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2006 | Berlin | Vermisste Georgine Krüger (14) ermordet - Urteil

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2006 | Berlin | Georgine Krüger (14) vermisst

#31

Ungelesener Beitrag von Dirty Harry » Di, 16. Jul. 2019, 22:29

Salva hat geschrieben:
So, 9. Dez. 2018, 22:58
2011 lockt er eine 17-Jährige in seinen Keller in der Stendaler Straße. Schlägt, begrapscht und küsst sie. Sie entkommt.
Ist für mich jetzt die Frage ob das Fakt ist oder nicht , bei dem Prozess dürfte fiel davon abhängen , ich würde sagen wenns so ist ..... ist aber abzuwarten , man hat ja die Pflicht ein Urteil abzuwarten , wie ich schon geschrieben habe durchforste ich das Netz zu den Fällen , bei einem bestimmten Forum war heute das Thema das der Angeklagte Georgine in einem Müllcontainer entsorgt hat , da weiß ich nicht was davon zu halten ist :guestion: kann mann in Deutschland echt eine Menschliche Leiche in einen Müllcontainer packen und gut ?
Ich brings immer wieder mal ein , hoffentlich stört es nicht , beim Fall Sonja Engelbrecht ging diese in die Büsche um zu pinkeln , in der unmittelbaren Nähe befanden sich etliche Müllcontainer - Müllcontainer - ich weiß nich aber wer weiß wie viele ungelöste Fälle einfach auf die Müllcontainer zurückzuführen sind .
:guestion: :guestion: :guestion:
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2006 | Berlin | Georgine Krüger (14) vermisst

#32

Ungelesener Beitrag von Salva » Sa, 20. Jul. 2019, 23:32

Di, 16. Juli 2019: Erstmals gibt es Hinweise zum Verbleib der seit 2006 vermissten Georgine Krüger – von dem mutmaßlichen Mörder selbst.
Ali K. wird ab 31. Juli vor dem Landgericht Berlin der Prozess gemacht. Nun berichtet die „B.Z.“, K. habe gegenüber einem verdeckten Ermittler berichtet, wie er die Leiche des Mädchens aus seinem Keller weggeschafft haben will.
Demnach soll der dreifache Familienvater, der in der Nachbarschaft von Georgine lebte, die Leiche des Mädchens in seinem Keller versteckt, dann in einen Teppich gewickelt und – kurz bevor die Müllabfuhr kam – in einen Container in seinem Hof geworfen haben. Möglicherweise, so wird gemutmaßt, landete der Leichnam in der Müllverbrennungsanlage.

Landgericht und Staatsanwaltschaft wollten den Bericht am Montag nicht bestätigen. Fraglich ist auch, ob sich K. dazu äußern wird.
Quelle: Der Tagesspiegel
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2006 | Berlin | Georgine Krüger (14) vermisst

#33

Ungelesener Beitrag von Dirty Harry » Di, 30. Jul. 2019, 22:28

Salva hat geschrieben:
Sa, 20. Jul. 2019, 23:32
Möglicherweise, so wird gemutmaßt, landete der Leichnam in der Müllverbrennungsanlage.
Könnte ich mir schon vorstellen , die Frage ist wie lange Georgine als die Müllabfuhr kam schon vermisst wurde , wenn es einige
Tage später war könnte man ja schon davon ausgehen das die Anwohner sensibilisiert waren und auf ungewöhnliches achteten wie das Jemand einen zusamen gerollten Teppich in den Müllcontainer wirft .
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2006 | Berlin | Georgine Krüger (14) vermisst

#34

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mi, 31. Jul. 2019, 16:31

Schülerin seit knapp 13 Jahren vermisst: Mordprozess vertagt

31.07.2019, 13:06 Uhr
Der Prozess gegen den mutmaßlichen Mörder der vor knapp 13 Jahren verschwundenen Berliner Schülerin Georgine Krüger ist nur wenige Minuten nach Beginn vertagt worden.
Das Landgericht gab am Mittwoch noch vor dem Verlesen der Anklage einem Antrag der Verteidigung auf Überprüfung der Gerichtsbesetzung statt. Das rätselhafte Verschwinden von Georgine war über Jahre einer der bekanntesten Vermisstenfälle in Deutschland. Ihre Leiche wurde nie gefunden. Die Verhandlung soll am 7. August fortgesetzt werden. (…)
Quelle: T-Online
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2006 | Berlin | Georgine Krüger (14) vermisst

