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Yolanda Klug (23) aus Leipzig vermisst - Gewaltverbrechen nicht mehr ausgeschlossen

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Yolanda Klug (23) aus Leipzig vermisst - Gewaltverbrechen nicht mehr ausgeschlossen

#31

Ungelesener Beitrag von Salva » Mi, 25. Dez. 2019, 11:00

Offenbar hat es die Polizei versäumt, die Kameraaufzeichnungen aus der von Yolanda möglicherweise genutzten Straßenbahn zu sichern. Diese werden zyklusweise innerhalb von etwa 24 bis 36 Stunden überschrieben.
Die heißeste Spur verlief also gleich am Anfang im Sande.
Quelle: https://www.tag24.de/nachrichten/leipzi ... en-1327742


Einerseits wurden die umliegenden Krankenhäuser kontrolliert und überprüft, in der Nacht zum Donnerstag (26.9.) sogar ein Fährtenhund eingesetzt - der auch noch bis zur Haltestelle lief, aber die Kameraaufzeichnungen hat man nicht gesichert :thinking:
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#32

Ungelesener Beitrag von Dirty Harry » Fr, 27. Dez. 2019, 18:52

Habe eben den Münchner Merkur gelesen , da ist doch einiges an Suchaktionen in den letzten Tagen gelaufen , da wird viel nachgedacht über einen Jahrelangen unaufgeklärten Fall , da hat es etliche Hinweise gegeben .
Ich sehe das so , warum soll der Täter von damals nicht wieder zugeschlagen haben , schwerwiegende Hinweise darauf wurden bisher offenbar aber nicht gefunden.
Ist wieder so eine Sache , ein unaufgeklärter Mord / eine seit Monaten vermisste Junge Frau , da muss natürlich alles wenn möglich abgearbeitet werden , also ich weiß nicht :thinking: bleibt bloß abwarten.
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#33

Ungelesener Beitrag von Dirty Harry » Fr, 27. Dez. 2019, 19:01

Salva hat geschrieben:
Mi, 25. Dez. 2019, 11:00
Offenbar hat es die Polizei versäumt, die Kameraaufzeichnungen aus der von Yolanda möglicherweise genutzten Straßenbahn zu sichern. Diese werden zyklusweise innerhalb von etwa 24 bis 36 Stunden überschrieben.
Ich finde da man ja weiß das die Polizei nach Erwachsenen Vermissten frei Ermessen sucht das Video Aufzeichnungen länger nicht gelöscht werden sollten - mindestens einen Monat nicht , ich könnte mir vorstellen da würde noch einiges nachvollziehbarer sein wenn nicht so rasch gelöscht würde.
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#34

Ungelesener Beitrag von Salva » Sa, 28. Dez. 2019, 19:33

Dirty Harry hat geschrieben:
Fr, 27. Dez. 2019, 19:01
Ich finde da man ja weiß das die Polizei nach Erwachsenen Vermissten frei Ermessen sucht das Video Aufzeichnungen länger nicht gelöscht werden sollten
Das ist mit Sicherheit alleine schon aus Datenschutzgründen nicht so einfach. Deshalb ist die Polizei gefordert, schnell und umfangreich zu handeln und u.a. Aufzeichnungen von Überwachungsanlagen zu sichern. Allerdings: Wann, ob und im welchem Umfang Ermittlungen stattfinden bzw. eingeleitet werden, hängt dabei aber sehr von den Umständen des Verschwindens einer Person ab. Problematischer wird es alleine schon dann, wenn Erwachsene vermisst werden und wenn da nicht Gefahr in Verzug ist, dauert es eine Weile bis die Hintergründe ermittelt werden können. Dass dann eventuelle Ü-Videos nicht mehr existieren, ist natürlich schlecht.
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#35

Ungelesener Beitrag von Ehemaliges Mitglied » Mo, 30. Dez. 2019, 21:21

Also die Mitschnitte aus der Tram und eventuell den Bussen, wären natürlich schon nützlich.
Man wüsste jedenfalls, ob sie wirklich zu diesem Einkaufzentrum Nova Eventis /IKEA/Höfner aufgebrochen ist oder evtl ganz woanders hin.
Bzw man wüsste auch, ob sie überhaupt in eine Tram eingestiegen ist.
Man könnte jetzt natürlich auf die Polizei schimpfen, dass sie die Filme nicht sofort gesichert haben.
Abstrakt rechnerisch wäre es scheinbar möglich gewesen.
Wenn man dann aber bedenkt, wie viele Vermisstenfälle die Polizei täglich auf den Schreibtisch bekommt und dass sie besonders am Anfang erst einmal bauchmässig entscheiden müssen, ob die Sache ernst ist oder mehr so jugendlicher Übermut/Pubertätskram und dass sie dann außerdem auch noch jede Menge andere Fälle zu bearbeiten haben, dann kann man schon verstehen, dass eine rechnerisch knapp ausreichende Frist von ein paar Stunden zur Sicherung des Videomaterials nicht wahrgenommen wird bzw werden kann. Weil alles kann nicht geleichzeitig Prio haben.
In den meisten Fällen wird ja sowieso erst später begonnen zu ermitteln, z.B. nach 48h, da ist das Material dann sicher schon vernichtet.
Diese knappen Löschfristen finde ich völlig unvernünftig und unverständlich. Man sollte den Fokus vom Daten-Schützen aufs Menschen-Schützen verlegen. Und Menschen schützt man z.B. dadurch, dass man Verbrechen aufklärt und den Aufklärern keine Steine in den Weg räumt, sondern sie nach Kräften unterstützt.
Man kann das Videomaterial von Bussen&Bahnen eigentlich nur Verwenden, wenn dort offenkundige, schwerste Straftaten stattfinden, die man auch sofort als solche erkennt. also z.B. eine dieser Alltag gewordenen Schlägereien oder Vor-die-U-Bahn-"Schubs"-Morde bzw -versuche.
Bei allen Straftaten, wo die Relevanz der öffentlichen Verkehrsmittel erst später deutlich wird, ist das Videomaterial schon gelöscht. Also ist das gerade mal eine Scheinsicherheit diese Kameras, sie filmen zwar, aber die Wahrscheinlichkeit, dass das Material zur Verfügung steht, wenn man es braucht, ist gering.
Man kann sich fragen, wozu die überhaupt eingesetzt werden, wenn man es immer so eilig hat, das Dokumentierte schnellstens zu vernichten.
Eigentlich kommt mir das Argument "Datenschutz" oft heuchlerisch vor. Man so tut als ob man ganz sensibel Befindlichkeiten bzw Privatsphäre achten würde, aber mögliche schwere Verbrechen jucken einen nicht. Man findet diese Konstellation von unausbalancierten ethischen Prioritäten auch noch anderen Stellen, bei der Vorratsdaten(-Nicht-)speicherung oder in der öffentlichen Diskussion darüber ob man lieber den öffentlichen Raum und die Menschen darin vor Gewalt schützt oder die Gewalt lieber zulässt, ignoriert oder relativiert und das politisch korrekt und damit zynisch begründet.
Aber das ist ein endlose elendiges Thema.
Viele Nachbar-Länder, England, Frankreich z.B., sind nicht so infiziert mit diesem pseudo-feinfühligen Denken. Denen ist es lieber, die Polizei kann ihre Arbeit machen. Ich glaube das würden vielen deutsche Bürger auch vorziehen.

