Schon Mitglied bei Allcrime?
Werde Teil unserer Community und du kannst auf unserer kostenlosen und werbefreien Kriminalplattform Themen erstellen, Beiträge verfassen, chatten, dich privat mit anderen Foristen austauschen und alle Funktionen nutzen. [Mitglied werden]

Teneriffa Doppelmord 2019 - Deutscher Vater verurteilt

Gelöste Fälle, erloschene Fahndungsaufrufe und Warnhinweise.
Benutzeravatar
Diskussionsleitung
PommesAgnum
Level 3
Level 3
Beiträge zum Thema: 2
Reaktionen: 149
Beiträge: 459
Registriert: 04.05.2018
Geschlecht:
Wohnort: Heinrich Heine Stadt
Alter: 45
Status: Offline

Teneriffa Doppelmord 2019 - Deutscher Vater verurteilt

#1

Ungelesener Beitrag von PommesAgnum » Do, 24. Feb. 2022, 20:35

Knapp drei Jahre nach einem Familienmord in einer Höhle auf der spanischen Insel Teneriffa ist der aus Sachsen-Anhalt stammende Tatverdächtige deutsche Staatsangehörige Vater und Ehemann Thomas H. zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt worden. Diese Strafe habe der zuständige Richter in Santa Cruz de Tenerife allein wegen der Tötung des zum Tatzeitpunkt zehnjährigen Sohnes des Angeklagten verhängt, wie es die Justiz der Kanaren mitteilte. Für den Mord an seiner Frau im April 2019 sei der 46-Jährige zudem zu 23 Jahren, für den Mordversuch an dem damals siebenjährigen Sohn - Anm. in eigener Sache: der damals sechsjährige Sohn, wenn ich das ehemalige Nachrichtenmagazin Der Spiegel hier berichtigen darf. Für den Mordversuch an dem damals sechsjährigen Sohn ist der Angeklagte zu weiteren 16 Jahren Haft verurteilt worden.

Die Anwälte des Deutschen hatten vor der Verkündung des Strafmaßes der Deutschen Presse-Agentur gesagt, dass sie auf jeden Fall Berufung einlegen würden. Der Mann, der seine Familie am 23. April 2019 in einer entlegenen Höhle der Atlantikinsel brutal attackiert hatte, wurde bereits am 4. Februar von einem Geschworenengericht schuldig gesprochen.

Mann lockte Familie in eine Höhle

Laut Anklage hatte der auf Teneriffa lebende Frührentner seine von ihm getrennt in Halle in Sachsen-Anhalt lebende Frau und die beiden damals zehn und sieben (sechs!) Jahre alten Söhne bei einer Wanderung im Süden der Insel zu einer abgelegenen Höhle geführt – unter dem Vorwand, er habe dort Geschenke versteckt. In der Höhle habe er die Frau und den älteren Sohn erschlagen. Der Siebenjährige konnte fliehen. Er entkam damit nach Ansicht von Anklage und Geschworenen dem sicheren Tod. Der Junge war der wichtigste Zeuge.

- Anmerkung in eigener Sache: Diese Angaben habe ich der, präziser, dem Portal des ehemaligen Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" entnommen. Aber Potzblitz, da gibt es ja unter einem Werbebanner und anderen "spektakulären" Hinweisen zu dem Fall noch weitere, meiner Meinung nach, nicht ganz unbedeutende Informationen zu dieser Angelegenheit. Weil, da heißt es weiter:

Die Anwälte des Mannes hatten im Prozess – ohne Erfolg – zu beweisen versucht, dass er zum Zeitpunkt der Tat nicht im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte gewesen war. Der Mann hatte angegeben, er könne sich nur bruchstückweise an die Tat erinnern. Er habe damals gegen Schmerzen und Depressionen Medikamente genommen, auch Morphium. Sachverständige widersprachen jedoch der Behauptung der Verteidigung, diese Medikamente hätten zu einer höheren Aggression geführt.

Der 46-Jährige, der in Deutschland nach offiziellen Angaben unter anderem mehrere Immobilien besitzt, muss seinen jüngsten Sohn mit 910.000 Euro finanziell entschädigen.

ptz/dpa

https://www.spiegel.de/panorama/justiz/ ... 26d33aa5e2

Hm, tja, was ham wa hier. Wat is die frittierte Pommes nun schon wieder am Moppern. Der Fall scheint klar, ist außerdem erledigt, Blah. Mir wurde gesagt, ich soll mal schneller auf den Punkt kommen, sonst ließt das keiner. Nun, gut. Ich versuche mich mal in kürzerer Ausführung. Allerdings können ein paar kleine Zusatzinfos ja nie schaden.

