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2012 | Reislingen | Sabine Bittner (47) ermordet

Ungeklärte Fälle im Focus.
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sweetdevil31
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2012 | Reislingen | Sabine Bittner (47) ermordet

#1

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mi, 26. Aug. 2015, 07:50

Bild
Das Mordopfer: Die 47-jährige Sabine Bittner. Foto: WAZ

Hunderte Hinweise ohne heiße Spur: Der Mordfall Sabine Bittner - hier eine Chronologie des Verbrechens und der Ermittlungsschritte durch die Polizei.

25. November 2012: Die 47-jährige Sabine Bittner wird in ihrem Wohnhaus im Fanny-Lewald-Ring in Reislingen-Südwest ermordet.

November/ Dezember 2012: Die Polizei bildet eine 25-köpfige Sonderkommission, weitere 50 Beamte befragen über 1000 Anwohner.

13. Februar 2013: Für Hinweise auf den Täter werden 5000 Euro Belohnung ausgesetzt.

3. Mai 2013: Nach Hinweisen auf ein Fahrzeug mit SAW-Kennzeichen veröffentlicht die Polizei ein Phantombild des Fahrers. Ein Beitrag in „Kripo live“ des MDR bringt viele Hinweise, aber kein Ergebnis.

Sommer 2013: Nach Hinweisen auf häufige Taxifahrten durch Sabine Bittner werden sämtliche Wolfsburger Taxifahrer befragt, ohne Ergebnis.

Oktober 2013: Die Polizei geht nun von einem Auftragsmord aus, erhöht die Belohnung auf 20.000 Euro.

5. Februar 2014: Über den Fall wird in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“ berichtet.

5. Februar 2014: Ebenfalls in dieser Sendung wird ein „BKMS-Server“ frei geschaltet, über den anonym Hinweise gegeben werden können und Informanten anonym mit der Polizei kommunizieren können. Deutschlandweit kommt das System erst zum zweiten Mal zum Einsatz. 43 Hinweise gehen ein - die heiße Spur ist weiterhin nicht darunter.

Insgesamt geht die Polizei hunderten Hinweisen nach - unter anderem der bis gestern nicht veröffentlichten Zeugenaussage einer Frau, die Sabine Bittner im Sommer 2012 mit einem fremden Mann gesehen haben will. Die Polizei fertigt ein Phantombild des Mannes an - und macht den Gesuchten ausfindig. Ergebnis: Er hatte sich mit einer anderen Frau getroffen, die die Zeugin mit Sabine Bittner verwechselt hatte.


Mordfall Sabine Bittner, Wolfsburg Nov-2012 «Aktenzeichen XY ungelöst» 05.02.014



waz
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Zuletzt geändert von Salva am So, 23. Sep. 2018, 09:10, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Aktualisiert



Finlule
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Re: Der Fall Sabine Bittner

#2

Ungelesener Beitrag von Finlule » So, 11. Okt. 2015, 13:21

25.11.2014 15:47 Uhr
Wolfsburg Sabine Bittner: Es war Auftragsmord!
Heute zog die Polizei eine Bilanz zum Ermittlungsstand. An der wichtigsten Erkenntnis ließen Polizeichef Hans-Ulrich Podehl, Soko-Leiter Hans-Jürgen Blötz, Kripo-Chefin Imke Krysta und Polizeisprecher Sven-Marco Claus keinen Zweifel: Die Ermittler sind felsenfest davon überzeugt, dass die 47-Jährige Opfer eines Auftragskillers wurde. „Schon die Kaltblütigkeit der Tatausführung spricht für eine hohe Wahrscheinlichkeit“, sagt Blötz. Was die Ermittler bisher nie offen aussprechen wollten: Ganz offenbar wurde das Opfer durch zwei gezielte Genickschüsse regelrecht hingerichtet, der Täter benutzte höchstwahrscheinlich einen Schalldämpfer - niemand in der Nachbarschaft hörte die Schüsse.
„Die Tat geschah nicht zufällig. Der Täter muss das Wissen erlangt haben, dass sie genau an diesem Tag zu Hause war. Mit der Tötung des Opfers hatte er sein Ziel erreicht und verließ das Haus.“
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PommesAgnum
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2012 | Reislingen | Sabine Bittner (47) ermordet

#3

Ungelesener Beitrag von PommesAgnum » So, 23. Sep. 2018, 04:13

95816,1355395792,Bittner.JPG

Der gute Volker Pispers, hatte mal ein Bühnenprogramm unter erwartungsvollem Titel: "Damit müssen Sie rechnen!"
Mit einem osteuropäischen Contract-Killer samt Schallgedämpter Pistole hinter dem Einbauschrank, nach dem Supermarkteinkauf zu Rechnen, also?! Puh!
Also, "damit" würde selbst ich nicht rechnen.
Und damit rechnete ganz bestimmt auch Hausfrau, Mutter und engagierte Bürgerin Sabine Bittner nicht. Als sich Ihr Mörder mit wenigen Schritten, lautlos annäherte und mit 2 gezielten Fangschüssen in das Genick der Frau, emotionslos und eiskalt seinem Profi-Werk nachging und Ihr Leben, dafür seinen Job beendete.

Shit! Keine Frauen, keine Kinder! War da nicht mal was?!

Zuallererst, Wer? Und Warum?
"Wer" um alles in der Welt, sollte denn einen solchen Hass auf diese gut bürgerliche Vorzeige Dame entwickeln, was diese widerliche Ekeltat nur im Geringsten rechtfertigen könnte?
"Wer"? In Gottes Namen?!
Selbst ein Liebhaber, Rivale, Stalker, wie auch immer würde doch im Leben nicht auf eine solch niederträchtige Irrsinns-Tat kommen?!
In welche dunklen Machenschaften müsste diese Frau denn nur verstrickt sein, um eine solche Tat auch nur irgendwie zu rechtfertigen?

Als Fr.Bittner nach dem Einkaufen die Eingangstür aufschloss, war der Killer schon im Haus.
Da später keinerlei Einbruchsspuren gefunden werden, kann man fast schon annehmen, das dem Killer über eine Dritt-Person irgendwie geholfen wurde.
Entweder, man gewährte Ihm Einlass, gab Ihm einen Schlüssel oder öffnete eventuelle Türen und Fenster.

