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Hamburg: Mutter stößt Sohn vor U-Bahn - Urteil gefällt

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Hamburg: Mutter stößt Sohn vor U-Bahn - Urteil gefällt

#1

Ungelesener Beitrag von Salva » Mo, 19. Okt. 2015, 03:41

Sonntag, 18. Oktober 2015

Mutter stößt Sohn vor U-Bahn - 11-Jähriger verliert Fuß

Eine 31-Jährige soll laut Augenzeugen ihren 11 Jahre alten Sohn in Hamburg vor eine U-Bahn geschubst haben. Die Mutter des Jungen sei als "geistig verwirrt" polizeibekannt. Das Kind lebt, wird jedoch intensivmedizinisch behandelt.

Bild nicht mehr vorhandenAn dieser U-Bahn-Station der Linie U3 hat sich die Tat ereignet (Bild.de)
Ein 11 Jahre alter Junge ist in Hamburg von seiner Mutter vor eine U-Bahn geschubst und überrollt worden. Er sei mit schwersten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden, teilte die Polizei mit. Bei der Feuerwehr hieß es, der Junge habe einen Fuß verloren. Er war demnach zwischen den ersten und zweiten Waggon der Bahn geraten. Der Unfall trug sich an der Station Hoheluftbrücke zu.

Damit die Rettungskräfte zu ihm gelangen konnten, sei die Bahn zunächst mit vereinten Kräften per Hand zurückgeschoben worden. Der 11-Jährige wurde vor Ort intubiert und auf die Intensivstation gebracht. Er soll während des gesamten Rettungseinsatzes ansprechbar gewesen sein.

Die Mutter des Jungen habe versucht, vom Tatort zu fliehen, wurde aber von Passanten festgehalten. Die Polizei nahm sie fest. Anschließend wurde sie von Beamten vernommen und in eine geschlossene psychiatrische Abteilung eingewiesen, berichtet die "Welt". Die Mordkommission ermittele, ließ ein Polizeisprecher verlauten. Auch die Staatsanwaltschaft sei bereits eingeschaltet worden, schreibt das "Hamburger Abendblatt".

Fahrgäste sollen beobachtet haben, wie sie ihren Sohn vor die U-Bahn stieß. Die 31-Jährige sei als "geistig verwirrt" bekannt, hieß es aus Ermittlerkreisen. Dem "Hamburger Abendblatt" zufolge habe sie sich nur temporär um den Jungen gekümmert.
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Zuletzt geändert von Salva am Mi, 1. Jun. 2016, 19:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Hamburg: Mutter stößt Sohn vor U-Bahn

#2

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mo, 19. Okt. 2015, 09:31

So dramatisch war die Rettung des Jungen
Der Zugfahrer hatte nicht den Hauch einer Chance, rechtzeitig zu stoppen. Die U-Bahn überrollte den Jungen (11), der am U-Bahnhof im Gleisbett lag. Das Kind wurde unter dem tonnenschweren Zug eingeklemmt, überlebte schwer verletzt. Doch dieses Drama, das sich in Hamburg abspielte, war kein Unfall:

DIE MUTTER HAT IHREN SOHN VOR DIE U-BAHN GESCHUBST!

Der Hamburger Bahnhof Hoheluftbrücke, 14.35 Uhr: Leon steht mit seiner Mutter Jana L. (31) auf dem Bahnsteig. Als die U3 einrollt, passiert es: Vor den Augen entsetzter Fahrgäste stößt die 31-Jährige ihr Kind vor den Triebwagen!
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Die Mordkommission ermittelt. Der Leitende Oberstaatsanwalt Peter Bunners: „Das Motiv der Tat ist derzeit noch unklar.“
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Re: Hamburg: Mutter stößt Sohn vor U-Bahn

#3

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mo, 19. Okt. 2015, 12:18

PSYCHIATRIE ODER HAFT?
Ärzte beurteilen zunächst Schuldfähigkeit der Frau
Das Entsetzen reicht weit über Hamburg hinaus: Eine junge Mutter (31) hat dort am Sonntag ihren Sohn (11) vor eine fahrende U-Bahn gestoßen. Der Junge überlebte schwer verletzt, verlor aber sein linkes Bein. Er war damit unter dem tonnenschweren Gewicht der U-Bahn eingeklemmt.