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#36

Ungelesener Beitrag von Salva » Mi, 1. Jan. 2020, 19:35

Mi, 1. Januar 2020: Yolandas Freundin spricht mit Kripo live
Luise H. war am Abend des 25. Septembers mit Yolanda verabredet. Diese erklärte nun gegenüber "Kripo live", dass sie über den Tag vergessen habe, dass sich die 23-Jährige noch bei ihr melden wollte. Erst am Abend sei ihr eingefallen, Yolanda zu kontaktieren.

"Ich war schon fast auf dem Weg und hab ihr dann geschrieben. Ich habe gesehen, dass es nicht ankam, sie daraufhin angerufen." Yolanda sei jedoch nicht mehr zu erreichen gewesen, heißt es während der Sendung. Offenbar war ihr Telefon aus.

Am nächsten Tag beginnt die Polizei bereits mit den Suchmaßnahmen, denn: Es besteht Gefahr für Leib und Leben.

Yolanda leidet an plötzlich und unerwartet eintretenden Ohnmachtsanfällen. Bereits im Juli sei sie deswegen einmal in einem Wald in ihrer Heimat in Baden-Württemberg zusammengebrochen und über Nacht verschwunden (TAG24 berichtete).

Das Yolanda einfach auf eigene Faust verschwindet, könne sich ihre Freundin nicht vorstellen, sagt sie. "Dass sie irgendwann mal auswandern würde, das würde zu ihr passen. Aber abhauen, da müsste es ja einen Grund geben. Ich weiß nicht, warum sie das tun würde."
Quellen: Tag24 | Kripo live mit Videobeitrag
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#37

Ungelesener Beitrag von Dirty Harry » Do, 2. Jan. 2020, 16:37

@z3001x
Dein ganzer Kommentar ist einleuchtend - so sehe ich das.
Salva hat geschrieben:
Mi, 1. Jan. 2020, 19:35
Luise H. war am Abend des 25. Septembers mit Yolanda verabredet. Diese erklärte nun gegenüber "Kripo live", dass sie über den Tag vergessen habe, dass sich die 23-Jährige noch bei ihr melden wollte. Erst am Abend sei ihr eingefallen, Yolanda zu kontaktieren.

Was soll man dazu sagen , tja kann vorkommen.
Salva hat geschrieben:
Mi, 1. Jan. 2020, 19:35
"Dass sie irgendwann mal auswandern würde, das würde zu ihr passen.
:)
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#38

Ungelesener Beitrag von Dirty Harry » Do, 2. Jan. 2020, 17:36

@z3001x
Ich muss dazu noch mal was schreiben .;)

Wo fange ich jetzt an . :)
z3001x hat geschrieben:
Mo, 30. Dez. 2019, 21:21
Eigentlich kommt mir das Argument "Datenschutz" oft heuchlerisch vor. Man so tut als ob man ganz sensibel Befindlichkeiten bzw Privatsphäre achten würde, aber mögliche schwere Verbrechen jucken einen nicht.
Also ins Familiäre - Private reinhauen , nee das geht nicht gut an finde ich , Privatsphäre ist ein so hohes Gut wie die Freiheit .
In der Öffentlichkeit sehe ich das lockerer , warum diese nicht überwachen .
Wenn man so sieht wie viele Verbrechen mit harter Öffentlicher Überwachung wohl aufklärbar wären , da muss natürlich ein Mittelweg gefunden werden aber so zaghaft muss nicht sein . :like:
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#39

Ungelesener Beitrag von Ehemaliges Mitglied » Do, 2. Jan. 2020, 19:29

Dirty Harry hat geschrieben:
Do, 2. Jan. 2020, 17:36
@z3001x
Ich muss dazu noch mal was schreiben .;)

