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1998 | Frankfurt-Höchst | Tristan Brübach (13) ermordet

Ungeklärte Fälle im Focus.
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DIParadiesMonk
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1998 | Frankfurt-Höchst | Tristan Brübach (13) ermordet

#841

Ungelesener Beitrag von DIParadiesMonk » Fr, 20. Dez. 2019, 23:49

Huuu,

ganz schön Krass dieser Fall. Ich hab mir tatsächlich die letzten Tage annähernd die kompletten Berichte verinnerlicht.
Eigentlich bin ich wegen der Schuhe und der Fleischentnahme bei den Opfern auf diesen Fall gestoßen.
Ich hatte mich ins Netz begeben, aufgrund der XY Sendung letzte Woche mit dem Filmbeitrag:
Prostituierten Mord in Flensburg, Sylvia D. 1994. Übrigens hab ich dazu hier bei Allcrime leider nix gefunden.

Anyway,
wie auch vielen Anderen, sind natürlich auch mir ne Menge Ungereimtheiten aufgefallen...
Ich muss noch etwas Struktur und Logik in meine Gedankenwelt bringen um darauf ausführlich eingehen zu können.

Ich fang mal klein an, bei den "gesicherten" Falschaussagen:
-Das Mädchen, welches von einer nicht existierenden Parkbank den Zopfmann gesehen haben will
(aus dem Gebüsch kommend)
-sein "angeblich" bester Freund mit der Busaussage, welche ja so gar nicht stimmen kann. Zeitlich nicht und auch nicht örtlich.

Und vor allem hab ich erstmal ne Frage bzgl der Schulhefte, Schulranzen und Rucksack.
Hoffentlich kann mir da Jemand etwas mehr Auskunft geben.

Hatte Tristan sowohl Ranzen als auch Rucksack dabei ?
Das wurde irgendwie nicht ganz deutlich für mich in den ganzen Beiträgen.
Eventuell war es ja Verwirrung seitens der SoKo, 1. Versuch Täterwissen

Seine Schulhefte inklusive Blutflecken wurden ja anscheinend mehrere Meter vom Ablageort und wohl auch vom ursprünglichen Tatort im Bach aufgefunden. Sehe ich das so richtig ?
Wie kommt dann der "fingierte", blutige Fingerabdruck auf das Heft und der Abdruck vom abgewischtem Messer ?
Beweist schon mal, nach dem Mord und der Rucksack war sehr wichtig für die Mitnahme der "Trophäen".
Sehr Wahrscheinlich noch eine Plastiktüte im Rucksack um kein Blut bzw. Blutstropfen anhaften zu lassen.
Die Blutspuren die im Rucksack noch gefunden wurden, könnten bei der "Befüllung" entstanden sein.
Entweder wurde die Plastiktüte nicht 100% im inneren des Rucksacks getroffen, oder aber die Plastiktüte wurde vorher befüllt und hatte leichte Blutanhaftungen bereits ausserhalb der Tüte.

Ich glaube, zumindest jetzt, das der Rucksack zur Aufklärung des Falles sehr wichtig sein wird.
Zumindest gibt es schon mal Denkansätze über die Vorbereitung des Täters und seiner Denkweise.
Falls geplanter Ritualmord, dann war der Rucksack seine beste Wahl und er war nicht perfekt vorbereitet.
Der Täter hat also nicht nur den Schuh / die Schuhe geholt, sondern auch den Rucksack nach dem Mord.
Wieso überhaupt ein Schuh (irgendwo gelesen) und warum ist sich die Soko da so sicher ? Haben die Jungs den "Einen" Schuh oder Beide noch am Tunnelanfang gesehen ?

so, damit belass ich es dann für heute auch erstmal und hoffe auf den ein oder anderen Beitrag von Euch

Gruss DIP Monk
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DIParadiesMonk
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#842

Ungelesener Beitrag von DIParadiesMonk » So, 22. Dez. 2019, 14:35

Je mehr ich mich mit diesem Fall beschäftigt, desto größer fallen mir Unstimmigkeiten auf.
Auch seitens der Information von den Ermittlern. Nach so langer Zeit sollten sie die Faktenlage doch mal klarstellen.

In den "Spiegel TV" berichten wird bzgl. des Rucksackfundes zum Beispiel gar nichts über das Messer berichtet.
Es wurde sogar behauptet, es gäbe nur den ElektroKocher, bzw. den Ring davon und eben diese Landkarte.
Es gibt aber eindeutige Polizei Fotos vom 27.03 99 wo es (sieht ziemlich verrostet aus) gezeigt wird.
Widerspruch insich also !

Tschechische Landkarte habe ich mehrmals gelesen 6,50 Euro
Euro wurde aber erst 2001 offiziell eingeführt.
Ok das kann ich mir noch erklären, Pressefehler oder Bücher Zeitungen etc. wurden damals schon in verschiedenen Währungen ausgezeichnet. (Ich kann auf dem Bild jedenfalls nichts erkennen)

Aber warum hat der Täter-Anwalt im Fall von Markus Wachtl davon gesprochen, das bei der Grabschändung auch bei Tristan der Schädel entwendet wurde ??? Das wirft doch Fragen auf. Ein Anwalt stellt doch nicht einfach so ein Gerücht in die Welt, wenn da nix dran ist. Zumal der Täter nach Absitzen der Strafe heute immer noch beteuert, er sei unschuldig.

Ich bekomme immer mehr den Eindruck, die staatlichen Behörden wollen hier etwas vertuschen und sei es nur in Richtung Satanismus, Okkultismus.....


Ok,komme ich aber zudem was ich heute eigentlich schreiben wollte:
Die Zopfmann-Theorie scheint auch mir immer mehr plausibler, zumindest bis zu einem gewissen Punkt.

Ich habe gestern einen Fernsehbericht gesehen: Inside Criminal Minds, Serienkiller
Da wurde ziemlich auf die Psyche der Täter eingegangen, auch das die bekannten US Killer, Ted Bundy etc...
nur (überwiegend) durch Kommissar Zufall gefasst wurden.

Das wichtigste war aber, daß Serienkiller anscheinend 4 entscheidende Phasen durchlaufen.
Aura-Phase: Gedanken und Phantasiewelt
Trolling-Phase: das Suchen von geeigenten Orten für Ihre Taten
Wooing-Phase: immer wieder Annäherungsversuche an potenzielle Opfer
capture-Phase: Ausführung der Tat

Und bei dem Zopfmann scheinen diese 4 Phasen wohl zu passen. Es wird ebenfalls berichtet, das die Täter nach der Tat schon in eine heftige Depression verfallen können bis hin zum Suizid. Wenn nicht (Suizid), kommen Sie irgendwann wieder in die o.g. Phasen, je nachdem wielange Sie sich an Ihren Trophäen ergötzen können. Das kann aber auch mehrere Jahre dauern.
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1998 | Frankfurt-Höchst | Tristan Brübach (13) ermordet

#843

Ungelesener Beitrag von Salva » So, 22. Dez. 2019, 23:47

DIParadiesMonk hat geschrieben:
Fr, 20. Dez. 2019, 23:49
Hatte Tristan sowohl Ranzen als auch Rucksack dabei ?
Bild
Tristans Rucksack.
Quelle: BKA/Stern

DIParadiesMonk hat geschrieben:
Fr, 20. Dez. 2019, 23:49
Seine Schulhefte inklusive Blutflecken wurden ja anscheinend mehrere Meter vom Ablageort und wohl auch vom ursprünglichen Tatort im Bach aufgefunden. Sehe ich das so richtig ?
Von der Theorie der Polizei ausgehend, ja.
Dabei ergibt sich für mich nach wie folgendes "Problem":
Das Video der Überwachungskamera des Kiosks im Bahnhof zeigt, wie sich Tristan vom Südeingang des Bahnhofes in Richtung Nordein-/ausgang bewegte. Dass der Junge zum Südeingang zurückkehrte und von dort aus zum Eingang des Tunnels lief, ist nicht zu sehen. Jedenfalls soll die Tat (Schlagen, würgen, Kehle durchschneiden und ausbluten lassen) am Südeingang des Tunnels begonnen haben. So die Polizei.

DIParadiesMonk hat geschrieben:
Fr, 20. Dez. 2019, 23:49
Wie kommt dann der "fingierte", blutige Fingerabdruck auf das Heft und der Abdruck vom abgewischtem Messer ?
Wieso "fingiert"?

DIParadiesMonk hat geschrieben:
Fr, 20. Dez. 2019, 23:49
Ich glaube, zumindest jetzt, das der Rucksack zur Aufklärung des Falles sehr wichtig sein wird.
Bislang jedenfalls nicht. Der Fingerabdruck konnte niemanden zugeordnet werden. Auch dem zeitweise verdächtigten, mutmaßlichen Serienmörder Manfred Seel nicht.

DIParadiesMonk hat geschrieben:
Fr, 20. Dez. 2019, 23:49
Falls geplanter Ritualmord, dann war der Rucksack seine beste Wahl und er war nicht perfekt vorbereitet.
Der Täter hat also nicht nur den Schuh / die Schuhe geholt, sondern auch den Rucksack nach dem Mord.
Mörder, die ihre Tat planen, bringen in der Regel ihre "Utensilien" und "Werkzeuge" mit. Sie können ja nicht wissen, was ihre Opfer mit sich herumschleppen. So gesehen, hätte Tristans Mörder den Rucksack nicht gebraucht.
Wäre der Rucksack auch eine Art Trophäe gewesen, dann hätte er den sehr wahrscheinlich nicht weggeworfen.

