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Detmold: Sexueller Missbrauch im großen Stil - Polizei nimmt mehrere Männer fest l Urteile

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Detmold: Sexueller Missbrauch im großen Stil - Polizei nimmt mehrere Männer fest l Urteile

#1

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Di, 29. Jan. 2019, 13:51

Sexueller Missbrauch im großen Stil? Polizei nimmt mehrere Männer fest

29.01.2019 12:16
In einer ganzen Reihe von Fällen sollen drei Verdächtige im Kreis Lippe mehrere Kinder schwer sexuell missbraucht haben.
Laut Polizeiangaben seien die Verdächtigen im Kreis Lippe festgenommen worden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag mit.

Bei den Opfern handele es sich um Kinder im Alter von 4 bis 13 Jahren. Die Ermittler gehen von einer Vielzahl von Taten aus.

Weitere Hintergründe und Details zu den Festnahmen wollen die Behörden erst am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Detmold mitteilen. (...)
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#2

Ungelesener Beitrag von Salva » Di, 29. Jan. 2019, 14:23

Di, 29. Januar 2019: Einladung zur gemeinsamen Pressekonferenz der Staatsanwaltschaft Detmold und der Polizei Lippe

Staatsanwaltschaft Detmold und Polizei laden interessierte Medienvertreter zu einer gemeinsamen Pressekonferenz am

Mittwoch, 30. Januar 2019, in das Kreishaus (Kreistagssitzungssaal - Raum 408), Felix-Fechenbach-Straße 5, 32756 Detmold ein. Beginn ist um 11 Uhr.

Hintergrund ist eine Vielzahl von Taten, bei denen Kinder schwer sexuell missbraucht wurden. Die Opfer waren zur Zeit der Tathandlungen im Alter von 4 bis 13 Jahren. Näheres zu den Ermittlungen sowie zu drei Festnahmen in dem Zusammenhang erfahren Sie am Mittwoch. Die zuständigen Dezernenten der Staatsanwaltschaft Detmold sowie Ermittler der Polizei Lippe stehen für Fragen und O-Töne zur Verfügung. Aus organisatorischen Gründen bitten wir darum, dass sich Medienvertreter in der hiesigen Pressestelle anmelden, sofern eine Teilnahme geplant ist.

Pressekontakt:

Polizei Lippe
Pressestelle
Dr. Laura Merks
Telefon: 05231 / 609 - 5050
Fax: 05231 / 609-5095
E-Mail: Pressestelle.Lippe(aet)polizei.nrw.de
www.polizei.nrw.de/lippe

Quelle: Presseportal
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Detmold: Sexueller Missbrauch im großen Stil - Polizei nimmt mehrere Männer fest

#3

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mi, 30. Jan. 2019, 05:42

In dieser Gartenlaube hauste der Hauptverdächtige

30.01.2019 - 04:00 Uhr
30 Jahre lang lebte der Mann (56) auf dem Campingplatz Eichwald in Lügde. In dem Bretterverschlag sollen die meisten Taten passiert sein.

Bild
In diesem Verschlag sollen jahrelang Kinder sexuell missbraucht worden sein
Der Dauercamper wurde festgenommen – genau wie zwei weitere Männer im November 2018 im Kreis Lippe. Das Trio soll in Ostwestfalen über Jahre hinweg bis zu 20 Kinder sexuell missbraucht haben.

Die meisten der Taten sollen in der Gartenlaube passiert sein, begangen von dem 56 Jahre alten Hauptverdächtigen. Nach Polizeiangaben waren die missbrauchten Kinder vier bis 13 Jahre alt. Näheres zu den Ermittlungen und den drei Festnahmen wollen Polizei und Staatsanwalt am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Detmold bekannt geben.

Wie der WDR berichtet, soll auch die Pflegetochter (8) des alleinstehenden Dauercampers unter den Opfern sein. Die Mutter überließ ihm spätestens 2016 ihre Tochter, kurz darauf habe es Anzeigen gegeben, weil sexueller Missbrauch vermutet wurde. (…)
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#4

Ungelesener Beitrag von Salva » Mi, 30. Jan. 2019, 17:01

Mi, 30. Januar 2019: Es gehe um mehr als 1000 Einzeltaten, sagte der Leiter der Ermittlungskommission Camping, Gunnar Weiß, am Mittwoch in Detmold.
Die Opfer seien zwischen 4 und 13 Jahre alt. Die Ermittler gehen davon aus, das es noch weitere Opfer gebe. "Wir haben noch einen Haufen Arbeit vor uns", sagte Weiß.

Die Verdächtigen - eine 56-Jähriger aus Lügde, ein 33-Jähriger aus Steinheim bei Höxter und ein 48-Jähriger aus Stade in Niedersachsen - seien in Untersuchungshaft.

Die Taten sollen sich demnach in einem Zeitraum von zehn Jahren auf dem Campingplatz ereignet haben. 13.000 gesicherte Kinderpornodateien seien dem Bundeskriminalamt übergeben worden. Das Datenvolumen betrage 14 Terabyte.
Quelle: Tag24
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#5

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Do, 31. Jan. 2019, 05:52

Mindestens 23 Kinder auf Campingplatz missbraucht

30.01.2019, 23:02 Uhr
Mindestens 23 Kinder sind auf einem Campingplatz in Lügde in Nordrhein-Westfalen für den Dreh von Kinderpornos sexuell missbraucht worden. Drei tatverdächtige Deutsche sitzen in Untersuchungshaft.
Ein 56-Jähriger aus Lügde und ein 33-Jähriger aus Steinheim bei Höxter sollen nach Erkenntnissen der Ermittler die Kinder im Wechsel gefilmt und missbraucht haben , wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch in Detmold in einer Pressekonferenz mitteilten. Der dritte Tatverdächtige, ein 48-Jähriger aus Stade in Niedersachsen, soll als Auftraggeber fungiert haben.

