Schon Mitglied bei Allcrime?
Werde Teil unserer Community und du kannst auf unserer kostenlosen und werbefreien Kriminalplattform Themen erstellen, Beiträge verfassen, chatten und alle Funktionen nutzen. [Mitglied werden]

Dresdner Forscherin Suzanne Eaton (59) auf Kreta ermordet?

Ungeklärte Umstände und Sachverhalte.
Benutzeravatar
Diskussionsleitung
Salva
Administrator
Administrator
Beiträge zum Thema: 1
Reaktionen: 188
Beiträge: 6212
Registriert: 05.08.2014
Geschlecht:
Wohnort: Fürth
Alter: 52
Status: Offline

Dresdner Forscherin Suzanne Eaton (59) auf Kreta ermordet?

#1

Ungelesener Beitrag von Salva » Mi, 10. Jul. 2019, 23:15

10. Juli 2019 | Nach einer Woche vergeblicher Suche ist die Leiche der vermissten Dresdner Wissenschaftlerin Suzanne Eaton in einer Höhle auf Kreta gefunden worden. Vieles deutet darauf hin, dass sie keines natürlichen Todes gestorben ist.

Bild
Nach einer Woche Suche ist Suzanne Eaton tot in einer Höhle auf Kreta gefunden worden.
Foto: Biotechnologisches Zentrum der TU Dresden / DPA / Stern
Ihre Leiche lag in einer Höhle. Hinter einer Holzpalette. So heißt es aus Polizeikreisen. Hat jemand versucht, den Leichnam der Dresdner Wissenschaftlerin Suzanne Eaton zu verstecken? Anderen Berichten zufolge könnte die Frau in einen Schacht gefallen oder hineingeworfen sein, der zur Belüftung für dieses Munitionsdepot gedient haben soll. Die Polizei bestätigt lediglich, dass eine Sonderkommission extra aus Athen nach Kreta gereist ist. Gerichtsmediziner untersuchen die Leiche. Die griechischen Behörden schließen ein Verbrechen nicht aus, berichten übereinstimmend staatliche und private Medien in Griechenland.

Nach Angaben von Eatons Forschungseinrichtung laufen Mord-Ermittlungen auf der griechischen Insel. "Auf Kreta hat die Polizei Ermittlungen wegen Mordes eingeleitet und umfassende Maßnahmen ergriffen, um die verantwortliche(n) Person(en) zur Rechenschaft zu ziehen", steht in einer Mitteilung des Max-Planck-Instituts für molekulare Zellbiologie und Genetik in Dresden vom Mittwochabend. Eine offizielle Bestätigung der Behörden lag bis Mittwochabend nicht vor.

Wie das Nachrichtenportal der Zeitung "Protothema" am Mittwoch berichtete, hätten die Gerichtsmediziner nach einer ersten Obduktion keine Wunden entdeckt, die durch Schüsse oder Stiche entstanden sein könnten. Aus diesem Grund seien weitere Untersuchungen notwendig.

Leiche von Suzanne Eaton entdeckt

Die Leiche der gebürtigen US-Amerikanerin Suzanne Eaton war am Montagabend gefunden worden. Die "Bild" berichtet unter Berufung auf eine hochrangige Polizeibeamtin, die Tote sei in ein Tuch gewickelt gewesen und habe mit dem Gesicht nach unten in der Grotte gelegen.

Eaton hatte an einem Expertentreffen in der kleinen Hafenstadt Kolymbari teilgenommen und war am 4. Juli zu einer Wanderung aufgebrochen, von der sie nicht wieder zurückkehrte. Wanderer fanden die Leiche in einer kleinen Grotte nahe der Ortschaft Maleme rund zehn Kilometer westlich von Kolymbari. Die Grotte war während des Zweiten Weltkrieges zu einer Art Depot für Munition und Waffen durch die Deutsche Wehrmacht ausgebaut worden, die die Insel damals besetzt hatte. Die Tunnel darin glichen einem Labyrinth, berichteten Augenzeugen im Rundfunk.
Was aber ist ihr am 4. Juli passiert? Laut "Bild" geht die Polizei zunächst zwei Theorien nach:

► Eaton ist beim Joggen von einem Auto erfasst worden und die Fahrerin oder der Fahrer wollte ihre Leiche verschwinden lassen.

