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4 Tote in Weilheim

Delikte innerhalb der Familie oder Beziehung.
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Duchonin
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4 Tote in Weilheim

#1

Ungelesener Beitrag von Duchonin » Di, 15. Nov. 2022, 10:14

Aktualisiert am 14.11.2022, 17:29 Uhr

Zwei Zwillingsschwestern sterben gewaltsam in einem Wohnhaus, die toten Ehemänner werden nur wenige Kilometer entfernt gefunden.

Drei Tage nach dem Fund von vier Toten im oberbayerischen Weilheim hat die Polizei das vorläufige Obduktionsergebnis veröffentlicht. Die vier Opfer des Gewaltverbrechens im oberbayerischen Weilheim sind durch Schüsse und stumpfe Gewalt gestorben. Das habe das vorläufige Ergebnis der Obduktion der Leichen ergeben, teilte die Polizei am Montag mit.

Demnach starben die beiden Männer - unter ihnen der 59 Jahre alte mutmaßliche Täter - an Schussverletzungen, ihre beiden Lebensgefährtinnen an stumpfer Gewalt gegen den Kopf. Nach bisherigen Erkenntnissen tötete der 59-Jährige erst die beiden Zwillingsschwestern und dann den 60-Jährigen. Anschließend soll der Verdächtige Suizid begangen haben.
Abschiedsnachricht des mutmaßlichen Täters gefunden

Bei den Ermittlungen sei auch eine Abschiedsnachricht des mutmaßlichen Täters gefunden worden, teilte die Polizei am Montag mit.

Zu dem Inhalt sowie den Hintergründen der Tat machte ein Polizeisprecher auf Nachfrage keine Angaben - unter Verweis auf die Persönlichkeitsrechte der Hinterbliebenen. "Es ist kommuniziert, dass es sich um eine Beziehungstat handelt", sagte der Sprecher. Mit dieser Information müsse man sich begnügen.
Opfer waren am Freitag gefunden worden

Die vier Opfer des Gewaltverbrechens waren am Freitag wenige Kilometer voneinander entfernt gefunden worden. Eine Frau hatte den 60-Jährigen noch lebend im Garten eines Mehrfamilienhauses gefunden und den Notruf gewählt. Der Mann starb aber noch vor Ort an seinen Verletzungen. Mehr als zwei Stunden später fand ein Zeuge den mutmaßlichen Täter tot auf einer Parkbank. In dessen Haus entdeckten die Ermittler dann die zwei getöteten 57 Jahre alten Frauen.
https://www.gmx.net/magazine/panorama/t ... t-37471046

Bild
Drei Tatorte, vier tote Erwachsene und eine drängende Frage: Was treibt einen Mann dazu, in der Kleinstadt Weilheim südwestlich von München seine Frau, deren Zwillingsschwester und ihren Mann zu töten? War es ein Gewaltausbruch im Affekt? Oder eine von langer Hand geplante Tat? Gibt es einen Abschiedsbrief? Woher hatte der Verdächtige seine Waffe?

"Die Ermittlungen sind nicht abgeschlossen, bloß weil der mutmaßliche Täter tot ist", betont Polizeisprecher Alexander Huber am Sonntag. All diesen Fragen werde nachgegangen. "Man wird die Hintergründe beleuchten."
Polizei: Motiv wird womöglich gar nicht öffentlich bekanntgegeben

Wie viel die Öffentlichkeit über das mögliche Tatmotiv erfahren wird, bleibt abzuwarten. "Letztlich ist es kommuniziert, dass es sich um eine Beziehungstat handelt", erklärt Huber. Da der 59-Jährige tot sei und keine Gefahr für die Bevölkerung bestanden habe, sei die Frage des Motivs auch eine Frage des Persönlichkeitsschutzes und werde daher wahrscheinlich nicht detailliert preisgegeben.

Bei den Toten handelt es sich nach dpa-Informationen um Zwillingsschwestern und deren Männer. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei tötete der 59-Jährige am Freitag erst die Frauen (beide 57) und dann den 60-Jährigen. Anschließend soll sich der Verdächtige das Leben genommen haben.

Die Ermittler wollen aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht verraten, wie das genaue Verhältnis der Toten zueinander war - außer, dass sie miteinander verwandt waren. Wer wo mit wem wohnte und ob die Toten Kinder haben, gibt die Polizei ebenfalls nicht an.
Bluttat in Weilheim noch kein großes Thema

Die Schwestern starben nach Ermittlerangaben im Haus des mutmaßlichen Täters an "massiven Verletzungen". "Die Frauen hatten keine Schussverletzungen", betont Huber. Auch über mögliche Stichverletzungen sei ihm nichts bekannt. Am Montag sollen die Leichen obduziert werden. Huber rechnet damit, dass frühestens am Dienstag Ergebnisse dieser Untersuchung veröffentlicht werden.

Nach der Attacke auf die Zwillinge soll der Verdächtige seinen Schwager umgebracht haben - rund einen Kilometer vom Fundort der Frauen entfernt. Eine Zeugin hatte den 60-Jährigen leblos im Garten eines Mehrfamilienhauses im Ortszentrum entdeckt. Die Leiche weist laut Polizei eine Schussverletzung auf.

Anschließend soll sich der 59-Jährige auf einer Parkbank das Leben genommen haben, in der Nähe des Flusses Ammer, keine drei Kilometer vom Fundort des 60-Jährigen entfernt. Auch seine Leiche hat Huber zufolge eine Schussverletzung.
Polizei findet Handfeuerwaffe neben mutmaßlichem Täter

Neben der Leiche lag eine Waffe. "Nun wird untersucht, ob es die Tatwaffe ist", erklärt der Polizeisprecher. "Das liegt natürlich nah." Er bestätigt Informationen der "Bild am Sonntag", wonach es sich bei der Waffe um eine Handfeuerwaffe handelt. Ob es eine Pistole ist oder ein Revolver, will er nicht sagen. Zudem müsse noch ermittelt werden, ob der Mann eine Waffe führen durfte. Zeugenbefragungen liefen weiter, gesicherte Spuren würden untersucht.
https://www.gmx.net/magazine/panorama/t ... t-37467530
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Duchonin
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4 Tote in Weilheim

#2

Ungelesener Beitrag von Duchonin » Di, 15. Nov. 2022, 10:20

Meine Einschätzung:

Das rechts auf dem Bild scheint ein Gewerbeobjekt zu sein.
Garage mit 4 Stellplätzen wäre unüblich und wozu wären dann die 4 Schornsteine ?

Ich spekuliere mal:

Es war ein Vierecksverhältnis.
Und das ist wo so oft an der Eifersucht eines der Teilnehmer schief gegangen.
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