Wo fange ich jetzt an . :)
z3001x hat geschrieben:
Mo, 30. Dez. 2019, 21:21
Eigentlich kommt mir das Argument "Datenschutz" oft heuchlerisch vor. Man so tut als ob man ganz sensibel Befindlichkeiten bzw Privatsphäre achten würde, aber mögliche schwere Verbrechen jucken einen nicht.
Also ins Familiäre - Private reinhauen , nee das geht nicht gut an finde ich , Privatsphäre ist ein so hohes Gut wie die Freiheit .
In der Öffentlichkeit sehe ich das lockerer , warum diese nicht überwachen .
Wenn man so sieht wie viele Verbrechen mit harter Öffentlicher Überwachung wohl aufklärbar wären , da muss natürlich ein Mittelweg gefunden werden aber so zaghaft muss nicht sein . :like:
Hi @Dirty Harry
also ich meinte ja nicht, dass man die Privatspähre missachten sollte, Hauptsache die Polizei kommt an die Info ran die sie haben will. Also auch Wohnungen überwachen ohne Beschluss, oder Anwälte und Steuerberater, so meinte ich es ja nicht ;)
Ging mir nur drum, dass ich es nicht verstehe, was daran delikat sein sollte, wenn man Videomitschnitte aus Bussen&Bahnen statt 1/2 Tage lieber 2 Wochen oder einen Monat speichert.
Eben weil bei vielen Straftaten die Relevanz des Materials erst nach gewisser Zeit ins Spiel kommt.
Die Technik soll doch der Präventionen und Aufklärung von Straftaten dienen. Wenn man alles so schnell löscht dann tut sie das halt nicht wirklich.
Also jedenfalls wüsste ich nicht wen man da bzgl welchem Recht verletzt, wenn man die Bänder einfach länger aufbewahrt.

Ich meine diese Horrorszenarien der völligen Überwachungen die sind ja schon real, amerikanische IT-Unternehmen (Google Facebook) sammeln alles über uns und die us-amerikanischen und britischen Geheimdienste noch viel schlimmer. Das ist Realität die hingenommen wird, die z.B. auch der deutschen Wirtschaft schadet.
Wenn jetzt ein deutsche Polizeibehörde einmal einen positiven Nutzen aus Videodaten ziehen will, dann wird das mit Hinweis "Datenschutz" verhindert oder zumindest extrem eingeschränkt. Da sind ein paar Dinge in der Werteskala und wo man besonders genau hinschaut, während man an anderer Stelle alles ignoriert, dann doch erheblich aus dem Lot geraten, scheint mir.

Aber OK, hier geht es um Yolanda Klug und dass sie immer noch unauffindbar vermisst ist - und nicht um politischen Stammtisch.
Die Bänder vom 25. SEPT gibts nicht, wir wissen nicht ob sie in eine Bahn einstieg bzw in welche.
Vll hat die Polizei dennoch Hinweise.

Dass sie in Halle suchen, so wirkt es, hat ein bestimmten konkreten Grund, der über ihr Verabredet-Sein an der Burg Giebichenstein hinausgehen dürfte. Also vom Eindruck haben sie irgendeine konkrete Spur die diese Suchaktionen dort ausgelöst haben dürfte.

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#40

Ungelesener Beitrag von Ehemaliges Mitglied » Do, 2. Jan. 2020, 19:32

Cool, wenn auch sehr unwahrscheinlich, wäre es ja, wenn sie doch in die weite Welt gereist wäre.
Laut ihrer FB-Chronik war sie schon in Ecuador und Vietnam und im Nahen Osten, und in Europa auch an allen Ecken und Enden. Also es gäbe sicher Menschen, bei denen diese Option unwahrscheinlicher wäre, als bei Yolanda Klug, die augenscheinlich ein ziemliches Faible für weite Reisen hat.
Leider stellt sich diese Vision des Aufbruchs in ein neues Leben ganz am andere Ende der Welt bei Vermisstenfällen am Ende als meistens als schöne Illusion raus, die sich irgendwann als Irrtum erweist.
Ein Rest-Möglichkeit besteht aber.

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#41

Ungelesener Beitrag von Dirty Harry » Fr, 3. Jan. 2020, 00:18

@z3001x
z3001x hat geschrieben:
Do, 2. Jan. 2020, 19:29
Ging mir nur drum, dass ich es nicht verstehe, was daran delikat sein sollte, wenn man Videomitschnitte aus Bussen&Bahnen statt 1/2 Tage lieber 2 Wochen oder einen Monat speichert.
In der Öffentlichkeit kann gespeichert werden bis zum was weis ich , meine ich ernst, ich denke das da etliche Kriminalfälle erhellt oder sogar gelöst werden könnten , TEXT ich denke zum Beispiel an den Fall "Sonja Engelbrecht aus München 1995ger Jahre , einen oder zwei Monate Videoaufzeichnungen und man wüsste was die Tram angeht vieles genauer , das war aber 1995 und obs da schon Videoaufnahmen in Straßenbahnen gab :guestion:.
Das dazu , jetzt kommt man an "Orwells Wellt" , TEXT schwierig aber in der Öffentlichkeit , TEXTsehr schwer zu sagen haben wir uns doch normal zu verhalten und dann auch nix zu befürchten.
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#42

Ungelesener Beitrag von Salva » So, 5. Jan. 2020, 11:47

@Dirty Harry / @z3001x

Bzgl. Datenspeicherung:
Es gibt eine gesetzliche Richtzeit und die liegt bei 48 Stunden. Die Deutsche Bahn speichert z.B. zwischen 72 und 120 Stunden. Es kommt dabei aber auf die Gründe bzw. Sinn und Zweck der Aufzeichnungen an. Und wo aufgezeichnet wird. Inwieweit sich so eine Datenspeicherung verlängern lässt (120 Std. +), ist unklar und muss wohl von den Datenschutzbeauftragten evtl. zusammen mit den Behörden im Einzelfall entschieden werden.

Interessant bzw. der Knackpunkt ist die Tatsache, dass der Betreiber einer Überwachungsanlage jederzeit auf die Daten zugreifen kann und darf, die Polizei im Rahmen ihrer Ermittlungen aber nur mit einem richterlichen Beschluss. Das kann wertvolle Zeit kosten. Ich bin aber 100%ig davon überzeugt, dass sich auch das in absehbarer Zeit ändern wird.


