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München: Aussprache eskaliert - Mann ersticht Ex-Freundin (21)

Delikte innerhalb der Familie oder Beziehung.
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Salva
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München: Aussprache eskaliert - Mann ersticht Ex-Freundin (21)

#1

Ungelesener Beitrag von Salva » Do, 12. Dez. 2019, 22:20

Do, 12. Dezember 2019: Ein 26-Jähriger soll seine 21 Jahre alte Ex-Freundin erstochen haben. Die beiden hatten sich gestern zu einem abschließenden klärenden Gespräch getroffen.

Bild
Foto: FNP
Nach Angaben des tatverdächtigen Pascal K. dauerte die Beziehung von Februar 2018 bis Oktober 2019. Auch nach der Trennung hätten die Ex-Partner noch in Kontakt gestanden. Bei der finalen Aussprache war es nach Polizeiangaben zu einem Streit gekommen. Dabei soll der inzwischen Festgenommene auf die 21-Jährige eingestochen haben. Laut Staatsanwaltschaft gibt es keine Hinweise darauf, dass es zuvor in der Beziehung Gewalt gegeben hätte.

In der Vernehmung hat der Tatverdächtige gestanden, er habe seine Ex-Freundin getötet «aus Verärgerung darüber, dass sie keinen Kontakt mehr zu ihm haben wollte», erklärt die Staatsanwaltschaft weiter. Sie geht von einem Haushaltsmesser als Tatwaffe aus.

Ex-Freund stellt sich der Polizei
Nach der Tat hatte der beschuldigte Deutsche gestern Nachmittag einer Bekannten eine Sprachnachricht geschickt. Darin hat er mitgeteilt, er habe jemanden umgebracht, teilte die Mordkommission weiter mit. Die Bekannte verständigte daraufhin die Polizei, die am frühen Mittwochabend die Wohnung des 26-Jährigen stürmte und die Leiche der getöteten Frau vorfand. Der mutmaßliche Täter war zu diesem Zeitpunkt noch auf der Flucht. Er stellte sich aber am späteren Abend und wurde festgenommen.

Die Staatsanwaltschaft geht von Mord «mit den Merkmalen der Heimtücke und der niederen Beweggründe» aus. Es gibt keine Hinweise auf eine psychische Erkrankung des tatverdächtigen Bürokaufmanns. Er war nicht polizeibekannt.
Quelle: e110

Nachtrag:
Nach tz-Informationen soll die hübsche 21-Jährige bereits mit einem neuen Freund zusammen gewesen sein.

Besonders tragisch: Die Mutter des Opfers war wohl am Mittwochnachmittag noch in dem Haus an der Stösserstraße. „Sie hat sich Sorgen gemacht“, sagt eine Nachbarin zur tz. Die Mutter soll Pascal K. gegen 16.30 Uhr aufgefordert haben, die Tür zu öffnen. Doch vergebens. Ob ihre Tochter, die im selben Beruf wie ihr Ex als Bürokauffrau gearbeitet hat, zu diesem Zeitpunkt schon tot war, ist noch unklar.

Die Nachbarin hat an diesem verhängnisvollen Nachmittag schon Schreie und Tumult-Geräusche in dem achtgeschossigen Gebäude gehört. „Aber das ist bei uns im Haus nicht außergewöhnlich.“

Dass die 21-Jährige, die aus dem Landkreis München kommen soll, tot ist, konnte sich die Nachbarin gar nicht vorstellen. Sie hatte die junge Frau, die an diesem Tag einen khakifarbenen Parka, Jeans und cremefarbene Stiefel trug, doch erst noch gesehen.
Quelle: FNP
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