Einen Tag nach der Horror-Tat beurteilen nun Ärzte, ob die Frau überhaupt schuldfähig ist. Erst nach der Untersuchung entscheidet der Staatsanwalt ob er beantragt, dass die Frau in Untersuchungshaft kommt – oder in die Psychiatrie.
An der Tat selbst besteht allerdings kein Zweifel: Die Mutter schubste ihren Jungen mit Absicht vor die am Bahnhof Hoheluftbrücke eintreffende U-Bahn.

Die Mordkommission erfasste gestern den Tatort mit einem 3-D-Scanner, um die Tat am Computer zu rekonstruieren.
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Re: Hamburg: Mutter stößt Sohn vor U-Bahn

#4

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mo, 19. Okt. 2015, 18:42

Eine Mutter hat ihren elfjährigen Sohn nach Polizeiangaben in einem Hamburger U-Bahnhof vor einen einfahrenden Zug gestoßen. Die Bahn überrollte am Sonntag das Kind, dieses wurde schwer verletzt und verlor einen Fuß.
"Nach Auswertung der Zeugenvernehmungen und der Bilder der Hochbahn ist die Polizei sicher, dass das Kind von der Mutter auf die Gleise gestoßen wurde", sagte ein Polizeisprecher.

Zum Motiv der Frau und einer möglichen psychischen Erkrankung machte er keine Angaben. Die 31-Jährige wurde in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Ein Haftrichter habe einen Unterbringungsbeschluss erlassen, teilte ein Polizeisprecher mit. Unabhängig von der Schuldfähigkeit werde gegen die Frau wegen des Verdachts einer versuchten Tötung ermittelt, teilte die Staatsanwaltschaft mit.

Der Elfjährige wurde nach Angaben der Feuerwehr im Bahnhof Hoheluftbrücke zwischen dem ersten und zweiten Waggon des Zuges eingeklemmt und verlor einen Fuß. Um zu dem Kind zu gelangen, musste zunächst der Fahrstrom abgeschaltet und die Stromschiene geerdet werden. Dann sei eine Feuerwehrfrau unter den Zug zu dem Jungen gekrochen. Er sei ansprechbar gewesen, sagte ein Feuerwehrsprecher.

Andere Einsatzkräfte trennten unterdessen die Waggons und schoben sie mit Muskelkraft auseinander. Erst dann konnte der Junge in ein Krankenhaus gebracht werden. Bei derart schweren Verletzungen spürten die Betroffenen oftmals nicht sogleich den Schmerz, erläuterte der Sprecher. Der Notarzt gebe dann aber starke Schmerzmittel. Der Triebwagenführer und mehrere Fahrgäste mussten am Bahnhof von drei Notfallseelsorgern betreut werden.

Am Tag danach erinnerte an dem U-Bahnhof praktisch nichts mehr an den schweren Zwischenfall. Ein Fernsehteam machte noch Interviews vor der Station. Die U3 verläuft auf dem Abschnitt als Hochbahn. Wie viele Fahrgäste in dem betroffenen Zug saßen, konnte eine Sprecherin des Verkehrsunternehmens nicht sagen. Erfahrungsgemäß seien es an einem Sonntagnachmittag bis zu 400. Eine Untersuchung des Unfallzuges habe ergeben, dass die Bremsen in Ordnung waren. Der Triebwagenführer werde die nächsten Tage nicht im Dienst sein.

Zum genauen Zustand des Jungen gab das behandelnde Krankenhaus keine Auskunft. Ärzte könnten versuchen, ein abgetrenntes Gliedmaß wieder anzunähen - solche Re-Implantationen seien aber nur machbar, wenn viele günstige Begleitumstände zusammenkämen, sagte der Chefarzt der Unfallchirurgie der Asklepios-Klinik Nord, Marc Schult. Möglicherweise sei es sinnvoller, mit einer modernen Prothese zu helfen. Die Feuerwehr verfüge jedenfalls über spezielle Kits, um abgetrennte Körperteile steril und kühl zu transportieren.