Was Yolanda betrifft:
Ich glaube nicht, dass sie still und heimlich ausgewandert o.ä. ist. Nicht anhand der Infos, die bislang veröffentlicht wurden.
Aus dem selben Grund sehe ich auch keinen Raum für die Unfall-Theorie. Wenn Yolanda auf dem Weg von A über B nach C etwas zugestoßen sein soll, warum wird sie dann nicht gefunden? Macht keinen Sinn.
Bleibt also nur noch ein Mix aus Unfall/Verbrechen oder ein reines Verbrechen.
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#43

Ungelesener Beitrag von Dirty Harry » So, 5. Jan. 2020, 17:07

Salva hat geschrieben:
So, 5. Jan. 2020, 11:47
Bzgl. Datenspeicherung:
Es gibt eine gesetzliche Richtzeit und die liegt bei 48 Stunden.
Was diese ganze Beobachtung und Speicherung angeht bin ich jeden Tag anders drauf .
Mal finde ich es schlimm , dann bei Fällen wie Yolanda Klug wieder in Ordnung (zur evt. Klärung ) wenn längerfristig in der Öffentlichkeit Videoaufnahmen gespeichert würden .
Echt Ätzend und schwierig das Ganze .
Zu Yolandas Fall , ihr ist bestimmt etwas zugestoßen auswandern oder ähnliches halte ich für unwahrscheinlich .
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#44

Ungelesener Beitrag von Ehemaliges Mitglied » So, 5. Jan. 2020, 23:52

Salva hat geschrieben:
So, 5. Jan. 2020, 11:47
Was Yolanda betrifft:
Ich glaube nicht, dass sie still und heimlich ausgewandert o.ä. ist. Nicht anhand der Infos, die bislang veröffentlicht wurden.
Aus dem selben Grund sehe ich auch keinen Raum für die Unfall-Theorie. Wenn Yolanda auf dem Weg von A über B nach C etwas zugestoßen sein soll, warum wird sie dann nicht gefunden? Macht keinen Sinn.
Bleibt also nur noch ein Mix aus Unfall/Verbrechen oder ein reines Verbrechen.
Ich muss sagen, dass ich einen Unfall irgendwie auch nicht mehr für so wahrscheinlich halte.
Es müssten mehrfache ungewöhnliche Umstände zusammen kommen, damit sie zum einen so schwer verunfallt, zum anderen aber verschollen bleibt.
Denkbar ist das schon, es gibt auch solche Fälle, z.B. der der Schauspielerin Pauline Lafont in den 80ern, aber eben sehr selten.

Ich glaub auch nicht selbst daran, dass sie ausgewandert ist.
Nur manchmal, wenn man sich so überlegt, dass da ein echter Mensch weg ist und es Leute gibt, die sie wirklich kennen, und die sie vermissen und die jetzt sicher eine ganz schlimme Zeit durchmachen - da fragt man sich eben auch, ob es nicht doch möglich ist, dass es ein gutes Ende nehmen kann. Es könnte ja schon sein. Man hält das, was die Erfahrung lehrt und das Bauchgefühl sagt, für am realistischsten. Das ist hier etwas Schlimmes. In manchen, seltenen Fällen geht es anders aus und ganz selten auch mal unerwartet glücklich. Jedenfalls soll man die Hoffnung nicht begraben. Es geht ja um einen Mensch, um ein Leben.
Ist mehr so ein Empathie-Ding als "kriminalistisch" oder "analytisch". Aber warum auch nicht.

Nachdem ich mir die Gegend angeguckt hab, als ich vor Neujahr an Leipzig/Halle vorbei gekommen bin, halte ich ein Verbrechen für am wahrscheinlichsten.
Irgendwie hab ich immer die Philosophie, dass die Örtlichkeiten einem "erzählen", was nahe liegend ist.
Sowohl das Gebiet ums IKEA und den Rest des Nova-Eventis-Einkaufzentrums, also auch die Leipziger Südstadt mit ihren Kneipen und Altbauten und speziell die Körnerstrasse hab ich mir angesehen, dann auch noch die Gegend, wo ich mal dachte dass sie entlang gelaufen sein könnte vom IKEA zur S-Bahn. Und dann noch diese Saale-Arme am Mühlgraben in Halle bei der Burg Giebichenstein.
Speziell dort fand ich es vor allem bei Dunkelheit und jetzt bei dem wüsten Winterwetter schon ziemlich unangenehm.
Da kann man sich ein Verbrechen im Dunkeln ohne Zeugen allzu gut ausmalen.
Aber auch Leipzig kam mir - obwohl es echt eine schöne und interessante Stadt ist - schon irgendwie "rauher" vor als manche super-gesettelte, spiessige Stadt in West/Süddeutschland die ich sonst eher so kenne.
MMn hört man auch relativ häufig von Verbrechen in Leipzig. Evtl liegt das aber auch nur an der Grösse der Stadt und dass man es nicht so auf dem Schirm hat als Wessi, dass Leipzig die achtgrösste deutsche Stadt ist.

Ich hab sogar Detektiv gespielt, aber völlig ohne Erfolg und hab die Wohnadresse nicht gefunden.
Der Name Yolanda Klug stand nirgends auf einem Briefkasten oder Klingelschild. Oder ich hab dran vorbei geschaut.

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#45

Ungelesener Beitrag von Dirty Harry » Mo, 6. Jan. 2020, 16:39

z3001x hat geschrieben:
So, 5. Jan. 2020, 23:52
da fragt man sich eben auch, ob es nicht doch möglich ist, dass es ein gutes Ende nehmen kann.
Ich denke das hofft man bei jedem Vermissten Fall .
z3001x hat geschrieben:
So, 5. Jan. 2020, 23:52
Ich muss sagen, dass ich einen Unfall irgendwie auch nicht mehr für so wahrscheinlich halte.