Gegen alle drei ermitteln die Behörden unter anderem wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern. Es gehe um mehr als 1000 Einzeltaten, sagte der Leiter der Ermittlungskommission Camping, Gunnar Weiß. Hauptverdächtig ist der 56-Jährige. Nach Angaben der Ermittler hat der 48-Jährige ein Teilgeständnis abgelegt. Die beiden anderen Männer schweigen bislang. (...)
Quelle: T-Online
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#6

Ungelesener Beitrag von Salva » Do, 31. Jan. 2019, 19:07

Do, 31. Januar 2019: Polizei erhielt bereits 2016 zwei Hinweise auf Missbrauch – und ermittelte nicht
Nachdem Polizei und Staatsanwaltschaft in NRW drei mutmaßliche Kinderschänder festgenommen haben, kommt heraus: Manche der Fälle hätten womöglich verhindert werden können. Polizei und Jugendamt erhielten bereits im August und November 2016 Hinweise, dass der Hauptbeschuldigte sich an Kindern vergeht. Einmal habe ein Familienvater aus Bad Pyrmont angerufen, ein anderes Mal habe eine Mitarbeiterin des Jobcenters Jugendamt und Polizei informiert. In beiden Fällen habe es keine weiteren polizeilichen Ermittlungen gegeben, auch die Staatsanwaltschaft wurde nicht eingeschaltet. Das bestätigt die Staatsanwaltschaft Detmold in einer Pressemitteilung, die dem stern vorliegt.

Der 57-jährige Familienvater hatte seine Vorwürfe am Mittwoch zunächst in der "Lippischen Landeszeitung" öffentlich gemacht. Jens R. aus Bad Pyrmont berichtete dort, dass seine damals fünf- und achtjährigen Töchter bereits 2016 von einem der Verdächtigen unsittlich berührt worden seien. Dies habe er bei der Polizei in Barntrup (ebenfalls Kreis Lippe) und beim Jugendamt Hameln-Pyrmont angezeigt. Der 56-jährige nun festgenommene Campingplatzbewohner sei "ganz offensichtlich pädophil und hat immer wieder kleine Kinder berührt", sagte er dem Blatt.

Anzeige blieb ohne Folgen für Campingplatzbewohner

Laut R. seien die Behörden einige Wochen nach der Anzeige auf ihn zugekommen. "Sie sicherten mir zu, dass beim Dauercamper alles in Ordnung sei. Ich solle vorsichtig sein mit meinen Äußerungen, da ich auch wegen Rufmordes und übler Nachrede angezeigt werden könnte." Geschehen sei daraufhin nichts weiter. "Die zuständigen Behörden haben in diesem Fall völlig versagt. Dies ist der Skandal im Skandal", zitiert ihn die "Lippische Landeszeitung".

Die Pressestelle der Polizei im Kreis Lippe durfte sich auf Anfrage nicht zu dem Fall äußern und verwies auf die zuständige Staatsanwaltschaft. Der Detmolder Oberstaatsanwaltschaft Ralf Vetter nahm am Abend in einer Pressemitteilung dazu Stellung. "Tatsächlich haben die Polizei Lippe und (...) auch die beteiligten Jugendämter Hinweise auf einen möglichen sexuellen Missbrauch des Pflegekindes des Hauptbeschuldigten erhalten. Die erste Mitteilung erfolgte bereits im August 2016", heißt es darin.

Laut Staatsanwaltschaft versäumte es die Polizei, ein Ermittlungsverfahren einzuleiten und informierte stattdessen nur das Jugendamt. "Polizeiliche Ermittlungen sind anschließend nicht erfolgt." Nur kurz darauf, im November 2016, habe eine Mitarbeiterin des Jobcenters Polizei und Jugendamt über Äußerungen des Pflegevaters informiert, die auf einen sexuellen Missbrauch des Kindes hindeuten konnten. Auch in diesem Fall habe die Polizei lediglich beim Jugendamt nachgefragt. Dort habe man den Beamten mitgeteilt, dass es keine Anzeichen für einen Missbrauch gebe. Daraufhin habe die Polizei die Ermittlungen eingestellt. "Das Verhalten der beteiligten Behörden wird von der Staatsanwaltschaft Detmold unter allen rechtlichen Gesichtspunkten untersucht werden", schreibt Vetter in seiner Mitteilung.
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Detmold: Sexueller Missbrauch im großen Stil - Polizei nimmt mehrere Männer fest

#7

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » So, 3. Feb. 2019, 07:01

Zahl der Opfer steigt auf mindestens 29

01.02.2019, 18:22 Uhr
Nach dem jahrelangen Kindesmissbrauch auf einem Campingplatz in Nordrhein-Westfalen ist die Zahl der bekannten Opfer gestiegen. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass es noch mehr Betroffene gibt.
Die Zahl der bisher bekannten Opfer von sexuellem Kindesmissbrauch auf einem Campingplatz in Lügde ist auf 29 gestiegen, wie die Bielefelder Polizei mitteilte. Nach der Pressekonferenz zu dem Fall am Mittwoch hatte es nach Angaben der Ermittler Hinweise auf mögliche neue Opfer gegeben. Die Auswertung führte dann zu den weiteren Betroffenen. Weitere Details wie Altersangaben wollte die Polizei nicht nennen. (…)
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#8

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Di, 12. Feb. 2019, 06:49

Missbrauch auf Campingplatz: Zahl der Opfer steigt

11.02.2019, 14:01 Uhr
Als der Missbrauchsfall von Lügde im Januar bekannt wurde, ging die Polizei von 23 Opfern aus. Nun ist klar: Es waren 31 Kinder – mindestens.
Die Zahl der bislang bekannten Opfer schweren sexuellen Missbrauchs auf einem Campingplatz in Lügde in Nordrhein-Westfalen ist auf 31 gestiegen. Das teilten Staatsanwaltschaft und Polizei gemeinsam in Bielefeld mit. Unter den Opfern seien 27 Mädchen und 4 Jungen im Alter zwischen 4 und 13 Jahren. (...)

