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Dresden: Ausgebrochene Flüchtlinge: Polizei verzichtet auf "aktive" Suche

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Salva
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Dresden: Ausgebrochene Flüchtlinge: Polizei verzichtet auf "aktive" Suche

#1

Ungelesener Beitrag von Salva » Do, 23. Jan. 2020, 20:09

Mi, 22. Januar 2020 | Dresden - Die drei Flüchtlinge (20, 24, 29) aus Tunesien und Marokko aus dem Abschiebeknast an der Hamburger Straße sind noch immer verschwunden. "Aktiv" wird derzeit nicht nach ihnen gesucht.

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Noch immer sind die flüchtigen Flüchtlinge nach ihrem Ausbruch aus dem Abschiebeknast an der Hamburger Straße nicht geschnappt worden.
Kurz nach ihrem spektakulären Abgang über zwei Zäune von fünf und drei Meter Höhe am Sonntagnachmittag waren zwei in Richtung Innenstadt und einer in die Gegenrichtung getürmt. Die sofortige Suche, auch mit einem Spürhund, blieb ergebnislos. Jetzt passiert erst einmal nichts. "Wenn wir keine konkreten Hinweise bekommen, fahnden wir nicht aktiv", so Polizeisprecher Stefan Grohme (39). Denn bei den drei flüchtigen Flüchtlingen handelt es sich nicht um Strafgefangene. Zwei (24, 29) von ihnen saßen in Abschiebehaft. Das bedeutet, dass sie sich der Abschiebung entzogen haben. Der 20-Jährige war lediglich in Ausreisegewahrsam gewesen. Er hat die Ausreisepflicht verstreichen lassen.
Quelle: Tag24


Rückblick

So, 19. Januar 2020: Spektakuläre Flucht aus dem Dresdner Abschiebeknast auf der Hamburger Straße (Friedrichstadt). Dort entkamen am Samstag drei Inhaftierte.
"Stacheldraht, Überwachungskameras und ein Megazaun mit Stahlspitzen! Der martialisch anmutende Abschiebeknast an der Hamburger Straße in Dresden sieht aus wie ein Hochsicherheitsgefängnis".
Doch so hochsicher schien es jetzt nicht gewesen zu sein. Drei Flüchtlinge aus Nordafrika im Alter von 19, 24 und 29 Jahren flohen während eines Hofganges. Die Polizei Dresden bestätigte auf Nachfrage einen Bericht der Sächsischen Zeitung.
Zwar begleiteten Gefängniswärter die Männer, doch irgendwie gelang es ihnen, Richtung Zaun zu rennen. Die Drei schafften es tatsächlich, über den Zaun zu entkommen.
Auch am Sonntagmittag sind die zwei Tunesier und ein Marokkaner noch immer auf der Flucht. Die Fahndung dauert an.
Der rund 12 Millionen Euro teure Abschiebeknast wurde im Dezember 2018 eröffnet. Maximal 18 Monate dürfen die Flüchtlinge dort einquartiert werden, insgesamt 58 Plätze gibt es. Davon sind 34 Plätze im Ausreisegewahrsam, 24 in der Abschiebehaft.
Untergebracht werden die Menschen, die als ausreisepflichtig eingestuft worden sind, doch bei denen Verdacht besteht, sie könnten sich der Abschiebung zuvor heimlich entziehen.
Quelle: Tag24
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