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Landstuhl/Krickenbach: Opfer tötet Eindringling

Unterschiedlich motivierte Tötungsdelikte.
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sweetdevil31
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Landstuhl/Krickenbach: Opfer tötet Eindringling

#1

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mi, 13. Feb. 2019, 05:45

Familie wird Opfer eines Überfalls – Familienvater greift zum Messer und tötet einen der Täter

12.02.19 20:00
Eine amerikanische Familie wird am Sonntagabend zum Opfer eins Raubüberfalls. Wenig später wird ein tödlich verletzter Mann auf einer Straße gefunden.
Laut Auskunft der Staatsanwaltschaft Zweibrücken klingen vier Täter an der Haustüre eines 41-jährigen Familienvaters – dabei handelt es sich um einen Zivilangehörigen der US-Army. Als die Angreifer versuchen, den Mann zurückzudrängen und sich so Zutritt in das Haus zu verschaffen, greift der 41-Jährige zu einem Küchenmesser und sticht mehrfach auf einen der Täter ein. Dem Amerikaner gelingt es dadurch, die Männer in die Flucht zu schlagen.

Diese flüchten gemeinsam mit einem Auto vom Tatort. Im nahegelegenen Krickenbach halten sie schließlich an, legen den 43-jährigen Schwerverletzten auf einem Gehweg ab und bitten einen Zeugen, ärztliche Hilfe zu holen. Bei dem Mann, der den Passanten um Hilfe bittet, handelt es sich um den Bruder (51) des Verletzten. Die anderen beiden Täter flüchten unerkannt.

Für den 43-Jährigen kommt jedoch jede Hilfe zu spät – er erliegt noch vor Ort seinen schweren Verletzungen. Sein 51-jähriger Bruder wird festgenommen und dem Haftrichter vorgeführt, der Haftbefehl wegen gemeinschaftlichen versuchten Raubes erlässt.

Nach dem vorläufigen Obduktionsergebnis steht fest, dass der 43-Jährige an den Folgen des großen Blutverlustes durch die Messerstiche gestorben ist. Gegen den 41-jährigen Familienvater wurde nun ein Verfahren wegen Körperverletzung mit Todesfolge eingeleitet. Dabei soll überprüft werden, ob der Amerikaner aus Notwehr gehandelt hat.

Die Ermittlungen der Polizei zur Identifizierung der beiden weiteren Täter dauern an. (...)
Quelle: Heidelberg24
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Salva
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Landstuhl/Krickenbach: Überfall - Familienvater ersticht Räuber

#2

Ungelesener Beitrag von Salva » Mi, 13. Feb. 2019, 17:35

Notwehr?

Di, 12. Februar 2019 | Landstuhl/Krickenbach: Bei einem versuchten Raubüberfall auf eine Familie in Rheinland-Pfalz hat der Vater einen der Täter getötet.
Der Amerikaner soll mit einem Küchenmesser mehrfach auf den 43-Jährigen Räuber eingestochen haben, als dieser am Sonntagabend mit drei weiteren Komplizen in das Haus in Landstuhl eindringen wollte.
Nach kurzer Flucht mit seinen Komplizen in einem Fahrzeug war der verletzte Mann im Ort Krickenbach auf einem Gehweg an seinen Verletzungen gestorben. Seine Mittäter hatten ihn dort abgelegt, als sie erkannten, wie schwer der 43-Jährige verletzt war. Laut Staatsanwaltschaft wollten sie ärztliche Hilfe holen: Einer der Mittäter, der Bruder des Getöteten, bat einen Zeugen, einen Notruf abzusetzen. Die anderen beiden Täter flüchteten unerkannt.

Der 51 Jahre alte Bruder des Toten wurde festgenommen. Bereits gestern erging Haftbefehl gegen ihn wegen gemeinschaftlichen versuchten Raubes. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen hatte das Quartett am Sonntagabend an der Haustür der amerikanischen Familie geklingelt und beim Öffnen versucht, den 41 Jahre alten Vater ins Haus zurückzudrängen, um sich Zutritt zu verschaffen.

Der Vater und seine Ehefrau erlitten bei dem Angriff leichte Verletzungen. Die drei Kinder im Haus blieben unverletzt. Gegen den Vater – einen Zivilangehörigen der US-Armee – wurde ein Verfahren wegen Körperverletzung mit Todesfolge eingeleitet. Dabei wird geprüft, ob er in Notwehr gehandelt hat.
Quellen: e110 | Heidelberg24 | Spiegel
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Landstuhl/Krickenbach: Opfer tötet Eindringling

#3

Ungelesener Beitrag von Ehemaliges Mitglied » Mo, 18. Feb. 2019, 10:49

Der arme Familienvater,- ich bin da voll auf seiner Seite und hätte es genau so gehandhabt.
Aber leider wird man ihm überzogene Notwehr vorwerfen und verdonnern.
Zumal die vermutlichen Einbrecher unbewaffnet waren. Zumindest interpretiere ich die Anklage (gemeinschaftlicher versuchter Raub) so. Sonst wäre es ja schwerer Raub gewesen ;)

Wenn der Bruder des Toten jetzt noch nen raffinierten Anwalt findet, - dann wird noch Vorsatz draus und der Angeklagte fährt Lebenslänglich ein.