DIParadiesMonk hat geschrieben:
Fr, 20. Dez. 2019, 23:49
Wieso überhaupt ein Schuh (irgendwo gelesen) und warum ist sich die Soko da so sicher ?
Gute Frage.

DIParadiesMonk hat geschrieben:
Fr, 20. Dez. 2019, 23:49
Haben die Jungs den "Einen" Schuh oder Beide noch am Tunnelanfang gesehen ?
Welche "Jungs"?
Beide Schuhe standen auf Tristans Oberschenkeln und bedeckten die Wunden.

DIParadiesMonk hat geschrieben:
So, 22. Dez. 2019, 14:35
Je mehr ich mich mit diesem Fall beschäftigt, desto größer fallen mir Unstimmigkeiten auf.
Auch seitens der Information von den Ermittlern. Nach so langer Zeit sollten sie die Faktenlage doch mal klarstellen.
Sehe ich auch so :like: Wird aber aus ermittlungstaktischen Gründen nicht geschehen.

DIParadiesMonk hat geschrieben:
So, 22. Dez. 2019, 14:35
Aber warum hat der Täter-Anwalt im Fall von Markus Wachtl davon gesprochen, das bei der Grabschändung auch bei Tristan der Schädel entwendet wurde ??? Das wirft doch Fragen auf. Ein Anwalt stellt doch nicht einfach so ein Gerücht in die Welt, wenn da nix dran ist. Zumal der Täter nach Absitzen der Strafe heute immer noch beteuert, er sei unschuldig.
Wieder eine gute Frage! Die Polizei sieht - zum. offiziell - bis heute keinen Zusammenhang zwischen den Fällen Brübach/Wachtel. Ist ja auch iwie logisch. Bzgl. Markus Wachtel ist aber kaum zu verdrängen, dass es wenigstens noch einen Mittäter gegeben haben muss. Aber auch da liegt noch einiges im Argen, denn wie du schon richtig sagst, beteuert Alexander B. bis heute seine Unschuld. Siehe Cellische Zeitung.
Dass bei der Grabschändung Tristans Schädel mitgenommen wurde, darüber lässt sich die Polizei/StA schon gar nicht aus.

DIParadiesMonk hat geschrieben:
So, 22. Dez. 2019, 14:35
Ich bekomme immer mehr den Eindruck, die staatlichen Behörden wollen hier etwas vertuschen und sei es nur in Richtung Satanismus, Okkultismus.....
Oder Drogenmilieu. Oder Kinderprostitution. Oder Kannibalismus (siehe Aussage KHK Fey). Oder oder oder.

DIParadiesMonk hat geschrieben:
So, 22. Dez. 2019, 14:35
Die Zopfmann-Theorie scheint auch mir immer mehr plausibler, zumindest bis zu einem gewissen Punkt.
Hast du dich mal gefragt, warum das Phantombild des "Zopfmannes" erst im März 2008 veröffentlicht wurde? 10 Jahre nach der Tat?
Keine Ahnung, welche Rolle dieser Typ tatsächlich spielt. Gesehen wurde er jedenfalls nie mehr und ob es tatsächlich der gleiche Mann war, der im Vorfeld der Tat Kontakt zu Kindern pflegte? Keine Ahnung.
Fakt ist jedenfalls: Wäre dieser Zopfmann wirklich Tristans mutmaßlicher Mörder, dann frage ich mich, wieso dann Manfred Seel ernsthaft verdächtigt wurde und sogar bis heute noch verdächtigt wird. Ähnlichkeiten zwischen diesen beiden Personen sehe ich jedenfalls nicht. Du?


Deine Aufzählungen zum Tätertyp bzw. Täterpsyche generell stimmen vielleicht. Viel wichtiger für mich wäre aber die Klärung der Ungereimtheiten im Fall Brübach. Und die wichtigste Frage: Warum überhaupt diese offenschtlichen Ungereimtheiten?
Wenn im Laufe der Zeit Details an die Öffentlichkeit gelangen die aufzeigen, dass da einiges nicht passen kann, warum wird dann seitens der Polizei nichts aufgeklärt bzw. erklärt? Soll so ein Verhalten der Lösung des Falles dienen? Aus "ermittlungstaktischen Gründen" schweigen? Auch noch nach über 30 Jahren? Ich weiß nicht...
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#844

Ungelesener Beitrag von DIParadiesMonk » Mo, 23. Dez. 2019, 18:49

@Salva

erstmal Danke für Dein Feedback. Regt das Gehirn an, wenn man nicht ganz alleine denkt.
Salva hat geschrieben:
So, 22. Dez. 2019, 23:47
Hast du dich mal gefragt, warum das Phantombild des "Zopfmannes" erst im März 2008 veröffentlicht wurde? 10 Jahre nach der Tat?
Keine Ahnung, welche Rolle dieser Typ tatsächlich spielt. Gesehen wurde er jedenfalls nie mehr und ob es tatsächlich der gleiche Mann war, der im Vorfeld der Tat Kontakt zu Kindern pflegte? Keine Ahnung.
Fakt ist jedenfalls: Wäre dieser Zopfmann wirklich Tristans mutmaßlicher Mörder, dann frage ich mich, wieso dann Manfred Seel ernsthaft verdächtigt wurde und sogar bis heute noch verdächtigt wird. Ähnlichkeiten zwischen diesen beiden Personen sehe ich jedenfalls nicht. Du?
Ne überhaupt nicht. In dem Spiegel TV bericht sieht man auch (bei dem Gespräch mit der Nachhilfe-Lehrerin auf der Strasse) noch ein Phantombild in der Mappe des Beamten (ich glaube das war der Herr Fey) mit schwarzen Haaren ! Vielleicht von dem Mann der Tristan am Kiosk begleitet hat ?
Heutzutage ist die Polizei eher zurückhaltend mit Veröffentlichung von Phantombildern, weil Sie überwiegend schlechte Erfahrung gemacht haben (War mal bei XY so erklärt) aber damals 98 war das noch nicht so.
Ich denke die Kripo hält Ihn nicht fürden Mörder. Ich hab hier im Thread am Anfang auch irgendwo gelesen, das Herr Fey diesem Zopfmann schon öfter gegenüberstand ! Daher kam auch meine Idee mit einer ganz anderen Theorie. Aber dazu später mehr.

Salva hat geschrieben:
So, 22. Dez. 2019, 23:47
DIParadiesMonk hat geschrieben: ↑
Fr, 20. Dez. 2019, 23:49
Wieso überhaupt ein Schuh (irgendwo gelesen) und warum ist sich die Soko da so sicher ?

Gute Frage.

DIParadiesMonk hat geschrieben: ↑
Fr, 20. Dez. 2019, 23:49
Haben die Jungs den "Einen" Schuh oder Beide noch am Tunnelanfang gesehen ?

Welche "Jungs"?
Beide Schuhe standen auf Tristans Oberschenkeln und bedeckten die Wunden.
.
Na es gab doch 3 Jungen (nicht die 2 die Ihn dann um ca. 15.45 gefunden haben) die durch den Tunnel wollten und dann einen Mann mittig des Tunnels sahen mit Zopf. Ich meine gelesen zu haben 15.30
Diese haben dann wohl den Schuh oder Beide am Tunneleingang Süd
Salva hat geschrieben:
So, 22. Dez. 2019, 23:47
Dabei ergibt sich für mich nach wie folgendes "Problem":
Das Video der Überwachungskamera des Kiosks im Bahnhof zeigt, wie sich Tristan vom Südeingang des Bahnhofes in Richtung Nordein-/ausgang bewegte. Dass der Junge zum Südeingang zurückkehrte und von dort aus zum Eingang des Tunnels lief, ist nicht zu sehen. Jedenfalls soll die Tat (Schlagen, würgen, Kehle durchschneiden und ausbluten lassen) am Südeingang des Tunnels begonnen haben. So die Polizei.
gesehen ???
Ich meine auch, das ich ein Bild gesehen habe, wie die Schuhe auf den Wunden standen und ich dachte noch so, warum sind denn die Socken in die Schuhe gesteck wordent. Hier kann ich mich allerdings auch irren.

Salva hat geschrieben:
So, 22. Dez. 2019, 23:47
Dabei ergibt sich für mich nach wie folgendes "Problem":
Das Video der Überwachungskamera des Kiosks im Bahnhof zeigt, wie sich Tristan vom Südeingang des Bahnhofes in Richtung Nordein-/ausgang bewegte. Dass der Junge zum Südeingang zurückkehrte und von dort aus zum Eingang des Tunnels lief, ist nicht zu sehen. Jedenfalls soll die Tat (Schlagen, würgen, Kehle durchschneiden und ausbluten lassen) am Südeingang des Tunnels begonnen haben. So die Polizei.
Gesehen am Kiosk um ca. 13.47 / dann das Mädchen: sah Tristan auf ner Bank sitzen und "wartete". Ohne Zeitangabe.
Ca. um 15.20 ebenfalls auf einer Bank von der Frau mit Hund, wo sich 2 südländische Typen zusetzten. Über die ist im übrigen nie wieder auch nur das geringste Berichtet worden. Diese Bank soll ca. 50-100 Meter zum Südeingang entfernt gewesen sein.