An den eigentlichen Unfall könnten sich die Patienten in Fällen wie diesem fast nie erinnern, sagte Schult. Grund dafür sei die vom Notarzt verabreichte Narkose am Unfallort.
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Re: Hamburg: Mutter stößt Sohn vor U-Bahn

#5

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mo, 19. Okt. 2015, 18:47

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Die Mutter (33), die ihren Sohn (11) Kind vor einen U-Bahnzug gestoßen hat, ist in eine psychiatrische Klinik eingewiesen worden.
Ein Haftrichter erließ einen Unterbringungsbeschluss erlassen, Ein Zug überrollte den Jungen am Sonntagnachmittag. Der Schüler verlor einen Fuß. Der Junge ist nach Polizeiangaben inzwischen außer Lebensgefahr.
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Re: Hamburg: Mutter stößt Sohn vor U-Bahn

#6

Ungelesener Beitrag von pfiffi » Mo, 19. Okt. 2015, 19:45

Ganz Hamburg spricht darüber und ist einigermaßen ratlos. Aufzuklären sein wird, wenn die ersten Berichte denn zutreffen, die Frage, wie und warum und von wem die Mutter, die ja offenbar als verwirrt bekannt war, den Sohn überhaupt überantwortet bekommen hat.
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Re: Hamburg: Mutter stößt Sohn vor U-Bahn

#7

Ungelesener Beitrag von Salva » Mo, 19. Okt. 2015, 20:02

Die Mutter des Jungen sei als "geistig verwirrt" polizeibekannt
Was immer das auch heißen mag, es hat bisher niemanden gestört. Und so wie es aussieht, konnte die "verwirrte" Mutter ihren Jungen versorgen und erziehen. Immerhin 11 Jahre lang. War das schon Grund genug, den Jungen bei seiner Mutter zu belassen? Hat jemand gepennt? Muss ja wohl. Denn:
Die Mutter des Jungen sei als "geistig verwirrt" polizeibekannt
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Re: Hamburg: Mutter stößt Sohn vor U-Bahn

#8

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mo, 19. Okt. 2015, 20:14

Zwangseinweisung!
Mutter muss in Psychiatrie

Einen Tag nach dem U-Bahn-Drama in Hamburg musste die Mutter, die ihren Sohn vor eine Bahn gestoßen hatte, am Montag in die Psychiatrie – Zwangseinweisung!

Der Vorwurf lautet: Versuchter Totschlag in Tateinheit mit schwerer Körperverletzung!
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Re: Hamburg: Mutter stößt Sohn vor U-Bahn

#9

Ungelesener Beitrag von Eagle » Mo, 19. Okt. 2015, 20:27

@Pfiffi
@Salva

Laut folgendem Bericht lebte der Junge nicht dauerhaft bei seiner Mutter.
Nach Abendblatt-Informationen hat sich die Frau nicht ständig, sondern nur zeitweise um ihr Kind gekümmert. Ob dies mit ihrer angeblichen psychischen Erkrankung zusammenhängt, war weiter unbekannt.
abendblatt.

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Re: Hamburg: Mutter stößt Sohn vor U-Bahn

#10

Ungelesener Beitrag von pfiffi » Mo, 19. Okt. 2015, 20:55

Hallo Ihr Drei:

Ja, eben. da wird ggfls (wieder einmal, hier in Hamburg) jemand gepennt haben. Wobei wir natürlich die bestätigung abwarten müssen, auch Art und Umfang der psychischen Probleme der Muter nicht kennen. "Bloß" ne leichte Depri, oder doch eher mehr? "Verwirrt" sieht ja deutlich nach "mehr" aus.
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Re: Hamburg: Mutter stößt Sohn vor U-Bahn