Im Anbetracht der genau getimten & geplanten Tat. Der Killer wusste sehr genau, wann er zuschlägt. Er kannte den genauen Tagesablauf, Fr.Bittners.
Es ist anzunehmen, das er sogar von der Möbel-Lieferung Kenntnis hatte. Und diese sogar eine tragende Rolle spielte, in diesem Auftragsmord.
Es entsteht bei mir der Eindruck, dem Auftraggeber war es sehr wichtig, das das Opfer Vormittags und damit im besten Falle, nämlich noch "vor" den Kindern gefunden und beiseite geschafft wird. Um den Töchtern einen entsprechenden Anblick zu ersparen. Sonst hätte der Mord auch nach der Lieferung geschehen können.
Und genau diesen Aspekt, kann man nicht weg-/oder kleinreden.
Warum sollte ein solch eiskalter, professioneller Killer darauf wert legen?! Eben.
Folglich, bleibt nicht mehr viel Raum für Spekulationen.

Mir ist völlig und absolut klar, "Wer" denn hier der verborgene Drahtzieher, bzw.Auftraggeber ist.
Dieses um den heißen Brei herum lamentieren, liegt mir einfach nicht. Da ist es mir auch relativ egal, welch geschickten und windigen Advokat-Diaboli der Kerl an seiner Seite hat.
Man konnte dem Arsch bedauerlicherweise keine Verbindungen zum Killer, sowie finanzielle Auffälligkeiten nach weisen. Was vermuten lässt, das die Liquidierung Fr.Bittners schon seit geraumer Zeit beschlossen/geplant war.

Alleine schon der bewusst gewählte Tatort, aka die eigenen vier Wände, zu dieser Uhrzeit und am hellichten Tag?! Da brauche ich keinen Sherlock. Da zähle ich mal 1 und 1 zusammen, und erhalte die Begründung dieser Fakten, komprimiert und dennoch sachgerecht und auf den Punkt gebracht in einem Wort = "Alibi".

  • Wer konnte dem Killer explizite Informationen über den Tagesablauf (Einkauf, Lieferung, Schulschluss) von Fr.Bittner liefern?
    • Wer konnte dem Killer einen Zugang zum Haus ermöglichen?
      • Wem liegt etwas daran, das Opfer noch vor der Rückkehr der Töchter aus eventuellem Blickfeld zu entfernen?
  • Wer profitiert schlussendlich von einem Tod von Frau Bittner?

Was für eine abscheuliche, widerwärtige Wahnsinns-Tat?!
Ein erbärmlicher Vollstrecker/Killer. Pftui! Aber ganz besonders sein Bezahler/Besteller, kurz sein Auftraggeber. Was für ein reudiger Hurensohn, was für ein erbärmlicher Wurm. Ein Feigling, par excellence. Pfui!
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2012 | Reislingen | Sabine Bittner (47) ermordet

#4

Ungelesener Beitrag von PommesAgnum » So, 23. Sep. 2018, 07:18

Ermittlungsarbeit Schema "F"

Vielen scheint das immer noch nicht klar zu sein, wie eine gewisse Grundstruktur der Polizei und Ermittlungsbehörde zu erkennen sein sollte.
Im Grunde sind es immer die gleichen Hebel und Wege. Bestimmte wiederkehrende Muster, an die sich Polizei und Staatsanwaltschaft halten.
Zu nächst einmal, sollte man sich von diesem "Freund & Helfer"- Propaganda Begriff trennen.
Die Polizei und/oder zuständige Ermittler sind nicht unsere Freunde und Helfer.
Sie sind aber auch keinesfalls unser Feind oder Gegner.
Man sollte diese Staatsorgane nicht sehr anders betrachten, als seinen Bäcker, Arzt oder Klempner.
Die Leute verrichten Jobs. Sie erledigen Ihr Handwerk. Ein zugegebenermaßen recht interessantes und aufregendes Handwerk, im Vergleich zum eigenen Brötchen-Verdienst.
Mit nichts Anderem, könnte man sonst, den immer beliebter werdenden True Crime-Boom unserer Tage erklären. Will doch jede Hauptkommissarin, oder jeder Chefermittler sein. Klar.

Mit dem kleinen Unterschied, das uns Normal-Sterblichen, natürlich niemals eine öffentliche Aufmerksamkeit beim verrichten des eigenen Tagwerks zu Teil kommen würde.
Und so kann man eigentlich gar nicht wirklich nach vollziehen, ob einem öffentlicher/medialer Druck bei seiner Arbeit behindern oder befördern würde?! Oder, ob man sich aufgrund solcher Gegebenheiten, von nichts und niemanden aus der Ruhe bringen lässt?!

Im Bittner-Fall, will ich mal ein Beispiel zeigen, an dem ich meine, eine gewisse Ermittler-Strategie erkennen zu können.

Unmittelbar nach der Tat, veröffentlicht die Polizei zwei Fotos des Opfers und lässt offiziell die Frage nach eventuellen Zeugen verlautbaren.
Wer hat Sabine Bittner in den letzten Tagen oder am Donnerstagmorgen und -Vormittag in Wolfsburg oder an ihrem Wohnort am Fanny-Lewald-Ring im Stadtteil Reislingen-Südwest gesehen?

Jetzt mal Klartext gesprochen. Also, Hand auf's Herz.
Wozu sollte das gut sein? Weil, das diverse Nachbarn Frau Bittner im Fanny-Lewald-Ring (Ihrer Anschrift!) gesehen haben dürften, ist doch sehr wahrscheinlich. Nur, stelle ich mir die Frage nach dem Sinn und Zweck, die eine solche Info für die Polizei hätte?! Selbst wenn Nachbar Schmidt, Fr.Bittner am Sonntag, um 15.30 Uhr auf der Straße vor Ihrem Haus sah?!
Welchen Erkenntnisgewinn im Hinblick auf den Mord und involvierte Personen, könnte das bringen?!