Ich auch nicht. :pensive:
z3001x hat geschrieben:
So, 5. Jan. 2020, 23:52
Nachdem ich mir die Gegend angeguckt hab, als ich vor Neujahr an Leipzig/Halle vorbei gekommen bin, halte ich ein Verbrechen für am wahrscheinlichsten.
Is immer interessant wenn man sich die Umgebung eines mutmaßlichen Verbrechens anschauen kann aber was sagt das aus :guestion:

Tja kann man zu dem Fall wohl sagen , die Arme Yolanda wird wohl nicht mehr Leben , ansonsten :guestion:
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#46

Ungelesener Beitrag von Ehemaliges Mitglied » Fr, 10. Jan. 2020, 04:19

Dirty Harry hat geschrieben:
Mo, 6. Jan. 2020, 16:39
z3001x hat geschrieben:
So, 5. Jan. 2020, 23:52
Nachdem ich mir die Gegend angeguckt hab, als ich vor Neujahr an Leipzig/Halle vorbei gekommen bin, halte ich ein Verbrechen für am wahrscheinlichsten.
Is immer interessant wenn man sich die Umgebung eines mutmaßlichen Verbrechens anschauen kann aber was sagt das aus :guestion:
Was es aussagt: Man bekommt mit, wieviel an diesem Elster-Saale-Kanal los ist, kann einschätzen, wie wahrscheinlich es ist, da zu verunglücken.
Meinem Eindruck nach: Es ist extrem wenig los an dem Kanal, die Wahrscheinlichkeit zu verunglücken, ist sehr gering, aber wenn man verunglückt und ohnmächtig wurde, ist auch die Wahrscheinlichkeit gering, dass jemand hilft und es nicht völlig ausgeschlossen, dass sie vom Leinpfad etwas oberhalb in den Kanal abgerutscht sein könnte nach einer Ohnmacht. Aber schon eine sehr sehr minimalistisch wahrscheinliche Variante.

Was es noch aussagt: Man kriegt einen Eindruck vom Charakter des Viertels, wo sie wohnt, was für Menschen da verkehren.
Man bekommt eine Ahnung, ob irgendwelche Gewaltaten auf der Strasse da wahrgenommen würden oder eher untergehen, übersehen würden.
Meinem Eindruck nach: Wäre möglich. Ist grossstädtisch. Die Leute schauen eher weg. Viele Seitenstrassen wirken eher leer (allerdings war ich kurz vor Neujahr da, wodie studis wohl in ihren Heimatorten waren). In den grossen Altbauten der Körnerstrasse wirkt es so als ob die Leute sich nicht gut gegenseitig kennen, vermutlich wg des studentischen Fliars wohl und damit verbundener Fluktuation und Umtriebigkeit.

In dem Fall hier ist es trotzdem etwas doof, allzuviel auf die genannten Örtlichkeiten zu geben, weil von keiner klar ist, ob sie überhaupt eine Rolle spielt. Kann ja sein, dass IKEA und Halle und Kanal alle belanglos sind.
Mitgenommen hab ich unterm Strich, dass Leipzig und Halle auch, auf mich rauh wirkt, und dass ich mir ein Verbrechen deutlich eher vorstellen kann, als bevor ich da war.

In anderen Fällen, wenn man den Tatort oder letzen Aufenthaltsort kennt, bringt es ziemlich viel, sich die Sachen genauer vor Ort anzugucken. Ich hatte mich ziemlch lange für den Fall Lucile Klobut interessiert, wo die Tiroler Polizei gut 2,5 Jahre im Dunkeln tappte. Da hat man anhand des Tatort sehen können, dass eine Beziehungstat unwahrscheinlich ist, weil der Täter den Tatort sehr optimiert ausgewählt hat (nach Kriterien, dass er bei der Tatausführung nicht gesehen und gehört wird, dass er aber sein potentielles Opfer selbst aus einem Versteck früh genug erspäht (auch ob sie in sein Raster passt) und auch sicher sein kann, dass von keiner Seite eine weitere Person als Zeuge kommen kann und dass er das Opfer ohne Kraftaufwand in einen dunklen geschützten Bereich zerren kann). Wäre es eine Beziehungstat gewesen, hätte der Täter nicht die Zeit gehabt, sich an diesem Ort zu installieren, nachdem er den kurzfristigen Aufbruchs des Opfers von Zuhause mitbekommen hätte.
OK, aber das war ein andere Fall - und so was kann man hier alles nicht machen, hier gibt es gar keine Orte die bestätigt relevant sind.
Daher brachte die Ortsbesichtigung nur so einen Gesamteindruck von der Stadt und dem Viertel. Letztlich nicht sehr viel, hast Du Recht.
Dirty Harry hat geschrieben:
Mo, 6. Jan. 2020, 16:39
Tja kann man zu dem Fall wohl sagen , die Arme Yolanda wird wohl nicht mehr Leben , ansonsten :guestion:
100% sicher ist es nicht.
Allerdings müsste sie eine charakterliche Seite haben, die bislang nicht dargestellt wurde die sie vll auch nicht so zeigt?

Ein paar Sachen sind mir aufgefallen, wo ich mich Frage stelle, ob sie eine Rolle spielen.
Erstens: Der Vater sagte, er sei von So-Mi (22.9 bis 25.9) beruflich in Leizig gewesen. (er arbeite so weiss ich weiss an sich im Südösten von Stuttgart, bzw sein Büro ist da). Sie hätten sich an allen 3 Tagen in Leipzig gesehen (So-Di), Di zusammen Essen gegangen. Sie verschwindet dann an dem Tag, an dem auch der Vater Leipzig verlassen hat bzw verlassen wollte (er scheint ja bei den anschliessenden Suchen doch teilgenommen zu haben, also entweder da gebleiben oder wiedergekommen zu sein). Also da fällt mir die Koinzidenz auf. Verlassen von Leipzig bei beidem am selben Tag. Eigentlich ist es natürlich banal. Soll kein Verdacht ggn den Vater sein, aber evtl könnte es dennoch einen Zusammenhang haben. Falls es einen Täter gibt, könnte es sein, dass er das abgewartet hat, aus irgendeinem Grund. Falls sie bewusst "abgehauen" ist, könnte es ebenso sein, dass sie dem Vater gegenüber noch einen letzten guten Eindruck machen wollte, bevor sie sich lange Zeit nicht mehr sehen.

Zweitens: Es tritt immer nur der Vater in Erscheinung, von der Mutter hört man nie etwas, auch wenn man viel recherchiert nicht. Es gibt noch eine etwas jüngere Schwester, aber die Mutter ist irgendwie im Hintergrund, oder sie gibt es gar nicht. Das ist natürlich alles Privatleben der Familie.