Obwohl, nein, Sorry. Ich will mal ganz klar sagen, was mir bei dem Fall sofort ins Auge sticht, um es mal so zu sagen. Zunächst mal verwunderte es mich, das der Täter tatsächlich ein Landsmann gewesen sein soll. - Böh, können Deutsche so eine Tat etwa nicht begehen. Doch, und ob, das können sogar deutsche Polizisten, siehe Vogtareuth 2020. Wobei man (Surprise, Surprise!) auch in dem 3-fach Mordfall zum falschen Ergebnis kam. Da mag man mir verzeihen, aber es ist doch kein großes Geheimnis, das unsere Propagandapresse schon mal ganz gerne den ein oder anderen Täter bestimmter Klientel eindeutscht oder christianisiert. Dies scheint mir im vorliegenden Fall nicht so zu sein. Auf dem retuschierten Foto des Spiegel-Artikels sehe ich eine Fleischmütze, Spießerklamotten und einen helleren Teint = ergo = passt schon. Des weiteren erregte die Schilderung über den vermeintlich entkommenen 6-Jährigen Junior meine Aufmerksamkeit. Ich meine, wie darf man sich das bitte vorstellen. Da erschlägt ein ziemlich skrupelloser, gewaltbereiter Mann seine Frau und seinen älteren (10 jährigen) Sohn in einer Höhle und der jüngere andere Sohn, zum damaligen Zeitpunkt 6 Jahre alt, der kann dem Massaker entkommen?!
Zu guter Letzt ist es aber auch noch die Entschädigungszahlung an den überlebenden, entkommenden Sohnemann, die mich aufhorchen lässt. Die stattliche Summe von fast 1 Mio. € ist mir so in noch keinem anderen Fall untergekommen, muss ich gestehen. Eine derartig hohe Summe, auch wenn es sich um die Entschädigungszahlung für ein vermeintliches minderjähriges Mordopfer handelt, ist mir bisher in noch keinem anderen Fall so aufgefallen. Es dürfte klar sein, das nicht etwa der Junge, sondern die ihm nahe stehenden Verwandten das Geld verwalten werden.

Jedenfalls ist unser Teneriffa-Fall ja auch irgendwie schon ein etwas älterer Fall, der damals seltsamerweise an mir vorbeigegangen ist. Obwohl man sich bei derlei alemannischer Beteiligung doch durchaus dafür interessieren darf, denke ich. Außerdem hat man dieser Tage ja auch Bock endlich mal etwas anderes zu recherchieren. Und dann im juten alten Truh-Kreim-Hobby des Mord-& Totschlags, endlisch wat anderes, endlisch normale Menschen. Boah, und Teneriffa vor der Westküste Afrikas ist natürlich eine feine Kulisse, womit ich bitte nicht Respektlos der Todesopfer gegenüber verstanden werden will, bei allem Respekt. Wo ham wa denn meine Loro Parque - Orcas?! Schnell jesucht, Aha, in Puerto de la Cruz, also quasi im Norden der Insel. Das genau vor dem Marokko/Westsahara-Grenzterritorium gelegene Teneriffa ist die größte aller Kanarischen Inseln und gehört natürlich zu Spanien. Sie ist 83,3 Kilometer lang und bis zu 53,9 Km (Ost-West-Ausdehnung) breit, besitzt somit eine Fläche von 2034,38 Qkm². Umso beeindruckender ist die Einwohnerzahl der Vulkan-Insel von sage und schreibe fast 1Mio. Menschen, ca.920.000 (Hey, is ja fast unsere Entschädigungszahlung!). Wenn wir die Insel mal aufteilen wollen, so befindet sich die Hauptstadt Santa Cruz de Tenerife im Nordosten, wobei sich unser Doppelmordfall, besser gesagt, dessen Tatort in der genau entgegen gesetzten Richtung im Südwesten in Adeje befindet. Beide Inselareale, platt gesprochen: rechts oben & links unten - verfügen über einen eigenen Flughafen, was bei der riesigen Touristenbeliebtheit nicht verwundern sollte, mich persönlich aber neben der Einwohnerzahl das zweite mal beeindruckt. Bevor ich mich aber noch verschwafel, weise ich noch darauf hin, das alle folgenden Spekulationen und Überlegungen selbstverständlich nur auf meinem ganz ureigenen Mist gewachsen sind, zumal der Fall ja auch offiziell als beendet und erledigt betrachtet werden muss. So weit ich mich erinnern kann, gab es im Zeitraum des Jahres 2019 (ungefähr ein Jahr vor unserer Killermikrobe!) eine ganze Reihe von mehr oder weniger spektakulären Mordfällen im Gebiet des Mittelmeerraums, des Mare Nostrum zu dokumentieren.
So spektakulär die Fälle waren, so überaus unbefriedigend wurden sie ermittlungstechnisch offiziell aufgeklärt und als erledigt zu den Akten gelegt. Von der angeblichen Unfall-Theorie bis zum vermeintlichen Täter wiesen sämtliche Fälle, meiner bescheidenen Meinung nach, eine spezielle Gemeinsamkeit auf. Sie kamen in der Urteilsverkündung durchweg alle zu einem falschen Ergebnis. Höchst wahrscheinlich und dem Anschein nach (und das ist, wie gesagt, nur meine ganz eigene persönliche Meinung!), wurden die Fehlurteile aufgrund einer gewissen zusätzlichen finanziellen Überzeugungsarbeit ausgesprochen, welche aus Deutschland kommend geleistet wurde.