#11

Ungelesener Beitrag von Salva » Mo, 19. Okt. 2015, 20:58

@Eagle
"Nicht dauerhaft" ist relativ. Das die Mutter unter diesen Umständen überhaupt freien Umgang mit ihrem Sohn hatte, ist doch der springende Punkt.
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Eagle
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Re: Hamburg: Mutter stößt Sohn vor U-Bahn

#12

Ungelesener Beitrag von Eagle » Mo, 19. Okt. 2015, 21:05

Was immer das auch heißen mag, es hat bisher niemanden gestört. Und so wie es aussieht, konnte die "verwirrte" Mutter ihren Jungen versorgen und erziehen. Immerhin 11 Jahre lang. War das schon Grund genug, den Jungen bei seiner Mutter zu belassen? Hat jemand gepennt? Muss ja wohl. Denn:
Die Aussage "war nicht dauerhaft bei seiner Mutter ungebracht" ist relativ, richtig, allerdings kann man davon ausgehen das der Junge eben nicht ständig bei ihr gelebt hat.
Die Mutter des Jungen sei als "geistig verwirrt" polizeibekannt
Was ist denn bisher über die genauen Umstände bekannt, habe ich etwas überlesen?

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Re: Hamburg: Mutter stößt Sohn vor U-Bahn

#13

Ungelesener Beitrag von Salva » Mo, 19. Okt. 2015, 21:18

Eagle hat geschrieben:Die Aussage "war nicht dauerhaft bei seiner Mutter ungebracht" ist relativ, richtig, allerdings kann man davon ausgehen das der Junge eben nicht ständig bei ihr gelebt hat.
Du schmeißt wieder mit Logik um dich Y:Y
Und ich sagte:
Das die Mutter unter diesen Umständen überhaupt freien Umgang mit ihrem Sohn hatte, ist doch der springende Punkt.
Eagle hat geschrieben:Was ist denn bisher über die genauen Umstände bekannt, habe ich etwas überlesen?
Nur das, was die Medien berichten:
Die Mutter des Jungen sei als "geistig verwirrt" polizeibekannt
Die Mutter... ist in eine psychiatrische Klinik eingewiesen worden.
...hat sich die Frau nicht ständig, sondern nur zeitweise um ihr Kind gekümmert.
Aber ich bin bei (Hallo!) @pfiffi:
Abwarten und Tee trinken, denn die nächsten Tage kommt bestimmt noch mehr zum Vorschein.
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Re: Hamburg: Mutter stößt Sohn vor U-Bahn

#14

Ungelesener Beitrag von pfiffi » Mo, 19. Okt. 2015, 23:13

@Salva und all

Als Hamburger kann ich dazu nur sagen: Man kann über die hamburger Boulevard-Medien viel sagen, auch - mit guten Gründen - viel kritisches...aber auf eines kann man sich verlassen: bei solchen Fällen werden BILD und MoPo richtig bissig. Man muss diese beiden Edel-Medien nicht lieben. Aber da setzen sie Himmel und Hölle in Bewegung und haben, na klar, auch ihre Connections. Wir werden in den nächsten Tagen zweifellos Antworten auf unsere Fragen präsentiert bekommen, sofern es die gibt; you better believe it.
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Re: Hamburg: Mutter stößt Sohn vor U-Bahn

#15

Ungelesener Beitrag von pfiffi » Mo, 19. Okt. 2015, 23:20

Hier mal ein typischer MoPo-Bericht.

MoPo

Aber wie gesagt: Bissig sind sie...
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Re: Hamburg: Mutter stößt Sohn vor U-Bahn

#16

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Di, 20. Okt. 2015, 07:16

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Was trieb Jana L. zu dieser schrecklichen Tat?

Wie BILD erfuhr, lebt Leon bei seinen Großeltern in Niedersachsen und soll nur gelegentlich bei seiner Mutter in Hamburg gewesen sein. Sie war Anfang des Jahres in eine Zwei-Zimmer-Wohnung gezogen, war arbeitslos und jobbte dann als Kellnerin in umliegenden Lokalen.