► Eaton wurde verschleppt und ermordet und ihre Leiche anschließend in der Höhle versteckt.

Quelle: Stern
0



Link:
BBcode:
HTML:
Links zum Beitrag schließen
Links zum Beitrag zeigen

Benutzeravatar
sweetdevil31
Forum Moderator
Forum Moderator
Beiträge zum Thema: 2
Reaktionen: 56
Beiträge: 5721
Registriert: 05.08.2014
Geschlecht:
Alter: 46
Status: Offline

Dresdner Forscherin Suzanne Eaton (59) auf Kreta ermordet?

#2

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Sa, 13. Jul. 2019, 06:51

Verrät ein Handy-Signal den Killer?

12.07.2019 - 22:51 Uhr
Es war ein minutenlanger Kampf um ihr Leben, den die Dresdner Forscherin Prof. Suzanne Eaton († 59) führte – und den sie verlor.

Bild
Aus dieser Höhle auf Kreta wurde ihre Leiche geborgen
Bei der Jagd auf den Mörder von Kreta prüft die Sonderkommission jetzt die Möglichkeit eines Massen-Gentests. Die Ermittler sind sich sicher: Nur ein Ortskundiger kann den Schacht kennen, durch den die Leiche sieben Meter tief in die Nazi-Höhle geworfen ­wurde. (…)

Für den Massen-Gentest kämen Männer infrage, die bereits wegen kleinerer Straftaten bekannt sind, deren DNA-Daten aber noch nicht in den griechischen Polizeicomputern gespeichert sind.

Ob Suzanne Eaton von ihrem Mörder vergewaltigt wurde, ist noch immer nicht klar. Die Kripo wartet auf Ergebnisse aufwendiger forensischer Untersuchungen.

Was nach der Obduktion aber klar ist: Die Forscherin starb zwei bis drei Stunden nach ihrer letzten Nahrungsaufnahme. Das konnte am Mageninhalt festgestellt werden. Wenn es in der Orthodoxen Akademie mittags Essen gab, wurde Suzanne Eaton ganz kurz nach Beginn ihres Jogginglaufs entführt UND ermordet. (...)

Eine heiße Spur: In der Tatnacht soll in der einsamen Gegend ein Handy in einen Funkmast eingeloggt gewesen sein. Die Daten-Auswertung läuft.

Mittlerweile wurde auch bekannt, wie erbittert der Kampf der Taekwondo-Sportlerin mit dem Mörder war. Eaton hatte schwere Rippenverletzungen, der Killer hielt ihr Mund und Nase zu, fügte ihr Messerstiche zu. Außerdem wurde sie offenbar gefesselt! (...)
Quelle: Bild
0

Link:
BBcode:
HTML:
Links zum Beitrag schließen
Links zum Beitrag zeigen

Benutzeravatar
PommesAgnum
Level 2
Level 2
Beiträge zum Thema: 2
Reaktionen: 29
Beiträge: 229
Registriert: 04.05.2018
Geschlecht:
Wohnort: Heinrich Heine Stadt
Alter: 42
Status: Online

Dresdner Forscherin Suzanne Eaton (59) auf Kreta ermordet?

#3

Ungelesener Beitrag von PommesAgnum » Sa, 13. Jul. 2019, 14:49

Wenn das so weiter geht, könnte sich im Hinblick auf seltsame Mordfälle/Todesfälle, das Jahr 2019 im Nachhinein noch, als eines der Spektakulärsten seit geraumer Zeit erweisen. Mit exotischen Kulissen (jedenfalls für einen Mitteleuropäer!), wie Elba oder Kreta kommt man sich fast vor, als wäre man just einem "Christie"-Krimi entstiegen.
Allerdings sollten, statt schlechter Witze und Sarkasmus, schon aus Gründen des Respekts, diese tragischen Ereignisse, samt seiner Opfer, eher einen Anlass zum Schweigen geben. Somit halte ich auch schon die Off-Topic Klappe!