Drittens (das ist etwas heikel, Salva kann es ggf rügen):
Dafür dass sie schon zumindest für meinen (öko-affinen) Geschmack recht hübsch ist, kriegt man beim Facebook-Stalking wenig von Männern mit, aber viel von Frauen, mit denen sie eng befreundet ist. Mit einer dieser Frauen scheint sie über Jahre befreundet gewesen zu sein, und einige weite Reisen unternommen zu haben. Diese Frau war im Oktober in Dubai und Nachbarländern mit einer dritten Freundin. Sie wohnt auch nicht in Deutschland, sondern im europäischen Ausland.
Generell fällt auf - aber ich glaub, das ist bei jungen Erwachsene heute normal - dass sie viel Reisen ins ferne Ausland gemacht hat (Vietnam, Ecudador, Jordanien, viel Skandinavien Irland/Wales, USA). Theoretisch könnte das eine Lösung für das Verschwinden sein, eine Amour foux über alle Berge mit einem Freund oder einer Freundin (soll nicht ehrverletzend sein, ich seh das völlig liberal).
Natürlich kann man sich das erst einmal nicht vorstellen, dass sie das macht und ihre Eltern bzw Vater und anderen Freunde so ein Leiden antut. Aber man weiss nicht, was Leute wirklich antreibt. Es könnte sein, dass sie denkt, dass es berechtigt ist, aus Zusammenhängen, die man nicht kennt.

Viertens:
Was mich ein bisschen wundert, ist, dass fast nichts aus dem Umfeld an die Öffentlichkeit dringt.
Ihre Freunde auf Facebook haben sich in der ersten Woche sehr engagiert - und seitdem irgendwie gar nicht mehr (sichtbar).
Ist natürlich deren Ding und Facebook ist nicht die Realität.
Ich kenne es aber aus anderen Fällen dass sich da in den Threads was tut, z.B. unter dem letzten Post.
Ich frag mich nur was das heisst?
Haben die Infos, die wir nicht haben und die ihr Verhalten erklären? Sind die oberflächlich? Oder zeigen sie ihre Sorge einfach nicht öffentlich, was ja nicht irgendwie zu kritsieren wäre...
Es fällt halt auf, dass öffentlich gar kein konkretes Bild vorhanden ist, ausser: weg seit 25.9 und dass in Halle was gewesen sein kann. Aber es gibt kein Fitzel-Info wo durch die Blume ein Zusammenhang mit was-auch-immer angedeutet wird.
Es kann kaum sein, dass die Kripo gar nichts hat. Eher hat sie schon einiges gesammelt.
Wurden Freunde und Umfeld dazu aufgefordert, möglichst gar nichts zu sagen?

Fünftens:
In einem anderen Forum sagte jemand, ihr letzer Beitrag auf FB sei vom 4 Tage vo ihrem Verschwinden. Der den ich seh ist aber von Ende Juli. Evtl leigt das an irgendwelchen FB-Einstellungen, wer gewisse Beiträge sehen darf, wer nicht und der im anderen Forum ist über Ecken mit ihr befreundet (Freunde von Freunde).
Kann jemand bestätigen dass er auch einen Beitrag von von Mitte September von YK in ihrer Chronik sieht?

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Yolanda Klug (23) aus Leipzig vermisst - Gewaltverbrechen nicht mehr ausgeschlossen

#47

Ungelesener Beitrag von Dirty Harry » Fr, 10. Jan. 2020, 17:41

@Alle

Ich mach jetzt erst mal Pause !
Das ist Technisch soooo Schlimm :dislike:
Ich habe seit 3 Monaten ein Kabel vor der Haustüre , seit dem tut sich nichts mehr.
Über Funk hatte ich @z3001x eben eine längere Antwort geschrieben , auf einmal alles weg :rage:
Also da platz einem doch der Kragen.

Wenn ich es noch erlebe das die mit ihrem Glasfasernetz endlich in die Hufe kommen bin ich wieder voll dabei .

Grüße an Alle von Dirty Harry !
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#48

Ungelesener Beitrag von Ehemaliges Mitglied » Mo, 13. Jan. 2020, 09:31

Dirty Harry hat geschrieben:
Fr, 10. Jan. 2020, 17:41
Ich mach jetzt erst mal Pause !
Das ist Technisch soooo Schlimm :dislike:
Ich habe seit 3 Monaten ein Kabel vor der Haustüre , seit dem tut sich nichts mehr.
Über Funk hatte ich @z3001x eben eine längere Antwort geschrieben , auf einmal alles weg :rage:
Also da platz einem doch der Kragen.

Wenn ich es noch erlebe das die mit ihrem Glasfasernetz endlich in die Hufe kommen bin ich wieder voll dabei .

Grüße an Alle von Dirty Harry !
@Dirty Harry
Dann mal toi-toi-toi, hätte mich jetzt doch interessiert was Du geschrieben hast, bzw interessiert mich immer noch.

Vll spendiert @Salva ja Dir und dem Forum einen kleine Autosave-Funktion, die alles im Editor Geschriebene als Entwurf cacht, so dass Abstürze und Netzwerkprobleme nicht ganz so desaströs sind.
Hatte so ein Netzwerk-Problem auch mal; hab mir dann angewöhnt, mein Geschreibsel vor dem Senden als Textdatei abzuspeichern, ist natürlich etwas lästig und man vergisst es schnell wieder. Aber eine halbe Stunde Hirmschmalz für nix verschwenden, das erfreut einen natürlich noch mehr :)

Um noch was zur Diskussion Gehöriges zu sagen:
Gab es eigentlich mal Hinweise drauf, mit wie viel Mann/Frau, die Kriminalpolizei an dem Fall arbeitet?
Eine eigene Ermittlungsgruppe oder gar SOKO scheint es wohl nicht zu geben... :guestion:

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#49

Ungelesener Beitrag von Salva » Mo, 13. Jan. 2020, 11:03

@Dirty Harry
Das ist natürlich blöd! SORRY!

