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Ulm: Hat eine Krankenschwester Säuglingen Morphium verabreicht?

Unterschiedlich motivierte Tötungsversuche.
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sweetdevil31
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Ulm: Hat eine Krankenschwester Säuglingen Morphium verabreicht?

#1

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Do, 30. Jan. 2020, 05:14

Hat eine Krankenschwester Säuglingen Morphium verabreicht?

30.01.2020, 04:33 Uhr
Eine Krankenschwester in Ulm wird verdächtigt, Frühgeborenen ohne jede medizinische Notwendigkeit Morphium verabreicht zu haben. Gegen die Frau wurde Haftbefehl wegen versuchten Totschlags in fünf Fällen beantragt.
Über Einzelheiten wollen die Staatsanwaltschaft und das betroffene Klinikum heute bei separaten Pressekonferenzen informieren. Ausgelöst wurden die Ermittlungen durch eine Strafanzeige des Universitätsklinikums Ulm, wie dessen Leitung zuvor mitgeteilt hatte.

Den Angaben zufolge litten in den Morgenstunden des 20. Dezember 2019 in der Uni-Klinik für Kinder- und Jugendmedizin fünf Frühgeborene nahezu zeitgleich an lebensbedrohlichen Atemproblemen. Untersuchungen ergaben, dass den Säuglingen ein Betäubungsmittel verabreicht wurde, wie die Klinik erläuterte. Dank eines raschen Eingreifens des Krankenhauspersonals sei dies aber nach ärztlicher Einschätzung für die Kinder weitgehend folgenlos geblieben.

Ermittler durchsuchten am Dienstag Räumlichkeiten von Personen, die im fraglichen Zeitraum Dienst auf der Frühgeborenenstation hatten. Dabei fanden sie im Spind der nun tatverdächtigen Schwester eine Spritze mit Muttermilch, die Morphin enthielt. Zu den Motiven gab es zunächst keine Erkenntnisse. (…)
Quelle: T-Online
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Ulm: Hat eine Krankenschwester Säuglingen Morphium verabreicht?

#2

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mi, 5. Feb. 2020, 03:45

Ulm: Morphium-Verdacht gegen Krankenschwester war LKA-Fehler

04.02.2020, 17:18 Uhr
Wegen einer Panne im Landeskriminalamt ist eine Krankenschwester zu Unrecht verdächtigt worden, Babys in der Ulmer Universitätsklinik Morphium verabreicht zu haben.
Nun ist klar: Das Morphium, das vermeintlich in einer Spritze mit Muttermilch im Spind der Angestellten gefunden wurde, stammt aus einem Lösungsmittel des Landeskriminalamts (LKA). (…)

Die Muttermilchspritze aus dem Spind der Krankenschwester wurde am Kriminaltechnischen Institut (KTI) des LKA untersucht. Ein vorläufiges Zwischenergebnis, wonach auch diese Flüssigkeit Morphin enthielt, teilte das LKA der Ulmer Polizei mit,ohne weitere Ergebnisse abzuwarten. Die rasche Information sei im Nachhinein betrachtet ein Fehler gewesen, erklärte LKA-Präsident Ralf Michelfelder. (…)

Die Mutter, von der die Muttermilch aus der Spritze stammte, gab weitere Proben zur Untersuchung an das LKA in Stuttgart. Die folgenden Analysen widerlegten den Erstbefund. Demnach stammen die Morphinspuren nicht aus der Muttermilch aus dem Spind der Krankenschwester, sondern aus einem Lösungsmittel, das die Kriminaltechniker verwendeten. (…)

Die Krankenschwester gab laut Staatsanwaltschaft an, sie habe die Muttermilchspritze nach einer Fütterung im Schwesternkittel deponiert und dann vergessen, sie zu entsorgen. Am Sonntag wurde die Frau aus der Untersuchungshaft entlassen. Der dringende Tatverdacht gegen sie bestehe nicht mehr, sagte Lehr.

Nach seinen Angaben steht sie aber weiterhin genauso im Fokus der Ermittlungen wie fünf weitere Nachtschichtmitarbeiterinnen zum Zeitpunkt des Notfalls. Alle haben den Vorwurf bestritten, mit der Vergiftung der Babys etwas zu tun zu haben.
Quelle: T-Online
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Salva
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Ulm: Hat eine Krankenschwester Säuglingen Morphium verabreicht?

#3

Ungelesener Beitrag von Salva » Do, 6. Feb. 2020, 10:45

Michèle Kiesewetter, Peggy Knobloch, Charlotte Böhringer und Andreas Darsow sind die bekanntesten Fälle zur Problematik "Tatortverunreinigung". Wobei ich mir bei den Fällen Knobloch und Böhringer alles andere als sicher bin :thinking:
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