Das die gebürtige US-Amerikanerin, Dr.Eaton, aber ausgerechnet am 4.Juli, dem höchsten Nationalfeiertag der Yankees, auch bekannt, als "Independence Day", wohl eher unfreiwillig aus dem Leben gerissen wurde, fällt aber schon auf.
Es besteht andererseits aber natürlich noch genauso gut die Möglichkeit, das hier Kollege Zufall seine Spuren hinterließ. Doch, wie immer gilt das Motto, Mordfälle plus Zufälle, sind in beiden Fällen, ein Fall zu viel, oder so ähnlich. Na, jedenfalls ist das immer mein Motto, wenn ich das mal so sagen darf.

Es ist immer noch unklar, ob Suzanne Eaton von ihrem Mörder vergewaltigt wurde?! - Die Kripo wartet noch auf Ergebnisse bestimmter forensischer Untersuchungen. Aber es lag doch bereits ein Gerichtsmedizinischer Befund vor, oder nicht?! Spätestens mit der Obduktion, hätte man doch eine sexuell motivierte Tat nachweisen können?!
Von schweren Rippenverletzungen, Messerstichen und einer Fixierung ist jetzt sogar die Rede.

Bei dem Begriff, "Massen-Gentest", bekomme ich aber fast schon automatisch Kopfschmerzen. Weil ich einen solchen eigentlich nur mit Polizeiaktionismus, oder Vertuschung in Verbindung bringen würde.
Es erstaunt mich allerdings über alle Maßen, wie exakt genau man in der Lage war, Ihren Todeszeitpunkt zu bestimmen. Nur 2, oder 3 Stunden nach dem Mittagsessen in der Akademie, gibt man an.

Das Deutschlands Kloakenblatt Nr.1, das ehemalige Waffendepot der Wehrmacht, reißerisch, als "Nazi-Höhle" verkauft, und am liebsten auch noch irgendwo das Bernsteinzimmer unterbringen würde, um die geneigte Bild-Leserschaft zu befriedigen und die Auflage zu steigern, sollte indes nicht weiter verwundern. das man sich aber, seitens der Athener Ermittler, auf einen reinen Orts-, bzw., Insel-Kundigen Täter festlegen will erstaunt mich sehr. Mit Sicherheit wird man aber doch wohl auch das gesamte Personal der Akademie, und alle mitgereisten Dozenten, Professoren und Doktoren einer, wie auch immer diese aussehen mag, zumindest mal einer oberflächlichen Überprüfung unterziehen?! Alles andere würde mich sehr verwirren. Wenn Dr.Eaton noch bei einem Mittagstisch zugegen war, dann wird sie dort mit Leuten in Kontakt gekommen sein.
Ich würde die ganze Angelegenheit aber beinahe schon auf lediglich 2 Fragen reduzieren. Wurde sie aufgrund Ihrer Tätigkeit und damit in Zusammenhang stehenden, speziellen Umständen umgebracht, oder war es schlicht und einfach, die klassische Beziehungstat?!
0

Link:
BBcode:
HTML:
Links zum Beitrag schließen
Links zum Beitrag zeigen

Benutzeravatar
sweetdevil31
Forum Moderator
Forum Moderator
Beiträge zum Thema: 2
Reaktionen: 56
Beiträge: 5721
Registriert: 05.08.2014
Geschlecht:
Alter: 46
Status: Offline

Dresdner Forscherin Suzanne Eaton (59) auf Kreta ermordet?

#4

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » So, 14. Jul. 2019, 05:56

Tod von Dresdner Forscherin auf Kreta: mehrere Verdächtige

13.07.2019, 18:43 Uhr
Auf Kreta kommt eine in Dresden tätige Forscherin unter mysteriösen Umständen zu Tode. Es gibt Hinweise auf einen Mord – und nun offenbar auch mehrere Verdächtige.
Im Zusammenhang mit dem Tod der Wissenschaftlerin Suzanne Eaton auf Kreta soll es mehrere Verdächtige geben. Es gebe bisher keine Verhaftung, aber Verdächtige, gegen die ermittelt werde, berichtete die "Sächsische Zeitung" am Samstag unter Berufung auf den zuständigen Rechtsmediziner und die Polizei in Kolymbari.