@z3001x / @Dirty Harry
Die "Autosave"-Funktion gibt es schon länger, die nutze ich auch wenn ich z.B. ein neues Thema anlege oder mal einen längeren Beitrag schreibe. Man weiß ja nie :)
Für die Erstellung längerer Beiträge empfehle ich den Voll-Editor, denn dort werden Entwürfe automatisch gespeichert. Ich nutze aber lieber den Button "Schnellentwurf speichern", weil ich dadurch den Beitrag neu laden kann (Button "Schnellentwurf laden"), wann immer ich will. Das gleiche geht auch über dem Button "Entwurf speichern".
Weiterer Vorteil: Im "Persönlichen Bereich/Einstellungen" kann ich meine gespeicherten Entwürfe jederzeit verwalten. Aufrufen, bearbeiten oder löschen ist somit kein Problem.


@z3001x
Über eine "Soko" im Fall Yolanda Klug ist mir nichts bekannt. Infos dazu kann ich auch nicht finden.
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#50

Ungelesener Beitrag von Dirty Harry » Sa, 18. Jan. 2020, 10:59

@Salva

Danke für die Hinweisen ! :)
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#51

Ungelesener Beitrag von Dirty Harry » Sa, 18. Jan. 2020, 11:07

Leider scheint es keine wichtigen Entwicklungen im Fall Yolanda Klug zu geben , es bleibt wohl weiterhin ein absolutes Rätsel was passiert ist . :pensive:
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#52

Ungelesener Beitrag von Dirty Harry » Mo, 20. Jan. 2020, 20:13

z3001x hat geschrieben:
Mo, 13. Jan. 2020, 09:31
ann mal toi-toi-toi, hätte mich jetzt doch interessiert was Du geschrieben hast, bzw interessiert mich immer noch.
:) Hallo , ja durch meine Probleme mit der Technik gingen meine Überlegungen leider zu Grunde .
Ob das nun sehr schlimm ist , ich glaube mal nicht , es ging um das (freiwillige) Verschwinden von Menschen , in einer Doku sah ich das es Fälle gibt wo sich Personen für eine Absetzung fix entschieden haben , dann bekommt das Ganze unter Umständen eine totale Abwärtsbewegung die entfernen sich dann immer mehr und glauben nicht mehr zurückkommen zu können .
Ist Hoffnung für Familien von Vermissten .
Tja wie ich schon schrieb , ich finde im Netz nix Neues über den Fall . :shit:
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#53

Ungelesener Beitrag von Salva » Di, 21. Jan. 2020, 21:58

Mo, 20. Januar 2020: Leipzig/Halle: Die Suche nach der seit vier Monaten vermissten Leipziger Studentin Yolanda Klug dauert an. Weiterhin werde in alle Richtungen ermittelt, ein Verbrechen könne nicht ausgeschlossen werden, sagte Andreas Ricken, Sprecher der Staatsanwaltschaft Leipzig, am Montag. Eine Öffentlichkeitsfahndung der Ermittlungsbehörde nach einem Verdächtigen gebe es nicht.

Seit einer Suchaktion in Halle im Dezember habe es keine größeren Sucheinsätze mehr gegeben, so Ricken. Auf dem Gelände der Kunsthochschule Burg Giebichenstein sowie im nahe gelegenen Mühlgraben hatten Taucher und Polizisten nach Hinweisen gesucht. Nähere Details zu Hinweisen und Erkenntnissen zum Verbleib der 23-Jährigen nannte Ricken nicht.

Quelle: LVZ

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#54

Ungelesener Beitrag von Dirty Harry » Fr, 24. Jan. 2020, 23:10

Habe wieder einiges gelesen im Netz , "Merkur" ist irgendwie so meine Hauptquelle .
Da hat die Polizei wohl einen Gedankenblitz zu der ermordeten Mariya Nakovska gehabt - ok kann man ja auch denken , so wie es ausschaut gibt es wohl keinen erkennbaren Zusammenhang .
Tja . :guestion:
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#55

Ungelesener Beitrag von Ehemaliges Mitglied » Sa, 25. Jan. 2020, 20:13

Dirty Harry hat geschrieben:
Fr, 24. Jan. 2020, 23:10
Da hat die Polizei wohl einen Gedankenblitz zu der ermordeten Mariya Nakovska gehabt - ok kann man ja auch denken , so wie es ausschaut gibt es wohl keinen erkennbaren Zusammenhang .
Tja . :guestion:
Naja der Fall Nakovska ist ja nicht gelöst. Und bei Yolanda Klug ist nicht mal klar, ob ihr Vermisst-Werden durch ein Verbrechen, einen Unfall, den Freitod oder durch selbstbestimmtes Abtauchen zu erklären ist.
Da ist es dann schwer, Zusammenhänge zu erkennen, selbst wenn es welche geben sollte.
Die Leiche von Mariya wurde wohl im Februar 2014 schwimmend in einem Nebenarm der Saale entdeckt, also dem Mühlgraben - an anderer Stelle heißt es, sie sei im Uferbereich im Wasser gelegen. Vergewaltigt und erwürgt.
Das heisst soviel wie, der Täter wollte sie im Fluss beseitigen, aber war nicht so sehr gründlich dabei.
Falls sich das bei Yolanda wiederholt haben sollte, weil sie sich ja offenbar dort am Mühlgraben verabredet hatte am 25.9 abends; und falls der Täter beim zweiten mal mehr Mühe darauf angewendet, die Leiche ganz in den Fluss zu befördern - dann könnt das schon im Ergebnis den Effekt haben, dass Yolandas Körper seither nicht gefunden wurde und dementsprechend auch keine evidenten Zusammenhänge zu erkennen sind, außer eben der vagen parallel derselben Örtlichkeit.
Vorkommen tut das schon dass ein Sexualmörder wieder im selben Gebiet zur Tat schreitet, zumal er seit 5 Jahren nicht entdeckt wurde. Ob's wahrscheinlich ist ist eine andere Frage.


