Re: Drage: Familie Schulze spurlos verschwunden

#121

Ungelesener Beitrag von Salva » Mo, 11. Jul. 2016, 12:51

@Jenny G.
Ich bin der Meinung, dass es erst weitergehen wird, wenn die beiden Frauen gefunden werden. Und ob dann noch etwas brauchbares festgestellt werden kann, steht in den Sternen. Falls sie tot sein sollten, jedenfalls.
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Re: Drage: Familie Schulze spurlos verschwunden

#122

Ungelesener Beitrag von Salva » So, 4. Sep. 2016, 16:07

Der Fall bei Aktenzeichen XY Spezial:
https://www.youtube.com/watch?v=aAw2y2LNTBA
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2015 | Drage | Sylvia (43) und Miriam (12) Schulze vermisst

#123

Ungelesener Beitrag von Salva » Sa, 27. Mai. 2017, 09:42

22. Mai 2017: Ein Privatermittlerteam hatte bereits im Dezember 2016 nahe des Wohnortes der Schulze's rund 20 Kleidungsstücke an einem Entwässerungskanal in der Drager Feldmark gefunden und der Polizei übergeben. Darunter sollen eine abgeschnittene Jeanshose (evtl. auch Jeansrock) mit einem Schnürsenkel als Gürtel und ein gebastelter Stern aus Plastikperlen gewesen sein. Eine Zeugin mutmaßt, die Dinge könnten der 12-jährigen Tochter Miriam gehören. Die Polizei lässt die Funde, die seit Anfang des Jahres beim LKA Hamburg liegen, derzeit auf DNA-Spuren untersuchen. "Bei einem positiven Ergebnis wäre dies womöglich eine neue Spur, denn nachdem die Familie als vermisst gemeldet worden war, hatte die Polizei das Gebiet mit Hunden weiträumig abgesucht. Es ist fast nicht möglich, dass Kleidungsstücke dabei übersehen worden waren. Theoretisch könnten die Klamotten auch später dort abgelegt worden sein.", sagte Polizeisprecher Jan Krüger.

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2015 | Drage | Sylvia (43) und Miriam (12) Schulze vermisst

#124

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mi, 21. Mär. 2018, 14:58

20. Januar 2018
In der Geschichte der seit Juli 2015 verschwundenen Familie Schulze aus Drage schließt die Justiz ein Kapitel.
Das Amtsgericht Winsen teilte am Donnersta gnachmittag mit, dass das Haus der Schulzes verkauft werden kann. Entsprechende Erklärungen des Nachlass- und des Abwesenheitspflegers lägen vor, ein notarieller Kaufvertrag könne jetzt abgewickelt werden.

Das Schicksal von Marco, Sylvia und Mariam Schulze bewegte im Sommer 2015 die Republik. Die Polizei geht davon aus, dass alle drei nicht mehr am Leben sind, auch wenn nur ein Leichnam gefunden wurde. Am 22. Juli, dem letzten Schultag, bevor in Niedersachsen die Ferien begannen, wurde die Mutter das letzte Mal lebend gesehen, ihr Mann einen Tag später. Danach verliert sich die Spur der Schulzes. Sie wurden als vermisst gemeldet. Eine Suche begann, die Polizei ging schnell von einem Verbrechen aus. Am 31. Juli fanden Taucher den Leichnam des 41-Jährigen bei Lauenburg in der Elbe. Wahrscheinlich war er mit einem von einer Baustelle stammenden Klotz in die Tiefe gesprungen, im Fluss wurde auch ein Fahrrad der Familie entdeckt.
Mutter und Tochter bleiben verschwunden

Die These der Sonnderkommission um Hauptkommissar Michael Düker damals: Es ist etwas Schreckliches geschehen, das die Familie aus dem Gleichgewicht brachte. Möglicherweise brachte der Vater seine 43 Jahre alte Frau und die zwölfjährige Miriam um, verscharrte ihre Leichen und nahm sich anschließend das Leben. (...)
Landeszeitung
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2015 | Drage | Sylvia (43) und Miriam (12) Schulze vermisst

#125

Ungelesener Beitrag von Salva » Mi, 21. Mär. 2018, 15:32

Okay... dass das Haus der Familie Schulze verkauft werden darf, ist eine Sache. Aber solange die Leichen von Sylvia und Mariam Schulze nicht gefunden werden, würde ich nicht zwingend von einem Tötungsdelikt ausgehen. Für mich bleibt der Fall jedenfalls ein Mysterium.
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2015 | Drage | Sylvia (43) und Miriam (12) Schulze vermisst

#126

Ungelesener Beitrag von Jenny G. » Fr, 17. Aug. 2018, 12:30

Hier gibt es einen kleinen Beitrag zu dem Fall vom 16.08.2018 bei "Hallo Deutschland":
Hallo Deutschland vom 16.08.2018
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2015 | Drage | Sylvia (43) und Miriam (12) Schulze vermisst

#127

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mo, 3. Sep. 2018, 04:43

Wie verschwindet eine Familie so einfach?