Wer beschützt eigentlich mich und meine Familie? ,- wenn Papa Staat es nicht schafft.

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Landstuhl/Krickenbach: Opfer tötet Eindringling

#4

Ungelesener Beitrag von Ehemaliges Mitglied » Mo, 18. Feb. 2019, 10:58

Nach Überfall in Landstuhl: Jetzt berichtet Familienvater, wie er Einbrecher niederstach
Am Sonntagabend hatten vier Männer versucht, eine Familie in deren Haus in Landstuhl (Rheinland-Pfalz) zu überfallen. Der Familienvater setzte sich mit einem Messer zur Wehr und schlug die Täter in die Flucht. Dabei verletzte er einen der Eindringlinge so schwer, dass dieser wenig später starb. Er habe um sein Leben und das seiner Familie gekämpft, sagt nun der Familienvater, ein in Landstuhl stationierter Zivilangehöriger der US-Armee.

In einem Interview mit dem US-Portal „stripes.com“ beschreibt der 41 Jahre alte frühere Soldat die Ereignisse aus seiner Sicht. Das Portal widmet sich dem US-Militär, ist aber nach eigenen Angaben unabhängig von der Regierung.

Der Mann, der früher Major war und jetzt als Zivilist für das US-Militär arbeitet, sagt, er habe keine Wahl gehabt. Er habe gerade zwei seiner Kinder eine Gute-Nacht-Geschichte vorgelesen, als es an der Tür geklingelt habe. Er habe niemanden an der Tür gesehen und auch keinen Besuch erwartete. „Dummerweise“, habe er trotzdem die Tür geöffnet, sagt der Mann, der laut des Portals erst vor vier Monaten mit seiner Familie nach Landstuhl gezogen ist. Sofort seien die Männer in sein Haus eingedrungen. „Ich habe versucht, sie an der Tür zu halten.“ Doch einer der Einbrecher habe es an ihm vorbei geschafft und sei auf seine Frau losgegangen, die offenbar ein Baby auf dem Arm hatte. „Sie hat wie am Spieß geschrien. Sie hat geschrien: ‚Mein Baby, mein Baby.‘“
"Er dachte, dass seine Mutter getötet wird"

Der US-Amerikaner erzählt, wie er sich gegen die Eindringlinge gewehrt habe: „Ich habe die ganze Zeit um mich geschlagen, auf alles und jeden, der in meine Nähe kam. Ich habe gekämpft wie die Hölle. Ich weiß nicht, wie ich es geschafft habe, drei Männer wieder aus der Tür zu bekommen.“

Zum Fall in Landstuhl: Wie weit darf Notwehr gehen?

Er habe sich dann in der Küche ein Messer geschnappt und habe den vierten Mann gesucht. Der hatte sich im ersten Stock auf seine Frau gestürzt und sie am Nacken gepackt. „No talk“ habe der Einbrecher in rudimentärem Englisch gesagt. „Kein Gespräch.“ Währenddessen habe der fünf Jahre alte Sohn seine drei Jahre alte Schwester gepackt und habe sich mit ihr unter dem Bett verkrochen. „Ich bin völlig erstaunt über das, was er getan hat. Wir haben so etwas nie geübt. Er dachte, dass seine Mutter von den bösen Männern getötet wird.“

Der Soldat schildert, dass er mit dem Angreifer dann auf dem Flur aneinandergeraten sei. „Ich erinnere mich daran, wie er direkt auf mich zukam. Wir sind aneinandergeraten, haben dort miteinander gekämpft. Ich glaube, dass ich ihm drei Stiche zugefügt habe.“ Der Einbrecher sei dann geflüchtet. Um zu verhindern, dass die anderen ins Haus kommen, habe er den Verletzten verfolgt, bis die Tür hinter den Männer geschlossen war. Um 19.49 Uhr wählte er dann den Notruf.
Einbrecher auf dem Gehweg abgelegt

Die vier Männer flüchteten in einem Auto. Im nahe gelegenen Krickenbach (Kreis Kaiserslautern) wurde der Verletzte von seinen Komplizen auf einem Gehweg abgelegt. Sie baten dort einen Passanten, den Notarzt zu holen, doch der Einbrecher verstarb. Als Mittäter bei dem versuchten Raub sitzt bereits der Bruder des Getöteten in Haft.

Gegen den US-Bürger wurde ein Verfahren wegen Körperverletzung mit Todesfolge eingeleitet. Dabei werde geprüft, ob er in Notwehr gehandelt habe. Die Polizisten, die nach der Tat gekommen sind, hätten ihm aber gesagt, er habe völlig richtig gehandelt, sagt der Familienvater. „Ein Polizist, der mich zur Befragung mitgenommen hat, hat mir gesagt, für ihn sei ich das Opfer.“
Quelle: Focus.de https://www.focus.de/politik/deutschlan ... 28814.html

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