#35

Ungelesener Beitrag von Salva » Do, 8. Aug. 2019, 22:51

Do, 8. August 2019: Die lange Suche nach Georgines Mörder - Die Polizei setzte verdeckte Ermittler auf Ali K. an und machte ihn so als mutmaßlichen Mörder der 2006 verschwundenen Georgine aus. Vor Gericht in Berlin schilderte ein Beamter, wie es zu diesem Vorgehen kam.
Verdeckte Ermittler brachten den Durchbruch: Seit September 2006 suchte die 6. Berliner Mordkommission nach Georgine Krüger, einer lebenslustigen, fröhlichen 14-Jährigen, die Model oder Schauspielerin werden wollte. Bevor sie verschwand, freute sie sich über das Angebot einer Casting-Agentur, in den bevorstehenden Herbstferien in der Serie "Türkisch für Anfänger" mitzuspielen. Das wäre ihr Weg gewesen, um den Streitereien mit ihrer Mutter und Oma zu entgehen.

Zwölf Jahre lang durchkämmten Beamte immer wieder Wohnungen, Keller, Dachstühle und Waldstücke, sie gingen mehr als 300 Hinweisen nach. Weder die Leiche des Mädchens, noch ihr Handy oder ihre Kleidung wurden gefunden.

2016 verdichteten sich die Anzeichen, dass Ali K. mit dem Verschwinden des Mädchens etwas zu tun haben könnte. Doch wie sollte man ihm nach so langer Zeit die Tat nachweisen? "Man kann ja nicht zu ihm hingehen: 'Guten Tag, Herr K., uns ist da etwas aufgefallen' und er sagt: 'Ja, ich war's'", erklärt Thomas Ruf vor dem Berliner Landgericht. Dort muss sich Ali K. wegen Mordes verantworten, zum Prozessauftakt schwieg er.

Thomas Ruf ist der Polizist, der von Anfang an nach dem Mörder von Georgine suchte, er unterbreitete der Staatsanwaltschaft schließlich den Vorschlag, in diesem aussichtslos erscheinenden Fall verdeckte Ermittler einzusetzen.

Maskiert und mit verzerrter Stimme

Im April 2017 signalisierte die Staatsanwaltschaft ihr Einverständnis. Damit entschieden sich die Beamten für eine gefährliche, sensible und langwierige Ermittlung. Auch im Nachhinein müssen alle Beteiligten so gut wie möglich geschützt werden. Im September werden sich die Richter die Vernehmungen der verdeckten Ermittler anschauen, per Video. Die Beamten werden maskiert und mit verzerrten Stimmen zu hören sein. Auch Thomas Ruf berichtet an diesem Donnerstag nur sehr wenig über diesen Komplex der Ermittlungen, über die dahinterstehende Taktik will er gar nichts sagen.

Doch aus dem wenigen, was bisher aus Rufs Aussage, den Angaben eines Nebenklage-Anwalts und einem Bericht der "BZ" bekannt wurde, ergibt sich ein erstes Bild: Im Juni 2017 wurde der erste Beamte ins Umfeld des Tatverdächtigen eingeschleust. Nach mehreren Monaten gelang es ihm, sich mit Ali K. anzufreunden. Nach und nach sollen noch zwei weitere Beamte in diese Aufgabe eingebunden worden sein, die angebliche Frau und der angebliche Cousin des ersten Beamten.

Der angebliche Cousin soll als "harter Hund" inszeniert worden sein, als ein Mann, der ein Verbrechen begangen hatte, von dem seine Frau wusste. Nun habe er sich von dieser Frau trennen wollen. Ali K. soll sich ihm als Auftragsmörder empfohlen haben. Als Visitenkarte soll er dem "Cousin" im Oktober 2018 erzählt haben, wie er Georgine von der Bushaltestelle abgefangen habe - sie habe ihm helfen wollen, Tüten in seinen Keller zu tragen. Dort angekommen, habe er das Licht gelöscht und das Mädchen mit einer Eisenstange gegen den Kopf geschlagen, bis es bewusstlos war. Dann habe er Georgine vergewaltigt und anschließend erwürgt. Ihre Leiche soll er in einen Teppich gerollt und schließlich in den Hausmüll geworfen haben.