Nachbarin Edelgard H. (75): „Sie hatte nur einen Wunsch, dass ihr Junge wieder ständig bei ihr ist. Deshalb hatte sie sich auch die Zwei-Zimmer-Wohnung genommen.“
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Nach einer Umschulung soll Jana L. zuletzt in einem Computershop in der Innenstadt gearbeitet haben.

Kemal A. vom Döner-Imbiss gegenüber ihrer Wohnung berichtet: „Sie war häufig hier, sang für die Gäste im Laden. Ihr großer Traum war, einmal im Fernsehen bei „Deutschland sucht den Superstar“ aufzutreten.“ Der 32-Jährige weiter: „Sie war lange alleine. Vor drei Tagen sah ich sie jedoch frisch verliebt mit einem Mann, sie küsste ihn.“
Hat er eine Erklärung für die Tat?

Kemal A.: „Nein, überhaupt nicht. Sie liebte ihren Jungen, hat häufig mit ihm telefoniert.“ Ein anderer Bekannter spricht davon, dass die Mutter psychische Probleme hatte und Medikamente bekam.

Was ist mit dem Vater?


Eine Bekannte: „Jana hat sich schon während der Schwangerschaft von ihm getrennt. Er soll Drogen genommen haben und hat sich auch später nie mehr um Leon gekümmert.“

Am Sonnabendmittag sahen Nachbarn dann den Elfjährigen vor der Wohnung seiner Mutter. Ein Nachbar: „Alles schien normal.“
Kann Leon jemals damit zurechtkommen, dass seine Mutter ihn töten wollte?

Der bekannte Psychologe Prof. Helmut Kury: „Es besteht die Gefahr, dass der Junge traumatisiert ist, später auch Albträume hat. Er braucht ganz viel Liebe von Verwandten und psychologische Unterstützung von Fachleuten.“
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Re: Hamburg: Mutter stößt Sohn vor U-Bahn

#17

Ungelesener Beitrag von pfiffi » Di, 20. Okt. 2015, 09:12

Aha, in den Grindelhäusern. Sind selber jetzt nicht gerade die schlechteste Adresse in Hamburg - liegen zentral in guter Gegend.

https://de.wikipedia.org/wiki/Grindelhochh%C3%A4user
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Re: Hamburg: Mutter stößt Sohn vor U-Bahn

#18

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mi, 21. Okt. 2015, 06:33

Was trieb die Mutter zu dieser unfassbaren Tat?

Nach und nach kommen mehr Details über das Leben der Mutter ans Licht, die in Hamburg ihr Kind vor eine U-Bahn stieß. Einem Medienbericht zufolge soll die Polizei erst am Tag des Vorfalls bei der Frau gewesen sein.
Am Sonntag war Polizei in der Wohnung der Mutter

Schwierigkeiten oder Zwischenfälle seien dem Jugendamt Brake bisher nicht bekannt geworden. Nichts deutete darauf hin, dass die Mutter labil sei, schreibt das "Hamburger Abendblatt". Am Sonntagmorgen habe es jedoch einen Vorfall in der Wohnung der Frau gegeben. So bekam sie Besuch von der Polizei, nachdem sie den Notruf alarmierte. Sie redete wirr und gab an, Medikamente, die sie über einen längeren Zeitraum einnahm, nun auf eigene Faust abgesetzt zu haben.

Hinsichtlich des Vaters sagte ein Bekannter gegenüber der "Bild", dass sich die 31-Jährige schon während der Schwangerschaft von ihm trennte. Er soll Drogen genommen und sich auch später nie mehr um den Jungen gekümmert haben.

Unter Umständen kann Fuß des Jungen gerettet werden

Was den Jungen angeht, so sind laut dem "Hamburger Abendblatt" seine Großeltern bei ihm im Krankenhaus. Es heißt, unter besonders günstigen Umständen könnten die Ärzte seinen Fuß wieder annähen. Doch werde vom Chefarzt eine Prothese favorisiert.