Die Obduktion lässt keine Zweifel zu: Die 47-jährige Sabine Bittner aus Reislingen-Südwest ist Opfer eines Gewaltverbrechens geworden - einen konkreten Tatverdächtigen gibt es aber weiterhin nicht.
Ich nehme aber ganz stark an, die Ermittler wussten schon nach wenigen Ermittlungsstunden, das dieser Mord einem bezahlten Interessenten anzulasten ist. Und vor Allem auch "Wem"?!
In diesem Sinne, gab es sehr wohl schon einen "Tatverdächtigen". Von Anfang an.
Und das auch vollkommen berechtigt.
Nur, würde das die Polizei natürlich niemals zu geben. Logischerweise.

Wenn man sich die zwei Fotos einmal genau anschaut. Dann kann man ihre (versuchte) psychologische Wirkung schwerlich übersehen.
Die Bilder sind bewusst so gewählt und von der Polizei manipuliert worden.
Halt genau so, wie die Polizei es nach Ihrer Taktik für richtig hält.
Die 2 Bilder sollen weder eventuelle Zeugen bringen, noch sollen Sie öffentlich Helfen. Die Bilder haben nur einen ganz bestimmten Zweck.
Sie sollen den Auftraggeber des Profi-Killers triggern. Das Gesicht, und vor Allem die Augen von Frau Bittner, schauen einzig und alleine die Person an, die für Ihren grausamen Tod verantwortlich ist. Man erhofft sich dadurch, den Verantwortlichen aus einer nervlichen Schwäche zu locken.
Die beiden Bilder, sind einzig und alleine das Psycho-Spielchen, der Ermittler mit dem Hauptverdächtigen.
Nichts weiter.
Wäre man tatsächlich an irgendwelchen Augenzeugen interessiert, wie es offiziell heißt, würde man Frau Bittner doch wohl in einer Komplettansicht zeigen. Mit einer Jacke. Etwas markantes. Etwas, womit sich Augenzeugen in der Stadt, an Sie erinnern könnten. Riesige Großaufnahmen Ihres Gesichts, würden da relativ wenig bringen.

Doch sind es ja nicht nur die Gesichter. Diese wurden lediglich in Tatort-Fotos, mit Spurensicherung und KT im Hintergrund, hinein kopiert. Das eigene Heim ist noch zu erkennen.
Man lässt den Verantwortlichen spüren, "Was" er da angerichtet hat.

Damit will ich die Polizei keinesfalls bloßstellen, oder so. Die arbeiten mit diesen Psycho-Tricks und fordern den Täter. So arbeiten die. Das ist Ihr Job.
Zeigt aber schon eindeutig, das man keine schwerwiegenden Beweise hat. Weil man sonst nicht in diese "Täter emotional aus der Reserve locken-Trickkiste" greifen bräuchte.
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2012 | Reislingen | Sabine Bittner (47) ermordet

#5

Ungelesener Beitrag von PommesAgnum » So, 23. Sep. 2018, 13:57

Voldemort im Bittner-Fall

Im Universum des berühmten Zauberschülers, gilt sein größter Rivale, besser gesagt sein Erzfeind Lord Voldemort, im Allgemeinen Sprachgebrauch, als Der, dessen Namen man besser nicht ausspricht. In gar allzu leichtfertiger Weise.
Somit könnte man den Unaussprechlichen, aka Voldemort, als Persona non grata betiteln.
So in etwa verhält es sich im Bittner-Mordfall mit dem Hauptverdächtigen. Im Bittner-Fall Universum, ist er nämlich Der, dessen Namen man besser nicht ausspricht.
Doch anders, als in der Kinderbuchreihe, fürchtet man hier nicht den Mann.
Man fürchtet drakonische, unverhältnismäßige Konsequenzen in einem Gerichtssaal.
Weil sich (oh, Wunder!) ein gewiefter Winkel-Advokat, der "Dunklen" Seite verschrieben hat, und alles und jeden verklagt, der es auch nur wagt seinen Mandanten, aka Der, dessen Namen man nicht ausspricht, auch nur in die Nähe des Bittner-Auftragsmordes zu denken.
Für mutige Jura-Talente, können Fälle dieser Art ein Mega-Sprungbrett in der Karriere bedeuten. Das erklärt mir die extrem erfolgreiche Taktik von Rechtsanwalt Mathias D. Der es geschafft hat den Fall als uneindeutig, mysteriös und vor Allem aber, weit weg von seinem berühmtesten Mandanten zu halten.


Wie dem auch sei, es schadet dem Fall in höchstem Maße. Es verkehrt die Tatsachen und beschmutzt das Ansehen von Sabine Bittner.
Und hier verstehe ich die Staatsanwaltschaft in Wolfsburg absolut nicht?!
Das man dieses Kasperle-Theater überhaupt mitmacht?!
Auch, wenn man keine konkreten Beweise in der Hand hat?!
Das ist doch das gleiche Spiel, wie im Doppelmordfall-Mundo.

Man beruhigt sich. Lässt alle äußeren Umstände außen vor, und stellt sich nochmal in Gedanken die Kernfrage im Mordfall-Bittner. Ganz pragmatisch und rational.
Mit Ruhe und Verstand. Nach eigenen Erfahrungswerten. Mit etwas Menschenkenntnis.

"Wer" sonst?!
Wer sonst, könnte es fertig bringen, Sabine Bittner einen russischen Auftrags-Killer im eigenen Haus auf den Kopf zu setzen?!

Selbst ein eifersüchtiger Liebhaber, rasend vor Wut? Ein Auftrags-Killer mit Schalldämpfer?! Wozu?! Wieso, sollte er denn auf so etwas zurück greifen?! Völlig absurd.

Auch ein Rache-Akt der Mafia. Selbst dann?! Angenommen Fr.Bittner, war extrem Spiel/und Wett-Süchtig. Und Sie hätte es sich mit der gesamten Halbwelt aus Wolfsburg verscherzt. Die Serben-Sportwetten-Mafia, die italienische Ndrangheta und ein Libanesischer-Drogen-Familien Clan sind hinter Ihr her. Alle wollen Sie Ihr das Lebenslicht auspusten. Warum? Und, wieso mit Auftragskiller?!
Warum sollten diese Gestalten auf einen russischen Auftragskiller mit schallgedämpter Makarow setzen?!
Was hätten Die denn von dieser Lösung?!
Das ergibt doch nicht den geringsten Sinn?!