Bei der Ermittlungskommission "Eichwald", benannt nach dem Campingplatz in Lügde, sind nach Polizeiangaben bislang 63 Hinweise eingegangen. Die Ermittlungen hat das Polizeipräsidium Bielefeld als übergeordnete Behörde übernommen.
Quelle: T-Online
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Detmold: Sexueller Missbrauch im großen Stil - Polizei nimmt mehrere Männer fest

#9

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 22. Feb. 2019, 06:33

Beweismaterial im Missbrauchsfall Lügde verschwunden

21.02.2019, 20:36 Uhr
Der Fall des vielfachen Kindesmissbrauchs auf einem Campingplatz in Lügde entwickelt sich immer mehr zu einem Polizeiskandal. Seit Wochen ist Beweismaterial verschwunden.
Ein Alukoffer und eine Hülle mit 155 Datenträgern würden in der Kreispolizeibehörde Lippe vermisst, sagte der sichtlich aufgebrachte Innenminister Herbert Reul (CDU) am Donnerstag in einer eilig anberaumten Pressekonferenz in Düsseldorf.

Das Schockierende: Am 20. Dezember seien die Asservate zuletzt gesehen worden. Aber erst am 30. Januar sei der Verlust bemerkt worden. "Man muss hier klar von Polizeiversagen sprechen", sagte Reul. "Das alles macht mich fassungslos." Es sei ein "Debakel". Außerdem sei er auch erst an diesem Montag über den Verlust der Datenträger informiert worden.

Ein Sonderermittler mit vier Mitarbeiter wurde eingesetzt, um den Verbleib der Datenträger aufzuklären. "Die Beamten lassen keinen Stein auf dem anderen", sagte Reul. Die Ermittlungen wurden bereits wegen der Größe des Falls dem Polizeipräsidium Bielefeld übertragen. (...)
Vollständiger Bericht T-Online
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#10

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mi, 27. Feb. 2019, 04:54

Innenminister Reul lässt hochrangigen Polizisten versetzen

26.02.2019, 20:57 Uhr
Der Missbrauchsfall von Lügde zieht Kreise. Die Polizei hat einen weiteren, noch minderjährigen Verdächtigen vernommen. Derweil muss ein weiterer hochrangiger Beamter seinen Hut nehmen.
Im Fall des massenhaften Kindesmissbrauchs auf einem Campingplatz bei Detmold gibt es einen weiteren Tatverdächtigen. Ein 16-Jähriger aus der Region soll kinderpornografisches Material besessen haben, das auf dem Campingplatz entstanden sei, sagte Oberstaatsanwalt Ralf Vetter am Dienstag.

Der Jugendliche sei am Montag vernommen worden, befinde sich aber wieder auf freiem Fuß. Die Ermittler seien durch die Auswertung sichergestellter Daten auf ihn gestoßen. Zuvor hatte der WDR berichtet.

Im Rahmen der Aufarbeitung des Falls muss nun ein weiterer ranghoher Polizist seinen Platz räumen. Auf Anweisung des NRW-Innenministeriums wird der Polizeidirektor der zuständigen Kreispolizei an eine andere Behörde versetzt, teilte Landrat Axel Lehmann am Dienstagabend mit. Der Landrat hatte bereits vorige Woche einen anderen Beamten, den Leiter der Direktion Kriminalität, von seinen Aufgaben entbunden. (…)
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#11

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Di, 12. Mär. 2019, 06:47

Missbrauch auf Campingplatz: Kinderpornos bei Polizist gefunden!

11.03.2019 17:06
Im Fall um den massenhaften Kindesmissbrauch auf einem Campingplatz in Lüdge ist ein Polizist ins Visier der Sonderermittler geraten, der bereits wegen Kinderpornografie vorbestraft ist.
Es soll sich um einen Gütersloher Beamten handeln, auf dessen Laptop seine Kollegen im Frühjahr 2011 mehrere Dateien mit Kinderpornos fanden.

Bei der anschließenden Durchsuchung seiner Wohnung stießen die Ermittler auf mehr als 3.000 Fotos mit kinderpornografischen Inhalten.