Das Jugendamt des Kreises Wesermarsch habe unterdessen einen Antrag auf den vollständigen Sorgerechtsentzug für die Mutter gestellt. Zudem müsse sich die 31-Jährige, die sich derzeit in der geschlossenen Psychiatrie des UKE befindet, bei einer eventuellen Verurteilung auf eine Haftstrafe von bis zu 15 Jahren einstellen.
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Re: Hamburg: Mutter stößt Sohn vor U-Bahn

#19

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mi, 21. Okt. 2015, 13:59

Sohn vor U-Bahn gestoßen: Mutter verliert Sorgerecht

21.10.2015, 12:50 Uhr
Die Mutter, die ihren Sohn vor eine U-Bahn in Hamburg gestoßen haben soll, hat das Sorgerecht verloren. Ein Zug hatte den Elfjährigen am Sonntag überrollt und ihm einen Fuß abgetrennt. Das Amtsgericht im niedersächsischen Brake habe der 31-Jährigen nun die elterliche Sorge teilweise entzogen und vorläufig dem Jugendamt übertragen, sagte eine Sprecherin. Vorher hatte schon das «Hamburger Abendblatt» darüber berichtet.
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Re: Hamburg: Mutter stößt Sohn vor U-Bahn

#20

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Do, 22. Okt. 2015, 17:56

Rettung von Kind unter U-Bahn: Kein Routine-Einsatz

22.10.2015, 15:58 Uhr
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Die Rettung des von seiner Mutter vor eine U-Bahn gestoßenen Kindes war für eine Hamburger Feuerwehrfrau keine Routine-Einsatz. In ihren zwölf Dienstjahren habe sie noch kein Kind aus einer solchen Lage retten müssen, sagte Oberbrandmeisterin Maike Schier am Donnerstag. Ihre Gefühle, als sie den unter einem Zug eingeklemmten Jungen sah, beschrieb die 38-Jährige so: "Da musste man erstmal - nicht schlucken. Also, wir sind ja da, um zu helfen." Weil sie mit 1,60 Meter nicht so groß sei, habe sie zu dem Kind unter den Zug kriechen sollen. Sie habe die Hand des Jungen gehalten und mit ihm geredet. Der Elfjährige war von seiner vermutlich psychisch kranken Mutter an der Station Hoheluftbrücke vor eine einfahrende Bahn gestoßen worden. Ihm wurde ein Fuß abgetrennt, zudem erlitt er einen Beckenbruch. Inzwischen ist er außer Lebensgefahr.
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Re: Hamburg: Mutter stößt Sohn vor U-Bahn

#21

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 27. Nov. 2015, 15:09

Seine Mutter schubste ihn vor eine U-Bahn: Großmutter erzählt, wie es Leon jetzt geht

27.11.2015
Leon erinnerte sich nicht daran, dass es seine Mutter war, die ihn schubste

Diese Geschichte schockte vor etwa einem Monat ganz Deutschland: Eine Mutter hat ihr eigenes Kind in Hamburg vor eine U-Bahn gestoßen. Jetzt erzählt Leons Großmutter, wie es dem Jungen heute geht.
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Re: Hamburg: Mutter stößt Sohn vor U-Bahn

#22

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 8. Apr. 2016, 16:36

Sohn vor die U-Bahn gestoßen: Mutter kommt vor Gericht

08.04.2016, 12:38 Uhr
Vor dem Hamburger Landgericht beginnt am Donnerstag (14. April) ein Prozess gegen eine 31-Jährige, die ihren Sohn vor eine U-Bahn gestoßen haben soll. Der damals elfjährige Junge wurde von der Bahn an der Station Hoheluftbrücke überrollt und lebensgefährlich verletzt.
Er verlor einen Fuß. Der Mutter wird versuchter Mord, Misshandlung von Schutzbefohlenen und schwere Körperverletzung vorgeworfen. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die Frau schuldunfähig ist, wie eine Sprecherin am Freitag sagte. Die Anklagebehörde will erreichen, dass das Gericht die dauerhafte Unterbringung in einer psychiatrischen Klinik anordnet. Das "Hamburger Abendblatt" hatte zuvor über das geplante Verfahren berichtet.