Für mich macht diese Timeline echt Kopfzerbrechen. 15.20 lebend / 15.45 tot.
Dazwischen Gehweg + Kampf + Tötung + Schächtung + Opfer drapieren inkl. Sichtung der 3 Jungs
Und ob Tristan mit den 2 "Südländern" auch noch ein paar Minuten gesprochen hat ?

Salva hat geschrieben:
So, 22. Dez. 2019, 23:47
Wie kommt dann der "fingierte", blutige Fingerabdruck auf das Heft und der Abdruck vom abgewischtem Messer ?

Wieso "fingiert"?
Keine verwertbaren Fingerabdrücke sonst. Nur diesen Einen. Genau auf einem Blutstropfen, wo doch der Täter höchstwahrscheinlich Handschuhe getragen haben muss ??? Müßte übrigens ein Daumenabdruck sein, so wie er platziert war. Mehr dazu mal in meiner Theorie.

Ich hoffe mit diesem Post ein paar Fragen von Dir zu beantworten und beende zwecks Übersichtlichkeit
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#845

Ungelesener Beitrag von DIParadiesMonk » Mo, 23. Dez. 2019, 19:50

sorry, das zitieren klappt noch nicht ganz so bei mir wie gewollt.

Ich hab dann aber auch nochmal neue Fragen. Also in den Raum, nicht an Dich direkt.
Wieso hat die Kripo nirgendwo die zusätzlichen Stichverletzungen erwähnt ?
Mindestens 2 laut Opfer-Skizze. Deswegen vllt auch nicht das gefundene Messer im Rucksack ?
Gibt es vielleicht / wahrscheinlich 2 Messer ??? spricht das für 2 Täter???

Bei so einem Mord sollte man annehmen, daß der Rucksack vernichtet worden wäre oder eben als "Trophäe" behalten / gesammelt. Aber bestimmt nicht , daß er wieder aufgefunden wird, mit Messer, in der Nähe zu einem Wanderweg "zum TEXTESELSkopf"
Will uns der Täter oder einer der Täter etwas damit sagen ? Würde mich nicht wundern, wenn in der gefunden BRD Karte noch ein versteckter Hinweis enthalten war. Wurde in der Nähe vom Auffindeort des Rucksacks noch etwas vergraben ?
Das 2.te Messer ?
Hinweis hierfür könnte Tristans zeitlich spätere Grabschändung sein. Trennung zwischen guter und schlechter Erde auf Plastiktüten laut O-Ton Kripobeamter (Herr Fey ?)
Blaue Plastiktüte wurde ja auch im Rucksack gefunden. Und dieser blöde Ring vom Elektrokocher.
Und ich meine gelesen zu haben: in der Nähe der Kocher. Wurde beim Kocher gegraben ???

Es kommt mir so langsam rüber, das hier Katz und Maus gespielt wird von zumindest einem ziemlich intelligenten Täter.
Der Telefonanruf bei der Polizei. Das wichtigste daraus entnehme ich, "Er hat schwarze Haare".
Die Stimme würde ich diesem Zopfmann übrigens nicht zuordnen mit der doch recht tiefen Stimme. Dafür sieht er mir zu schmächtig aus.

Der Auftritt bei der Anwaltskanzlei für Wirtschaftsrecht. Inhalt: "vorheriger Knastaufenthalt".

Im übrigen würde dies alles wohl nicht zu einem Serienmörder passen, was erklären könnte, warum kein ähnlicher Fall mehr in den Medien war.
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#846

Ungelesener Beitrag von Salva » Mo, 23. Dez. 2019, 20:56

DIParadiesMonk hat geschrieben:
Mo, 23. Dez. 2019, 18:49
erstmal Danke für Dein Feedback. Regt das Gehirn an, wenn man nicht ganz alleine denkt.
Gerne! Was weiß ich, wie viele Stunden ich mich schon mit dem Fall Brübach beschäftigt habe. 2x war ich am Tatort, habe mir die Umgebung ganz genau angeguckt und habe versucht, mich in die Lage des Opfers und des Täters zu versetzen. Die einzige Erkenntnis, die ich daraus gewinnen konnte war, dass ich einfach nicht schlau daraus werde.

DIParadiesMonk hat geschrieben:
Mo, 23. Dez. 2019, 18:49
Ne überhaupt nicht. In dem Spiegel TV bericht sieht man auch (bei dem Gespräch mit der Nachhilfe-Lehrerin auf der Strasse) noch ein Phantombild in der Mappe des Beamten (ich glaube das war der Herr Fey) mit schwarzen Haaren ! Vielleicht von dem Mann der Tristan am Kiosk begleitet hat ?
Der Typ auf dem Ü-Video des Kiosks ist zu alt. Möglich, dass dieses Phantombild einen der beiden jungen Männer zeigt, die in der Bruno-Asch-Anlage links und rechts neben Tristan saßen. Beide wurden als "womöglich südländisch aussehend" beschrieben und das würde auch zu der Abbildung passen.

DIParadiesMonk hat geschrieben:
Mo, 23. Dez. 2019, 18:49
Na es gab doch 3 Jungen (nicht die 2 die Ihn dann um ca. 15.45 gefunden haben) die durch den Tunnel wollten und dann einen Mann mittig des Tunnels sahen mit Zopf. Ich meine gelesen zu haben 15.30
Diese haben dann wohl den Schuh oder Beide am Tunneleingang Süd

[...]

gesehen ???
Ich korrigiere (siehe dazu Seite 1 im Thread):

15:30
Drei Jugendliche spielen auf dem Spielplatz hinter dem Anwesen Adelonstraße 31, als sie sich entschließen zum Bahnhof Höchst zu gehen, um mit dem Bus zum Sportplatz zu fahren.
Um ihren Fußweg abzukürzen, wollen die drei Kinder durch den Tunnel des Liederbaches gehen. Als die den Tunnel über den Nordeingang betreten, sehen sie einen Mann, der sich über einen Gegenstand auf dem Betonsockel beugt. Die Kinder beobachten den Mann etwa zwei Minuten und entschließen sich dann für den längeren Fußweg um den Tunnel herum.

16:00
Zwei weitere Kinder spielen ebenfalls auf dem Spielplatz hinter der Adelonstraße 31 und treffen dort auf die zuvor erwähnten drei Jugendlichen. Etwa eine halbe Stunde später, nach dem die drei Jugendlichen mit dem Bus zum Sportplatz fahren wollten (15:30 Uhr), entschließen sich die beiden ins Kinderhaus auf der anderen Seite der Bahnschienen zu gehen. Sie nehmen die Abkürzung durch den Tunnel, finden dabei auf dem Betonsockel die Leiche von Tristan und laufen zum naheliegenden Kinderheim. Dort melden sie einem Betreuer den schrecklichen Fund.

Beide Schuhe standen zu diesem Zeitpunkt bereits auf Tristans Wunden.

DIParadiesMonk hat geschrieben:
Mo, 23. Dez. 2019, 18:49
Gesehen am Kiosk um ca. 13.47 / dann das Mädchen: sah Tristan auf ner Bank sitzen und "wartete". Ohne Zeitangabe,
Das soll zwischen 14:30 und 14:45 gewesen sein.

DIParadiesMonk hat geschrieben:
Mo, 23. Dez. 2019, 18:49
Und ob Tristan mit den 2 "Südländern" auch noch ein paar Minuten gesprochen hat ?
Dazu ist nichts bekannt. Und gefunden wurden die beiden jungen Männer auch nie. Offiziell nicht, meine ich jetzt.

DIParadiesMonk hat geschrieben:
Mo, 23. Dez. 2019, 18:49
Keine verwertbaren Fingerabdrücke sonst. Nur diesen Einen. Genau auf einem Blutstropfen, wo doch der Täter höchstwahrscheinlich Handschuhe getragen haben muss ???
Handschuhe hatte der Täter wohl nicht getragen, denn der Fingerabdruck muss so gut gewesen sein, dass die Polizei im Mai 2002 diesen großen Massentest mit Fingerabdrücken zu Vergleichszwecken startete und der sogar mit den Daten von 72 weiteren Ländern abgeglichen werden konnte. Leider ergebnislos.
Auch die gefundenen Hautpartikel konnten DNA-technisch nicht ausgewertet werden.
Genaueres dazu: Rhein-Zeitung
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Ungelesener Beitrag von DIParadiesMonk » Mo, 23. Dez. 2019, 22:06