Im Juni 2012 verurteilte das Amtsgericht Bielefeld den Polizeikommissar zu einer Geldstrafe von 3.200 Euro. Auch wenn der Beamte damit rechtlich nicht vorbestraft ist, wurde er vom Dienst in Gütersloh degradiert und nach Lippe versetzt. (…)
Quelle: Tag24
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#12

Ungelesener Beitrag von Salva » Do, 14. Mär. 2019, 18:28

Mi, 13. März 2019: Polizisten und Kinderpornos- NRW-Beamte in mindestens 15 Fälle verstrickt

Nach dem Kindesmissbrauch in Lügde und den Ermittlungspannen untersucht das Innenministerium auch Verfehlungen von Polizisten. Nun wird klar: In der Vergangenheit gab es immer wieder Fälle von Kinderpornografie oder Missbrauch bei der NRW-Polizei.
Düsseldorf: Bei den Untersuchungen zum Polizeiskandal von Lügde ist das NRW-Innenministerium landesweit auf 15 Fälle gestoßen, in denen Ermittlungen wegen Kindesmissbrauchs oder Kinderpornografie gegen Polizisten geführt wurden. Es habe sich um straf- oder disziplinarrechtliche Ermittlungen gehandelt, sagte ein Ministeriumssprecher der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Darunter sei auch der Fall eines Polizisten der Kreispolizeibehörde Lippe, der wegen Kinderpornografie vorbestraft ist.

Das Innenministerium hatte nach eigenen Angaben das zuständige Landesamt für Aus- und Fortbildung der Polizei (LAFP) beauftragt, nach solchen Fällen zu suchen. «Daraufhin hat das LAFP dem Ministerium gestern in einer Erstauskunft über insgesamt 15 Fälle innerhalb der vergangenen zehn Jahre berichtet», sagte der Sprecher. «In 14 dieser Fälle sind die betroffenen Beamten zwischenzeitlich entweder aus dem Dienst entfernt worden, vorläufig des Dienstes enthoben worden, mit einem Verbot der Führung der Dienstgeschäfte belegt worden oder sie befinden sich bereits im Ruhestand.»

Vorbestrafter Polizist darf nicht suspendiert werden
Weiter im Dienst sei der vorbestrafte Polizist im Kreis Lippe. Dieser Fall war vergangene Woche bekannt geworden. Der Beamte war nach früheren Ministeriumsangaben im Jahr 2011 wegen des Besitzes und Beschaffens von Kinderpornografie verurteilt worden. Er arbeite weiter, «da ein Gericht eine Entfernung aus dem Dienst abgelehnt hatte», sagte der Ministeriumssprecher.

Noch nicht ausgewertet worden seien die Polizisten, die beim Landeskriminalamt, Landesamt für zentrale Polizeiliche Dienste und LAFP selbst arbeiten. Dies sei aber nur noch ein Bruchteil der 42.000 Polizisten in NRW, hieß es beim Ministerium.

Auf einem Campingplatz in Lügde wurden nach bisherigen Ermittlungen mindestens 31 Kinder Opfer sexuellen Missbrauchs. Der Fall hatte sich nach Ermittlungspannen zu einem Polizeiskandal ausgeweitet
Quelle: e110
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#13

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mi, 20. Mär. 2019, 05:42

Jugendamt bekam schon 2016 Pädophilie-Hinweise

19.03.2019, 18:03 Uhr
Der Landrat Tjark Bartels hat im Missbrauchsfall von Lügde Fehler eingeräumt. Demnach soll das Jugendamt bereits Jahre zuvor Hinweise auf Pädophilie erhalten haben.
Im Fall des massenhaften Kindesmissbrauchs in Lügde hat das Jugendamt Hameln trotz mehrfacher Hinweise auf Pädophilie einen heute 56-Jährigen als Pflegevater für ein kleines Mädchen eingesetzt.

Hamelns Landrat Tjark Bartels (SPD) räumte am Dienstag ein, dass schon im Jahr 2016 eine Jobcenter-Mitarbeiterin, ein anderer Vater sowie eine Kindergarten-Psychologin einen entsprechenden Verdacht äußerten. Diese Hinweise seien auch in den Akten vermerkt. In der Vergangenheit hatte der Landrat immer nur von Hinweisen auf die vermüllten Wohnverhältnisse gesprochen.

Der arbeitslose Dauercamper soll gemeinsam mit einem Komplizen über Jahre hinweg Kinder missbraucht und dabei gefilmt haben. Sein Pflegekind setzte er ein, um andere Opfer anzulocken. Anfang 2017 hatte der Mann auf Wunsch der im Kreis Hameln lebenden Mutter die Pflegschaft für das Mädchen erhalten, das schon länger bei ihm lebte. (...)
Quelle: T-Online
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#14

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 5. Apr. 2019, 06:07

Missbrauchsfall in Lügde weitet sich aus

04.04.2019, 18:16 Uhr
Auf einem Campingplatz in Lügde wurden Kinder missbraucht und gefilmt. Zwei Verdächtige sitzen in Untersuchungshaft. Doch die Zahlen der Beschuldigten und Opfer steigen weiter.
Im Fall des massenhaften Missbrauchs von Kindern auf einem Campingplatz in Lügde in Nordrhein-Westfalen hat sich die Zahl der Beschuldigten auf acht erhöht. Das teilte Landesinnenminister Herbert Reul (CDU) am Donnerstag im Innenausschuss des nordrhein-westfälischen Landtags mit. Auch die Zahl der öffentlich bekannten Opfer steigt weiter an. Inzwischen seien 40 Opfer festgestellt worden. Dazu kämen zwölf Verdachtsfälle, sagte Reul. Zuvor war von 36 Geschädigten und weiteren 15 Verdachtsfällen ausgegangen worden. (...)
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#15

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Di, 16. Apr. 2019, 05:31

Abriss von Kinderporno-Hütte: Polizei findet weitere Datenträger

15.04.2019 16:18
Auf den erst bei Abrissarbeiten entdeckten Datenträgern im Missbrauchsfall Lügde haben die Ermittler bisher keine Hinweise auf weitere Opfer finden können.
(...) Mitarbeiter eines Abrissunternehmens hatten am Tatort auf einem Campingplatz in Lügde (Kreis Lippe) in einem doppelten Boden im Wohnwagen des Verdächtigen zwei CDs und zwei Disketten entdeckt.

