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Re: Fall Antonella Bazzanella | Urteil

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Re: Fall Antonella Bazzanella | Urteil

#1

Ungelesener Beitrag von Salva » Do, 9. Apr. 2015, 19:40

Fall Antonella Bazzanella offenbar geklärt!

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Antonella Bazzanella, † 25, 21. Juni 1987
Quelle: Trentino

Laut italienischen Quellen scheint gesichert, dass es sich bei den 47-jährigen deutschen Tatverdächtigen tatsächlich um den Mörder von Antonella Bazzanella handelt. Bei den Vernehmungen hatte er Angaben gemacht, die nur der Täter wissen konnte.
Weiter wird mitgeteilt, dass der Täter womöglich nach Jugendstrafrecht behandelt wird, da er zum Tatzeitpunkt erst 19/20 Jahre alt war.
Finlule hat geschrieben:Ich könnte mir gut vorstellen das nicht jeder Mörder mit seiner Tat auf Dauer Leben kann.
Genau das gab er als Grund für seine "Offenbarung" an. Hast den richtigen Riecher gehabt ;) Und, fast schon klassisch, der Typ hatte natürlich eine schwere Kindheit, wie er den Ermittlern erzählte.

Anhand der Details, die der TV schiderte, konnten Verbindungen zu zwei anderen sehr ähnlich gelagerten Fällen aus dem Jahr 1985 hergestellt werden und die Ermittler gehen daher von einem Serientäter aus. Mal sehen, was sich da noch ergibt und wer die beiden toten Frauen waren.

Quellen: Secolo d' Italia, Trentino
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Zuletzt geändert von Gast am Do, 9. Jun. 2016, 17:23, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Titel ergänzt, Beitrag verschoben



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Re: Fall Antonella Bazzanella

#2

Ungelesener Beitrag von Finlule » Do, 9. Apr. 2015, 23:21

Und, fast schon klassisch, der Typ hatte natürlich eine schwere Kindheit, wie er den Ermittlern erzählte.
Das sagen viele Täter wenn es dann hart auf hart kommt.Typische Sätze die man immer wieder liest.Sicher fällt den Ermittlern auf das das typische Reaktionen sind.Eventuell um sich Strafmilderung zu erhoffen oder als Ausrede.
Serientäter,ich glaub da nicht so ganz das es einer ist denn dann wäre er eiskalt und es hätte ihn nicht sein Gewissen geplagt.Ok ich könnte mich auch irren.

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Re: Fall Antonella Bazzanella

#3

Ungelesener Beitrag von Salva » Fr, 10. Apr. 2015, 07:29

Finlule hat geschrieben:Serientäter,ich glaub da nicht so ganz das es einer ist denn dann wäre er eiskalt und es hätte ihn nicht sein Gewissen geplagt.
Die ersten beiden Morde geschahen ja 1985, also zwei Jahre vor dem Mord an Antonella und wenn die drei die einzigen Opfer waren, könnte sich der TV in jungen Jahren in einer besonderen Lebenssituation befunden haben. Genau wie jetzt, als er die Tat gestand.
Zu dem Täter ist noch nichts bekannt, deswegen kann man nur spekulieren. Aber in welcher Lebenssituation auch immer der sich befunden hatte, vielleicht ist der Knast das kleinere Übel für ihn und die angegebene Reue nicht der einzige Grund, dass er sich gestellt hat.
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Re: Fall Antonella Bazzanella

#4

Ungelesener Beitrag von Salva » Fr, 19. Jun. 2015, 07:27

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Im Hardtwald von Karlsruhe steht ein Gedenkstein, der an Antonella Bazzanella erinnert, die dort am 21.06.1987 ermordet wurde. FOTO: dpa, ude pzi
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Re: Fall Antonella Bazzanella