Laut Antonis Papadomanolakis, der die Leiche obduziert habe, gebe es Spuren am Hals des Opfers. Ein Beamter habe bestätigt, dass die 59-Jährige erstickt wurde. Papadomanolakis gehe davon aus, "dass es einer oder mehrere Täter waren, die die Biologin angegriffen haben könnten". Die Untersuchungen der Rechtsmedizin dauerten an, auch unter den Nägeln des Opfers seien DNA-Spuren gefunden worden, hieß es in dem Medienbericht. (…)
Quelle: T-Online
0

Link:
BBcode:
HTML:
Links zum Beitrag schließen
Links zum Beitrag zeigen

Benutzeravatar
PommesAgnum
Level 2
Level 2
Beiträge zum Thema: 2
Reaktionen: 29
Beiträge: 229
Registriert: 04.05.2018
Geschlecht:
Wohnort: Heinrich Heine Stadt
Alter: 42
Status: Online

Dresdner Forscherin Suzanne Eaton (59) auf Kreta ermordet?

#5

Ungelesener Beitrag von PommesAgnum » So, 14. Jul. 2019, 22:47

sweetdevil31 hat geschrieben:
So, 14. Jul. 2019, 05:56
Offenbar auch mehrere Verdächtige
Wow! Gleich "mehrere" Verdächtige?! Das ist beeindruckend. Wie kommt eine 59-jährige Wissenschaftlerin auf einer Insel, welche sie eigentlich nur der beruflichen Tätigkeit (Tagung) wegen bereiste, und zu welcher die Frau offenbar sonst keinen Bezug hat, zu gleich mehreren Todfeinden?!
Weil der Fall von Beginn an schon wieder mehr Ungereimtheiten und seltsame Aussagen von Zuständigen aufweist, als wirklich brauchbare Informationen anzubieten, und weil in Griechenland auch Staatsbedienstete von der allgemein misslichen Lage des Landes nicht gerade sonderlich verschont bleiben, da habe ich beträchtliche Zweifel, was diese Verdächtigen angeht.
sweetdevil31 hat geschrieben:
So, 14. Jul. 2019, 05:56
Laut A. Papadomanolakis, der die Leiche obduziert habe, gebe es Spuren am Hals des Opfers. Ein Beamter habe bestätigt, dass die 59-Jährige erstickt wurde. Papadomanolakis gehe davon aus, "dass es einer oder mehrere Täter waren, die die Biologin angegriffen haben könnten". Die Untersuchungen der Rechtsmedizin dauerten an, auch unter den Nägeln des Opfers seien DNA-Spuren gefunden worden, hieß es in dem Medienbericht.
Das irritiert mich etwas. Demnach ist die Gerichtsmedizinische Untersuchung noch nicht abgeschlossen?! Ist es denn in Griechenland üblich, während einer laufenden Mordermittlung, und einem noch nicht abgeschlossenen Verfahren einer Obduktion, Teil-Informationen an die Presse weiter zu geben?!
Salva hat geschrieben:
Mi, 10. Jul. 2019, 23:15
Wie die Zeitung "Protothema" am Mittwoch berichtete, hätten die Gerichtsmediziner nach einer ersten Obduktion keine Wunden entdeckt, die durch Schüsse oder Stiche entstanden sein könnten.
Wie sich später herausstellte, soll die Leiche aber sehr wohl mehrere Stichverletzungen aufweisen.
Salva hat geschrieben:
Mi, 10. Jul. 2019, 23:15
Ihre Leiche lag in einer Höhle. Hinter einer Holzpalette. So heißt es aus Polizeikreisen. Hat jemand versucht, den Leichnam der Dresdner Wissenschaftlerin Suzanne Eaton zu verstecken? Anderen Berichten zufolge könnte die Frau in einen Schacht gefallen oder hineingeworfen sein.
Wenn sie in einen Schacht gefallen wäre, hätte sie sich nach dem Tot jawohl kaum noch selber in ein Tuch gewickelt, oder sich mit einer Palette zugedeckt?! Dennoch ist die Frage des Versteckens der Leiche berechtigt.