29.08.2018, 16:55 Uhr
Kann eine komplette, bürgerliche Familie verschwinden? Am Stadtrand von Hamburg ist 2015 genau das passiert. Die Fahnder stehen im Fall Schulze vor einem Rätsel: Polizeihunde haben Geruchsspuren an einem Weier in Niedersachsen gefunden. Doch die passen nur schwer in den möglichen zeitlichen Ablauf einer Mordtat.
Es ist der 22. Juli, ein Mittwoch. In Niedersachsen ist der letzte Schultag vor den großen Ferien. Die zwölfjährige Miriam aus Drage, ein lebensfrohes Kind, ist in der Schule seit Tagen krank gemeldet. Trotz des Unwohlseins chattet sie über Mittag per Whatsapp mit ihrer Freundin. Sie ist, wie viele Mädchen in ihrem Alter, in Pferde vernarrt und für das Wochenende zu einem Reitausflug angemeldet.

Sylvia Schulze, 43, ihre Mutter, verlässt um 16.20 Uhr ihren Arbeitsplatz im Lidl-Markt in Geesthacht. Ihr Mann hatte sie angerufen und gebeten, dass sie vorzeitig kommt. Miriam gehe es nicht so gut. Sylvia fährt mit ihrem grauen Dacia nach Hause in das rot geklinkerte Haus am südlichen Rand der Ortschaft.

Am Nachmittag führt Sylvias Mann Marco, 41, mehrere Telefongespräche von zu Hause aus, darunter um 17.25 Uhr mit dem Reiterhof, auf dem er aushilft, und um 19.33 mit seinem Schwiegervater. Er erzählt ihm zu dessen Erstaunen, Frau und Tochter schliefen bereits. Um 20.58 Uhr meldet sich sein Handy vom Netz ab.

Miriams Chat, Sylvias Heimfahrt und Marcos Telefonate sind die letzten nachvollziehbaren Lebenszeichen von drei Menschen aus der Elbmarsch. Seit diesem frühen Mittwochabend im Sommer des Jahres 2015 hat niemand mehr etwas gehört, das ihnen mit Sicherheit zugeordnet werden kann. Der Fall hat die Rätsel in der jüngeren bundesdeutschen Kriminal-Chronik um ein Kapitel reicher gemacht. (…)

Das Haus der Familie Schulze hat lange leer gestanden und ist jetzt verkauft. Der Verkaufserlös liegt auf einem Sperrkonto, die verschwundenen Erben von Marco Schulze sind ja nur vermisst und nicht für tot erklärt. In der Elbmarsch bleibt der Fall ein Thema.

Die Lokalzeitung Winsener Anzeiger hat fünf Szenarien durchdekliniert.

Szenario 1: Deckt sich mit der Polizeitheorie vom „erweiterten Suizid“. Marco Schulze hat die Familie getötet und danach sich selbst.

Szenario 2: Sylvia Schulze hat ihren Mann umgebracht und sich mit der Tochter ins Ausland abgesetzt.

Szenario 3 und 4: Andere haben Marco Schulze oder seine ganze Familie getötet – warum auch immer.

Szenario 5: Sylvia Schulze wollte sich von Marco trennen. Sie hat sich mit der Tochter Miriam ins Ausland abgesetzt. Marco Schulze hat das nicht verwunden und sich in der Elbe das Leben genommen. (...)
T-Online
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#128

Ungelesener Beitrag von NiJo » Di, 4. Sep. 2018, 20:59

Mein Bauchgefühl sagt mit das #1 stimmt
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#129

Ungelesener Beitrag von Salva » So, 9. Sep. 2018, 13:19

@NiJo
Sehe ich auch so. Ich habe zwar noch nie von einem Fall von erweiterten Suizid gehört, bei dem der Initiator darauf bedacht war, seine Familie und sich selbst auf Ewig unauffindbar von der Bildfläche verschwinden zu lassen, aber es gibt immer ein erstes Mal.

Szenario 2 + 5: Dass sich eine Person absetzt, darin sehe ich kein Problem. Obwohl das auf Dauer nicht einfach sein dürfte. Dass sich aber zwei Personen absetzen, von denen eine noch ein Kind ist, ist schon wesentlich komplizierter und daher auch unwahrscheinlicher. Unmöglich aber sicherlich nicht.