#5

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Di, 6. Okt. 2015, 11:20

Mann gesteht nach 28 Jahren Mord in Karlsruhe

1987 wurde eine junge Italienerin in Karlsruhe ermordet. Der mutmaßliche Täter stellte sich 28 Jahre nach der Tat in Basel.
06.10.2015, 06:00 Uhr
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Karlsruhe. Es ist eine Tat, an die sich die Menschen aus Karlsruhe und Region mit Schrecken erinnern. Am 21. Juni 1987 wurde die 25-jährige Italienerin Antonella Bazzanella im Hardtwald auf grausame Weise ermordet. Zur Tatzeit fand ein Konzert von Tina Turner im Wildpark-Stadion nur einige Hundert Meter vom Ort des Verbrechens entfernt statt. Zunächst vermutete die Polizei den Täter unter den rund 40 000 Konzertbesuchern. Auch ein Ritualmord wurde in Betracht gezogen. So fanden zu jener Zeit unweit des kleinen Tempels im Schlosspark immer wieder obskure Treffen statt, wie Fahnder berichteten.

Die tragische Geschichte der Antonella Bazzanella berührte die Menschen. Eine junge Frau aus Trient in Norditalien, die im Sommer 1987 für einige Monate in einer Eisdiele im Stadtteil Durlach aushalf. Anschließend wollte sie eine Ausbildung zur Krankenschwester in Italien beginnen. Auf einer Radtour zum Rhein begegnete sie im Hardtwald ihrem Mörder. Das Mordopfer wurde mit einer Kordel an einem Baum gefesselt, vor der Tatausführung gequält und schließlich erdrosselt. Auch wenn letztlich keine Vergewaltigung stattfand, sei der Mord sexuell motiviert gewesen sein, hieß es aus Ermittlerkreisen. Ein Gedenkstein, der von der Italienischen Katholischen Mission errichtet wurde, erinnert heute am Tatort an Bazzanella.

Trotz einer Belohnung von damals 15 000 D-Mark und rund 130 Hinweisen aus der Bevölkerung wurde der Täter nie gefasst. Eineinhalb Jahre existierte eine 20-köpfige Sonderkommission. Rund 600 Männer wurden überprüft - vergebens.

Nun nahm der bislang ungelöste Fall eine mehr als überraschende Wendung. Anfang des Jahres meldete sich ein mittlerweile 48-jähriger Gelegenheitsarbeiter aus der Schweiz bei einer Polizeistation in Basel und gestand den Mord. Nach fast 28 Jahren hat dem mutmaßlichen Täter das Gewissen scheinbar keine Ruhe mehr gelassen. Laut Polizei offenbarte der Mann, der nur wenige Tage nach dem Mord in Karlsruhe in die Schweiz ausreiste, eindeutiges Täterwissen. Der Mann wurde nach Deutschland ausgeliefert. Seitdem sitzt er in U-Haft.

Am heutigen Dienstag wird ihm nun der Prozess gemacht. In fünf Verhandlungstagen soll dem Angeklagten die Bluttat im Hardtwald nachgewiesen werden. Der Medienandrang ist enorm.

Da der Angeklagte zum Tatzeitpunkt unter 21 Jahre alt war, wird wahrscheinlich das Jugendstrafrecht zur Anwendung kommen. In diesem Fall muss der geständige Beschuldigte mit einer Haftstrafe von bis zu zehn Jahren rechnen.

Wie oft es vorkommt, dass ein bislang unerkannter Täter sich nach mehreren Jahrzehnten stellt? "Das ist mehr als selten. In meiner Amtszeit kann ich mich an keinen derartigen Fall erinnern", sagte Jochen Herkle, Sprecher des Landgerichts Karlsruhe.