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#57

Ungelesener Beitrag von Dirty Harry » Di, 28. Jan. 2020, 23:44

z3001x hat geschrieben:
Sa, 25. Jan. 2020, 20:44
Ich verlinke mal die 4 Berichte zu dem Fall aus dem GEZ-Fernsehen, die auf Vimeo abrufbar sind.
Meine Ur Technik , da kann ich nix dafür (glaube ich) ich warte auf Aufrüstung , also da sind bei mir nur Bilder.
z3001x hat geschrieben:
Sa, 25. Jan. 2020, 20:13
Vorkommen tut das schon dass ein Sexualmörder wieder im selben Gebiet zur Tat schreitet, zumal er seit 5 Jahren nicht entdeckt wurde. Ob's wahrscheinlich ist ist eine andere Frage.
Klar , dann wäre er aber 5 Jahre Tatenlos gewesen .
Mh , ich weiß nich bleibt nur warten , der Fall hat das Zeug zum Langzeit Fall .
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#58

Ungelesener Beitrag von Ehemaliges Mitglied » Fr, 7. Feb. 2020, 01:25

Dirty Harry hat geschrieben:
Di, 28. Jan. 2020, 23:44
z3001x hat geschrieben:
Sa, 25. Jan. 2020, 20:44
Ich verlinke mal die 4 Berichte zu dem Fall aus dem GEZ-Fernsehen, die auf Vimeo abrufbar sind.
Meine Ur Technik , da kann ich nix dafür (glaube ich) ich warte auf Aufrüstung , also da sind bei mir nur Bilder.
Vll lag's ja an dem "embeding", daher hier mein zweiter Versuch der Verlinkung, diesmal als einfache Verlinkung:
  1. Yolanda Klug vermisst: Vater im Interview - MDR Kripo Live - 29-SEP-2019
  2. Yolanda Klug vermisst: Nach einem Monat keine Spur - MDR um 2 - 25-OKT-2019
  3. Yolanda Klug vermisst: Polizei setzt Suche in Halle fort - MDR um 2 - 18-DEZ-2019
  4. Yolanda Klug vermisst: Freundin Luise berichtet - MDR Kripo Live - 29-DEZ-2019
Den Klickzahlen der Videos zu entnehmen, interessieren sich jetzt nicht so furchtbar viele Mitmenschen für den Fall :hm:

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#59

Ungelesener Beitrag von Ehemaliges Mitglied » Fr, 7. Feb. 2020, 01:42

@Dirty Harry
Dirty Harry hat geschrieben:
Di, 28. Jan. 2020, 23:44
z3001x hat geschrieben:
Sa, 25. Jan. 2020, 20:13
Vorkommen tut das schon dass ein Sexualmörder wieder im selben Gebiet zur Tat schreitet, zumal er seit 5 Jahren nicht entdeckt wurde. Ob's wahrscheinlich ist ist eine andere Frage.
Klar , dann wäre er aber 5 Jahre Tatenlos gewesen .
Ja weiss man ja nicht, was der Mörder von Mariya in der Zwischenzeit gemacht hat, man kennt den Täter ja nicht.
Bei dem Mordfall Melanie Rehberger aus Berlin vorletzten Mai - die war auch eine Freikirchlerin, wie Yolanda eine ist - war der Täter ein Bulgare, der normalerweise in Nordspanien lebt und für ein paar Tage in Berlin war.
Da wird es auch heutzutage schwierig zusammengehörige Taten als solche zu erkennen.

Will damit nur sagen, solange man mit zwei unaufgeklärten Taten zu tun hat, kann man kaum was über den Täter sagen bzw die Täter und ob sie sich noch andere Taten zu schulden kommen ließen.
Und Serientäter könne teils auch längere Phasen der Abstinenz durchlaufen, wenn es "stabilsierende" Faktoren gibt, z.B. funktionierende Ehe, Beruf etc.
Oder wenn sie im Knast sind :goofy:
Dirty Harry hat geschrieben:
Di, 28. Jan. 2020, 23:44
Mh , ich weiß nich bleibt nur warten , der Fall hat das Zeug zum Langzeit Fall .

Sieht fast so aus :fearful:
Mich würde mal interessieren, was für ein WG-Umfeld das ist und ob die Darstellung, dass sie um 15 Uhr weg zu IKEA ist, bestätigt ist.
In anderen Fällen die sich als Beziehungstaten erweisen oder wo der Täter eine nahestehende Person ist, wie zB ein Mitbewohner, ist das ja der Klassiker, dass der Täter den Rahmen setzt und erst einmal erzählt: die ist ja verschwunden. Und dann nie wieder gesehen und Handy ist aus.
Gibt's etliche Fälle.
Leider werden wird das auch erst frühstens bei Aufklärung des Falls erfahren, ob er auch in die Kategorie gehört.

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#60

Ungelesener Beitrag von Dirty Harry » Fr, 7. Feb. 2020, 21:17

z3001x hat geschrieben:
Fr, 7. Feb. 2020, 01:25
Vll lag's ja an dem "embeding", daher hier mein zweiter Versuch der Verlinkung, diesmal als einfache Verlinkung:
Och danke , versuche es nachher gleich , es kann an meiner Technik eher vielleicht an mir liegen , wenn etwas nicht innerhalb von 10 Minuten klappt schaltet das Hirn auf jetzt erstmal nix ( TEXT SCHÄM ) .
z3001x hat geschrieben:
Fr, 7. Feb. 2020, 01:42
Und Serientäter könne teils auch längere Phasen der Abstinenz durchlaufen, wenn es "stabilsierende" Faktoren gibt, z.B. funktionierende Ehe, Beruf etc.
Hm , Serientäter werden in Deutschland ja nicht so häufig entlarvt aber es gibt sie , überrascht war ich bei den " Göhrde Morden" da glaubte ich an einen durchgeknallten Soldaten .
Also warum nicht auch ein Wiederholungs/Serientäter bei Yolanda Klug ?
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