Auf den angeblich geplanten Auftragsmord soll sich Ali K. vorbereitet haben. Intensiv habe er nach einer geeigneten Wohnung gesucht, wo er - so vermuten es die Ermittler - das Opfer habe töten wollen. Am 4. Dezember 2018 wollte er eine Kaution für eine Hinterhofwohnung in Kreuzberg bezahlen. An diesem Tag entschied die Staatsanwaltschaft, dass die Beweise für einen dringenden Tatverdacht ausreichend seien. Der verheiratete Vater von drei Kindern wurde verhaftet. Zu den Vorwürfen will er sich "zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht äußern", sagt sein Verteidiger.

Es wird eine lange Beweisaufnahme geben, schließlich muss das Gericht die Ergebnisse einer zwölf Jahre anhaltenden Ermittlung nachzeichnen, deren Zusammenfassung Thomas Ruf stundenlang vor Gericht präsentierte.

Brutale Gewalt

Im Jahr 2009 hatte eine Kollegin ihn auf Ali K. aufmerksam gemacht. Der Mann, der in der selben Straße wie Georgine wohnte, dessen Handy zum Tatzeitpunkt in derselben Funkzelle eingeloggt war, hatte drei minderjährige Mädchen gefragt, ob sie mit ihm schlafen würden. Strafbar war das nicht, aber es reichte, um die Aufmerksamkeit des Ermittlungsführers zu erregen. Dennoch vergingen sieben Jahre, bis Thomas Ruf von einer versuchten Vergewaltigung hörte, die Ali K. im Jahre 2011 begangen hatte.

Hellwach sei er geworden, erzählt der Ermittler, als er las, dass das Opfer minderjährig war und aus einer instabilen Familiensituation kam, dass K. das Opfer vom Sehen kannte und mit einer List in seinen Keller gelockt hatte und dass er mit brutaler Gewalt vorgegangen war.

Es waren die gleichen Komponenten, die Ruf immer mit dem mutmaßlichen Mord an Georgine in Verbindung gebracht hatte. Es waren die Argumente, mit denen er die Staatsanwaltschaft vom riskanten Einsatz verdeckter Ermittler überzeugte.
Quelle: Spiegel
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2006 | Berlin | Georgine Krüger (14) vermisst

#36

Ungelesener Beitrag von Dirty Harry » Fr, 9. Aug. 2019, 20:57

Salva hat geschrieben:
Do, 8. Aug. 2019, 22:51
Auf den angeblich geplanten Auftragsmord soll sich Ali K. vorbereitet haben. Intensiv habe er nach einer geeigneten Wohnung gesucht, wo er - so vermuten es die Ermittler - das Opfer habe töten wollen.
Wenn da klar etwas dran ist (was mir bisschen quer hängt ist das die Ermittler vermuten) kaufe ich ihm auch alles ab was er
über Georgine gesagt hat , hinzu kommt noch
Salva hat geschrieben:
Do, 8. Aug. 2019, 22:51
in der selben Straße wie Georgine wohnte, dessen Handy zum Tatzeitpunkt in derselben Funkzelle eingeloggt war, hatte drei minderjährige Mädchen gefragt, ob sie mit ihm schlafen würden.
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2006 | Berlin | Georgine Krüger (14) vermisst

#37

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Do, 15. Aug. 2019, 05:40

Leiche nicht entdeckt, weil die Polizei nicht in alle Keller kam?

14.08.2019 - 18:28 Uhr
Wurde Georgines Leiche nicht entdeckt, weil die Polizei nicht in alle Keller kam? Diese Frage stellte sich, nachdem am Mittwoch ein Kriminalbeamter im Mord-Prozess vor dem Landgericht ausgesagt hatte.
Zwei Tage nach Georgines Verschwinden durchsuchte 2006 eine Hundertschaft der Polizei die Häuser in der Stendaler Straße Nr. 1 bis 23 in Berlin-Moabit vom Keller bis zum Dachboden. „Aber nur die Räume, die offen waren“, erinnert sich ein Kripo-Mann (60) vor Gericht.