ok, dann war es wohl 16.00 mit der gefunden Leiche. Ich hatte mal 15.45 gelesen.
Salva hat geschrieben:
Mo, 23. Dez. 2019, 20:56
15:30
Drei Jugendliche spielen auf dem Spielplatz hinter dem Anwesen Adelonstraße 31, als sie sich entschließen zum Bahnhof Höchst zu gehen, um mit dem Bus zum Sportplatz zu fahren.
Um ihren Fußweg abzukürzen, wollen die drei Kinder durch den Tunnel des Liederbaches gehen. Als die den Tunnel über den Nordeingang betreten, sehen sie einen Mann, der sich über einen Gegenstand auf dem Betonsockel beugt. Die Kinder beobachten den Mann etwa zwei Minuten und entschließen sich dann für den längeren Fußweg um den Tunnel herum.
Ja diese Kinder meinte ich ja, das diese dann die Schuhe / einen Schuh am Tunneleingang gesehen haben könnten.
Aber ist das denn nicht die andere Seite von wo Sie kamen ? Nordeingang. Ich dachte die Killing Zone wäre am Südeingang.
Woher weiß die Kripo das dann mit den Schuhen ? Noch ein Zeuge ?
Salva hat geschrieben:
Mo, 23. Dez. 2019, 20:56
Handschuhe hatte der Täter wohl nicht getragen, denn der Fingerabdruck muss so gut gewesen sein, dass die Polizei im Mai 2002 diesen großen Massentest mit Fingerabdrücken zu Vergleichszwecken startete und der sogar mit den Daten von 72 weiteren Ländern abgeglichen werden konnte. Leider ergebnislos.
Auch die gefundenen Hautpartikel konnten DNA-technisch nicht ausgewertet werden.
Der Fingerabdruck existiert bestimmt. Aber ohne Handschuhe hätte der Täter doch noch andere Fingerabdrücke hinterlassen müssen. Am Schuh , Kleidung, Rückseite des Heftes. Daher meine Vermutung, bewußt gelegt.
Der Fall ist so mysteriös, ich trau dem Täter echt sehr viel zu.

Aber gut, sind keine Fakten, nur spekulationen. Aber möglich ist es zu manipulieren.
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Ungelesener Beitrag von Salva » Mo, 23. Dez. 2019, 22:26

DIParadiesMonk hat geschrieben:
Mo, 23. Dez. 2019, 19:50
Wieso hat die Kripo nirgendwo die zusätzlichen Stichverletzungen erwähnt ?
Und Schnittverletzungen.

DIParadiesMonk hat geschrieben:
Mo, 23. Dez. 2019, 19:50
Mindestens 2 laut Opfer-Skizze. Deswegen vllt auch nicht das gefundene Messer im Rucksack ?
Gibt es vielleicht / wahrscheinlich 2 Messer ??? spricht das für 2 Täter???
Das Problem dabei ist, dass kein einziger Zeuge zwei mutmaßliche Täter gesehen haben will. Die einzige Zeugin, die von zwei "südländisch aussehenden" jungen Männern sprach, war die Dame mit dem Hund in der Bruno-Asch-Anlage. Sonst niemand. Vorher nicht und danach auch nicht.
Wenn ich jetzt die Aussagen von Boris (Busfahrt), dem Mädchen (Bank), das Ü-Video vom Kiosk, die Sichtung am Tunneleingang durch die Kids und die der Dame mit dem Hund gegenüberstelle, was wäre denn plausibel? Ein Täter? Oder doch zwei?

DIParadiesMonk hat geschrieben:
Mo, 23. Dez. 2019, 19:50
Im übrigen würde dies alles wohl nicht zu einem Serienmörder passen, was erklären könnte, warum kein ähnlicher Fall mehr in den Medien war.
Da bin ich mir alles andere als sicher. Serientäter haben im Allgemeinen den Drang, ihre vorherige Tat mit der nächsten zu übertreffen. Sei es in der Ausführung und speziell in psychischer Hinsicht, sprich in ihrer Phantasie. Gerade bei Sexualstraftätern ist das der Fall oder bei Sadisten bzw. Foltermörder. Nur weil keine Leiche mehr mit entfernten Hoden gefunden wurde, heißt es noch lange nicht, dass Tristans Mörder nie mehr gemordet hat. Es kommt halt darauf an, wie die Tat davor war und was er sich nach Tristan an Grausamkeiten vorstellte.
Im Übrigen würde ich die Schiene "Psychopathischer Serienkiller bzw. Mörder" mal verlassen und andere Milieus und Tatmotivationen in Betracht ziehen. Nehmen wir als Beispiel den Fall der drogenabhängigen Pamela Mastropietro aus Rom vom letzten Jahr: Die 18-Jährige wurde von nigerianischen Drogendealern vergewaltigt, zerstückelt und in zwei Koffern verpackt am Straßenrand abgestellt. Was weniger veröffentlicht wurde: es fehlten wohl Organe. Über nigerianische Drogendealer ist z.B. bekannt, dass sie u.a. auch die Herzen ihrer Opfer essen. Ist offenbar einem irren Glauben geschuldet. Und was mexikanische Drogenkartelle mit ihren Widersachern anstellen, kann ich hier gar nicht beschreiben. Von radikalislamistischen Killern sind auch abgefuckte Tötungsmethoden und spezielle Eigenarten bekannt und wenn KHK Fey über Foren schreibt, in denen Menschen aller coleur und Herkunft über die Zubereitung von Menschenfleisch philosophieren, ist nahezu alles möglich.
Wenn wir schon dabei sind bzw. in diesem Zusammenhang: Hast du dich mal gefragt, wieso niemand aus Tristans Umfeld irgendwann einmal interviewt wurde? Oder sie sich nie von selbst öffentlich zum Fall oder über Tristan äußerten? Die sind inzwischen alle weit über 30 Jahre alt. Was könnten die Gründe hierfür sein? Maulkorb seitens der Ermittlungsbehörden? Oder vielleicht Angst? Wer weiß. :thinking:
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#849

Ungelesener Beitrag von Salva » Mo, 23. Dez. 2019, 22:43

DIParadiesMonk hat geschrieben:
Mo, 23. Dez. 2019, 22:06
Aber ist das denn nicht die andere Seite von wo Sie kamen ? Nordeingang. Ich dachte die Killing Zone wäre am Südeingang.
Dazu, ebenfalls Seite 1 im Thread:

16:00
Zwei weitere Kinder spielen ebenfalls auf dem Spielplatz hinter der Adelonstraße 31 (Anm.: der Spielplatz vor dem Nordeingang) und treffen dort auf die zuvor erwähnten drei Jugendlichen (Anm.: Die, die den Typ im Tunnel gesehen haben wollen). Etwa eine halbe Stunde später, nach dem die drei Jugendlichen mit dem Bus zum Sportplatz fahren wollten (15:30 Uhr), entschließen sich die beiden ins Kinderhaus auf der anderen Seite der Bahnschienen zu gehen. Sie nehmen die Abkürzung durch den Tunnel, finden dabei auf dem Betonsockel die Leiche von Tristan und laufen zum naheliegenden Kinderheim. Dort melden sie einem Betreuer den schrecklichen Fund.

DIParadiesMonk hat geschrieben:
Mo, 23. Dez. 2019, 22:06
Woher weiß die Kripo das dann mit den Schuhen ? Noch ein Zeuge ?
Ich denke mal eher eine Theorie. Fakt ist offenbar nur, dass die Schuhe Tristans Wunden bedeckten.

DIParadiesMonk hat geschrieben:
Mo, 23. Dez. 2019, 22:06
Der Fingerabdruck existiert bestimmt.
Jepp. Und Hautpartikel. Von wem auch immer die stammen.

DIParadiesMonk hat geschrieben:
Mo, 23. Dez. 2019, 22:06
Aber ohne Handschuhe hätte der Täter doch noch andere Fingerabdrücke hinterlassen müssen. Am Schuh , Kleidung, Rückseite des Heftes. Daher meine Vermutung, bewußt gelegt.
Schuhe und Kleidung waren sehr wahrscheinlich nass vom vorherigen Kampf im Bachbett. Da siehts schlecht aus mit Fingerabdrücken. Grundsätzlich sieht es schlecht aus, wenn wir von Fingerabdrücken auf Stoffen usw. sprechen.
Was die Schulsachen betreffen, da hätte ich mir auch mehr erhofft. Zumindestens theoretisch. Jedenfalls gibt es einen Fingerabdruck und offenbar in einer so guten Qualität, dass der zu Vergleichszwecken herangezogen werden konnte und kann. Fehlt also "nur" ein Treffer in den internationalen Datenbanken.

DIParadiesMonk hat geschrieben:
Mo, 23. Dez. 2019, 22:06
Aber gut, sind keine Fakten, nur spekulationen. Aber möglich ist es zu manipulieren.
Wieso sollte der Täter absichtlich einen Fingerabdruck hinterlassen? Damit er gefunden wird?
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1998 | Frankfurt-Höchst | Tristan Brübach (13) ermordet

#850

Ungelesener Beitrag von DIParadiesMonk » Di, 24. Dez. 2019, 00:21

Ich sach mal so.
Wer einmal ein Grab schändet....
Fingerabdrücke von unbescholtenen Toten wirst Du 100%ig nie mehr in einer Weltweiten Datenbank finden.
Ziemliches gutes Alibi, wenn man das so nennen kann. Das Blut diente zur Auffrischung, deshalb muste er ja auch gesetzt werden. Das war gleich mein erster Gedanke, als ich das mit dem einzigen Fingerabdruck gelesen habe.

Ist aber nur meine Theorie, widerlegt kann Sie wahrscheinlich nie werden.
Ausser es gibt noch andere Fingerabdrücke die nicht in Blut sind und sich immerin sehr ähneln würden.

