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Mainz: Vermisste Susanna Maria Feldmann (14) ist tot l Urteil

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Mainz: Vermisste Susanna Maria Feldmann (14) ist tot l Anklageerhebung

#31

Ungelesener Beitrag von Salva » Fr, 8. Feb. 2019, 12:11

Fr, 8. Februar 2019: Der Prozess um den Mord an Susanna beginnt am 12. März vor dem Landgericht Wiesbaden
Die Anklage der Staatsanwaltschaft gegen Ali B. sei ohne Einschränkungen zugelassen worden, teilte das Gericht am Freitag mit.

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An einer Gedenkstätte in Wiesbaden haben Trauernde Kerzen abgestellt.
Foto: Tag24
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Mainz: Vermisste Susanna Maria Feldmann (14) ist tot l Anklageerhebung

#32

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mi, 13. Mär. 2019, 05:45

Ali B. gesteht Tötung von Susanna vor Gericht

12.03.2019, 16:18 Uhr
Ein Dreivierteljahr nach dem gewaltsamen Tod der 14-jährigen Susanna aus Mainz hat der Angeklagte Ali B. die Tötung des Mädchens gestanden.
"Bei der Mutter und beim Vater entschuldige ich mich", sagte der 22-jährige Iraker am Dienstag zum Auftakt des Mordprozesses vor dem Landgericht Wiesbaden. "Ich weiß, dass meine Entschuldigung nichts wieder gut machen kann."

Seitdem er im Gefängnis sei, habe er verstanden, dass er etwas sehr Schlimmes getan habe. "Ich habe ja auch Vater und Mutter", sagte der Flüchtling. "Ich weiß, dass es schlimm ist, dass es sehr weh tut. Ich bin bereit, alles zu machen, was ich kann."

Laut Anklage vergewaltigte Ali B. in der Nacht vom 22. zum 23. Mai 2018 Susanna in einem Feld. Susanna habe sich schon vorher bedroht gefühlt. Als die 14-Jährige später angekündigt habe, zur Polizei zu gehen, habe Ali B. sie von hinten angegriffen und erwürgt, sagte die Staatsanwältin. Anschließend habe er mit einer weiteren, bislang unbekannten Person ein Erdloch ausgehoben und die Tote vergraben. (...)

Vor der Tat habe er einvernehmlichen Sex mit Susanna gehabt, berichtete Ali B.. Susanna habe einmal abgelehnt, mit ihm zu schlafen, dann aber zugestimmt. "Es wurde vor meinen Augen schwarz, dann kam es zu diesem Ereignis. Ich weiß nicht, wie das geschehen konnte", sagte der 22-Jährige laut Übersetzung des Dolmetschers.

Anschließend habe er geschaut, ob das Mädchen noch am Leben sei, aber keinen Puls mehr gefühlt. Nach der Tat habe er die Leiche vergraben. Später habe er Angst bekommen und sei für einige Tage weggefahren. Von seiner Tat habe er seiner Freundin und einem Freund berichtet. Die hätten ihm nicht geglaubt. (...)
Vollständiger Bericht bei T-Online
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Mainz: Vermisste Susanna Maria Feldmann (14) ist tot l Anklageerhebung

#33

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Di, 19. Mär. 2019, 10:52

Elfjährige vergewaltigt? Start von zweitem Prozess gegen mutmaßlichen Susanna-Mörder

19.03.2019 06:15
Parallel zum Mordprozess im Fall Susanna wird Ali Bashar vom heutigen Dienstag an wegen der Vergewaltigung einer Elfjährigen vor dem Landgericht Wiesbaden stehen.
Mutmaßlicher Mittäter ist ein Jugendlicher, der laut Staatsanwaltschaft mindestens 14 Jahre alt ist. (…)

Wegen des Mordes an der 14 Jahre alten Susanna aus Mainz läuft seit 12. März die Hauptverhandlung gegen Ali Bashar. Der irakische Flüchtling hatte gestanden, das Mädchen im Mai 2018 in Wiesbaden umgebracht zu haben. (...)

In dem weiteren Verfahren gehts es nun um die mehrfache Vergewaltigung eines elf Jahre alten Mädchens in Wiesbaden.

Laut Staatsanwaltschaft hat Ali Bashar das Kind im April 2018 in sein Zimmer in der Asylunterkunft gelockt und dort zum Sex gezwungen.