Bäh, Pommes, Du riechst nach altem Frittenfett. Wat haste denn nun schon wieder?!

Nun, erfahrene Kaninchenbaubewohner werden wissen, das es in jeglichen Fällen die Mord- & Totschlag beinhalten und quasi von Öffentlichem Interesse sind, das es darauf ankommt die Nachrichten so früh wie möglich zu verfolgen und/oder festzuhalten, da unsere staatliche Propagandapresse hier noch nicht so leicht zensieren und manipulieren kann. Umso mehr erstaunt es mich, das noch der ein oder andere Artikel von vor drei Jahren im Netz zu lesen ist. Ich beziehe mich besonders auf die Artikel des staatlichen "Tagesspiegel" zu dem Fall. Es fällt auf, das der für sein Alter von sehr viel Glück und außerordentlichem Geschick beflügelte Junge, der sich seines im Blutrausch befindlichen Vaters per Flucht aus einer Höhle in völlig fremder Umgebung entziehen konnte, in den älteren Artikeln noch 6 Jahre alt war, wobei man den Bub in neueren Versionen dann immerzu mit 7 Jahren angibt. Warum ist das wichtig? - Gute Frage, vielleicht ja, weil man einem Siebenjährigen so eine Flucht vor einem Gewaltbereiten Erwachsenen aus einer Höhle schonmal eher zutraut, als einem Sechsjährigen, wer weiß.

https://www.tagesspiegel.de/gesellschaf ... 62978.html

Wie spanische Zeitungen nach dem Mordfall unter Berufung auf Ermittlerkreise berichtet hatten, hatten die Frau und die Kinder den auf der Insel lebenden Vater auf Teneriffa besucht. Das Paar lebte demnach in Trennung. (AFP)

Auch interessant, das das Paar "angeblich" in Trennung lebte. Sollte dies der Fall gewesen sein, wirkt es mitunter äußerst bedenklich, das sich eine in Trennung lebende Frau unter diesen Umständen von ihrem noch-Ehemann in eine Höhle locken lässt. Laut ehemaligen Nachrichtenmagazin hatte der auf Teneriffa lebende Frührentner seine Frau und die beiden damals zehn und sieben Jahre alten Söhne bei einer Wanderung im Süden der Insel zu einer abgelegenen Höhle geführt – unter dem Vorwand, er habe dort Geschenke versteckt. - Aha, eine Wanderung und plötzlich gibt es Geschenke in einer Höhle, wobei die in Trennung lebende Ehefrau ohne Bedenken darauf eingeht. In den Anfangstagen dieser Angelegenheit gab es außerdem eine wichtige Zeugin, eine Hauptzeugin, wenn man so will. Ich zitiere:

Der Sechsjährige werde seit Dienstag von Sozialarbeitern und Psychologen betreut, sagte Ministerin Valido. Die Nacht zum Mittwoch habe er in dem Haus jener Niederländerin verbracht, die das hilflos umherirrende, weinende und unter Schock stehende Kind am Dienstag zusammen mit anderen Passanten aufgegriffen und zur Polizei gebracht hatte. Die seit vielen Jahren auf der Insel lebende Frau habe am ersten Tag auch als Übersetzerin ausgeholfen, so die Politikerin.