Szenario 3 + 4: Wer könnte ein Motiv gehabt haben, eine ganze Familie auszulöschen? Im Fall Andreas Darsow soll es jahrelange Lärmbelästigung gewesen sein. Und im Fall Schulze? :thinking:
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#130

Ungelesener Beitrag von schimmel-reiter » So, 4. Nov. 2018, 03:21

Dass man bisher keine Leichen fand, über ein Motiv rätselt, das sagt doch dass da etwas sehr schräg gelaufen ist. Was bei den Ermittlern, die Richtigen, nicht diese schrägen PETsyeudo Vögel da aus dem schönen-Feld, sicher auch in den Akten unter Tathergangshypothese steht. Aber aus nachvollziehbaren Gründen nicht an die große Glocke gehängt wird.

Erweiterter Suizid ohne plausiblen Grund? Glaube ich nicht. Warum versteckt jemand die Toten wenn er sich danach suizidiert? Doch deswegen das die Gründe für die Nachwelt ein Rätsel bleiben. Und sein Ruf nicht angetastet wird.

Was wäre wenn – als fiktive Möglichkeit. Wenn etwas passiert ist das auf keinen Fall, unter keinen Umständen an die Öffentlichkeit kommen darf. Und bei gut versteckten Leichen auch nicht heraus kommt wenn die z. B. 10 Jahre später gefunden werden. Weil die Zeit alle Spuren verdeckt hat. (Mit Glück nur FAST alle) Wer mitdenkt weis was ich meine. Ein Haar an der falschen Stelle – schon ist das Motiv klar.
Die Familie soll der Hort der Ruhe und Geborgenheit sein. Ist oft aber auch der Tatort. Der einer hohen Dunkelziffer unterliegt. Eben wegen dem – was sagen die Leute?

Salva
Was ich bei den Suchtrupps am Wasser vermisse ist der Einsatz vom Fish Finder. Mit diesen billigen, primitiven Dingern ist auch der Uferbereich relativ schnell abgesucht. Ich habe damit die besten Erfahrungen gemacht. Weil es reicht einen Minikahn mit E-Motor zu nehmen. Selbst bei Tiefen um und über 20 Meter - die Metallsonde ca. 2 Meter über Grund, den Fish-Finder dahinter,
die Ergebnisse waren super.
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#131

Ungelesener Beitrag von Salva » So, 4. Nov. 2018, 17:21

@schimmel-reiter
Wenn ich so sehe, aus welchen Gründen Väter und auch Mütter ihre Familie auslöschen... Ausschließen würde ich Motive wie Alkoholprobleme, Führerscheinentzug und Arbeitsplatzverlust, auch wenn es "nur" der Zweitjob war, deshalb erst recht nicht. An was denkst du denn?

Auch bei der Suche von Personen hatten wir immer Side Scan- Technologie eingesetzt und ich weiß, dass die auch die Tauchergruppen der Polizeien einsetzt. Allerdings gibt es Umstände, wo die beste Technik nichts nützt und ohne Taucher gar nichts geht. Aufgrund meiner Erfahrungen bei Unterwassereinsätzen würde ich nach einer abgeschlossenen Suche jedenfalls nie behaupten, dass sich im Seppenser Mühlenteich keine Leichen befinden.
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#132

Ungelesener Beitrag von schimmel-reiter » So, 4. Nov. 2018, 19:56

Kann man hier Missbrauch ausschliessen?
Imho macht das bei der derzeitigen Kenntnislage den größten Sinn.
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#133

Ungelesener Beitrag von Salva » So, 4. Nov. 2018, 21:03

schimmel-reiter hat geschrieben:
So, 4. Nov. 2018, 19:56
Kann man hier Missbrauch ausschliessen?
Missbrauch in welcher Konstellation? Und glaubst du, dass das der Grund dafür ist, dass der Vater seine Familie spurlos verschwinden ließ? Um Spuren bzw. Hinweise in diese Richtung verschwinden lassen zu können?
So ein Missbrauch müsste dann aber derart aktuell gewesen sein, dass der Rest der Angehörigen noch gar nichts davon wissen konnte.
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#134

Ungelesener Beitrag von schimmel-reiter » So, 4. Nov. 2018, 22:07

War da nicht was mit - die Tochter ist krank? Wenn sie "gerade krank" geworden war?
Von der Zeit des Anrufes bis seine Frau kam - da geht viel. Und sind beide Opfer innerhalb 20 Minuten im Plastiksack, der gut verklebt, dann gibt es auch keine Geruchsspuren. Und im Auto nur die der Tatortberechtigten, kein Leichengeruch. Zum anderen, die rostige Schubkarre fehlt ja eh. Dazu noch - Als Chemie Arbeiter war ihm die Wirkung von Löschkalk sicher nicht unbekannt.