"Aufgrund von Beschädigungen lässt sich aktuell lediglich eine CD teilweise auslesen", so die Polizei in einer Mitteilung. (...)
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#16

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Di, 7. Mai. 2019, 07:41

Jugendamt liefert Pflegekind an Lügde-Sextäter aus: Leiblicher Vater fassungslos

06.05.2019 09:46
Im Fall des tausendfachen Kindesmissbrauchs auf einem Campingplatz in Lügde hat sich nun der leibliche Vater des Pflegekindes des Hauptbeschuldigten geäußert und schwere Vorwürfe gegen das Jugendamt Hameln erhoben.
Wie der leibliche Vater des heute 6-jährigen Mädchens gegenüber dem NDR betonte, habe er vom Missbrauch seiner Tochter nicht durch das Jugendamt, sondern in der Presse erfahren: "Ich kann das gar nicht in Worte fassen. Da kam telefonisch nichts, es kam per Post nichts, es kam per Email nichts. Ich wurde auch nicht dazu befragt, wie es weitergeht."

Der 25-Jährige, der laut NDR selbst noch Schüler war, als seine Tochter 2011 geboren wurde, habe die Vaterschaft zwar anerkannt, das Sorgerecht lag aber von Anfang an bei der Mutter. Das bereut der junge Mann heute und kämpft mit einem Anwalt um das Sorgerecht.

Dass das kleine Mädchen 2016 auf Wunsche der Mutter bei dem arbeitslosen Dauercamper in Pflege gegeben wurde, habe ihn zutiefst geschockt. Als er seine Tochter besuchen wollte, habe Andreas V. in davon gejagt.

Daraufhin habe sich der Vater beim Jugendamt beschwert: "Ich sagte, wie kann es sein, dass ein Kind auf einem Campingplatz abgegeben wird? Ob die sich da mal umgeschaut haben, wie verwahrlost das ist? Ob das deren Ernst ist, auf die Wünsche der Mutter einzugehen?" Einen Rückruf habe er nie bekommen. (...)
Quelle: Tag24
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Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mo, 13. Mai. 2019, 08:36

Opfer in Lügde mussten offenbar weitere Kinder missbrauchen

13.05.2019, 08:12 Uhr
Die Behörden arbeiten den Missbrauch auf einem Campingplatz in Lügde auf. Ein Abschlussbericht der Ermittler liegt nun angeblich der Staatsanwaltschaft vor. Er bringt erschütternde Details zu Tage.
Nach der Missbrauchsserie auf einem Campingplatz im nordrhein-westfälischen Lügde haben die Ermittler ihren Abschlussbericht offenbar an die Staatsanwaltschaft übergeben. Wie das "Westfalen-Blatt" berichtet, kam bei den Ermittlungen zutage, dass mehrere Opfer gezwungen wurden, ihrerseits andere Kinder sexuell zu missbrauchen. In den kommenden Tagen dürften nun erste Anklagen erhoben werden.

Der Hauptbeschuldigte soll dem Bericht der Ermittler zufolge 28 Kinder missbraucht haben, sein Komplize 18. Wie die Zeitung weiter berichtet waren einige Vergewaltigungsopfer noch kleine Kinder.

Einer der beiden Männer soll zudem einige seiner Opfer auf dem Campingplatz gezwungen haben, ihrerseits andere Kinder zu missbrauchen. Dabei soll er sie angeleitet und gefilmt haben. (...)
Quelle: T-Online

Es wird immer widerlicher :angry:
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#18

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Do, 16. Mai. 2019, 06:17

Massenhaft Kinderschuhe stehen vor dem Landtag: Das ist der traurige Grund

15.05.2019 15:50
Gemusterte Gummistiefel, rosa Ballerina und Turnschuhe in bunten Farben: Rund 50 Paar kleine Schuhe hat die Initiative "Kinder von Lügde" am Mittwoch vor dem niedersächsischen Landtag aufgestellt.

Bild
Jedes Paar Schuhe steht für eines der Missbrauchsopfer von Lügde.
Jedes Paar steht symbolisch für ein Opfer der Missbrauchsserie auf einem Campingplatz im Kreis Lippe.
Ein 56 Jahre alter Dauercamper soll gemeinsam mit Komplizen jahrelang mehr als 40 Mädchen und Jungen sexuell missbraucht und dabei gefilmt haben - es gibt weitere Verdachtsfälle.

Seit acht Wochen demonstriert die von Privatleuten gegründete Initiative mit ihren kleinen Schuhen einmal wöchentlich in Hameln.

"Wir fordern, dass der Fall Lügde gut aufgearbeitet wird»" sagte die Sprecherin der Gruppe, Ina Tolksdorf. Notwendig seien darüber hinaus die Einrichtung einer Kinderschutzkommission sowie eines unabhängigen Missbrauchsbeauftragten auf Landesebene. (…)
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Detmold: Sexueller Missbrauch im großen Stil - Polizei nimmt mehrere Männer fest

#19

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Sa, 18. Mai. 2019, 06:07

Wegen sexuellen Missbrauchs auf Campingplatz: Hauptverdächtiger in 293 Fällen angeklagt

17.05.2019 16:57
Nach dem massenhaften Missbrauch auf einem Campingplatz in Lügde werden dem 56-jährigen Hauptverdächtigen von der Staatsanwaltschaft in der Anklage 293 Fälle vorgeworfen. Das teilte das Landgericht Detmold am Freitag mit.
Demnach soll sich der Mann unter anderem wegen sexuellen Missbrauchs von Schutzbefohlenen, schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern sowie den Besitz von kinderpornografischen Schriften verantworten. (...)