Bleibt aber immerhin noch die Täter DNA zur Überführung.
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1998 | Frankfurt-Höchst | Tristan Brübach (13) ermordet

#851

Ungelesener Beitrag von DIParadiesMonk » Di, 24. Dez. 2019, 01:07

Salva hat geschrieben:
Mo, 23. Dez. 2019, 22:26
Das Problem dabei ist, dass kein einziger Zeuge zwei mutmaßliche Täter gesehen haben will. Die einzige Zeugin, die von zwei "südländisch aussehenden" jungen Männern sprach, war die Dame mit dem Hund in der Bruno-Asch-Anlage. Sonst niemand. Vorher nicht und danach auch nicht.
Wenn ich jetzt die Aussagen von Boris (Busfahrt), dem Mädchen (Bank), das Ü-Video vom Kiosk, die Sichtung am Tunneleingang durch die Kids und die der Dame mit dem Hund gegenüberstelle, was wäre denn plausibel? Ein Täter? Oder doch zwei?
sorry, ich hatte diesen Post erst übersehen.
Was Du beschreibst schließt einen 2. aber auch nicht aus.
Der Kiosk schwarze Haare Typ könnte doch gesagt haben. Hey wir müssen noch auf Jemandem (Boss) warten.
Zumindest würde das eine Zeitspanne von 13.47 bis 15.30 erklären können.
Salva hat geschrieben:
Mo, 23. Dez. 2019, 22:26
Wenn wir schon dabei sind bzw. in diesem Zusammenhang: Hast du dich mal gefragt, wieso niemand aus Tristans Umfeld irgendwann einmal interviewt wurde? Oder sie sich nie von selbst öffentlich zum Fall oder über Tristan äußerten? Die sind inzwischen alle weit über 30 Jahre alt. Was könnten die Gründe hierfür sein? Maulkorb seitens der Ermittlungsbehörden? Oder vielleicht Angst? Wer weiß.
Ich versuche mich hier echt bedeckt zu halten, um seinen Freundeskreis da raus zu halten.
Ich bin mir sicher, Sie wissen wesentlich mehr und haben wohl auch zurecht Angst.

Ich glaube genau 1 Woche vorher wurden Ihm 170 DM abgezogen. Vllt von Mädchen. Das wird er sich nicht gefallen lassen wollen, zumal es ja nicht unbedingt seins gewesen muss. Seine Freunde wußten da bestimmt mehr. Ich habe immerhin rausgelesen, das Tristans "Gruppe" 6 Jungs und 3 Mädels gewesen sein soll. Also nur Einzelgänger war er bestimmt nicht.
Tristan mußte seine Lehrerin fragen um 13.30 um vorher die Schule zu verlassen. Boris hat Ihn auch so um 14.00 Uhr am Bahnhof gesehen ??? (Uhrzeit weiß ich nicht so genau)
Als beste Kumpels hält man zusammen. Bei meinem inneren Kern in der Jugend waren wir 3 und in der gleichen Klasse !

spekulativ: Die eine Gruppe wollte das Geld zurück, die andere Tristan schädigen, weil er keine cochones hatte ,
das Geld (nicht sein eigenes) gegen Mädchen zu verteidigen
Das könnte auch ein Exempel und zugleich Warnung für den Rest des Milieus gewesen sein. Welches auch immer.
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#852

Ungelesener Beitrag von Salva » Di, 24. Dez. 2019, 13:30

DIParadiesMonk hat geschrieben:
Di, 24. Dez. 2019, 00:21
Ich sach mal so.
Wer einmal ein Grab schändet....
Und wer einmal einen derart gelagerten Mord begeht...

DIParadiesMonk hat geschrieben:
Di, 24. Dez. 2019, 00:21
Fingerabdrücke von unbescholtenen Toten wirst Du 100%ig nie mehr in einer Weltweiten Datenbank finden.
Ziemliches gutes Alibi, wenn man das so nennen kann. Das Blut diente zur Auffrischung, deshalb muste er ja auch gesetzt
Das müsstest du mir bitte mal genauer erklären.

DIParadiesMonk hat geschrieben:
Di, 24. Dez. 2019, 00:21
Bleibt aber immerhin noch die Täter DNA zur Überführung.
Wie gesagt, es gibt ja auch diese Hautpartikel. Allerdings lässt sich daraus kein brauchbares Analyseergebnis realisieren, weil nur drei DNS-Systemmerkmale vorhanden sind. Benötigt werden aber acht, besser wären zwölf.

DIParadiesMonk hat geschrieben:
Di, 24. Dez. 2019, 01:07
Was Du beschreibst schließt einen 2. aber auch nicht aus.
Wenn man alle Zeugenaussagen und Sichtungen für wahr und vollständig halten würde, wäre kein Raum für einen Mittäter. Das, was von offizieller Seite aus bis heute bekannt wurde, lässt für mich jedenfalls keinen Mittäter zu. Aber wer von uns weiß schon, was die Öffentlichkeit nicht weiß.

DIParadiesMonk hat geschrieben:
Di, 24. Dez. 2019, 01:07
Ich versuche mich hier echt bedeckt zu halten, um seinen Freundeskreis da raus zu halten.
Ich will auch niemanden von ihnen in irgendetwas hineinziehen. Auch nicht zu öffentlichen Aussagen zwingen oder dergleichen. In der Regel sind solche Menschen irgendwann von selbst mitteilsam. Erst recht, wenn es um einen berühmten Fall wie dem hier geht.

DIParadiesMonk hat geschrieben:
Di, 24. Dez. 2019, 01:07
Ich bin mir sicher, Sie wissen wesentlich mehr und haben wohl auch zurecht Angst.
Sehe ich auch so. Ich hoffe jedenfalls, dass sie ihr Wissen vollumfänglich den Ermittlern mitgeteilt haben.

DIParadiesMonk hat geschrieben:
Di, 24. Dez. 2019, 01:07
Tristan mußte seine Lehrerin fragen um 13.30 um vorher die Schule zu verlassen. Boris hat Ihn auch so um 14.00 Uhr am Bahnhof gesehen ??? (Uhrzeit weiß ich nicht so genau)
Widersprüchliche Aussage, wobei gesichert ist, dass Tristan gegen 13.30 die Schule verlassen hat:

13:30: Tristan verlässt vorzeitig die Schule.
Eine Mitschülerin einer anderen Klasse sieht ihn, als er an der Haltestelle Allesinastraße, in Höhe der Schule, in den Bus steigt und in Richtung Bahnhof Höchst fährt. Er nimmt wie immer, auf der hinteren Rückbank im Bus Platz.

13:46 - 13:49: Tristan wird von einer Überwachungskamera vor dem Eingang des Kiosks im Bahnhof -vom südlichen Eingang aus links- gefilmt.
Strittig ist, ob die männliche Person ein Begleiter Tristans war oder nicht. Jedenfalls geht der Junge in Richtung der drei Wandtelefone und verlässt anschließend die Bahnhofshalle.

14:00 - 14:20: Tristan wird von seinem Freund Boris im Bus fahrend gesehen.
Boris sitzt zu diesem Zeitpunkt in einem anderen Bus und versucht Tristan auf sich aufmerksam zu machen. Tristan nimmt jedoch die Zeichen von Boris nicht wahr. Um seinen Freund zu treffen, verlässt Boris seinen Bus und versucht auf einem kürzeren Weg den Bahnhof Höchst zu erreichen. Dabei rennt er durch die Höchster Fußgängerzone, die der Bus auf einem längeren Weg umfahren muss. Doch als Boris am Höchster Bahnhof ankommt, findet er Tristan nicht und geht nach Hause.

9) 14:15/14:25: Ein Schüler der Hostatoschule sieht Tristan auf seinem Nachhauseweg am Höchster Bahnhof, als er alleine auf einer Bank sitzt.

Mich zwickt diese Sichtung von Boris ganz gewaltig weil ich nicht wüsste, wann Tristan wie und warum erneut mit dem Bus gefahren sein soll. Zumal die Timeline der anderen Sichtungen verdammt eng gestrickt ist.