RNZ
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Re: Fall Antonella Bazzanella

#6

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Di, 6. Okt. 2015, 17:52

„Ich will, dass die Bilder endlich aus meinem Gedächtnis verschwinden”
Mann gesteht Mord nach 28 Jahren

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Die grausamen Szenen lassen ihn nicht los, tauchen immer wieder auf: Wie er über die Frau herfällt, sie würgt und missbraucht – und wie er sie schließlich mit einem Stein zum Schweigen bringt. Jahrelang lang quälen diese Bilder ihn, dann hält Paul H. (48) es nicht mehr aus, stellt sich 28 Jahre nach der Tat der Polizei. Am Dienstag begann sein Prozess.

Karlsruhe – Sein Gesicht will Paul H. nicht zeigen, als er den Saal des Landgerichts betritt: Er hält sich einen rosa Schnellhefter vors Gesicht. Der Vorwurf der Staatsanwaltschaft: Mord. Paul H. soll die italienische Eisverkäuferin Antonella B. (damals 25) am 21. Juni 1987 zum Sex gezwungen und erdrosselt haben.

Spaziergänger fanden ihre malträtierte und gefesselte Leiche am nächsten Tag.

Warum er sich jetzt stellte, erklärte der Angeklagte vor Gericht jetzt so: „Ich will bestraft werden und will, dass die Bilder endlich aus meinem Gedächtnis verschwinden.“

Die Tat

Antonella, die Anfang 1987 aus Italien nach Deutschland gekommen war, arbeitete als Bedienung in einem Eiscafé. Am 21. Juni, einem Sonntag, setzte sie sich nachmittags auf ihr Rad und fuhr Richtung Rhein – ihr letzter Ausflug.

Im Schlossgarten traf die junge Frau in der weißen Bluse und dem orangefarbenen Pulli auf Paul H. Er saß auf einer Bank, trank Dosenbier und hörte dem Konzert von Tina Turner zu, das im nahegelegenen Wildpark-Stadion stattfand.

Antonella fragte Paul H. nach dem Weg, wollte wissen, wie sie zu den Pferden im Park kommt. H. zeigte ihr den Weg, Antonella fuhr los.

Paul H. stand auf, folgte der Frau mit seinem Rad: „Ich war spitz. Sie hat mir sehr gut gefallen", sagte er vor Gericht. Er habe eine Erektion gehabt. Als er sie eingeholt hatte, fasste er sie an die Brust. Antonella begann zu schreien und zu treten, stürzte von ihrem Rad.
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Da rastete der Mann komplett aus: „Ich habe sie gewürgt, bis sie sich nicht mehr regte und sie dann ins Unterholz gezogen", sagte H. kalt und ohne Regung vor Gericht.

An das, was dann passierte, erinnert er sich angeblich nicht mehr. Laut Anklage nahm er jedoch die weiß-graue Trägerkordel von Antonellas Handtasche, wickelte sie um ihren Hals und fixierte sie auf beiden Seiten an Bäumen. Dann soll er sich mit einem Ast an seinem Opfer vergangen haben.

Die Erinnerung von Paul H. habe angeblich erst später wieder eingesetzt: „Ich habe ihr einen Stock in den Mund geschoben und mit einem Stein draufgeschlagen. Das ist dieses Bild, das ich nicht vergessen kann“, berichtete er jetzt.

Der Mord hatte in Karlsruhe für Entsetzen gesorgt. Anfangs war die Polizei zuversichtlich, den Täter zu schnappen: Es gab viele Hinweise der vielen Parkbesucher, auch ein Phantombild wurde angefertigt.

Doch eine heiße Spur fand die 20-köpfige Mordkommission nicht. Grund: Kurz nach der Tat war Paul H. in ins schweizerische Basel zu seiner Familie ausgewandert. Dort arbeitete er auf dem Bau. Einen Schulabschluss hat er nicht, seine Ausbildung zum Metallwerker hatte er abgebrochen. Zur Tatzeit war Paul H. in einer Einrichtung für auffällige Jugendliche untergebracht.