In verschlossene Keller seien die Beamten damals nicht gegangen. „Wir hatten keine Durchsuchungsbeschlüsse“, so der Kripo-Mann. „Konnte man in die Kellerabteile gucken, wurde allenfalls mit Taschenlampen reingeleuchtet.“ Georgines Leichnam soll damals im Keller von Ali K. gelegen haben.

Der Familienvater wohnte in der Stendaler Straße 3. Später soll er die Leiche in den Hausmüll geworfen haben. Sie wurde nie gefunden. (...)
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2006 | Berlin | Georgine Krüger (14) vermisst

#38

Ungelesener Beitrag von Salva » Do, 15. Aug. 2019, 12:47

sweetdevil31 hat geschrieben:
Do, 15. Aug. 2019, 05:40
In verschlossene Keller seien die Beamten damals nicht gegangen. „Wir hatten keine Durchsuchungsbeschlüsse“
Leuchtet ein :thinking: Ohne konkrete Hinweise oder einen dringenden Tatverdacht hätte womöglich kein Richter Durchsuchungsbeschlüsse ausgestellt. Bitter in mehrfacher Hinsicht.
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2006 | Berlin | Georgine Krüger (14) vermisst

#39

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 23. Aug. 2019, 06:49

Zeugin schildert erschreckende Details über Georgines Killer

23.08.2019 - 06:44 Uhr
Am Mittwoch sagte eine ehemalige Nachbarin vor dem Berliner Landgericht aus. Sie schilderte erschreckende Details über das Verhalten des Angeklagten.
(...) Drei Jahre nach dem Verschwinden von Georgine soll Ali K. drei Schulmädchen in der Stendaler Straße (Moabit) angesprochen haben. „Er sagte, dass er gerne mit uns f*** würde“, erinnert sich Janina Kö. (23) als Zeugin vor Gericht. „Ich war 12 oder 13 Jahre alt. Er fragte fünf oder sechs Mal. Einfach widerlich.“

Janine Kö. wohnte damals „quasi gegenüber“ von Ali K. „Er schraubte viel an seinem Auto herum“, sagt die junge Frau. „Vater kannte ihn, wir kauften von ihm einen Welpen. Ich ging mit ihm in seinen Keller, um das Zeug für den Hund zu holen. Er hatte dort eine Matratze, die Tür mit einer Decke verhängt. Den Hund hielt er im Keller, der war aus Polen.“

Sie und ihre gleichaltrige Freundin Lara sowie die zwei Jahre jüngere Adriana seien 2009 nach dem Hundekauf von ihm mehrfach auf der Straße angesprochen worden. „Erst fragte er, wie es dem Hund geht. Dann wurden seine Fragen komischer. Ob ich schon geküsst, schon Sex gehabt hätte. Welche Körbchengröße ich hätte. Und dass er mit uns f*** will. Er hätte zwar eine Ehefrau, aber nur ums Familienbild aufrecht zu erhalten.“

Richter: „Was taten Sie?“ Die Zeugin: „Ich erzählte es meinen Eltern. Meine Mutter ging mit mir zur Polizei. Ich durfte nicht mehr mit ihm reden. Wechselte die Straßenseite, wenn ich ihn sah. Meiner Freundin Lara ist er mit dem Auto bis nach Wedding hinterher gefahren. Als sie dort aus dem Bus ausstieg, fragte er, ob er sie nach Hause fahren kann. Lara durfte danach nicht mehr zu mir kommen, ihre Eltern wollten das nicht.“ (...)
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2006 | Berlin | Georgine Krüger (14) vermisst