So, wie sich der Bittner-Mord darstellt?!
"Wer", sollte denn sein Heil in dieser Lösung suchen?! Verstehen Sie?!
Ob Stalker, Rivale, Toy-Boy, die Mafia oder ein ganz schlichter Psycho-Soziopath mit sexueller Präferenzstörung.
Keiner, von all diesen Vorschlägen und Hypothesen?!
Kein Einziger, und sei er noch so krank veranlagt, würde beim Beseitigen von Frau Bittner auf eine solche Lösung setzen, wie Sie im Hause Bittner nun einmal vorzufinden war. Genau, mit den gefundenen Umständen.
Am Tag, zu dieser Uhrzeit? Wozu? Der Mafia-Pate braucht kein Alibi.
Und er braucht dann auch keinen Russki. Wozu? Wenn Balkan oder Italo?!

Dieser Auftragsmord lässt einzig und allein nur den Verdacht auf eine einzige Person zu. Oder noch anders.
Von 7 Millarden Menschen, erfüllt nur ein einziger Mensch die logische und einzig vernünftige Schlussfolgerung.
Nur eine ganz bestimmte Person kann für den Mordfall verantwortlich sein. Weil alle Umstände dieses Mordes,
von dem präzisen Timing über das spurlose Eindringen, bis hin zum Tatort und den Bewohnern des selbigen.
Alle. Wirklich alle zusammen getragenen Umstände in diesem Mord, lassen nur auf eine einzige Person schließen.
Auch, wenn man keine Beweise fand?!
Nur eine Person kommt als Täter in Frage, weil alle genau so vorgefundenen Umstände auf Ihn zeigen.
Und das ist nicht nur 100%, das lässt keinen geringsten Zweifel.
Da könnte statt der Kanzlei Doehring, meinetwegen "Linklaters" oder "Clifford Chance" Herrn B. juristisch vertreten.
Die Fakten sprechen eine deutliche Sprache, und lassen nur einen Verdacht zu.

Und genau so deutlich, würde ich das gerne mal von den zuständigen Ermittlern oder der Staatsanwältin hören wollen. Oder lesen können.
Denn genau so etwas, wäre auch etwas. Eine Geste der Gerechtigkeit.
So etwas würde mein Grundvertrauen in die deutsche Justiz und seine Gerichte ein wenig wider Beleben.
Stattdessen können sich Täter zu Opfern stilisieren, und es kann das Opfer zum Täter geschrieben werden.
So, wie ich es leider erleben muss.
Und das ist Ungerecht. Das darf nicht sein.
Das wäre man Sabine Bittner schuldig.
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2012 | Reislingen | Sabine Bittner (47) ermordet

#6

Ungelesener Beitrag von schimmel-reiter » Fr, 26. Okt. 2018, 14:49

Deine Meinung in allen Ehren.

Aber hier nur auf Herrn B. zu schauen - ist zu kurz gedacht.
Gerade wenn man sich die vergangene Zeit anschaut. Gab es da Haligalli? Oder die Weltreise auf Spesen wie bekannt?
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2012 | Reislingen | Sabine Bittner (47) ermordet

#7

Ungelesener Beitrag von rashomon » Fr, 26. Okt. 2018, 23:19

PommesAgnum hat geschrieben:
So, 23. Sep. 2018, 13:57
Nur eine Person kommt als Täter in Frage, weil alle genau so vorgefundenen Umstände auf Ihn zeigen.
Und das ist nicht nur 100%, das lässt keinen geringsten Zweifel.
@PommesAgnum

Bei jedem geplanten Mord ist der 'Profit-Aspekt' für den Mörder ein zentraler Faktor: eine Person wird 'aus dem Weg geräumt', weil der Mörder sich von deren Tod einen (wie auch immer gearteten) 'Vorteil' für sich selbst erhofft.
Da Du Dir offenbar sehr sicher bist, wer der Auftraggeber für den Mord an Sabine Bittner ist, würde mich Deine Hypothese hierzu sehr interessieren:
Warum wurde SB Deiner Meinung nach ermordet? Warum 'musste' sie (aus Sicht des Auftragsmörders) sterben?
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2012 | Reislingen | Sabine Bittner (47) ermordet

#8

Ungelesener Beitrag von PommesAgnum » Sa, 27. Okt. 2018, 03:30

Naja, Frau Bittner ist nun mal ziemlich sicher in Ihrem eigenen Haus durch schallgedämpften Kopfschuss eiskalt hingerichtet worden.
Welchen Sinn, würde es denn für eine andere Person, außer dem (nicht nur!) von mir Beschuldigten machen, Sie halt nicht dort umzubringen wo dann eventuell diese andere Person ein persönliches Umfeld hat oder aber von vorne hinein ganz wo anders?!

Tatort, war aber nun mal das Bittner-Wohnhaus im Fanny-Lewald-Ring. Kein Waldstück, kein Gewerbegebiet und auch keine Höhle.
Zumal der Täter ja in irgendeiner geheimnisvollen Weise auch Zugang zum Bittner-Haus erlangte. Denn, er wusste schließlich sehr genau, wann Sie eintrifft und es gab keine Spuren eines gewaltsamen Eindringens.