Etwa einen Monat später sollen der 22-Jährige und der mitangeklagte Afghane das Mädchen nacheinander in der Nähe eines Supermarktes vergewaltigt haben.
Quelle: Tag24
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Mainz: Vermisste Susanna Maria Feldmann (14) ist tot l Prozess

#34

Ungelesener Beitrag von Salva » Do, 21. Mär. 2019, 19:57

Mi, 13. März 2019: Mord an Susanna: Ali Bashar will sich nicht mehr erinnern können
Ali Bashar hat zum Prozeßauftakt vor dem Wiesbadener Landgericht die Tat erneut gestanden. An den genauen Ablauf will er sich aber nicht mehr erinnern können. „Ich weiß nicht, wie das geschehen konnte. Es wurde vor meinen Augen schwarz“, zitierte das Wiesbadener Tagblatt seine Aussage während der Verhandlung am Dienstag.

Weiterhin bestreitet er hingegen, das damals 14 Jahre alte Mädchen vergewaltigt zu haben. Susanna habe freiwillig mit ihm Sex gehabt, betonte er. Der Prozeßauftakt gab auch einen Einblick in das Frauenbild des abgelehnten irakischen Asylbewerbers. „Bei einer Gutachterin haben Sie gesagt, was eine gute Frau ist: Nicht arbeiten, stattdessen putzen und kochen, keinen Kontakt zu Männern, darf nicht allein auf Straße, soll Jungfrau sein“, konfrontierte ihn der Vorsitzende Richter mit seinen Äußerungen. Auch an diese will sich Bashar heute nicht mehr erinnern können.

Ebenfalls angeklagt ist der 14 Jahre alte Mansoor Q., der die Polizei im Mai 2018 zu Susannas Leiche geführt hatte und dafür zeitweise als Held gefeiert wurde. Auch er soll sich an Susanna vergangen haben.
Quelle: JF
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#35

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Sa, 30. Mär. 2019, 06:38

Mord an Susanna: Hat Ali Bashar auf der Flucht einen weiteren Menschen getötet?

29.03.2019 08:23
Der Prozess gegen den Mörder der 14-jährigen Schülerin Susanna aus Mainz, Ali Bashar, läuft derzeit auf Hochtouren. Ein Zeuge und Mittäter in einem weiteren Prozess gegen Bashar, offenbarte nun ein weiteres grausames Detail.
Am Donnerstag betrat Mansoor Q., ein 14-Jähriger der zusammen mit dem irakischen Flüchtling eine Elfjährige vergewaltigt haben soll, den Zeugenstand. Er wirkte laut Informationen der Bild-Zeitung verstört, mied den Blickkontakt mit Bashar.

Daraufhin musste der 22-Jährige den Gerichtssaal verlassen, verfolgte die Vernehmung des 14-Jährigen per Videoschalte aus einem Nebenraum. Dieser offenbarte im Verlauf der Befragung Details zum Mord an Susanna.

So habe ihr Mörder im Vorfeld gegenüber Q. offenbart: "Wenn sie nicht mit mir schläft, bringe ich sie um!". Susanna beschrieb der 14-Jährige als "sehr gutes, starkes, nettes Mädchen". Ganz beiläufig folgt dann eine schockierende Aussage, die Bashar nach seiner Rückführung nach Deutschland gegenüber Q. gemacht haben soll.

"Ali hatte mir erzählt, dass er auf seiner Flucht nach Frankreich auch dort jemanden umgebracht hätte", so der 14-Jährige im Verlauf seiner Aussage. Doch wie die Bild weiter berichtet, sei man von Seiten des Gerichts nicht weiter darauf eingegangen. (…)
Quelle: Tag24
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#36

Ungelesener Beitrag von Salva » Di, 7. Mai. 2019, 20:01

Di, 07.05.2019: Auf der Jacke der getöteten Mainzer Schülerin Susanna sind DNA-Spuren des Angeklagten Ali Bashar gewesen. Zudem wurde die DNA einer weiteren, aber unbekannten männlichen Person entdeckt.
Ein entsprechendes Gutachten des hessischen Landeskriminalamtes wurde am Dienstag im Mordprozess gegen Ali Bashar beim Landgericht Wiesbaden vorgestellt. Die DNA könnte zu einem Verwandten des Angeklagten gehören, so eine Hypothese des Gutachtens.

Der 22 Jahre alte Iraker Ali Bashar hatte zum Prozessauftakt gestanden, die 14-jährige Susanna im Mai 2018 in Wiesbaden-Erbenheim getötet zu haben. Den weiteren Vorwurf der Vergewaltigung bestritt er.