Wenn dies einer versucht hatte, dann war er jedenfalls nicht sehr gründlich, und auch sehr naiv. So Holzpaletten sind ja bekanntlich eher durchlässig, gegen intensiven Leichengeruch hätte es ohnehin nichts gebracht. Aber ein ganz anderer Aspekt erscheint mir hier gegeben. Spätestens mit dem Hinterkaifeck-Fall, weiß der geneigte Hobby-Kriminalonaut so ein Szenario, auch als mögliche Wiedergutmachung (undoing) an der Getöteten zu deuten. Womit bekanntlich eine persönliche Beziehung des Täters zu seinem Opfer hergeleitet wird.
Aber vor allen Dingen war dieser "Jemand", auch wirklich nur Jemand, sprich er war offenbar "alleine". Der Täter war alleine und kannte sich mit dem Labyrinth-artigen, ehemaligen Waffendepot aus dem Krieg nicht aus. Wäre man zu Zweit gewesen, hätte man die Leiche bestimmt viel tiefer, und damit Geruchs neutraler, in dem verzwickten Höhlensystem unterbringen können. Außerdem scheint der Täter unter gewissem Zeitdruck gestanden zu haben, denn offensichtlich ist er ja auch nicht mehr an den Ablageort zurückgekehrt. Das sieht für mich danach aus, als stünde er unter Beobachtung, bzw, stand er in Kontakt mit Personen, denen es hätte auffallen können. Er kehrte auch nicht mehr an den Ablageort zurück, weil dies ganz einfach sein Alibi gefährdet hätte. Womit ich mir dann sehr sicher bin, das der Täter im Umfeld der Forschungstagung, sprich, der Akademie und damit natürlich auch nur unter der entsprechenden deutschen Delegation, oder Begleitung von Dr.Eaton zu finden ist, d.h., wäre, muss man ja schreiben, weil die Athener Ermittler uns ja bereits zu verstehen gegeben haben, das sie nur nach dem Ortskundigen, dem Insel-und Höhlen kundigen Täter suchen werden.
sweetdevil31 hat geschrieben:
So, 14. Jul. 2019, 05:56
...gebe es Spuren am Hals des Opfers. Ein Beamter habe bestätigt, dass die 59-Jährige erstickt wurde.
Gemeint ist, "erdrosselt", oder "erwürgt"! Die Spuren am Hals sind Würgespuren des Täters, klar. Das wäre schon der nächste Hinweis auf eine mögliche engere Beziehung des Täters zu seinem Opfer. Im Allgemeinen unterstellt man bei dieser Art der Tötung eine vorangegangene intensivere/persönliche Beziehung. Weil man diesen Aspekt im "Susanne Fontaine"-Fall (dort waren es politische Gründe!), aber auch bei uns unter den Teppich kehrt, wenn es den Ermittlern in den Kram passt, muss das leider nichts heißen.

Und weil unsere Medien bei Vertuschungen solcher Verbrechen (sollten der Staat, Staatsdiener, oder elitäre Kreise mit Geld und Einfluss darin verwickelt sein!), immer unterstützend mitwirken, kommen solche Informationen, wie die in der Bild zusammen. Da war zu lesen:

"Wanderer fanden ihre Leiche eine Woche nach ihrem Verschwinden."

Was ja nicht den Tatsachen entspricht. Donnerstag Nachmittag (04.07) verschwand Dr.Eaton, Montag Abend wurde sie gefunden. Freitag, Samstag, Sonntag gab es kein Lebenszeichen von ihr. Wären für mich 3 Tage. Zählt man die halben Tage vom Do.&Mo.noch dazu, meinetwegen, 4 Tage. Aber bestimmt keine Woche. Doch damit nicht genug, denn es geht natürlich munter weiter mit den verwirrenden Bild-Angaben. Es heißt:

"...wurde die Leiche durch eine Luke in die Höhle geworfen. Die Polizei habe die Luke mithilfe einer Drohne entdeckt."