Die Anklageschrift führe 22 Opfer auf, die im Zeitpunkt der Taten alle minderjährig gewesen seien. (...)

In den meisten Fällen wird dem 56-Jährigen vorgeworfen, zehn verschiedene Kindern missbraucht zu haben. In einem Fall soll er zwei Kinder veranlasst haben, sexuelle Handlungen aneinander vorzunehmen.

Ein Komplize (49) des Mannes aus Stade ist mitangeklagt, weil er unter anderem in mindestens vier Fällen an Webcam-Übertragungen des Dauercampers teilgenommen haben soll. Teilweise soll er den Hauptverdächtigen vorher ausdrücklich zum Missbrauch aufgefordert haben. (...)
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#20

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Do, 13. Jun. 2019, 05:21

Missbrauchs-Prozess: Camping-Monster sitzen gemeinsam auf der Anklagebank

12.06.2019 12:18
Im Fall des massenhaften Kindesmissbrauchs von Lügde hat das Landgericht Detmold die Anklagen gegen die drei Tatverdächtigen zugelassen.
Die Vorwürfe werden nach Gerichtsangaben von Mittwoch in einem Prozess zusammengeführt, in dem dann der 56-jährige Dauercamper, sein 34 Jahre alter Komplize aus Steinheim sowie ein 49-Jähriger aus dem niedersächsischen Stade gemeinsam auf der Anklagebank sitzen.

Wie vorgesehen beginnt der Prozess am 27. Juni. Bis Ende August sind neun weitere Verhandlungstermine vorgesehen.

Den beiden Hauptangeklagten aus Nordrhein-Westfalen wirft die Staatsanwaltschaft sexuellen und schweren sexuellen Kindesmissbrauch vor. Dem 56-Jährigen aus Lügde werden 298 Fälle zur Last gelegt. Die Staatsanwaltschaft geht von 23 Opfern aus.

Der 34-Jährige soll sich in 162 Fällen des Kindesmissbrauchs schuldig gemacht haben. Acht Mädchen und neun Jungen sollen ihm zum Opfer gefallen sein. (...)
Quelle: Tag24
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#21

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Do, 27. Jun. 2019, 05:32

Missbrauchs-Prozess von Lügde: Geständnisse könnten Kindern mehr Leid ersparen

25.06.2019 12:25
Skrupellose Gewalt gegen Kinder, jahrelanger schwerer sexueller Missbrauch: Die Anklage im Fall Lügde bringt Details zum Vorschein die erschüttern. Am 27. Juni beginnt der Prozess gegen die mutmaßlichen Täter.
Es geht um barbarische, grausame und menschenverachtende Taten: Der Strafprozess vor dem Detmolder Landgericht nach dem jahrelangen sexuellen Missbrauch von Kindern auf einem Campingplatz in Lügde wird brutale Gewalt gegen Mädchen und Jungen zutagefördern.

In erschütterndem Ausmaß. Die jüngsten Opfer sollen erst vier Jahre alt gewesen sein. Drei Männer - allesamt seit Monaten in Untersuchungshaft - werden am 27. Juni auf der Anklagebank sitzen.

Dem heute 56-jährigen Dauercamper Andreas V. werden 298 Straftaten vorgeworfen. 23 Mädchen sollen Opfer seiner Quälereien im Sommer 1998 und von Anfang 2008 bis Ende 2018 geworden sein.

Bei zehn Kindern wirft ihm die Staatsanwaltschaft vor, mehrfach "Beischlaf" vorgenommen zu haben und Handlungen, die "mit einem Eindringen in den Körper verbunden gewesen sein sollen".

Das sei dem Grunde nach Vergewaltigung, sagt Rainer Becker, Vorsitzender der Deutschen Kinderhilfe. "Was juristisch korrekt als 'schwerer sexueller Missbrauch von Kindern' bezeichnet wird, ist sprachlich bagatellisierend." (…)
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#22

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Sa, 29. Jun. 2019, 07:09

Erstes Missbrauchs-Opfer von Campingplatz sagt aus: Täter will den Raum verlassen

28.06.2019 14:15
Im Prozess um den hundertfachen sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen in Lügde bei Detmold ist ein mutmaßliches Opfer als erste Zeugin angehört worden.
Auf Antrag der Anwältin, die die junge Frau vertritt, wurde die Öffentlichkeit dafür am Freitag vorübergehend ausgeschlossen.

Auf ausdrücklichen Wunsch der Zeugin sollten die drei Angeklagten, die am Donnerstag allesamt gestanden hatten, während ihrer Befragung im Saal des Detmolder Landgerichts bleiben.

Der Verteidiger des Hauptangeklagten Andreas V. (56) beantragte, sein Mandant wolle während der Aussagen nicht im Raum sein. "Das soll er sich ruhig anhören", sagte die Vorsitzende Richterin Anke Grudda. Andreas V. und Mario S. (34) wird jahrelanger sexueller Missbrauch von 34 minderjährigen Opfern vorgeworfen. (…)
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Weglaufen wollen?!...Konnten die Kinder auch nicht...
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#23

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mi, 3. Jul. 2019, 05:17

Angeklagte im Missbrauchsfall gestehen: Doch jetzt rücken die Eltern in den Fokus

02.07.2019 12:57
Der Lügde-Prozess läuft auf Hochtouren. Vor Gericht sagten die drei Angeklagten bereits zu den Missbrauchstaten aus und legten volle Geständnisse ab. Nun wird aber allem Anschein nach auch gegen einige Eltern ermittelt, die als Nebenkläger auftreten.
Darunter ist auch eine 40-jährige Mutter, deren heute 19-jährige Tochter bereits gegen Andreas V. und Heiko V. ausgesagt hatte. Ihr wird Beihilfe zum sexuellen Missbrauch vorgeworfen, weil sie von den Taten an ihren beiden Töchtern gewusst haben soll.