Im Februar 2015 stellte er sich den Schweizer Behörden, offenbarte sein widerliches Geheimnis: „Ich habe es nicht mehr ausgehalten.“ Im Visier der Polizei war Paul H. übrigens nie...

Für den Prozess sind fünf Tage angesetzt, das Urteil soll am 16. Oktober fallen. Ob für ihn deshalb das Jugendstrafrecht angewandt wird, soll im Rahmen der Urteilsverkündung bestimmt werden. In diesem Fall müsste der Killer mit einer Haftstrafe von bis zu zehn Jahren rechnen. Nach Erwachsenenstrafrecht steht auf Mord lebenslänglich.

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Re: Fall Antonella Bazzanella

#7

Ungelesener Beitrag von Finlule » Di, 6. Okt. 2015, 23:19

Er wird wohl auch nach dem Urteil diese Bilder nicht los werden. Vermutlich. Hat aber Zeit weitere 10 Jahre Zeit, über seine Tat nachzudenken! Das wird sein Leben lang nicht weg gelöscht werden können. Auch therapeutische Behandlungen helfen bei so einer Neigung sicher nicht.

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Re: Fall Antonella Bazzanella

#8

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mo, 12. Okt. 2015, 12:06

Angeklagter im "Hardtwald-Mord" entwicklungsgestört
Im Mordprozess um eine vor fast 30 Jahren getötete Italienerin hat ein Gutachter dem Angeklagten eine deutliche Entwicklungsstörung und erhebliche Unreife zum Tatzeitpunkt bescheinigt. "Seine emotionale, soziale und geistige Entwicklung war keinesfalls altersgemäß ausgestaltet, seine Steuerungsfähigkeit vermindert", sagte der Experte am Montag vor dem Landgericht Karlsruhe. Dem 48 Jahre alten Angeklagten wird vorgeworfen, Antonella B. am 21. Juni 1987 in einem Karlsruher Waldstück vom Fahrrad gerissen und erwürgt zu haben (Az.: 7 KLs 301 Js 6136/15 Hw.). Der Mann, der im Wesentlichen gestanden hat, war 20 Jahre alt, als er die Frau tötete. Von dem psychiatrischen Gutachten hängt entscheidend ab, ob für ihn noch das Jugendstrafrecht angewandt wird. Ein Urteil wird für diesen Freitag erwartet.
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Re: Fall Antonella Bazzanella

#9

Ungelesener Beitrag von pfiffi » Mo, 12. Okt. 2015, 15:54

Finlule hat geschrieben:Er wird wohl auch nach dem Urteil diese Bilder nicht los werden. Vermutlich. Hat aber Zeit weitere 10 Jahre Zeit, über seine Tat nachzudenken! Das wird sein Leben lang nicht weg gelöscht werden können. Auch therapeutische Behandlungen helfen bei so einer Neigung sicher nicht.
Weiß ich nicht. Hat er Gewaltneigungen? gab es weitere Taten? Immerhin hat er sich selber gestellt; Verdächte gegen ihn gab es nicht. Das spricht schon mal dafür, dass er ein Gewissen hat.
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Re: Fall Antonella Bazzanella

#10

Ungelesener Beitrag von Finlule » Mo, 12. Okt. 2015, 18:38

pfiffi hat geschrieben:Weiß ich nicht. Hat er Gewaltneigungen? gab es weitere Taten? Immerhin hat er sich selber gestellt; Verdächte gegen ihn gab es nicht. Das spricht schon mal dafür, dass er ein Gewissen hat.
Kann diese Fragen leider nicht beantworten.Er hat sich nach 28 Jahren erst gestellt und zu diesem Schritt sehr lange gebraucht.Ihn ließ wohl sein Gewissen nicht mehr ruhen.Nun wird alles wieder aufgerollt jetzt und die Erlebnisse kommen erneut auf ihn zu denen er Rede und Antwort stehen muß.