Da würde im Grunde genommen auch keine Kritik von mir kommen, wenn ich nicht wüsste, das die Leiche der Wissenschaftlerin ja vorher schon von Wanderern, aufgrund des fürchterlichen Verwesungsgeruchs, entdeckt und von der Polizei gesichert wurde. So will die Polizei den Fundort (Höhle) der Leiche also, mithilfe einer Drohne entdeckt haben?! Ein Ort, welcher der Polizei bereits bekannt war?! Nun, ja.
Weiter ist zu lesen:

"Die Tote trug noch Laufschuhe. Mit diesen war sie nachmittags von ihrer Unterkunft in der orthodoxen Akademie zum Joggen aufgebrochen."

Mal ganz abgesehen von den schon widersprüchlichen Angaben über die letzte Aktivität des Opfers, weil man sich zwischen laufen, oder wandern offenbar nicht entscheiden konnte. Im "T-Online"-Portal ist sogar von einem Ausflug die Rede. Donnerwelle! Mit der Information der getragenen Jogging-Schuhe kann man einen Ausflug oder wandern
eigentlich ziemlich ausschließen. Darum frage ich mich (Lisa Martinek lässt grüßen!), wie kommen mit so einer klaren Information ganze drei Versionen zusammen?!
Darauf will ich aber gar nicht hinaus. Viel merkwürdiger erscheint mir da die sportliche Betätigung der 59-jährigen Forscherin zu sein. Was im Gegensatz zu den anderen seltsamen Angaben des Gerichtsmediziners, erstaunlich präzise festgestellt wurde, war der Todeszeitpunkt. Dieser wurde mit 2 bis 3 Stunden nach der Einnahme eines Mittagessens in der Tagungsakademie festgelegt. Wenn wir davon ausgehen, das eine etwaige Interaktion mit Ihrem Mörder (es wird von einem Kampf berichtet!), inklusive einer 10 Kilometer langen Fahrt mit dem Verstauen der Leiche, ebenfalls eine gewisse Zeit in Anspruch genommen haben dürfte. Wenn ich das mal grob mit 1 Stunde überschlage, dann hätte sich also die 59-jährige Frau mit einem volle Magen und bei strahlender, höchst stehender Sonne (ca.28°C), zum Laufen aufgemacht?! Und das selbstverständlich auch alleine, was in solchen Fällen auch immer Standard ist.
Bei allem Respekt, und auch wenn Dr.Eaton für ihr Alter zweifellos eine attraktive und auch sportliche Frau war (schwarzer Gürtel in Taekwondo!), eine solche Entscheidung hätte kein Sportler der Welt gemacht. Gerade, wenn sie schon länger und regelmäßig gelaufen wäre. Wäre sie Morgens, noch vor dem Essen, oder meinetwegen später mit Verdauungsphase und tieferer Sonne aufgebrochen, aber so macht dieser Zeitpunkt keinen Sinn.
Jedenfalls geht es weiter mit den Verwirrungen.

Familie und Freunde hatten tagelang nach ihr gesucht.

So steht es auf dem "T-Online" Portal.
Wie darf man das bitte verstehen?! Heißt das nun, das Dr.Eaton mit bestimmten Familienmitgliedern zu dieser Forschungstagung auf Kreta war?!
Weil ich kaum davon ausgehe, das ihre "Familie" so schnell nach Kreta reisen würde. Schließlich war sie eine 59-jährige Frau, auch wenn sie meinetwegen zwei Tage ohne Lebenszeichen verschwunden geblieben wäre. Angenommen besorgte Familienmitglieder wären ihr hinterher gereist, dann wären sie vielleicht noch am Samstag auf Kreta gelandet. Dann könnte man aber trotzdem kaum von einer "tagelangen" Suche sprechen. Das sind halt diese typischen Verwirrungen, welche die Bild mit er einwöchigen Suche auch schon verfälschte. Ich denke mal, das ganze Verwirrspiel sollte mit der folgenden Information, welche im "stern" nachzulesen ist, für Klarheit sorgen. Da heißt es:

"Eaton stammte aus Oakland im US-Bundesstaat Kalifornien. Sie hatte im Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik (MPI-CBG) gearbeitet. Im Gründungsjahr des MPI-CBG kam sie nach Dresden, wo ihr Mann einer der Direktoren ist."