#40

Ungelesener Beitrag von Dirty Harry » So, 25. Aug. 2019, 00:05

sweetdevil31 hat geschrieben:
Fr, 23. Aug. 2019, 06:49
„Vater kannte ihn, wir kauften von ihm einen Welpen.
sweetdevil31 hat geschrieben:
Fr, 23. Aug. 2019, 06:49
Sie und ihre gleichaltrige Freundin Lara sowie die zwei Jahre jüngere Adriana seien 2009 nach dem Hundekauf von ihm mehrfach auf der Straße angesprochen worden. „Erst fragte er, wie es dem Hund geht. Dann wurden seine Fragen komischer.
Schon recht auffällig das Verhalten des Angeklagten , selbst der Polizei wurde es gemeldet , ist denn so ein anmachen von Minderjährigen nicht auch eine Straftat - da hätte man ihm doch schon Feuer machen können zumal er ja ein
Nachbar der verschwundenen Georgine war.

Ich frage mich wie hoch wohl die Dunkelziffer von in der Art angesprochenen Mädchen ist ?
Jedenfalls konnte er das wohl lange Zeit tuen ohne das die Bewohner der Gegend ihn auf den Kicker bekamen , über so viele
Jahre hatte wohl auch Georgines Mutter ihn nicht auf dem Radar.
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2006 | Berlin | Georgine Krüger (14) vermisst

#41

Ungelesener Beitrag von Salva » Mo, 26. Aug. 2019, 20:31

Dirty Harry hat geschrieben:
So, 25. Aug. 2019, 00:05
Schon recht auffällig das Verhalten des Angeklagten , selbst der Polizei wurde es gemeldet , ist denn so ein anmachen von Minderjährigen nicht auch eine Straftat - da hätte man ihm doch schon Feuer machen können zumal er ja ein
Nachbar der verschwundenen Georgine war.
Verstehe ich auch nicht so recht, was damals seitens der Polizei getan/(verbockt?) wurde. Da gab es in unmittelbarer Nähe zu Georgine und diesem Ali K. eine betreute Mädchen-Wohngruppe mit nicht gerade wenigen Zeuginnen, die heute über dessen Eigenarten, Anmachen, dem ungewöhnlich eingerichteten Kellerraum und sogar über eine Kamera berichten, die von K's Balkon aus auf die Fenster der Mädchen gerichtet war, der Typ war dort bekannt wie ein bunter Hund, die Mädchen warnten sich untereinander wegen dem und niemanden hat's nach Georgines Verschwinden gejuckt? Kaum vorstellbar :thinking: Spätestens nach seiner Verurteilung im Jahr 2011 - wegen diverser Sexualdelikten - hätte K. in den Focus der Ermittler rücken müssen. :thinking:
Dirty Harry hat geschrieben:
So, 25. Aug. 2019, 00:05
Ich frage mich wie hoch wohl die Dunkelziffer von in der Art angesprochenen Mädchen ist ?
Diese Frage dürfte wohl kaum zu beantworten sein.
Dirty Harry hat geschrieben:
So, 25. Aug. 2019, 00:05
Jedenfalls konnte er das wohl lange Zeit tuen ohne das die Bewohner der Gegend ihn auf den Kicker bekamen , über so viele
Jahre hatte wohl auch Georgines Mutter ihn nicht auf dem Radar.
Wie gesagt: trotz der Zeuginnen aus der Mädchen-Wohngruppe. Nicht zu fassen,eigentlich.
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2006 | Berlin | Georgine Krüger (14) vermisst

#42

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Sa, 4. Jan. 2020, 15:09

Georgine Krüger (†14) ermordet: An diesem Tag soll das Urteil fallen

04.01.2020 08:57
Im Prozess um den mutmaßlichen Mord an der vor mehr als 13 Jahren verschwundenen Berliner Schülerin Georgine Krüger zeichnet sich ein Ende ab.
Nach bisherigen Planungen des Landgerichts ist nach rund fünfmonatiger Verhandlung der 15. Januar der letzte Prozesstag. Für kommende Woche werden die Plädoyers erwartet.