"Ich habe Andreas V. über eine Bekannte kennengelernt und meine beiden Töchter in den vergangenen Jahren regelmäßig über Tage und Wochenenden bei ihm auf dem Campingplatz untergebracht", erklärte die Mutter, die sich inzwischen einen Anwalt genommen hat, gegenüber der Neuen Westfälischen.

Da gegen sie derzeit ermittelt wird, darf sie vor Gericht nicht in den Zeugenstand. (…)
Quelle: Tag24
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#24

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 5. Jul. 2019, 05:08

Polizei ermittelt weiteren Verdächtigen – Durchsuchung

04.07.2019, 15:24 Uhr
Die Polizei hat im Missbrauchsfall von Lügde einen weiteren Tatverdächtigen im Visier. Sie ermittelt gegen einen 57-Jährigen wegen schweren sexuellen Missbrauchs.
Im Fall des massenhaften und jahrelangen Missbrauchs von Kindern in Lügde gibt es einen neuen Beschuldigten. Der 57 Jahre alte Mann aus Steinheim bei Höxter sei durch eine Vernehmung eines minderjährigen Opfers in den Fokus der Ermittlungskommission "Eichwald" geraten, teilten Polizei Bielefeld und Staatsanwaltschaft Detmold mit.

Gegen den Verdächtigen sei ein Verfahren wegen schweren sexuellen Missbrauchs eingeleitet worden. Er sei nicht festgenommen worden und befinde sich auf freiem Fuß, berichtete die Polizei weiter. Ein Haftbefehl sei nicht beantragt worden. NRW-Innenminister Herbert Reul schließt nicht aus, dass weitere Verdächtige ermittelt werden. (…)
Quelle: T-Online
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#25

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mi, 10. Jul. 2019, 04:49

Mutter eines Opfers soll Täter erpresst haben

09.07.2019, 20:02 Uhr
Im Missbrauchsfall Lügde werden immer mehr schreckliche Details bekannt. Nun zeigt der mutmaßliche Haupttäter die Mutter eines Opfers an. Sie soll Schweigegeld von ihm verlangt haben.
Der Hauptangeklagte im Missbrauchsfall Lügde wirft der Mutter eines Opfers vor, ihn über Monate erpresst zu haben. Das sagte der Verteidiger von Andreas V., Johannes Salmen, am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sein Mandant habe aus der Haft heraus Anzeige gegen die Frau gestellt.

Die betroffene Mutter wies über ihren Anwalt die Anschuldigungen zurück. "Meine Mandantin nennt diesen Erpressungsvorwurf eine Lüge", sagte Roman von Alvensleben der dpa. Über die mutmaßliche Erpressung hatten zuvor der WDR und die "Lippische Landeszeitung" berichtet. (…)

Nach Angaben von Salmen, der sich auf die Schilderungen seines Mandanten bezieht, soll die Frau Andreas V. nach dem Missbrauch ihrer Tochter im vergangenen Sommer zuerst um 500 Euro erpresst haben. Dieses erste Schweigegeld habe der 56-Jährige gezahlt.

Dann habe die Mutter 2000 Euro gefordert. Um diese Summe aufzutreiben, habe der Dauercamper aber Zeit gebraucht. Das habe der Mutter aber zu lange gedauert und sie habe Ende Oktober 2018 Anzeige bei der Polizei gestellt. Daraufhin seien die Ermittlungen im Fall Lügde ins Rollen geraten. (…)
Quelle: T-Online
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#26

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Sa, 20. Jul. 2019, 06:53

Kinderschutzbund kritisiert Urteil im Lügder Missbrauchs-Prozess

18.07.2019 14:41
Der Deutsche Kinderschutzbund kritisiert das erste Urteil im Missbrauchsfall Lügde.
Das Landgericht Detmold hatte am Mittwoch einen Mann aus Niedersachsen zu einer zweijährigen Haftstrafe auf Bewährung verurteilt.

Die Landesgeschäftsführerin des Kinderschutzbundes wollte die Entscheidung des Gerichts zwar nicht juristisch bewerten, äußerte aber Zweifel an der Richtigkeit.

Es stelle "sich die Frage, wie das Urteil auf andere Täterinnen und Täter wirkt, die kinderpornografisches Material besitzen oder zu sexueller Gewalt anstiften.

Ich bin nicht sicher, ob dieses Signal wirklich abschreckend genug ist", sagte Krista Körbes.

Der 49-Jährige aus Stade hatte vor über acht Jahren per Webcam in vier Fällen den sexuellen Missbrauch eines Kindes beobachtet und einen Mitangeklagten auch angestiftet. (…)
Quelle: Tag24
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#27

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 2. Aug. 2019, 05:27

Lügde-Prozess: Gericht zeigt Video, auf dem der Missbrauch eines Kindes (6) zu sehen ist

01.08.2019 14:09
Im Prozess um den hundertfachen Missbrauch auf einem Campingplatz in Lügde hat das Landgericht Detmold am Donnerstag Fotos und Videos von den Taten gezeigt.
Dabei ging es um Bilder, die der Angeklagte Mario S. gemacht hatte. Nach Angaben von Nebenklagevertreter Peter Wüller war auf den Videos unter anderem der Missbrauch eines sechsjährigen Opfers durch den heute 34-Jährigen zu sehen.