Ach, was?! Dann könnte es ja durchaus denkbar sein, das ihr Mann sie vielleicht nach Kreta begleitete?! Potzdonner! Das fände ich im Hinblick auf seine bisherige Nichterwähnung, oder nennen wir es mal, Mini-Erwähnung aber äußerst merkwürdig. Na, ja, zu den Verdächtigen kann er ja nicht gehören, das hätte man bestimmt erwähnt. Aber komisch ist es schon. Warten wir mal ab, was noch kommt. Schließlich hat man ja mehrere Verdächtige.
0

Link:
BBcode:
HTML:
Links zum Beitrag schließen
Links zum Beitrag zeigen

Antworten Vorheriges ThemaNächstes Thema
  • Vergleichbare Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag
  • Neuer Beitrag Dortmund: Obdachloser (55) ermordet
    von Salva » Mi, 25. Jul. 2018, 21:20 » in Tötungsdelikte
    0 Antworten
    801 Zugriffe
    Letzter Beitrag von Salva
    Mi, 25. Jul. 2018, 21:20
  • Neuer Beitrag 2008 | Wersten | Galina A. (54) ermordet
    von Salva » Fr, 23. Jan. 2015, 19:08 » in Cold Cases
    0 Antworten
    1404 Zugriffe
    Letzter Beitrag von Salva
    Fr, 23. Jan. 2015, 19:08
  • Neuer Beitrag 1987 | Ostendorf | Sonja Ady (16) ermordet
    von sweetdevil31 » Mi, 1. Okt. 2014, 17:19 » in Cold Cases
    3 Antworten
    3719 Zugriffe
    Letzter Beitrag von Salva
    So, 28. Okt. 2018, 10:33
  • Neuer Beitrag 2010 | Erkelenz | Dr. Udo Schmitz (51) ermordet
    von Granus » So, 15. Nov. 2015, 14:41 » in Cold Cases
    1 Antworten
    2228 Zugriffe
    Letzter Beitrag von Granus
    Mi, 9. Mär. 2016, 03:32
  • Neuer Beitrag Dänemark: 15 jährige ermordet Mutter
    von Eagle » Mo, 14. Sep. 2015, 21:45 » in Dänemark
    3 Antworten
    2395 Zugriffe
    Letzter Beitrag von sweetdevil31
    Mi, 18. Nov. 2015, 14:49
  • Neuer Beitrag 2014 | Freiburg | Armani R. (8) ermordet
    von Salva » Mi, 23. Jul. 2014, 13:49 » in Cold Cases
    21 Antworten
    4915 Zugriffe
    Letzter Beitrag von Salva
    Fr, 9. Sep. 2016, 19:00
  • Neuer Beitrag 1990 | Ulm | Rafael Blumenstock (28) ermordet
    von Salva » Sa, 9. Aug. 2014, 11:58 » in Cold Cases
    1 Antworten
    3368 Zugriffe
    Letzter Beitrag von Salva
    Do, 10. Dez. 2015, 02:12
  • Neuer Beitrag Moskau: Raucher grausam ermordet
    von Salva » Sa, 23. Dez. 2017, 01:44 » in Russland
    0 Antworten
    802 Zugriffe
    Letzter Beitrag von Salva
    Sa, 23. Dez. 2017, 01:44
  • Neuer Beitrag Tubago: Hubertus und Birgit K. ermordet
    von Salva » Do, 4. Dez. 2014, 18:22 » in Tötungsdelikte
    4 Antworten
    1479 Zugriffe
    Letzter Beitrag von Salva
    Mo, 8. Dez. 2014, 22:05
  • Neuer Beitrag Weißwasser: Schlafender Rentner ermordet
    von Salva » Do, 7. Feb. 2019, 13:41 » in Tötungsdelikte
    0 Antworten
    359 Zugriffe
    Letzter Beitrag von Salva
    Do, 7. Feb. 2019, 13:41

Zurück zu „Status: unbekannt!“

Wer ist online?

0 Mitglieder | 0 Gäste