PS lässt sich die Zeit fürs Ändern nicht verlängern? Ich habe sonst immer so 3-5 Stunden.... :)
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#135

Ungelesener Beitrag von Salva » Mo, 5. Nov. 2018, 00:13

schimmel-reiter hat geschrieben:
So, 4. Nov. 2018, 22:07
War da nicht was mit - die Tochter ist krank? Wenn sie "gerade krank" geworden war?
Miriam blieb am letzten Schultag zuhause, weil sie krank war. T-Online schreibt dazu aber noch am 29. August 2018, dass sie "seit Tagen" krank gemeldet war. Ihre Mutter ging wie gewöhnlich zur Arbeit, was ja eindeutig bestätigt ist und über die Mittagszeit chattete Miriam per WhatsApp mit ihrer Freundin. Wenn also etwas in Richtung Missbrauch geschehen ist, dann zwischen dem Chat und dem Anruf bei Mutter Sylvia, die daraufhin ihren Arbeitsplatz bei Lidl in Geesthacht um 16:20 Uhr frühzeitig verlässt. Das ist zwar möglich, würde aber "nur" ein weiteres Motiv für einen erweiterten Suizid erklären.

Das Verpacken der Leichen in Plastiksäcken ist durchaus nachvollziehbar. Wenn es diese Zeugin nicht gäbe:
Doch Wochen später, im August 2015, scheint sich alles zu ändern: Eine Zuschauerin sieht einen Fahndungsaufruf bei "XY" und meldet sich noch am Abend der Sendung bei der Polizei. Denn sie war am 22. Juli nachmittags am Seppenser Mühlenteich spazieren. Der Ort liegt 45 Kilometer westlich von Drage.

Was sie erzählt, könnte bedeuten: Die Zuschauerin ist hier Zeugin des Mordgeschehens geworden. Michael Düker, damals Chef der SoKo, berichtet, sie habe im Wald ein paar Minuten entfernt "Geräusche und laute Schreie einer Frau" gehört, Worte wie "Spinnst du?" und "Nein, Papa". Dann ein Plopp wie das Platzen eines Luftballons oder das Zuschlagen einer Autotür.

Vor allem: In dieser Auseinandersetzung ist drei Mal der Spitzname von Sandra K. gefallen, der Tochter aus der ersten Ehe von Sylvia Schulze. Sie wohnt in der Nähe von Holm-Seppensen. Die Mittzwanzigerin wird später in einem Interview mit dem Magazin "Closer" bestätigen: "Mein Spitzname ist gefallen, den sonst niemand kannte."
Am Morgen nach der Sendung wird's dann noch interessanter, denn da findet die Suchaktion am und im Mühlenteich statt:
Am Morgen nach der Sendung wird der bis zu fünf Meter tiefe Mühlenteich Schauplatz einer umfangreichen kriminaltechnischen Ermittlung. Die Fahnder schicken ein Sonarboot auf den Grund. Doch während das Boot 17 mögliche Gegenstände im Teich erkennt, nur keine Leichen, und auch die dem Boot folgenden Taucher nichts finden außer Baumstümpfe und Abfall, schlagen die eingesetzten Hunde am Ufer an. Danach ist sicher: Die Schulzes waren hier. Die Geruchsspuren aller drei Familienmitglieder führen zum Teich. Vom Teich weg erkennen die Tiere nur die Fährte von Marco.
Woher kommen die Geruchsspuren? Und was den Löschkalk betrifft: der kann auch zur Beschleunigung des Verwesungsprozesses genutzt werden. Gab es Löschkalk im Hause Schulze? Oder Spuren davon? Das Zeug ist derart fein und staubt wie verrückt, da lassen sich Spuren niemals vermeiden. Darüber ist aber nichts bekannt und selbst wenn, führt das leider nicht zu den mutmaßlichen Leichen von Mutter und Tochter.

schimmel-reiter hat geschrieben:
So, 4. Nov. 2018, 22:07
PS lässt sich die Zeit fürs Ändern nicht verlängern? Ich habe sonst immer so 3-5 Stunden.... :)
Also die Bearbeitungszeit für Beiträge liegt bei 10 Minuten, die Löschzeit bei 5. Das ist mehr als ausreichend wenn du bedenkst, dass du deinen Beitrag im Voll-Editor solange bearbeiten und vor dem Absenden so oft in der Vorschau lesen und korrigieren kannst, bis der Fall eines Tages gelöst ist :)
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#136