Möglicherweise habe Ali Bashar die Jacke um Susannas Hals geknotet und sie damit auf dem Rücken über den Boden geschleift, berichtete eine Rechtsmedizinerin. Für diese These sprächen auch die Erde, Steinchen und ein Kaninchenknochen in der Hose des Mädchens.

Seit dem 19. März steht Ali Bashar wegen einer weiteren Straftat vor dem Landgericht: Er soll zweimal eine Elfjährige vergewaltigt haben, bei einem Vorfall mit einem wesentlich jüngeren Mittäter. Dieser Prozess findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Die Verhandlung stehe noch am Anfang der Beweisaufnahme, erklärte ein Gerichtssprecher.

Bis Ende Mai seien fünf Verhandlungstage vorgesehen.
Quelle: TAG24
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#37

Ungelesener Beitrag von Salva » Fr, 10. Mai. 2019, 16:31

Mi, 8. Mai 2019: "Alle Mädchen in Wiesbaden sind Schlampen"

Die Welt-Gerichtsreporterin Gisela Friedrichsen berichtet erneut vom Prozess gegen den mutmaßlichen Mörder Ali Bashars Ahmad Z., der im Mai vergangenen Jahres die 14-jährige Susanna erst vergewaltigt und nach einem fünfstündigem Martyrium getötet haben soll.
Er habe „Scheiße gebaut“, soll Ali Basar zu seiner Entschuldigung vorgebracht haben, so die Gisela Friedrichsen in ihrer Welt-Reportage. „Er habe jetzt zu wenig Zigaretten und zu wenig Fernsehprogramme und keinen Urlaub, beschwert er sich. Er habe doch nur ein Mädchen totgemacht, alle Mädchen in Wiesbaden seien „Schlampen“. Was ihm an Deutschland gefalle?, fragte ihn vor dem Prozess eine Gutachterin. Dass man hier ohne zu arbeiten Geld bekomme, dass man Sex haben könne, ohne Familienrache befürchten zu müssen, und dass man Alkohol trinken und mit Drogen handeln könne, antwortete er. Da prallen Welten aufeinander“, stellt Friedrichsen fest.

Um an die jungen unerfahrenen Mädchen ranzukommen, habe Ali Bashars Ahmad Z. seinen kleinen damals dreizehnjährigen Bruder Hadji, genannt Keysi, auf „Mädchenfang“ losgeschickt. Der habe harmlos und süß gewirkt und so bei den Teenagern punkten können. War das Vertrauen hergestellt sei Ali B. auf der Bildfläche erschienen, immer auf der Suche nach „Jungfrauen“, offenbar immer mit einem Messer bewaffnet und gewaltbereit.

Susanna habe die Nähe zu Hadji gesucht, offenbar dankbar, zu der Clique junger Flüchtlinge gehören zu dürfen, die sich täglich in der Wiesbadener Innenstadt traf und dort „abhing“. Von Ali B. habe sich die schüchterne und sexuell unerfahrene 14-jährige Susanna ferngehalten – er sei ihr unheimlich und zu alt gewesen, heißt es in der Welt. Bei den anderen Mädchen der Clique, die jetzt im Prozess als Zeuginnen vernommen werden, soll es sich um „offenbar traditionell erzogene Mädchen, die mit Freiheit überfordert sind“ handeln, die keine Hobbys außer „abhängen“ hätten und fast alle ausländische Namen tragen würden. Zur Unterstützung sitzen laut Friedrichsen „Mütter mit Kopftuch, deren Sprachkenntnisse an die ihrer Töchter nicht heranreichen“ im Gerichtssaal.

Ali B. soll seine Tat angekündigt haben, glaubt die Staatsanwaltschaft: Er werde Susanna so lange nicht in Ruhe lassen, bis er sie habe, so die Anklageschrift. Sollte sie sich weigern, bringe er sie um.
Quelle: Welt
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Mainz: Vermisste Susanna Maria Feldmann (14) ist tot l Prozess

#38

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mi, 3. Jul. 2019, 05:13

"Ein Teil meines Herzens ist mit Susanna gegangen"

02.07.2019, 16:45 Uhr
Fast zwei Stunden lang schildert die Staatsanwältin die Nacht, in der Susanna ermordet wurde. Kaltblütig, ohne Reue habe Ali. B. das Mädchen getötet.
Im Prozess um die Ermordung der Mainzer Schülerin Susanna hat die Mutter des Opfers unter Tränen gesagt, die Tat sei durch nichts wieder gut zu machen. "Ich habe bereits lebenslänglich bekommen, obwohl ich keine Schuld trage", sagte Susannas Mutter am Dienstag nach den Plädoyers vor dem Wiesbadener Landgericht. Für den Angeklagten gebe es keine gerechte Strafe. Sie habe bis heute nicht verstanden, warum ihre Tochter sterben musste. (...)