Also, "was" für einen Sinn sollte das, für eine völlig andere Person, außer dem Favoriten machen?!
Warum sollte ein anderer Auftraggeber das hohe Risiko eines Scheiterns dieses Auftragsmordes wegen nicht ein zu kalkulierender Unvorhersehbarkeiten, die eine fremde Umgebung nun mal mit sich bringt, wie die anderen Hausbewohner (Töchter), eventuelle Nachbarn oder Freunde in Kauf nehmen?!
Diese "andere" Person müsste sich dann erst mal einen Schlüssel vom Bittner Haus nach machen lassen, oder irgendwie anders Zutritt zu dem für Ihn ja "fremden" Haus verschaffen?!
Ferner, müsste diese andere Person ja definitiv Frau Bittners Einkauf/Lieferung Tagesablauf studiert haben, um das Timing so hin zu bekommen und das Opfer ab zu passen.
Das macht doch keinen Sinn.
Nur derjenige welcher, der auch Ort und Zeit von Frau Bittner kontrolliert, also die gesamte Kontrolle über diese Situation besitzt, auch wenn es durch ein feines Alibi vielleicht anders aussieht, kann auch 100% sicher sein, das der Auftrag "Erfolgreich" verläuft.
"Wer" galt in dem Fall unter Bekannten eigentlich noch gleich als absoluter "Kontroll-Fanatiker", der nichts dem Zufall überlässt?!
Mist!
Das ist mir jetzt irgendwie entfallen. Aber, das recherchiere ich mir dann nochmal nach.
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2012 | Reislingen | Sabine Bittner (47) ermordet

#9

Ungelesener Beitrag von schimmel-reiter » Sa, 27. Okt. 2018, 13:05

rashomon hat geschrieben:
Fr, 26. Okt. 2018, 23:19
Nur eine Person kommt als Täter in Frage, weil alle genau so vorgefundenen Umstände auf Ihn zeigen.
Und das ist nicht nur 100%, das lässt keinen geringsten Zweifel.
Ich will jetzt keine Liste erstellen wo auch keine berechtigten Zweifel waren, der Verurteilte trotzdem nicht der Täter war.

Denn wenn dem, siehe folgenden Absatz, so gewesen wäre, warum hat die K. da den Schwanz eingezogen?

[Der Witwer versuchte daraufhin, sich zunächst in der Bild-Zeitung gegen diesen Vorwurf zu wehren. Dieser Schritt in die Medien war aus Sicht der Ermittler nicht nachzuvollziehen. Schließlich sollte es bei Stern-TV auch eine Diskussionsrunde über den Fall mit dem Ehemann, Doehring und der Polizei geben. Der Anwalt kündigte im Vorfeld der Sendung an, dass die aus seiner Sicht falschen Ermittlungen gegen seinen Mandanten und die Behauptungen gegen diesen richtiggestellt werden sollten – die Polizei ließ daraufhin den Auftritt kurzfristig platzen.]

Warum ist der Schritt zur Blöd nicht nachzuvollziehen? Jeder nutzt doch das was sich bietet und Erfolg verspricht. Zum anderen, konnte B. ausschliessen das sich daraufhin nicht doch etwas ergibt was ihn belastet? Mit Sicherheit nicht. Denn den perfekten Plan gibt es nicht. Der Plan wäre perfekt gewesen wenn kein SAW Fahrzeug gesichtet worden wäre. So denn es überhaupt zum Geschehen gehört. Des Weiteren, der Fahrgast mit dem gleichen Ziel. Der instruierte Auftragskiller wird mit Sicherheit nicht dasselbe Transportmittel benutzen. Das schaut eher nach einem privat Ermittler oder vergräztem Liebhaber aus.

Diese Diskussionsrunde - wenn meine Tathergangshypothese sticht - dann spiele ich sie. Pokere ich aber, erwecke den Eindruck die beiden Tullen (Herz10) zu haben, habe sie doch nicht, dann endet das mit einer teuren Runde.
Oder der Gegner macht einen Fehler, der genau so wenig auszuschliessen ist. Da wäre doch das: Rede-Gegenrede nicht das Dümmste gewesen. Denn das der Herr B. im live TV den Hannibal Lektor gegeben hätte? Wage ich zu beweifeln.

Wir haben eine Reihe von ungeklärten Morden, ohne brauchbares Motiv, oder mit klarem Motiv, im Umkreis. Verbinden tut diese Serie das Erschießen, dazu zwei Schüsse. Was zum Auftragsmörder passt. Die Opfer waren immer engagiert, hatten einen Beruf der "zufälliges Wissen zu erlangen" was anderen schaden könnte, nicht ausschließt.

Bei Frau B. fehlt mir die Zeit davor. Denn jede Tat hat ihre Vorgeschichte. Und davon sehe ich nur Fragmente.
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2012 | Reislingen | Sabine Bittner (47) ermordet

#10

Ungelesener Beitrag von rashomon » Sa, 27. Okt. 2018, 14:07

@schimmel-reiter

Das von Dir im obigen Post angeführte Zitat war nicht von mir, sondern von @PommesAgnum.
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2012 | Reislingen | Sabine Bittner (47) ermordet

#11

Ungelesener Beitrag von schimmel-reiter » Sa, 27. Okt. 2018, 14:30

Sorry - hatte ich übersehen...
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2012 | Reislingen | Sabine Bittner (47) ermordet

#12

Ungelesener Beitrag von PommesAgnum » So, 28. Okt. 2018, 23:36

schimmel-reiter hat geschrieben:
Sa, 27. Okt. 2018, 13:05
die Polizei ließ den Auftritt platzen
Ja, weil der Advokat der dunklen Seite beim Jauch-Duell die Spielregeln festlegen wollte. Zum Vorteil der dunklen Seite, versteht sich.
Die Polizei lässt sich doch nicht Öffentlich am Nasenring durch die TV-Manege ziehen?!
So weit kommt das noch.

Das man auch nie eine brauchbare Spur gefunden hatte, war ja eigentlich fast zu erwarten. Nur stinkt es mir einfach gewaltig, bei dieser Tatort-Opfer-Auftragsmord Situation einfach den gesunden Menschenverstand auszuschalten und durch angedichtete Liebhaber oder angebliche Verbindungen zur Halbwelt einen Fall künstlich am Leben zu halten, der im Grunde keine zweite Meinung zulässt.