Ungelesener Beitrag von schimmel-reiter » Mo, 5. Nov. 2018, 08:53

Moin
Alles richtig, das Geschehen am Teich muss dann nach 17:30, eher noch 18-18:30 gewesen sein. Der Teich ist aber ein beliebtes Angelgewässer. Und da hockt immer irgendwo einer im Gebüsch. Zum anderen ist es fast unmöglich vom Ufer zwei Leichen, egal mit wieviel Gewicht, so zu versenken das die nach drei - vier Wochen nicht mehr sichtbar sind.
Hier wäre es gut zu wissen ob sich die Witterung der Hunde, der Ort mit dem der Gesprächsfetzen deckt. Davon habe ich nirgends etwas gelesen.
Das Geräusch - nirgends ist von zweien zu lesen, Knallen vom Luftballon, Autotür o. ä. Schalldämpfer? Passt dann nur zu einem Schuß.

Hunde sind keine Roboter und diesem Mantrailer Hype traue ich nicht. Erfahrene Ausbilder und Hundeführer sagen das es nach Wochen nicht mehr funktioniert. Ich muss mir mal die Topo Karte vorsuchen, wenn ich nicht irre waren wir um 1993-94 auch an und auf dem Tümpel.
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#137

Ungelesener Beitrag von Salva » Mo, 5. Nov. 2018, 21:33

@schimmel-reiter
Ich bin der Meinung und bleibe auch dabei, dass man einen möglichen Ablageort erst dann ausschließen kann, wenn das Suchobjekt wo anders gefunden wurde. Da ich nicht an der der Suchaktion beteiligt war und auch diesen Teich mit seinen Gegebenheiten nicht kenne, schließe ich den erst recht nicht als Ablageort aus. Und was diese Zeugenaussage betrifft, die steht solange im Raum, bis auch da das Gegenteil bewiesen ist.
Deine Aussage über Mantrailing kann ich unterschreiben. Ein Spürhund kann eine Spur und in der Folge eine Person finden, muss aber nicht. Dass es Erfolge gab, ist unbestritten. Niederlagen gab es allerdings auch. Aber auch da gilt doch: Die Spur "Drei gehen hin, einer kommt zurück" steht solange im Raum, bis sie zweifelsfrei ausgeschlossen werden kann und genau so verhält es sich mit der Timeline der Ereignisse an jenem Tag. Alles kann, nichts muss.
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#138

Ungelesener Beitrag von schimmel-reiter » Di, 6. Nov. 2018, 22:24

Richtig. Alles kann, nichts muss so gewesen sein.

Zum Teich selber, der ist etwa 5 Meter tief ab 1,50 Null Sicht und es gab 1990 nur zwei Stellen am Nordufer wo man relativ unbeobachtet etwas hätte versenken können. (lt Google Maps ist das auch heute noch so) Der Grund trägt im Mittel 20-30cm Sediment, deswegen setze ich eine Kiste Wodka dagegen. Das da keine von beiden drin liegt.
Die Aktion am Tietjensee war ja auch fürn Ar.... Was imho von vorn herein klar war.

Zu der Zeugin - nach dem Rummel - wird sie dann sagen ..."Sry, ich habe mich um einen Tag/Woche geirrt?"
Die Aussage ist für mich nicht schlüssig.

Nach dem was bekannt ist sehe ich das Ganze so. Es kam nach 17:00 Uhr zum tötlichen Streit. Der Anruf (17:25 kam dazwischen) Er tütet beide schnell ein, somit kein Leichengeruch. Packt Tochter M. in die Restmülltonne, seine Frau in die Schubkarre, zwei Säcke als Sichtschutz drüber. Um dann im Umkreis eine Stelle zu suchen wo etwas liegt. Am Ackerrand z. B. ein Rundballen, am Rand der Weide ein umgekippter Futtertrog usw.
Variante 1 er vergräbt den Sack, zieht, rollt den ursprünglichen Gegenstand wieder drüber.
Er entsorgt beide oder seine Frau in einem fremden Container der direkt zur Verbrennung geht.
Er entsorgt beide oder eine im Container der Firma. Vom Zeitfenster ist alles drin.
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#139