"Alle Prozessbeteiligten waren sehr betroffen, als sie diese Videos anschauen mussten", sagte Wüller in einer Pause. Das Verfahren gegen den zweiten Angeklagten Andreas V. wurde wegen einer Erkrankung des 56-Jährigen abgetrennt.

Damit der Prozess gegen ihn nicht platzt, kommt das Landgericht am Freitag zu einem kurzen Termin zusammen. Ursprünglich wollte die Vorsitzende Richterin Anke Grudda am 16. August ein Urteil verkünden. (…)
Quelle: Tag24
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#28

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Sa, 17. Aug. 2019, 06:10

Lügde-Prozess: Sicherungsverwahrung gefordert

16.08.2019, 18:11 Uhr
Narzisstisch, antisozial, manipulativ, mit pädophiler Neigung und unfähig zu einer Partnerschaft mit einer Gleichaltrigen.
Die Staatsanwaltschaft forderte anschließend für den 56-Jährigen 14 Jahre Haft und für den zweiten Angeklagten Mario S. (34) zwölf Jahre und sechs Monate. Danach sollen die beiden Männer in Sicherungsverwahrung, so die Staatsanwaltschaft. Das Urteil wird im September erwartet.

Die Plädoyers wurden aus Opferschutz-Gründen unter Ausschluss der Öffentlichkeit verlesen. Die Staatsanwältinnen Helena Werpup und Jacqueline Kleine-Flaßbeck sagten später vor Journalisten, sie hätten die Geständnisse strafmildernd berücksichtigt. Und ebenso die Tatsache, dass die beiden Angeklagten nicht vorbestraft sind.

Johannes Salmen, der Verteidiger von Andreas V., meinte zum geforderten Strafmaß mitsamt Sicherungsverwahrung für seinen Mandanten: "Wenn ich Staatsanwalt in diesem Verfahren gewesen wäre, hätte ich das auch beantragt." Andreas V. werde viel Zeit haben, über sich und seine Taten nachzudenken. Was für ein Mensch sein Mandant sei, wisse er nicht.

Zu dieser Frage hatte die Psychiaterin Martina Miller aufschlussreiche Details mitgebracht. Sie stufte Andreas V. aus Lügde und Mario S. aus Steinheim als voll schuldfähig ein. Andreas V. habe bei seiner pädophilen Neigung eine Präferenz für Mädchen im Grundschulalter bis in die Pubertät hinein. In Gesprächen habe er eine Abneigung gegenüber "altersadäquaten Partnerschaften" gezeigt, berichtete Miller.

Er habe über zwei Beziehungen sehr abwertend gesprochen und sei danach nach eigener Darstellung als Platzwart auf dem Campingplatz nur noch kurze sexuelle Episoden mit Frauen eingegangen. Und das begründete der 56-Jährige laut Miller so: "Warum die ganze Kuh kaufen, wenn ich ein Glas Milch haben will." (…)
Quelle: T-Online
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#29

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Do, 5. Sep. 2019, 18:24

Lügde: Lange Haftstrafen und Sicherungsverwahrung für Täter

05.09.2019, 18:12 Uhr
Zwei Männer haben auf einem Campingplatz in Ostwestfalen vielen Kindern jahrelang schweres Leid zugefügt. Dafür müssen sie nun viele Jahre ins Gefängnis. Danach bleiben sie in Sicherungsverwahrung.
Im Lügde-Missbrauchsprozess sind die beiden Angeklagten zu hohen Haftstrafen verurteilt worden. Das Landgericht Detmold verhängte am Donnerstag eine Freiheitsstrafe von 13 Jahren gegen den 56-jährigen Andreas V. wegen schweren sexuellen Kindesmissbrauchs in mehr als 200 Fällen. Der 34-jährige Mario S. erhielt 12 Jahre. Das Gericht ordnete außerdem die anschließende Sicherungsverwahrung für die beiden Deutschen an. (…)

Andreas V. wurden rund 290 Missbrauchstaten zur Last gelegt. Mario S. hatte sich laut Anklage in rund 160 Fällen an Mädchen und Jungen vergangen – seit 1999 war er dazu immer wieder zu Gast auf dem Campingplatz, aber auch seine Wohnung in Steinheim bei Höxter soll Tatort gewesen sein. Beide Männer filmten ihre Taten, bei beiden stellte die Polizei insgesamt Tausende Bild- und Videodateien sicher, die sexuelle Gewalt gegen Kinder- und Jugendliche zeigen. (…)
Quelle: T-Online
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#30

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 1. Nov. 2019, 07:20

Missbrauchsfall in Lügde: Freispruch für 17-Jährigen

31.10.2019, 16:07 Uhr
Zahlreiche Kinder sind auf einem Campingplatz in Lügde missbraucht worden. Auch aus einem der Opfer soll ein Täter geworden sein. Doch das Landgericht Paderborn spricht den Jugendlichen frei.
Das Landgericht Paderborn hat einen heute 17-Jährigen freigesprochen, der im Missbrauchsfall Lügde vom Opfer zum Täter geworden sein soll. Das teilte ein Sprecher am Donnerstag mit. Demnach schlossen sich die Richter in ihrem Urteil vom selben Tag den Ausführungen eines Gutachters an. Der Experte hatte dem Angeklagten die strafrechtliche Verantwortungsreife abgesprochen. (…)
Quelle: T-Online
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