Wie ich bereits vor vielen Monden mal geschrieben habe, sehe ich nur zwei mögliche Indizien für eine Spur zum Gatten.
Das wäre zum einen der Anruf an Frau Bittner. Mit dem man Sie erst mal vom Täter ablenkte, klar. Und eventuell aber noch auf einen bestimmten Punkt im Haus lockte. Damit Sie durch Lieferanten auch auf dem Boden liegend gesehen wird.
Die andere Spur, könnte in der Möbel-Lieferung zu finden sein. Sollte man heraus finden, das eine noch zu tätigende Nachzahlung einzig und alleine von Hr.B.initiiert wurde. Vielleicht einfach sogar total unnötig war?! Und lediglich dazu diente, die Lieferanten zum Bittner-Haus zu locken. Damit Sie durch eine ausstehende Summe definitiv den Kundenkontakt suchen und eine Frau auf dem Boden liegen sehen und Alarm schlagen.
Wie dem auch sei, würde mich brennend interessieren, warum die Polizei denn nie den letzten Anruf zurück verfolgen ließ?!
Das wäre natürlich alles kein Grund für einen Knastaufenthalt, schon klar.
Aber, es wäre schon ein deutlicher Augenöffner. Ein deutlicher Fingerzeig.
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#13

Ungelesener Beitrag von schimmel-reiter » Mo, 29. Okt. 2018, 01:09

Bei jeder TV Show, Interwiev usw. werden im Vorfeld die Spielregeln festgelegt.

Machen wir es doch einfach so - du bringst deine Tathergangshypothese - PN -logisch
ich zerpflücke sie. ;) Dann sehen wir welcher Trumpf sticht oder wo der Joker sitzt. Und/Oder wer mit Zitronen gehandelt hat.

Dann so redigiert hier eingebracht damit dem Datenschutz usw. Genüge getan ist.
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#14

Ungelesener Beitrag von Harry de Beere » Mi, 25. Dez. 2019, 11:43

Für uns als Außenstehende gibt es kein erkennbares Motiv für den kaltblütigen Mord an der Leasing-Sachbearbeiterin Sabine Bittner. Dies ist nicht verwunderlich, denn der Hintergrund der Tat dürfte eher ein Ablenkungsmord eines ziemlich abgezockten Auftraggebers sein.

Das Ziel dieses über Monate aufgebauten und aufwendig konstruierten Täuschungsmanövers war es, die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit von den Vorkommnissen (schwerer Betrug) in der Versicherungsabteilung zu nehmen. Denn hätte der Drahtzieher auf diese Art und Weise einen tatsächlichen Mitwisser in der Versicherungsabteilung ausgeschaltet, um Insider und mögliche Zeugen einzuschüchtern, hätte dies wahrscheinlich für unkalkulierbare Panik unter den involvierten Kollegen gesorgt. Also aus Sicht des Auftraggebers extrem ungünstig direkt ins Wespennest zu schießen, um etwas zu vertuschen.

Folglich musste mit Sabine Bittner ein sprichwörtliches Bauernopfer aus der verhältnismäßig kleinen und absolut legal agierenden Unterabteilung "Behördenfahrzeuge" des Leasing-Großkundenbereichs dran glauben. In der Folge war der Mord das neue Gesprächsthema Nr. 1 in den Gebäuden der Braunschweiger Nordstadt.

Kurzum: Der eiskalte Mord an Sabine Bittner war eine knallharte Warnung an die Mitarbeiter in der Versicherungsabteilung. Soweit meine Theorie.
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2012 | Reislingen | Sabine Bittner (47) ermordet

#15

Ungelesener Beitrag von Salva » Mi, 25. Dez. 2019, 12:29

Herzlich Willkommen bei Allcrime, @Harry de Beere :like:

Kurzum: Der eiskalte Mord an Sabine Bittner war eine knallharte Warnung an die Mitarbeiter in der Versicherungsabteilung. Soweit meine Theorie.
Wenn ich jemanden - vor allem den oder die Richtigen - derart eindrucksvoll einschüchtern will, dann ziehe ich doch kein "Bauernopfer" heran. Das beste Ergebnis erziele ich doch, wenn ich mir jemanden aus dem betroffenen Kreis suche oder einen deren Angehörigen schnappe.
Es gibt also praktisch nur zwei Möglichkeiten: entweder Fr. Bittner war in etwas verwickelt bzw. hatte brisante Kentnisse über was auch immer, oder ihr Mann hat mit ihrem Tod zu tun. Dass ihre Ermordung ein Versehen war oder ein Stellvertreter Exempel, glaube ich jedenfalls nicht.
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#16

Ungelesener Beitrag von Harry de Beere » Do, 26. Dez. 2019, 18:55

Vielen Dank @Salva :)

Wenige Wochen vor dem Mord an der Leasing-Sachbearbeiterin Sabine Bittner ging es in der Versicherungsabteilung ihres Arbeitgebers hoch her. Im September 2012 wurde damals die überraschende Kündigung des verantwortlichen Top-Managers Andreas G. bekannt gegeben. Tage später kam eine Pressemitteilung, dass die Versicherungsabteilung durch eine neue Firma abgelöst wird, und, wie sich später heraus stellen sollte, die Mitarbeiter der alten Abteilung nicht von der neuen Versicherungsgesellschaft übernommen werden.

Wie es dazu kam?

Alteingesessene Versicherungssachbearbeiter und deren Vorgesetzte haben wohl über Jahre hinweg dreist betrogen und sich die Taschen voll gestopft. Interne Hinweise aus den eigenen Reihen wurden offensichtlich jahrelang ignoriert und womöglich knallhart bekämpft, denn zwei Mitarbeiter dieser Abteilung überlebten eine Gasexplosion und der Anzeigenerstatter erhielt eine Morddrohung. Zudem gab es in relativ kurzen Abständen unnatürliche Sterbefälle im Einzelkundenbereich der Versicherungsabteilung...

Meine Theorie: Der Mord an einer vollkommen unbeteiligten Sachbearbeiterin aus dem Leasing-Grosskundenbereich war eine Finte, um von den skandalösen Vorgängen in der Versicherungsabteilung abzulenken.