Ungelesener Beitrag von Salva » Mi, 7. Nov. 2018, 19:28

schimmel-reiter hat geschrieben:
Di, 6. Nov. 2018, 22:24
Der Grund trägt im Mittel 20-30cm Sediment, deswegen setze ich eine Kiste Wodka dagegen. Das da keine von beiden drin liegt.
Wohl kaum. Selbst in tieferen Schlamm lässt sich eine Leiche nicht so einfach versenken. Dennoch schließe ich nicht aus, dass sich Mutter und Tochter dort befinden. Irgendwo im Dickicht des Ufers und kurz unter der Wasseroberfläche wäre auch möglich.
schimmel-reiter hat geschrieben:
Di, 6. Nov. 2018, 22:24
Zu der Zeugin - nach dem Rummel - wird sie dann sagen ..."Sry, ich habe mich um einen Tag/Woche geirrt?"
Die Aussage ist für mich nicht schlüssig.
Mag sein. Mich macht halt stutzig, dass die Zeugin den Spitznamen der Ältesten gehört hatte den sonst keiner kennt.

Ich denke, wir könnten 100 Theorien darüber aufstellen was an jenem Tag geschehen ist und trotzdem kann alles ganz anders gewesen sein. Es gibt ja noch nicht einmal Beweise, dass die beiden Vermissten nicht mehr leben. Wahrscheinlichkeiten bzw. Statistiken hin oder her.
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#140

Ungelesener Beitrag von schimmel-reiter » Do, 8. Nov. 2018, 19:39

Theorien bringen so nichts, völlig richtig.

Ich frage mich aber ob man Beweise, da wo sie waren, auch gesucht hat.
Nämlich in den Steuergeräten der Autos, bzw. im Navi, so denn eingebaut.

Da aber imho im Nebel gestochert wurde ist dieses nicht geschehen.
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#141

Ungelesener Beitrag von Salva » So, 11. Nov. 2018, 17:38

schimmel-reiter hat geschrieben:
Do, 8. Nov. 2018, 19:39
Ich frage mich aber ob man Beweise, da wo sie waren, auch gesucht hat.
Nämlich in den Steuergeräten der Autos, bzw. im Navi, so denn eingebaut.
Es gibt Navi's mit Ortungsfunktion und natürlich auch andere Sender, die in Fahrzeugen eingebaut werden können. Soviel ich weiß, müssen die Navi's aber eingeschaltet sein, damit die ihre Position per GSM oder GPS übermitteln können und die Diebstahlsicherungen mit Ortungstechnik finden sich eher in teueren Fahrzeugen. Ob die Schulzes solche Geräte hatten?
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#142

Ungelesener Beitrag von schimmel-reiter » So, 11. Nov. 2018, 19:37

Die Steuergeräte zeichnen jeden Start auf. Das die Hersteller davon keine Reklame machen? Ist logisch.

Das die Niederlassungen oder Servicehändler nur das Equipment zum Auslesen haben, was Service und Garantie abdeckt, auch logisch. Ab ca. 2006 kann ich sehen wann wer mit welchem registrierten Schlüssel geöffnet und gestartet hat, wie lange der Motor lief, wann ein sporadischer Fehler auftrat usw. Je nach Software und Hersteller wird nicht jeder Start oder die Fahrstecke, gerade kurze Fahrten, verzeichnet. Liegt aber gerade in so einem Zeitfenster der wichtige Tatzeitpunkt, schaut man z. B. im ABS Block/Steuergerät. Ob dort etwas hinterlegt ist. Dto. ESP, usw. Der Sandero 2008-2012 hat da sicher erhebliches Potenzial zum Auslesen. Und da das alles alte Renault Technik ist, gibt es immer was zu finden.
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#143

Ungelesener Beitrag von Salva » Mo, 12. Nov. 2018, 19:33

@schimmel-reiter
Da ich die Kriminaltechniker insgesamt für recht pfiffige Leute halte, denke ich, dass die auch auf diese Ideen gekommen sind. Was die Ermittler mit den Untersuchungsergebnissen machen, ist aber eine andere Frage.

Ich habe gerade einen Konfigurator für den Dacia Sandero aufgerufen. Von dem gibt es fünf Ausstattungsniveaus, wobei lt. den Fotos auf den Fahndungsplakaten praktisch nur die Varianten
- Access
- Essential und
- Comfort
infrage kommen. Ein bordinternes Navigationssystem haben diese Typen schon mal nicht. Dafür aber ESP + ASR + Berganfahrhilfe und ABS mit EBV und somit genügend Sensortechnik zum checken.
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2015 | Drage | Sylvia (43) und Miriam (12) Schulze vermisst