DIParadiesMonk hat geschrieben:
Di, 24. Dez. 2019, 01:07
spekulativ: Die eine Gruppe wollte das Geld zurück, die andere Tristan schädigen, weil er keine cochones hatte ,
das Geld (nicht sein eigenes) gegen Mädchen zu verteidigen
Das könnte auch ein Exempel und zugleich Warnung für den Rest des Milieus gewesen sein. Welches auch immer.
Mal unabhängig vom Tatmotiv: Wie sieht denn deine Theorie vom Tatablauf aus? Unter Berücksichtigung der bekannten Timeline und Zeugenaussagen?
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#853

Ungelesener Beitrag von DIParadiesMonk » Di, 24. Dez. 2019, 19:15

Salva hat geschrieben:
Di, 24. Dez. 2019, 13:30
Mich zwickt diese Sichtung von Boris ganz gewaltig weil ich nicht wüsste, wann Tristan wie und warum erneut mit dem Bus gefahren sein soll. Zumal die Timeline der anderen Sichtungen verdammt eng gestrickt ist.
Mich zu 100%.
Ich wußte ja leider nicht mehr die genaue Uhrzeit. 14:00 - 14:20:
Warum macht Boris so eine Falschaussage ?
Salva hat geschrieben:
Di, 24. Dez. 2019, 13:30
Wenn man alle Zeugenaussagen und Sichtungen für wahr und vollständig halten würde, wäre kein Raum für einen Mittäter. Das, was von offizieller Seite aus bis heute bekannt wurde, lässt für mich jedenfalls keinen Mittäter zu. Aber wer von uns weiß schon, was die Öffentlichkeit nicht weiß.
Sehe ich komplett anders, weil das alles vorher ums Motiv gehen könnte.
Fakt ist doch 15.20 die Sichtung der Frau mit Hund, die 2 Südländer. Laut Polizei ist doch der letzte Kontakt der Hauptverdächtige und dies sind wohl eben diese 2 jungen Männer.
Salva hat geschrieben:
Di, 24. Dez. 2019, 13:30
Mal unabhängig vom Tatmotiv: Wie sieht denn deine Theorie vom Tatablauf aus? Unter Berücksichtigung der bekannten Timeline und Zeugenaussagen?
Tja bei den beiden Stichverletzungen und Schnittwunden, die ja nicht offiziell sind, frage ich mich erstmal,
ob die "offiziellen" Faustschläge dann überhaupt stimmen ? Ich denke mir schon das die Kripo diese konstruiert hat, bzgl. Täterwissen. Ich mach mir mal einen Kopp und schreibe dann später was zur Theorie des Tatablaufs
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#854

Ungelesener Beitrag von DIParadiesMonk » Mi, 25. Dez. 2019, 02:34

@@Salva

Ich tu mich echt schwer,mit einem kompletten Tatablauf.
Meine Stärken sind Logik und Zahlen.
Ungereimtheiten eben schnell zu überführen und sowas. In der Re-konstruktion von genauen Abläufen, habe ich aber noch so gar keine Erfahrung. Da muß ich meinen Kopf erstmal drauf trainieren.

Ich hab mir jetzt nochmal beide Videos angeschaut.
im XY Video wird nix vom Kiosk berichtet und vor allem nichts von den (3 ?)Jungs, die den Täter (mit Zopf)im inneren des Tunnels gesehen haben wollen ! (angeblich 15.30), wie im Spiegel TV bericht.
Ich lasse diese angebliche Beobachtung für meine Theorie ab jetzt komplett ausser acht.

Im XY Video wurde die Füße von Tristan auch nackt gezeigt, also ohne Strümpfe ! Die Strümpfe in den Schuhen.
(Darauf werde ich mal später mehr eingehen)

Aber jetzt kommt der Knaller: Der Hoga verwechselt die (2) Jungs , die Tristan gefunden haben um ca. 16.00
und spricht von Dreien.
Entweder ist der Mann unfähig oder der Lüge überführt !

Auch spricht Hoga davon, daß der Angriff direkt erfolgte und zum Tode führte. Nix mit losreißen von Tristan
und daß er wieder gestellt wurde, wie einige Berichte schreiben.

Ich wollte nochmal wissen, wo die Schulhefte und Bücher genau gefunden wurden, wo der oder die Täter den Rucksack mit den Schulsachen geleert hatten.
Südseite ziemlich am Anfang des Tunnels. Aber auch mitten im Wassergestrüp, wo sie schwerlich hintreiben konnten.

Die Soko hat sich da total was zusammengebastelt und weiß selber nicht mehr was überhaupt noch "real" war !
Wie wollen diese Leute denn jemals noch den Fall aufklären ? Pfui.
Ich glaube jetzt noch mehr denn je, das dieser Fall gar nicht aufgeklärt werden soll.
Auch weil das Messer im Rucksackfund komplett negiert, also geleugnet wird und dann von diesem Kommissar Horn auch noch vehement als Fund von 3. (CZ Arbeiter) bezeichnet wird. Einen Tag (25.3.99) vor dem Todesjahrestag von Tristan.
Wo jeder weiß, das solch ein Datum für Mörder immer "ein besonderer" Tag ist.
Die Herrn Kommissare sollten den Mörder nicht für dumm halten, wie 1960er style. Auf Augenhöhe sollte die Devise sein
und nicht oldschool Lehrbuch der Kripo.

Einen Täter zu provozieren und aus der Deckung zu locken, geht anders !!!
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#855

Ungelesener Beitrag von Salva » Mi, 25. Dez. 2019, 07:22

@DIParadiesMonk
Warum macht Boris so eine Falschaussage ?
Ob es eine Falschaussage war, weiß ich nicht. Vielleicht ein Irrtum in der Zeitangabe.
Im Prinzip ist das auch irrelevant, denn es geht eigentlich um die unmittelbaren Geschehnisse im Bereich des Bahnhofes/Tunnels vor, während und nach der Tat. Und natürlich darum, im welchen Umfeld sich Tristan und dessen Freunde sich damals bewegten.

@DIParadiesMonk
Sehe ich komplett anders, weil das alles vorher ums Motiv gehen könnte.
Fakt ist doch 15.20 die Sichtung der Frau mit Hund, die 2 Südländer. Laut Polizei ist doch der letzte Kontakt der Hauptverdächtige und dies sind wohl eben diese 2 jungen Männer.
Was das Motiv betrifft, da würden mich eben die Aussagen des Freundeskreises interessieren. Allen voran die von Boris. Wenn der nichts wusste, wer dann?

Das Problem mit diesen beiden Typen ist, dass die während und nach der Tat nicht gesehen wurden. Der Zopfmann aber schon. Angeblich. Wurde da ein falscher Tatverdächtiger präsentiert, um von den wahren Täter(n) abzulenken? Etwa aus Angst vor Sanktionen? Oder ist das alles ein Konstrukt der Ermittlungsbehörden? Aus ermittlungstaktischen Gründen? Von der Hand zu weisen ist das wirklich nicht, weil es nicht zuletzt die Ungereimtheiten erklären würde, die die Polizei einfach nicht aufdröseln will.


@DIParadiesMonk
Tja bei den beiden Stichverletzungen und Schnittwunden, die ja nicht offiziell sind, frage ich mich erstmal, ob die "offiziellen" Faustschläge dann überhaupt stimmen ? Ich denke mir schon das die Kripo diese konstruiert hat, bzgl. Täterwissen
Was das Verletzungsbild betrifft, da gibt es ja die Erläuterungen der Rechtsmedizin in einer Dokumentation. Ob das vollständig ist oder gar nicht stimmt, keine Ahnung.
Ich habe in vielen Jahren unzählige Fälle verfolgt und dabei gelernt, dass selbst in den einfachsten von denen bewusst falsche Informationen gestreut wurden. Sei es von den Ermittlungsbehörden durch die Medien oder durch die Medien aufgrund von Spekulationen. Das, was der Wahrheit am nähesten kommt, erfährt man erst bei den Prozessen. Leider werden nicht alle Fälle gelöst, sodass eigentlich niemand weiß, was von dem öffentlich Bekannten stimmt oder nicht und vor diesem Hintergrund zerbrechen wir uns die Köpfe! :thinking:
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1998 | Frankfurt-Höchst | Tristan Brübach (13) ermordet

#856

Ungelesener Beitrag von Salva » Mi, 25. Dez. 2019, 07:46

@DIParadiesMonk
Ich tu mich echt schwer,mit einem kompletten Tatablauf. 
Meine Stärken sind Logik und Zahlen.
Ungereimtheiten eben schnell zu überführen und sowas. In der Re-konstruktion von genauen Abläufen, habe ich aber noch so gar keine Erfahrung. Da muß ich meinen Kopf erstmal drauf trainieren.
Logik und Zahlen sind doch okay :like: Reichen im Fall Brübach vollkommen aus um zu erkennen, dass da einiges nicht passen kann und das fängt schon mit dem Zopfmann an. Denn: wie logisch ist es, dass der sich weit vor der Tat in der Umgebung aufgehalten und Kontakt zu Kids u.a. gehabt haben soll, aber niemand weiß wer er war, woher er kam, wo er wohnte bzw. bei wem, von was er gelebt hat uvm. und natürlich wo er nach der Tat geblieben ist oder gelandet sein soll? In meinen Augen gar nicht. Menschen hinterlassen immer Spuren, selbst wenn sie eines Tages von der Bildfläche verschwinden.


@DIParadiesMonk
Ich glaube jetzt noch mehr denn je, das dieser Fall gar nicht aufgeklärt werden soll.
Ach ne. Woanders wärst du jetzt ein Behörden-Basher und VT'ler und bereits sanktioniert :face_screaming: :D
Spaß beiseite: ich sehe das ähnlich und zum Rest deines Beitrages: :thinking:
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1998 | Frankfurt-Höchst | Tristan Brübach (13) ermordet

#857

Ungelesener Beitrag von Duchonin » Sa, 6. Jun. 2020, 16:39

Der "Profiler" Horn geht allerdings von einem Sexualdelikt aus.
Ich tendiere auch dazu:

Tötung zur Befriedigung des Geschlechtstriebs
Zur Befriedigung des Geschlechtstriebs tötet, wer sich durch den Tötungsakt selbst oder an der Leiche sexuelle Befriedigung verschaffen will oder den Tod des Opfers bei einer Vergewaltigung zumindest billigend in Kauf nimmt.