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Re: Fall Antonella Bazzanella

#11

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Do, 15. Okt. 2015, 10:19

Grausamer Tod im Hardtwald: Anklage plädiert auf Mord
Im Prozess um den Tod einer jungen Frau in Karlsruhe vor fast 30 Jahren hat die Anklage auf eine sechsjährige Jugendstrafe wegen Mordes plädiert. Die Staatsanwaltschaft sprach am Donnerstag von einer extremen Schwere der Schuld. Der Angeklagte habe aber die Tat gestanden und sei "nicht das Monster, das man hätte vermuten können". Der heute 48-Jährige hatte die 25-jährige Antonella B. am 21. Juni 1987 im Karlsruher Hardtwald vom Fahrrad gerissen und erdrosselt (Az.: 7 KLs 301 Js 6136/15 Hw.) Der Angeklagte war 20 Jahre alt, als er die Frau tötete.
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Re: Fall Antonella Bazzanella

#12

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Do, 15. Okt. 2015, 12:49

Tod einer Eisverkäuferin: Verteidiger fordert Freispruch
Im Prozess um den Tod einer jungen Frau in Karlsruhe vor fast 30 Jahren hat die Verteidigung am Donnerstag Freispruch gefordert. Sein Mandant habe die 25-jährige Antonella B. am 21. Juni 1987 im Karlsruher Hardtwald getötet. Das habe jener auch zugegeben. Mordmerkmale wie Heimtücke oder niedrige Beweggründe liegen aus seiner Sicht aber nicht vor. Was eine mögliche versuchte Vergewaltigung der Eisverkäuferin aus Italien angehe, so sei diese verjährt, sagte der Verteidiger. Der Haftbefehl gegen seinen Mandanten müsse deshalb aufgehoben werden. Das Landgericht Karlsruhe will an diesem Freitag (09.00 Uhr) sein Urteil sprechen.
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Re: Fall Antonella Bazzanella

#13

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 16. Okt. 2015, 10:33

Haftstrafe für Mord an Eisverkäuferin vor 30 Jahren

16.10.2015, 10:16 Uhr
Karlsruhe (dpa) - Fast 30 Jahre nach dem grausamen Tod einer jungen Italienerin ist ein wegen Mordes angeklagter Mann zu sechs Jahren Haft verurteilt worden.
Der heute 48-Jährige habe die damals 25 Jahre alte Eisverkäuferin aus sexuellen Motiven erdrosselt, begründete der Vorsitzende Richter am Landgericht Karlsruhe die Entscheidung. Damit sei der Tatbestand des Mordes erfüllt. An der Toten habe der Angeklagte sexuelle "Ersatzhandlungen" vorgenommen. Auch der Missbrauch sei erwiesen.

Der Angeklagte war zum Tatzeitpunkt 20 Jahre alt, weshalb er nach dem Jugendstrafrecht verurteilt wurde. Damit lag die Höchststrafe bei lediglich zehn Jahren, nach dem Erwachsenenstrafrecht wird Mord mit lebenslanger Haft bestraft. Der nach dem Verbrechen in der Schweiz lebende Mann hatte sich im Februar den Basler Behörden gestellt, weil er die Schuld nicht länger ertragen hatte.

Ein Sachverständiger hatte ihm verminderte Steuerungsfähigkeit attestiert. Auch das Geständnis des Mannes hatte sich strafmildernd ausgewirkt. Die Verteidigung hatte auf Totschlag und damit auf Freispruch wegen Verjährung plädiert, die Staatsanwaltschaft auf sechs Jahre wegen Mordes. Dem folgte das Gericht.
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Re: Fall Antonella Bazzanella

#14

Ungelesener Beitrag von pfiffi » Fr, 16. Okt. 2015, 20:24

Urteil kommt mir spontan gesagt richtig vor. Natürlich müsste man letztlich alle Details kennen - aber Mordmerkmal scheint mir allein schon wg "Verdeckung einer anderen Straftat" gegeben.
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