Am Freitag hatte ein forensisch-psychiatrischer Gutachter erklärt, bei dem 44-Jährigen sei im Falle einer Verurteilung von voller Schuldfähigkeit auszugehen. (…)
Quelle: Tag24
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2006 | Berlin | Vermisste Georgine Krüger (14) ermordet

#43

Ungelesener Beitrag von Dirty Harry » So, 5. Jan. 2020, 17:21

sweetdevil31 hat geschrieben:
Sa, 4. Jan. 2020, 15:09
Nach bisherigen Planungen des Landgerichts ist nach rund fünfmonatiger Verhandlung der 15. Januar der letzte Prozesstag. Für kommende Woche werden die Plädoyers erwartet.
Da bin ich gespannt wie das Urteil lautet.
Als User kann ich mir ja bei allen Fällen nur ein Muster in meinem Kopf ausspinnen - mal schauen ob ich richtig gelegen habe .
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2006 | Berlin | Vermisste Georgine Krüger (14) ermordet

#44

Ungelesener Beitrag von Salva » So, 5. Jan. 2020, 21:47

@Dirty Harry
Wird schwierig. Was hat denn die Anklage unterm Strich in der Hand? Nur dieses Geständnis, das ja noch nicht einmal ein Geständnis war. Sonst nichts. Nicht einmal ein Glied einer Indizienkette, geschweige denn einen handfesten Beweis. Unter diesen Voraussetzungen wäre eine Verurteilung praktisch ein Justizskandal.
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2006 | Berlin | Vermisste Georgine Krüger (14) ermordet

#45

Ungelesener Beitrag von Dirty Harry » Mo, 6. Jan. 2020, 16:46

Salva hat geschrieben:
So, 5. Jan. 2020, 21:47
Wird schwierig. Was hat denn die Anklage unterm Strich in der Hand? Nur dieses Geständnis, das ja noch nicht einmal ein Geständnis war. Sonst nichts.
Tja , so ein :shit: , was ich in meinem Kopf habe juckt in einem Rechtsstaat nix , bin auf das Urteil wie gesagt sehr gespannt .
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2006 | Berlin | Vermisste Georgine Krüger (14) ermordet

#46

Ungelesener Beitrag von Salva » Di, 7. Jan. 2020, 11:52

@Dirty Harry
Die Staatsanwaltschaft stützt sich in dem schwierigen Indizienprozess vor allem auf Angaben eines verdeckten Ermittlers. Gegenüber diesem V-Mann soll K. gestanden haben. Außerdem gebe es Handy-Auswertungen. Das Telefon von K. sei zur mutmaßlichen Tatzeit in derselben Funkzelle eingeloggt gewesen wie das der Vermissten. „Die Funkzelle ist dem Tatort zugehörig“, so die Staatsanwältin.
Quelle: Tagesspiegel

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2006 | Berlin | Vermisste Georgine Krüger (14) ermordet

#47

Ungelesener Beitrag von Salva » Sa, 18. Jan. 2020, 19:52

15. Januar 2020: Richter Peter Faust geht in Pension.
Am 31. Juli 2019 begann der Prozess. Das Urteil wurde mehrfach verschoben. Immer wieder stellten die Verteidiger des mutmaßlichen Mädchenmörders neue Beweisanträge. Ali K. schwieg bislang, kann sein Schweigen aber jederzeit brechen. Wenn Richter Peter Faust ausscheidet, platzt der Prozess aber nicht. Einer der beisitzenden Richter übernimmt den Vorsitz der 22. Strafkammer.

Am 22. Januar wird weiter verhandelt. Weitere Termine sind möglich.
Quelle: BZ


Zum 35. Prozesstag am 16. Januar:
Das Gericht ist mit seinem Beweisprogramm am Ende, doch die Verteidiger des mutmaßlichen Mörders der vor mehr als 13 Jahren verschwundenen Georgine Krüger präsentieren einen Antrag nach dem anderen. Am 35. Prozesstag am Mittwoch waren es drei weitere Beweisanträge – gleich zehn waren es in der letzten Woche. Immer wieder geht es um die Angaben des Angeklagten gegenüber einem verdeckten Ermittler.

Es sei ein „falsches Geständnis“, eine „provozierte falsche Selbstbelastung“, so die Anwälte.
Quellen: Tagesspiegel | Berliner Zeitung
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2006 | Berlin | Vermisste Georgine Krüger (14) ermordet

#48

Ungelesener Beitrag von Salva » Do, 6. Feb. 2020, 11:37

Ein guter Beitrag zum Fall Georgine im Der Tagesspiegel vom 2. Februar 2020.