Der Täter tötet das Opfer, um sich durch den Tötungsakt als solchen oder nach erfolgter Tötung an der Leiche des Opfers sexuelle Befriedigung zu verschaffen.

Was passiert eigentlich, wenn der Täter keine sexuelle Befriedigung erlangt ?
Eine Steigerung der Tötung mit der Entnahme von Körperteilen (Hoden und Muskelfleisch) ist doch nur schwer möglich.
M.E. wäre es auch möglich, dass die Tat die letzte einer gesteigerten Serie von Sexualstraftaten war, die mit einfachem Vergewaltigungsversuchen begonnen hat.
DIParadiesMonk hat geschrieben:
Di, 24. Dez. 2019, 01:07
Ich glaube genau 1 Woche vorher wurden Ihm 170 DM abgezogen. Vllt von Mädchen. Das wird er sich nicht gefallen lassen wollen, zumal es ja nicht unbedingt seins gewesen muss. Seine Freunde wußten da bestimmt mehr. Ich habe immerhin rausgelesen, das Tristans "Gruppe" 6 Jungs und 3 Mädels gewesen sein soll. Also nur Einzelgänger war er bestimmt nicht.
Tristan mußte seine Lehrerin fragen um 13.30 um vorher die Schule zu verlassen. Boris hat Ihn auch so um 14.00 Uhr am Bahnhof gesehen ??? (Uhrzeit weiß ich nicht so genau)
Als beste Kumpels hält man zusammen. Bei meinem inneren Kern in der Jugend waren wir 3 und in der gleichen Klasse !

spekulativ: Die eine Gruppe wollte das Geld zurück, die andere Tristan schädigen, weil er keine cochones hatte ,
das Geld (nicht sein eigenes) gegen Mädchen zu verteidigen
Das könnte auch ein Exempel und zugleich Warnung für den Rest des Milieus gewesen sein. Welches auch immer.
Wäre ungewöhnlich. Wenn einem Helfer (z.B. Drogenkurier) Geld weggenommen wird, hat es für die Beauftragenden wenig Sinn den eigenen "Helfer" zu "bestrafen". Das würde eher Probleme bereiten, einen neuen Helfer zu finden.
Die Gewalt würde sich eher gegen die Wegnehmenden richten. Dazu wäre aber schon eine Körperverletzung ausreichend.

Was ich gar nicht verstehe:

Ich war ab 2005 öfters am Bahnhof Höchst, weil ich in Bad Soden gearbeitet habe. Da waren Nachmittags immer sehr viele Menschen unterwegs. Und vermutlich wurde der Tunnel des Liederbachs häufig als Weg genutzt. Die Wahrscheinlichkeit dass der Täter durch wehrhafte erwachsene Männer gestört werden hätte können, war m.E. recht hoch. Deshalb wundert mich der Tatort.
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1998 | Frankfurt-Höchst | Tristan Brübach (13) ermordet

#858

Ungelesener Beitrag von MoeSyslak » Sa, 20. Jun. 2020, 06:37

Angemeldet um meine Gedanken vorsichtig zu äußern..
1996 in Höchst geboren und am/um den Tatort aufgewachsen

Ich habe folgende Gedanken;
Tristan hat sich mit einem oder mehreren 'Freunden' (3 Jugendliche + 1 Mädchen) verstritten (eventuell gehören auch die zwei ausländisch aussehenden Jugendluchen zum Freundeskreis?!).
Tristan könnte am Morgen des 26.03 aus Angst davor in die Schule zu gehen, seinen Vater angerufen haben, um zu erfragen ob er zuhause bleiben darf.
Als er dies verneinte beschloss Tristan zur Schule zu gehen.
Davor traf er ein erstes Mal auf Boris, welcher ihm klar machte, dass es für ihn (Tristan) heute Stress gibt.
Zuspät in der Schule angekommen überlegte Tristan wie er aus der Situation hinaus kommen kann.
Er beschloss seine Lehrerin zu fragen, ob er eine Stunde früher gehen dürfte (unter dem Vorwand zum Arzt gehen zu wollen), um vor seinen Mitschülern die Schule verlassen zu können.
In der folgenden Stunde fuhr er stehts in der selben Linie 'ein wenig Zeit ab' um sich Gedanken zu machen.
Meine Vermutung ist, daß er sich überlegt hat, wo er sicher ist. Da er wohl weiß, dass seine Freunde wissen, wo er sich aufhalten könnte und auch das bei ihm zuhause noch keiner ist.
Seine Freunde, die nun die ausländischen Jugendlichen schon beinhalten oder vielleicht sogar von seinen eigenen Freunden 'mit ins Boot geholt' wurden, haben den Plan geschmiedet, Tristan körperlich zusetzen zu wollen.

In meinen Vorstellungen könnte der Plan zwei Varianten haben:
1. Variante beinhaltet die zwei ausländischen Jugendlichen als Freunde
Sie sollen Tristan im Tunnel verprügeln (oder geplanterweise schlimmeres) und das Mädchen sollte am ersten möglichen Fluchtpunkt für Tristan stehen und die 3 Jugendliche sollten am anderen Fluchtpunkt stehen (in dem Fall am Nordeingang)
2. Variante beinhaltet nur die 3 Jugendlichen und das Mädchen als Freunde, welche die zwei Ausländischen Jugendlichen 'beauftragt' haben, tristan in Richtung Kinderhaus (Adolf - Häusser- Straße 16 oder 18) zu 'zwingen', weil sie (4 Freunde) da auf ihn warten. In Wirklichkeit stehen sie aber wie oben schon geschrieben verteilt und die zwei ausländischen Jugendlichen beginnen kurz vor dem Kinderhaus auf Tristan einzuprügeln und ihn in Richtung Südeingang des Tunnels zu drängen.

Die zwei ausländischen Jugendlichen sind in meinen Augen noch sehr junge (unter 14/ eher sogar unter 12), extrem Gewaltbereite und aggressive Jugendliche. Beide haben selbst schon Morde gesehen, bzw waren ihn ihren Herkunftsländern sehr nah am täglichen Mord.
Sie haben schon gegeelte Haare, tragen Schmuck und haben ein äußerst imponierendes Auftreten.
Entweder war tristan so eingeschüchtert, daß er aus Angst in Richtung Kinderhaus gelaufen ist oder er kannte die zwei ausländischen Jugendlichen gut und ging mehr oder weniger freiwillig mit.

Es kommt am oder im Tunnel erneut zum Kampf. Die zwei ausländischen Jugendlichen fangen ohne erkennbaren Grund, fester und intensiver zu zuschlagen und zu würgen.
Tristan merkt das es ernst wird und fängt an sich zu verteidigen. Vielleicht fallen Beleidigungen. Angeheizt durch Tristan wird der Kampf blutig, als einer der Jungen ein Messer zückt.
Tristan wird ermordet.
Die zwei Jugendlichen, noch im Rausch ihrer Tat, fangen an Tristan weiter zu zusetzen.
Vielleicht waren es weniger präzise Schnitte, die tristans Leiche ihre Hoden nahm, als Schnitte mit einem sehr scharfen Messer, durchgeführt von einem Jungen Menschen der in diesem Moment nicht aufpasst, etwas gut zu machen und macht es aus diesem grund gut.
Nachdem die Hoden (vielleicht aus religiösen Gründen, oder zur Untermalung der entmannung der Leiche) entfernt wurden, wurde das Fleisch entfernt, indem die Stiche oder andere Verletzungen zu sehen waren.
Eventuell im Ablauf schon vertraut, wussten die ausländischen Jugendlichen was zutun ist und begannen mit ihrer 'Flucht' (vielleicht selber einige Kilometer weit, oder nur bis zur Mama welche dann den Rest für ihre Kinder erledigte)

Die 3 Jugendlichen + 1 Mädchen sind so entsetzt von der Tat, daß Wahrheit und Lüge eins geworden sind.

Und hier kommt auch der Zopfträger ins Spiel.

Tristan kannte den Zopfmann. Vielleicht als Freiherr, vielleicht als viel ältere 'Bekanntschaft'.
Weil dieser Zopfmann aber bei allen Jugendlichen in der Nähe des Bahnhofes bekannt war (vielleicht als Pädophiler, Homosexueller oder geistig Behinderter) war relativ schnell klar, wer vor das Loch geschoben wurde.....


Seine Freunde wollten ihm eine Lektion erteilen, welche richtig nach hinten los ging. Sie beobachteten seinen Mord, wohl mit dem Gedanken das es Ärger geben wird, wenn sie nichts sagen und es rauskommt, aber dennoch feige genug um die Leiche dort liegen zu lassen und der polizei ein 'einfaches Opfer' zu nennen, um sein Gewissen doch noch irgendwie rein waschen zu können.
Der Zopfmann wurde gefasst, vernommen und negativ im Fingerabdruck getestet und wieder frei gelassen. Oder er ist von selbst abgetaucht, als er mitbekommen hat, daß die Jugendlichen ihn das angehängt haben..
Vielleicht hat der Zopfmann aber diese schreckliche Tat auch nur beobachtet und sich dann über Tristans Leiche gebeugt um zu schauen was passiert ist, aber wusste, daß er jetzt dran ist.
Vielleicht weiß die Polizei, dass Tristan von 'Kindern' getötet wurde. Von 12 und 13 Jährigen, strafunfähigen Kindern..