Egal wer die Strippenzieher waren, so viel moralische Verkommenheit traue ich Personen zu, die eine Menge zu verlieren haben. Für die zählen keine Einzelschicksale, wenn es um die eigenen Pfründe geht.
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2012 | Reislingen | Sabine Bittner (47) ermordet

#17

Ungelesener Beitrag von Salva » Sa, 28. Dez. 2019, 20:05

@Harry de Beere
Das Ganze erinnert mich an den Fall Tanja Gräff und den Gerolsteiner-Komplex. Man liest zwar so einiges abseits der Standard-Medien, aber seitens der Behörden wird ein völlig anderes Bild vermittelt und das hat sich in die Köpfe der Menschen gebrannt.
Ich weiß nicht warum Frau Bittner sterben musste, aber in der Regel sind die Mordmotive wesentlich "irdischer". Ausnahmen bestätigen... genau... die Regel.
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#18

Ungelesener Beitrag von Harry de Beere » Mo, 30. Dez. 2019, 09:20

Die Tatsache, dass sie als einfache Sachbearbeiterin durch zwei Schüsse in den Hinterkopf starb, ist schon ungewöhnlich... und bietet seither Anlass für Spekulationen, ob die weiteren Todesfälle in ihrem Kollegenkreis in Verbindung stehen könnten.
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#19

Ungelesener Beitrag von Harry de Beere » So, 26. Jan. 2020, 00:39

Frau Bittner war zuletzt bei der Volkswagen Leasing GmbH im Großkundenbereich der Vertragsabteilung hauptsächlich für die Fuhrparks der Bundesbehörden, Bundesbeteiligungen, Polizei, Blaulichtfahrzeuge, VW-Konzernbeteiligungen und Direktkunden zuständig.

Hoffentlich war das für die Ermittler kein Hinderungsgrund, sich das berufliche Umfeld der Ermordeten etwas genauer anzuschauen, denn wenige Wochen vor dem Mord wurde die sofortige Trennung eines Top-Managers von der Volkswagen Financial Services AG verkündet.

https://www.autohaus.de/nachrichten/per ... 52320.html

Wenige Tage später folgte eine Pressemitteilung, dass die bestehende Versicherungsabteilung wegen der Neugründung einer Versicherungsgesellschaft (Investitionsvolumen: 400 Millionen Euro) mittelfristig aufgelöst wird, und - wie sich später herausstellte - kein einziger Mitarbeiter der alten Abteilung für die neue Versicherungsgesellschaft produktiv tätig sein durfte...

https://www.autohaus.de/nachrichten/kfz ... 68101.html

... denn laut Bericht einer Lokalzeitung haben wohl Versicherungssachbearbeiter und deren Vorgesetzte über Jahre hinweg ihren Arbeitgeber, andere Versicherungen und den Staat dreist betrogen (Scheinverträge, Provisionbetrug, betrügerische Erwirkung von Schadenszahlungen usw.)
und sich auf Kosten der ehrlichen Versicherten und Steuerzahler die Taschen voll gestopft.

https://www.nrz.de/wirtschaft/betrugsve ... 70167.html

Interne Hinweise aus den eigenen Reihen wurden offensichtlich jahrelang ignoriert und womöglich knallhart bekämpft, denn zwei Mitarbeiter dieser Abteilung überlebten eine Gasexplosion.

https://m.volksstimme.de/nachrichten/lo ... d-aus.html

Der Erstatter der Betrugsanzeige - ein Mitarbeiter dieser Abteilung - erhielt laut Pressebericht eine Morddrohung.

https://m.facebook.com/mitteldeutscheze ... 9048785469

Des Weiteren heißt es in dem Bericht, das vorliegende Dokumente den Verdacht nahe legen, Führungskräfte und Betriebsräte seien ebenfalls am Betrug beteiligt.

Erlebten wir bisher eine Fehlinformations-Kampagne, um das wahre Motiv zu verschleiern, einschließlich irreleitender Fakten wie z. B. Taxifahrten, Briefe usw.?
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#20

Ungelesener Beitrag von Salva » So, 26. Jan. 2020, 23:54

@Harry de Beere
DANKE für deine Eräuterungen :like:
Kannst du dir erklären, warum die Ermittlungsbehörden den Sumpf nicht austrocknen bzw. den Fall nicht lösen können? Wenn die Theorie "Versicherungsbetrug" & Co. stimmen sollte, dann gings hier um einen Haufen Geld und da hört ja bekanntlich der Spaß auf. Erst recht, wenn der Staat beschissen wurde. Solange niemand von Seiten der Behörden involviert war, sehe ich eigentlich keinen Grund, derartige Machenschaften vertuschen zu wollen :thinking:
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#21

Ungelesener Beitrag von Harry de Beere » Mo, 27. Jan. 2020, 12:17

@Salva

Nicht ausgeschlossen, dass auch bei den (Leasing-)Geschäften zwischen privatwirtschaftlichen Organisationen mit staatlicher Beteiligung und Bundesbehörden nicht immer alles "sauber" abläuft,
wo es um Aufträge geht, ist die Korruption nicht weit. Netzwerke organisierter Wirtschaftskriminalität bilden sich vor allem dort, wo Großaufträge zu holen sind.

Hatten die Drahtzieher und Profiteure des Versicherungsbetrugs ähnliche Gedankengänge, könnten sie daraus folgend auf mögliche Interessenkonflikte spekuliert haben, das selbst Ermittlungen in einem Mordfall nicht mit allerletzter Konsequenz bzw. einseitig geführt werden.
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#22

Ungelesener Beitrag von Harry de Beere » Mo, 27. Jan. 2020, 12:33

Im größeren Rahmen geht es wohl darum, systemrelevanten Organisationen keinen Schaden zuzufügen, also deren Ansehen zu schützen. Das ist Motiv genug, nicht aufzuklären und jede Aufklärung zu behindern. Sie fürchten alle um ihren Posten, das ist doch wohl bekannt. Und da will man dann auch nichts wissen, da wird flächendeckend weggeschaut.
Der Staat hat es ergo selbst und als allein Befugter in der Hand, die „Wirklichkeit“ herzustellen, die seinem eigenen unangefochtenen Fortbestehen dienlich ist.

Der Konzern ist wegen der Landesbeteiligung ein einziger Interessenkonflikt...:angry:
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#23

Ungelesener Beitrag von z3001x » Mo, 27. Jan. 2020, 21:18

Webfund - Drei Videos zum Mord an Sabine Bittner.

SternTV-Link: https://vimeo.com/387515243/9a1021ba86
Aktenzeichen-Link: https://vimeo.com/387492976/864ebaf1de
Akte.2016-Link: https://vimeo.com/387503602/fb3a3da177



EDIT: Links aktualisiert
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#24

Ungelesener Beitrag von Harry de Beere » Do, 30. Jan. 2020, 00:57

Die Frage aller Fragen:

Hängen die auffällig vielen Todesfälle in der skandalumwitterten Versicherungsabteilung mit dem Mord an Sabine Bittner zusammen?