#144

Ungelesener Beitrag von schimmel-reiter » Mo, 12. Nov. 2018, 23:39

Salva hat geschrieben:
Mo, 12. Nov. 2018, 19:33
infrage kommen. Ein bordinternes Navigationssystem haben diese Typen schon mal nicht. Dafür aber ESP + ASR + Berganfahrhilfe und ABS mit EBV und somit genügend Sensortechnik zum checken.
Sicher sind viele KT Leute gut drauf. Hier wird aber mit den Fahrzeiten im Nebel gestochert. Daher gehe ich davon aus das da nichts gecheckt wurde.
Denn in vier weiteren Vermisstenfällen, wo die Fahrzeuge an unorthodoxen Orten standen, da hatte man es auch "vergessen."
Und ob es auf meinen "Zaunpfahlwink" nachgeholt wurde? :thinking:

Bei Rosi Strohfuß hätte man den Dacia Logan über die Herstellerleitung anpinnen können. So wie schon seit Jahren die Update aufgespielt werden. Nur jetzt dürfte es dazu zu spät sein.
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2015 | Drage | Sylvia (43) und Miriam (12) Schulze vermisst

#145

Ungelesener Beitrag von Salva » Mo, 12. Nov. 2018, 23:46

@schimmel-reiter
Es kann aber auch sein, dass die Öffentlichkeit längst nicht alles erfährt. Da es bislang keine Beweise für den Tod von Mutter und Tochter Schulze gibt, würde mich die Zurückhaltung von Informationen erst recht nicht wundern. Ich gebe dir aber auch recht: mitunter muss man sich über die Ermittlungen der Polizei schon die Nase rüpfen. Siehe aktuell das Malheur der Hamburger Cold Case- Unit.
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2015 | Drage | Sylvia (43) und Miriam (12) Schulze vermisst

#146

Ungelesener Beitrag von schimmel-reiter » Di, 13. Nov. 2018, 00:01

Ich denke jeder hofft das die Ermittler noch ein As im Ärmel haben.
Real ist es aber dann so, das es nicht mal der Schwarze Peter war.

Im Fall Doland wurde viel gemacht, Daten vom Steuergerät gehörten nicht dazu.
Was auch da vieles erklärt und ausgeschlossen hätte. Es ist wie mit vielen anderen Möglichkeiten.
Die Ossis hatten 1988 bereits Luminol mit Fit versetzt, unsere kamen 1995 damit langsam klar.
Und dann durften es nur die LKA´s. :dislike:
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2015 | Drage | Sylvia (43) und Miriam (12) Schulze vermisst

#147

Ungelesener Beitrag von Duchonin » So, 18. Okt. 2020, 14:43

sweetdevil31 hat geschrieben:
Mo, 3. Sep. 2018, 04:43
Die Lokalzeitung Winsener Anzeiger hat fünf Szenarien durchdekliniert.

Szenario 1: Deckt sich mit der Polizeitheorie vom „erweiterten Suizid“. Marco Schulze hat die Familie getötet und danach sich selbst.

Szenario 2: Sylvia Schulze hat ihren Mann umgebracht und sich mit der Tochter ins Ausland abgesetzt.

Szenario 3 und 4: Andere haben Marco Schulze oder seine ganze Familie getötet – warum auch immer.

Szenario 5: Sylvia Schulze wollte sich von Marco trennen. Sie hat sich mit der Tochter Miriam ins Ausland abgesetzt. Marco Schulze hat das nicht verwunden und sich in der Elbe das Leben genommen. (...)
Es fehlt ein Szenario: Sylvia und Miriam Schulze wurden entführt und Marco Schulze ermordet.

1. Suizid durch Ertränken ist selten.

2. Suizid durch Ertränken ist eine Quälerei. Da gibt es schneller und weniger schmerzhafte Methoden, sich selbst zu töten.

3. Warum hatte Marco Schulze Arbeitshandschuhe an ?

M.E. nach hat sich die Polizei zu früh auf eine These festgelegt.
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2015 | Drage | Sylvia (43) und Miriam (12) Schulze vermisst

#148

Ungelesener Beitrag von Salva » Fr, 2. Apr. 2021, 18:31

Fr, 2. April 2021: Knochenfund am Elbstrand - Spur im Vermisstenfall Sylvia und Miriam Schulze?
Zwei Teile menschlicher Knochen hat die Polizei in der Elbmarsch bei Drage im Landkreis Harburg sichergestellt. Spaziergänger waren am Mittwoch bei Niedrigwasser auf die Knochenteile am Elbstrand aufmerksam geworden, wie die Polizei mitteilt. Daraufhin wurde gestern nach weiteren Knochen gesucht. Ob ein Zusammenhang zu Straftatbeständen oder Vermisstenfälle bestehe, muss noch ermittelt werden, hieß es.