Hier auch als pdf-Datei:
Mordfall Georgine Krüger - Das Opfer, die Familie, der Beschuldigte, die Ermittler
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2006 | Berlin | Vermisste Georgine Krüger (14) ermordet

#49

Ungelesener Beitrag von Salva » Di, 11. Feb. 2020, 20:02

Di, 11. Februar 2020: "Wir machen Polizeiarbeit" - Vier neue Beweisanträge sollen Aufschluss über den Tag geben, an dem das Georgine verschwunden ist.
Der Richterwechsel war gut vorbereitet. „Keine Stellungnahme“, erklärten auch die Verteidiger, nachdem der entsprechende Beschluss verlesen war. Nach der regulären Pensionierung von Peter Faust ist nun sein ehemaliger Beisitzer Michael Mattern der Vorsitzende Richter im Prozess gegen den mutmaßlichen Mörder der vor mehr als 13 Jahren spurlos verschwundenen Georgine Krüger.

Richter Mattern hätte an seinem ersten Tag in der Mitte der Richterbank am Dienstag gern die Beweisaufnahme geschlossen. Die Verteidiger durchkreuzten den Versuch. Vier neue Beweisanträge hatten die Anwälte des 44-Jährigen diesmal in der Tasche.

Ein Antrag nach dem anderen

„Wir machen die ganze Zeit Polizeiarbeit“, sagten sie wie zu ihrer eigenen Verteidigung. Ein Antrag nach dem anderen. So geht es seit Ende Dezember, als das Landgericht in der seit Juli 2019 laufenden Verhandlung das ursprüngliche Beweisprogramm abgeschlossen hatte.

[...]

So verlangen die Anwälte die Befragung einer Frau, die Georgine Krüger am 30. September 2006 im Bahnhof Friedrichstraße gesehen haben soll. Eine andere Zeugin solle im Prozess aussagen, weil sie damals zu Protokoll gab, sie habe das Mädchen am Tag ihres Verschwindens in Hamburg gesehen. Die Berliner Mordkommission sei diesen Hinweisen nicht nachgegangen, so die Anwälte.
Quelle: Der Tagesspiegel
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2006 | Berlin | Vermisste Georgine Krüger (14) ermordet

#50

Ungelesener Beitrag von Salva » Mi, 22. Apr. 2020, 19:54

Di, 17. März 2020: Urteil gefallen – Lebenslang für Georgines Mörder Ali K. (44)

Bild
Am Dienstag wurde Ali K. des Mordes und besonders schwerer Vergewaltigung verurteilt.
Foto: BZ

Nach einem Indizienprozess verurteilte das Landgericht Berlin den Angeklagten nach 46 Prozesstagen wegen der Vergewaltigung und der Ermordung der bis heute vermissten Georgine Krüger zu einer lebenslangen Haftstrafe. Richter Michael Mattern war davon überzeugt, dass 44 Jahre alte Nachbar Ali K. das damals 14-jährige Mädchen entführte, vergewaltigte und anschließend erwürgte.

Geständnis
K. erzählte 2018 alles einem verdecken Polizei-Ermittler, der auf ihn angesetzt war. Das Gespräch wurde aufgezeichnet. Der Richter zitiert daraus: „Sie war wie ein Mannequin, hübsches Ding. Ich war verrückt nach ihr!“ Der Verkehr sei enttäuschend gewesen, weil das Mädchen sich nicht bewegt habe, berichtete der Angeklagte in drastischen Details.

„Ich drückte ihr den Hals zu. In meinen Händen hatte ich wirklich solche Schmerzen, fünf Minuten hat das gedauert.“ Später wickelte er die Leiche in einen Teppich, warf sie in den Müll. Der Richter zitiert auch, was der Mädchen-Mörder empfand, als er auf Georgines Mutter traf: „Das alles nur für diese fünf Minuten, da hat mich der Teufel geritten!“
Die Verteidiger von Ali K. gehen in Revision. Sie hatten Freispruch beantragt.

Quelle: BZ
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