Klaus G. (195? - 2013)
Peter J. (195? - 2014)
Klaus E. (195? - 2014)
Peter von M. (1958 - 2016)
Janosch H. (1986 - 2016),
Jens H. (1962 - 2016)
Andreas "Nille" V. (1966 - 2017)
Hagen A. (1975 - 2019)

Dazu überlebten zwei Mitarbeiter (darunter der Whistleblower) im Jahr 2015 eine Gasexplosion:

https://m.volksstimme.de/nachrichten/lo ... d-aus.html

War diese Gasexplosion in Blankenburg ein Unfall? Eine "Warnung"? Oder ein versuchter Doppelmord an zwei unliebsame Mitwisser?

Kurze Zeit später verstarb der Bruder des Whistleblowers, Siegfried B. (1966 - 2015), unter mysteriösen Umständen. Einen Zusammenhang mit dem obigen Ereignis liegt nahe, denn viele Kollegen waren verstrickt durch stillschweigende Zustimmung, Wegschauen, Obrigkeitshörigkeit und Gleichgültigkeit gegenüber dem Schicksal anderer Kollegen.

Führten die inneren Spannungen und Existenzängste in dieser anfangs verschworenen Gruppe zu einer derart hochgefährlichen Dynamik, dass diese letztendlich in schwerste Verbrechen mündete?

Wird die Wahrheit je ans Licht kommen? Dazu darf sich jeder seine eigenen Gedanken machen...
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#25

Ungelesener Beitrag von Harry de Beere » So, 2. Feb. 2020, 23:49

Angehörige werden üblicherweise zu möglichen Ursachen für einen Suizid und zur Vorgeschichte befragt. Mich würde interessieren, ob Andreas "Nille" V. einen Abschiedsbrief hinterließ und was die Angehörigen als möglichen Auslöser für seinen Selbstmord angaben.

Hoffentlich hatten die Polizeibeamten während der Befragung auf dem Schirm, dass der Verstorbene ein Arbeitskollege von Frau Bittner war...
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#26

Ungelesener Beitrag von z3001x » Mi, 5. Feb. 2020, 12:20

@Harry de Beere
Harry de Beere hat geschrieben:
So, 2. Feb. 2020, 23:49
Hoffentlich hatten die Polizeibeamten während der Befragung auf dem Schirm, dass der Verstorbene ein Arbeitskollege von Frau Bittner war...
Also wenn das wirklich so stimmt, wie Du es schreibst, wäre es eine sehr valides Motiv, dass dem Mord an Frau Bittner zu Grunde liegen könnte.
Allerdings muss es dann schon um wirklich erhebliche kriminelle Machenschaften im Vorfeld gehen, die so viel eiskalte Morde zur Zeugenbeseitigung rechtfertigen, wie man das nur aus dem Geheimdienstmilieu u/o der Mafia kennt.

Allerdings gab und und gibt es im Umfeld des VW-Konzern ja in der Tat vielerlei und regelmässig wieder solche Skandale.
Und die wir kennen, sind ja nur die, die aufgedeckt werden.

Ist das 100% bestätigt, dass Frau Bittner eine direkte Kollegin dieses merkwürdig zu Tode gekommenen Andreas "Nille" V. war?
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#27

Ungelesener Beitrag von z3001x » Mi, 5. Feb. 2020, 12:28

Ich schwanke in dem Fall immer zwischen den beiden Optionen, Ehegatte versus mafiöse Betrugsangelegenheit bei VW.

Der Gatte wäre eigentlich naheliegender. Aber dann wäre er wirklich sozusagen perfekt vorgegangen, wenn es nicht überführt werden kann und er wirkt auch nicht so dem subjektiven Eindruck nach bei seinen diversen TV-Auftritten, obwohl das leicht trügen kann.
Bei der Mörder-Mafia-Option wundert einen das Ausmaß.
Denken könnte ich mir in dem Kontext einen Mix aus persönlich-emotionalem und geschäftlichem Motiv, also dass der Mord-Auftraggeber z.B. ein Vorgesetzter und auch der Geliebte von Fr. Bittner gewesen sein könnte.
Das wurde ja angedeutet dass es eine solche Affäre geben könnte, die Taxifahrten könnten darauf hindeuten.
Auch dass es etwas gab, dass Fr. Bittner schwer auf der Seele lag, angeblich ein Geheimnis. Allerdings kam diese Information überwiegend vom Gatten, aber nicht vollständig, die Aussage der Taxifahrerin über Fr. Bittners Verfassung am Mord-Vorabend geht auch in diese Richtung.
Es ist ja außerdem nötig, dass der Auftraggeber Detailkenntnisse über die Abläufe und Gegebenheiten bei den Bittners Bescheid wusste und auch, dass er evtl einen Schlüssel hatte - sonst wäre das Eindringen des Täters unsicher/risikoreich gewesen.
Ein Liebhaber aus ihrem betrieblichen Umfeld hätte Zugriff aus die nötigen Informationen bzw auch den Schlüssel.
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#28

Ungelesener Beitrag von Harry de Beere » Sa, 8. Feb. 2020, 09:38

@z3001x Belegt ist, dass Andreas "Nille" V. ein Arbeitskollege von Frau Bittner war. Er wurde Anfang 2017 tot in seiner Wohnung in Wolfsburg-Nordsteimke aufgefunden.
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#29

Ungelesener Beitrag von Harry de Beere » Sa, 8. Feb. 2020, 12:06

Stichwort "Alte Kontakte"

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/56520/2670641

Seit wann war Frau Bittner bei VW Financial Services tätig? Arbeitete sie dort in unterschiedlichen Bereichen?

In der Beschaffung?

https://www.braunschweiger-zeitung.de/w ... n-auf.html

War sie früher für den Gebrauchtwagenverkauf zuständig?

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/ ... r-1.202104

Oder arbeitete sie vorher in der Versicherungsabteilung?

https://www.nrz.de/wirtschaft/betrugsve ... 70167.html
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