Im Sommer 2015 waren eine Mutter (43) und ihre Tochter (12) verschwunden. Der Vater wurde später aus der Elbe gezogen. Die Polizei ging in ihren Ermittlungen davon aus, dass der 41 Jahre alte Familienvater erst die beiden und dann sich selbst umgebracht hatte.

«Wir können uns definitiv nicht festlegen. Die Rechtsmedizin muss nun überprüfen, welches Geschlecht die Funde haben und wie alt sie sind», sagte ein Polizeisprecher. Aufgrund des Fundorts in der Nähe zum Wohnort der Familie könne ein Zusammenhang nicht ausgeschlossen werden.
Quelle: e110
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2015 | Drage | Sylvia (43) und Miriam (12) Schulze vermisst

#149

Ungelesener Beitrag von Duchonin » Mo, 12. Apr. 2021, 21:58

Irgendwie seltsam.

Am 02.02.2021 wurde in Drage ein totes Ehepaar gefunden.
2 Monate später werden Leichenteile gefunden.
Nun ist Drage nicht gerade Chicago.

Bestand irgendeine Verbindung zwischen dem toten Ehepaar und Familie Schulze ?

Übrigens sprach die Polizei erst von "erschossen" und danach "mit einem spitzen Gegenstand verletzt" .

02.02.2021 17:46
Schrecklicher Fund! Verwandter entdeckt totes Ehepaar in Doppelhaushälfte

Drage - In einer Doppelhaushälfte in Drage (Landkreis Harburg) an der Grenze zu Hamburg haben Beamte der Polizei am Dienstag zwei Leichen gefunden.
Die Spurensicherung ist bereits vor Ort.
Die Spurensicherung ist bereits vor Ort. © JOTO

Bei den Toten soll es sich laut Polizei um ein Ehepaar handeln.

Nach ersten Informationen wurden die Einsatzkräfte gegen 13.30 Uhr zu dem Wohnhaus in der Drennhäuser Straße gerufen. Wie auch das Hamburger Abendblatt berichtet, weisen wohl erste Spuren darauf hin, dass der Ehemann möglicherweise erst seine Frau und dann sich selbst erschoss.

Die Polizei bestätigte dies allerdings noch nicht.

Auch weitere Hintergründe sind bislang noch völlig unklar.

Die Spurensicherung ist bereits vor Ort. Der Bereich um das Wohnhaus wurde weiträumig abgesperrt.

Update, 18.46 Uhr: Verwandter entdeckte die Toten im Haus
Die Polizei war mit mehreren Streifenwagen vor Ort.

Wie die Polizei am Dienstagabend weiter berichtete, hatte ein Verwandter die 56-jährige Frau und ihren 57-jährigen Ehemann leblos im Haus gefunden.

Angehörige hatten das Paar zuvor zu einem Termin erwartet, zu dem es nicht erschienen war.

Sofort wurden mehrere Streifenwagen der Polizei sowie ein Rettungsdienst alarmiert. Doch für den Mann und die Frau kam jede Hilfe zu spät. Ein Kriseninterventionsteam kümmerte sich vor Ort um die Angehörigen.

Ersten Ermittlungen zufolge soll der Mann seine Frau zunächst mit einem scharfen Gegenstand tödlich verletzt haben. Anschließend nahm er sich möglicherweise selbst das Leben.

Hinweise auf die Beteiligung weiterer Personen gebe es zum jetzigen Zeitpunkt nicht, so die Polizei weiter. Die Ermittlungen dauern aber noch weiter an.

https://www.tag24.de/justiz/polizei/zwe ... au-1823824
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#150

Ungelesener Beitrag von Duchonin » Do, 15. Apr. 2021, 12:10

thl. Elbmarsch. Noch immer gibt es kein Ergebnis, zu wem die Knochen gehören, die Ende März am Elbstrand in Stove von Spaziergängern gefunden wurden. Das bestätigt Polizeisprecher Jan Krüger dem WOCHENBLATT auf Nachfrage.
Wie berichtet, hatten Spaziergänger Ende März mehrere Knochen am Stover Strand entdeckt und die Polizei informiert. Auch in den Tagen danach sollen noch Knochen bei den Beamten abgegeben worden sein, heißt es. Allerdings sei nur ein Knochen dabei gewesen, der von einem Menschen stammt. "Alle anderen Knochen waren tierischen Ursprungs", so Krüger. Aus dem menschlichen Knochen werde jetzt die DNA extrahiert und anschließend abgeglichen. Bis ein Ergebnis vorliege, werde es aber noch einige Tage dauern.

https://www.kreiszeitung-wochenblatt.de ... se_a197971
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