Zuvor hatte die Staatsanwaltschaft für den mutmaßlichen Mörder der 14-Jährigen eine lebenslange Haftstrafe gefordert. Die Vertreterin der Anklage beantragte, die besondere Schwere der Schuld für den Iraker Ali B. festzustellen. Damit wäre bei einer Verurteilung wegen Mordes eine vorzeitige Haftentlassung nach 15 Jahren praktisch ausgeschlossen. Der 22-Jährige ist angeklagt, Susanna vor mehr als einem Jahr im Wiesbadener Stadtteil Erbenheim vergewaltigt und ermordet zu haben.

Die Staatsanwältin sprach in ihrem Plädoyer von einer kaltblütigen Tat. Ali B. habe Susanna zielgerichtet getötet, um zu verhindern, dass das Mädchen nach der Vergewaltigung zur Polizei geht. Der Angeklagte habe ein Verbrechen begangen, das an Abscheulichkeit kaum zu überbieten sei. Der 22-Jährige habe ein Leben ausgelöscht, das in seinen Augen keinen Wert gehabt habe. Die Mutter von Susanna weinte an vielen Stellen des rund zweistündigen Plädoyers der Staatsanwältin.

Zur Begründung ihres Strafantrags führte die Anklagevertreterin die Merkmale Heimtücke und eine Verdeckungsabsicht an. Das Gericht könnte in seinem Urteil zudem eine Sicherungsverwahrung anordnen, erklärte die Staatsanwältin. Dafür müsste die Kammer bei dem Angeklagten jedoch einen Hang zur Begehung weiterer Straftaten feststellen. Es sei allerdings noch nicht erkennbar, ob diese Neigung bei Ali B. bereits tief verwurzelt ist. (...)
Quelle: T-Online
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#39

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mi, 10. Jul. 2019, 17:22

Nach lebenslanger Haftstrafe für Ali Bashar: Susannas Mutter mit emotionalen Worten

10.07.2019 14:53
Als Mörder der 14-jährigen Schülerin Susanna aus Mainz ist Ali Bashar zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Die Wiesbadener Richter stellten am Mittwoch in ihrem Urteil zudem die besondere Schwere der Schuld fest.
Eine vorzeitige Haftentlassung nach 15 Jahren ist damit für den irakischen Flüchtling so gut wie ausgeschlossen. Das Landgericht sah es als erwiesen, dass der 22-Jährige Susanna vor mehr als einem Jahr in einem Waldgebiet in der Nähe des Wiesbadener Stadtteils Erbenheim vergewaltigt und ermordet hat.

Eine vorzeitige Freilassung von Bashar nach 15 Jahren sei "aus Sicht der Kammer unangemessen", so das Gericht bei der Feststellung der besonderen Schwere der Schuld. Susanna sei ihrem Täter schutzlos und ohnmächtig ausgeliefert gewesen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Nach Auffassung seiner Richter ist Ali Bashar "hochgefährlich". In ihrem Urteil sprach sich die Kammer mit Vorbehalt für eine Sicherungsverwahrung des 22 Jahre alten Irakers aus. Aufgrund der relativen Jugend von Bashar und seines noch nicht sehr langen Aufenthalts in Deutschland gebe es gewisse Unsicherheiten, begründete das Gericht den Vorbehalt. Ein Hang zu weiteren Straftaten sei sehr wahrscheinlich, aber nicht sicher.

Wenn die Haftstrafe 15 Jahre oder länger verbüßt worden sei, werde ein Gutachter prüfen, ob noch eine Gefährlichkeit besteht, erläuterte Staatsanwältin Sabine Kolb-Schlotter nach dem Urteil den Vorbehalt der Sicherungsverwahrung. Allerdings würde ein solcher Täter auch ohne diesen Vorbehalt "keinesfalls aus der Haft spazieren können". Es werde immer eine Gefährdungsanalyse durchgeführt.

Aus Sicht des Gerichts hatte der Angeklagte kein ernstzunehmendes Wort des Bedauerns geäußert. Er habe "weder Reue noch Mitgefühl" gezeigt, erklärte der Vorsitzende Richter Jürgen Bonk in seiner Urteilsbegründung. "Eine Verantwortungsübernahme hätte das Geschehene nicht ungeschehen machen können", sagte Bonk. (...)
Quelle: Tag24
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