Der Prozess werde mit Sicherheit unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden, sagte Oberstaatsanwältin Nana Frombach. Ein Gutachter habe dringend davor gewarnt, die Mutter der Presse auszusetzen. Die Frau war bereits kurz nach der Tat am 18. Oktober vorläufig in eine psychiatrische Klinik eingewiesen worden. Das Amtsgericht Brake bei Bremen entzog der Mutter das Sorgerecht.
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Re: Hamburg: Mutter stößt Sohn vor U-Bahn

#23

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Do, 14. Apr. 2016, 17:27

Sohn vor die U-Bahn gestoßen: "Werde mir niemals verzeihen"

14.04.2016, 14:58 Uhr
Vor dem Hamburger Landgericht hat am Donnerstag ein Prozess gegen eine 31-jährige Mutter begonnen, die ihren Sohn vor eine U-Bahn gestoßen haben soll.
Der damals elfjährige Junge wurde von dem Zug an der Station Hoheluftbrücke überrollt und lebensgefährlich verletzt. Der psychisch kranken Frau wird versuchter Mord, Misshandlung von Schutzbefohlenen und schwere Körperverletzung vorgeworfen. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass sie schuldunfähig ist, und will die dauerhafte Unterbringung in einer psychiatrischen Klinik beantragen. In einer von ihrer Verteidigerin verlesenen Erklärung bedauerte die 31-Jährige die Tat: "Ich werde mir das, was geschehen ist, niemals verzeihen." Das Gericht schloss die Öffentlichkeit von der Verhandlung aus.
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Re: Hamburg: Mutter stößt Sohn vor U-Bahn

#24

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mi, 1. Jun. 2016, 05:14

Sohn vor U-Bahn gestoßen - Mutter muss in die Psychiatrie

30. Mai 2016 14:32 Uhr
Sie wusste nicht, was sie tat: Eine Mutter, die in Hamburg ihren elfjährigen Sohn vor eine einfahrende U-Bahn gestoßen hatte, muss auf unbestimmte Zeit in die Psychiatrie. Sie sei nicht schuldfähig, urteilte das Landgericht.
Das Hamburger Landgericht hat eine Mutter, die ihren elfjährigen Sohn vor eine einfahrende U-Bahn gestoßen hat, auf unbestimmte Zeit in die Psychiatrie eingewiesen. Die Tat sei schockierend, sagte die Vorsitzende Richterin Ulrike Taeubner am Montag. Die Strafkammer sei jedoch überzeugt, dass die Angeklagte wegen einer krankhaften Störung nicht schuldfähig sei. Sie habe Stimmen gehört, die ihr die Tat befohlen hätten.

Die 32-Jährige hatte ihren Sohn im Oktober an der Station Hoheluftbrücke vor einen Zug gestoßen. Die U-Bahn überrollte den Jungen und verletzte ihn lebensgefährlich. Er erlitt zwei Beckenbrüche und verlor den linken Unterschenkel. Das Gericht verurteilte die Mutter wegen versuchten Totschlags sowie schwerer und gefährlicher Körperverletzung.
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Re: Hamburg: Mutter stößt Sohn vor U-Bahn

#25

Ungelesener Beitrag von Salva » Mi, 1. Jun. 2016, 19:47

Fatal wenn man bedenkt, dass einen Tag vor der Tat die Polizei in der Wohnung der Mutter war. Wenn sie schon selbst den Notruf wählt und aussagt, dass sie wichtige Medikamente abgesetzt hat, hätten die Polizisten anders reagieren und handeln müssen. Meiner Meinung nach.
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Eagle
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Re: Hamburg: Mutter stößt Sohn vor U-Bahn - Urteil gefällt

#26

Ungelesener Beitrag von Eagle » Mi, 1. Jun. 2016, 20:13

Ihr Hilferuf wurde vermutlich nicht als solcher wahrgenommen, eine Tragödie.

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