Auch das Überwachungsvideo am Kiosk könnte die Flucht von Tristan vor seinen Freunden zeigen.


Wie gesagt, es ist eine Idee. Da ich aber wirklich viel Zeit an diesem Tunnel und in diesem Bach verbracht habe und die Ecken sehr gut kenne (auch so wie sie damals waren), sowie ausländische Mitbürger, ihre Werte und Vorstellungen gut kenne, kann ich mir das irgendwie gut vorstellen.
Zumindest habe ich da schon schlimmere Theorien gelesen..



Der Erzieher, der von den Zwei Kindern auf die Leiche als erstes hingewiesen wurde, hieß Ralph (gest.)

Lg
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1998 | Frankfurt-Höchst | Tristan Brübach (13) ermordet

#859

Ungelesener Beitrag von Salva » So, 21. Jun. 2020, 18:17

Herzlich Willkommen bei Allcrime, @MoeSyslak :like:

Zu deiner Theorie:

Wenn der Zopfmann gefasst, vernommen, negativ im Fingerabdruck getestet und wieder freigelassen wurde, warum wird dann bis heute nach ihm gesucht (Phantombild)?

Die Jugendlichen sind, bis auf die beiden "südländisch" aussehenden, bekannt und vernommen worden. Es wäre also einfach gewesen deren Fingerabdrücke abzugleichen.

Wenn die zwei mutmaßlichen "Südländer" Tristans Umfeld bekannt waren, warum wurden die dann nie gefunden bzw. identifiziert?

Warum wurde Manfred Seel ins Spiel gebracht? Oder aktuell Christian B.?
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1998 | Frankfurt-Höchst | Tristan Brübach (13) ermordet

#860

Ungelesener Beitrag von MoeSyslak » Mo, 22. Jun. 2020, 13:55

@Salva

Vielen Dank für deine Hinterfragungen. Ich vermute:
Da die Beschreibung des Zopfmannes eine gute Beschreibung darstellt, wird diese so belassen. Es könnte ja ein identisch aussehender Mann weiterhin gesucht werden.

Fingerabdrücke von zwei südländischen Jungen Männern findet man wohl kaum in Datenbanken oder?

Wie gesagt, eine Flucht der Jugendlichen nach der Tat oder Hilfe aus erfahrenen kreisen ist nicht unwahrscheinlich.

Manfred ist in meinen Augen ein 'Nutten-Killer' gewesen. Christian B. 's ähnlichkeit zum Phantombild ist nicht zu leugnen. Dennoch glaube ich nicht daran.

Interessant wäre ein Bluttest des Jungen gewesen..
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1998 | Frankfurt-Höchst | Tristan Brübach (13) ermordet

#861

Ungelesener Beitrag von Salva » Mo, 22. Jun. 2020, 19:56

MoeSyslak hat geschrieben:
Mo, 22. Jun. 2020, 13:55
Da die Beschreibung des Zopfmannes eine gute Beschreibung darstellt, wird diese so belassen. Es könnte ja ein identisch aussehender Mann weiterhin gesucht werden.
Ein zweiter "Zopfmann", der mit dem Fall Brübach zu tun hat?
MoeSyslak hat geschrieben:
Mo, 22. Jun. 2020, 13:55
Fingerabdrücke von zwei südländischen Jungen Männern findet man wohl kaum in Datenbanken oder?
Es geht zum Einen um den Fingerabruck der an Tristans Sachen gefunden wurde und der mit dem von dem mutmaßlichen Serienmörder Manfred Seel abgeglichen werden sollte und zum anderen darum, dass zum. die der Kids abgeglichen werden konnten. Falls du die Zeugen damit meinst (Stichwort: Ausschlussverfahren).
Was die beiden südländisch aussehenden Männer/ Jugendlichen auf der Parkpank betrifft, die wurden ja anschließend nirgendwo mehr gesehen und konnten auch nie identifiziert werden. Woher sollen die also gekommen sein? Wohin sind die verschwunden? Wo sollen die denn gewohnt haben? Deiner Theorie nach müssten die ja zum. den Kids ("Auftraggebern") bekannt gewesen sein was voraussetzt, dass die sich desöfteren iirgendwo getroffen hatten. Wo soll das gewesen sein, so ganz ohne Zeugen? Verstehst du was ich meine?
MoeSyslak hat geschrieben:
Mo, 22. Jun. 2020, 13:55
Manfred ist in meinen Augen ein 'Nutten-Killer' gewesen.
Mutmaßlich.
MoeSyslak hat geschrieben:
Mo, 22. Jun. 2020, 13:55
Christian B. 's ähnlichkeit zum Phantombild ist nicht zu leugnen.
Welches Phantombild?
MoeSyslak hat geschrieben:
Mo, 22. Jun. 2020, 13:55
Interessant wäre ein Bluttest des Jungen gewesen..
Da gibt es mit Sicherheit entsprechende Asservate...
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#862

Ungelesener Beitrag von MoeSyslak » Mo, 22. Jun. 2020, 23:15

@Salva

Hoffe übrigens meine Vorgehensweise zum kommentieren ist richtig. Anders geht es bei mir nicht.

Ich verstehe voll und ganz was Du meinst! Wie gesagt.. Das ist nur ein wenig gespinne von mir :D
Jedoch finde ich meine Theorie besser, als so manch andere.

Ich meine das Phantombild und das Bild von Christian B.

Mal eine ganz andere Frage,
Wie kann man mit zivilen Mitteln die Ermittlungen vorantreiben?

Kann man als privat Person den Obduktionsbericht von Tristan Leiche irgendwo lesen?

Lg
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#863

Ungelesener Beitrag von Salva » Mo, 22. Jun. 2020, 23:40

MoeSyslak hat geschrieben:
Mo, 22. Jun. 2020, 23:15
Hoffe übrigens meine Vorgehensweise zum kommentieren ist richtig. Anders geht es bei mir nicht.
Passt schon ;)
MoeSyslak hat geschrieben:
Mo, 22. Jun. 2020, 23:15
Ich verstehe voll und ganz was Du meinst! Wie gesagt.. Das ist nur ein wenig gespinne von mir :D
Jedoch finde ich meine Theorie besser, als so manch andere.
Der Fall Tristan ist bis heute ungeklärt und es gibt nicht wenige Ungereimtheiten bei der Darstellung des Falles durch die zuständigen Behörden. Von daher ist die eine Theorie nicht besser oder schlechter als die andere :like:
MoeSyslak hat geschrieben:
Mo, 22. Jun. 2020, 23:15
Ich meine das Phantombild und das Bild von Christian B.
Mir fehlt die vielzitierte und von allen Zeugen als sehr auffällig beschriebene Narbe oder Hasenscharte. Und die blauen Augen.
MoeSyslak hat geschrieben:
Mo, 22. Jun. 2020, 23:15
Wie kann man mit zivilen Mitteln die Ermittlungen vorantreiben?
Ich würde mal sagen... durch brauchbare Hinweise.
MoeSyslak hat geschrieben:
Mo, 22. Jun. 2020, 23:15
Kann man als privat Person den Obduktionsbericht von Tristan Leiche irgendwo lesen?
Außer dem, was im folgenden Video zu sehen ist?


Video: Tristan Brübach: Beschreibung des Verletzungsbildes durch den Frankfurter Rechtmediziner Prof. Hansjürgen Bratzke.

Wohl kaum.
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#864

Ungelesener Beitrag von Duchonin » Fr, 26. Jun. 2020, 16:55

MoeSyslak hat geschrieben:
Sa, 20. Jun. 2020, 06:37
Tristan hat sich mit einem oder mehreren 'Freunden' (3 Jugendliche + 1 Mädchen) verstritten (eventuell gehören auch die zwei ausländisch aussehenden Jugendluchen zum Freundeskreis?!).
Tristan könnte am Morgen des 26.03 aus Angst davor in die Schule zu gehen, seinen Vater angerufen haben, um zu erfragen ob er zuhause bleiben darf.
Als er dies verneinte beschloss Tristan zur Schule zu gehen.
Davor traf er ein erstes Mal auf Boris, welcher ihm klar machte, dass es für ihn (Tristan) heute Stress gibt.
Zuspät in der Schule angekommen überlegte Tristan wie er aus der Situation hinaus kommen kann.
Er beschloss seine Lehrerin zu fragen, ob er eine Stunde früher gehen dürfte (unter dem Vorwand zum Arzt gehen zu wollen), um vor seinen Mitschülern die Schule verlassen zu können.
In der folgenden Stunde fuhr er stehts in der selben Linie 'ein wenig Zeit ab' um sich Gedanken zu machen.
Meine Vermutung ist, daß er sich überlegt hat, wo er sicher ist. Da er wohl weiß, dass seine Freunde wissen, wo er sich aufhalten könnte und auch das bei ihm zuhause noch keiner ist.
Wenn Tristan so viel Angst hatte, wäre er nicht durch den Tunnel gelaufen, sondern hätte sich an Orten aufgehalten, wo viele erwachsene Männer sind. Internetcafe, Kiosk, Arztpraxis , notfalls in eine Bank.
Dort hätte er sicher Hilfe gefunden.
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