Die Niederländerin sagte vor Journalisten, der Kleine habe ihr erzählt, dass der Vater die Familie zu einem Picknick aufs Land gefahren und unter einem Vorwand in eine Höhle gelockt habe. „Er hat ihnen erzählt, dass in der Höhle Ostergeschenke versteckt waren“, wurde die 59-Jährige von der Zeitung „El País“ zitiert. „Der Kleine hat seine Mutter schwer verletzt gesehen“, so die Niederländerin weiter. Dass sie tot sei, habe ihm zunächst niemand gesagt. Eine Aussage des Kindes habe sie besonders bewegt. „Er sagte mir: Es ist besser am Leben zu sein, als Ostergeschenke zu bekommen.“ (dpa)


"Es ist besser am Leben zu sein, als Ostergeschenke zu bekommen." - Buha! :joy:
Sagte Bruce Willis in Stirb Langsam Teil 3 oder der vor dem Blutrausch seines Vaters aus der Höhle entkommene 6- oder 7 Jährige?! Ich denke, wir sind uns soweit einig, das diese Aussage eine frei erfundene Aussage sein dürfte. Daneben kommt es mir mehr als seltsam vor, das diese Niederländerin hier sozusagen alle weiteren Ermittlungsarbeiten übernimmt. Obendrein muss die gute Frau auch noch als Übersetzerin aushelfen. Dann nehme ich mal an, werden die Kinder Niederländisch gesprochen haben, weil auf der besonders bei Deutschen beliebten Ferieninsel im Atlantik genügend Deutsche zur Hand sein dürften. Von dieser, wie aus dem Nichts, erscheinenden Niederländischen Zeugin erfahren wir im Grunde genommen den gesamten kompletten Tatverlauf. Zitat:

Er hat ihnen erzählt, dass in der Höhle Ostergeschenke versteckt waren“, wurde die 59-Jährige von der Zeitung „El País“ zitiert.

Oh, ich liebe Ostern! Das Osterfest = פֶּסַח pésach - Die Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus. Eigentlich das viel wichtigere Fest, wenn wir es mal neben das rein Kommerz-& Konsumorientierte US-Weihnachtsfest stellen wollen. In diesem Fall gibt es da nur ein winzig kleines Problemchen. Ostern fiel im Jahr 2019 in die 16. KW. Karfreitag war der 19. April. Ostersonntag, der 21. April. Ostermontag war der 22. April. Hm, tja is schon komisch, aber sowohl das ehemalige Nachrichtenmagazin als auch der Tagesspiegel wollen mit dem genauen Tat-Datum aus unerfindlichen Gründen nicht so richtig rausrücken. Jedoch bedarf es nur ein klein wenig Rechercheaufwand und auf dem Portal der "ruhrnachrichten.de" kann man vernehmen, Zitat:

Die Mutter aus Halle in Sachsen-Anhalt und ihr zehnjähriger Sohn hatten kaum eine Chance an jenem 23. April 2019 auf Teneriffa. Der Täter erschlug sie laut Anklage in einer einsamen Höhle im Süden der Ferieninsel. Mit Fäusten und schweren Steinen. Erst die Mutter, dann den Sohn, der seiner „sich verzweifelt wehrenden“ Mutter zur Hilfe kommen wollte. Niemand konnte die Schreie hören. Nur der kleinere Bruder habe die Gefahr blitzschnell erkannt und fliehen können.

https://www.ruhrnachrichten.de/ueberreg ... 000431439/

Demnach fällt die Tat auf den Dienstag, den 23. April 2019. Auf gut deutsch gesagt, nach Ostern. Da war gar kein Ostern mehr. Und falls mir der Kollege "Duchonin" in die Parade fährt, von wegen Orthodox und so. Auch das habe ich recherchiert, die Orthodoxen-Ostertage sind immer gute 5 Wochen später, es muss sich also um das Christliche Osterfest gehandelt haben, mit dem kleinen feinen Unterschied, das es halt zum Zeitpunkt der Tat schon vorbei war, womit unsere Zeugenaussage eine ziemliche Schlagseite bekommt. Interessant wird es aber auch bei einigen zusätzlichen Informationen auf dem ruhrnachrichtenportal, Zitat:

Tatort Höhle

In der Ehe habe es nie Gewalt gegeben, auch im Trennungsjahr nicht, versicherte der Angeklagte.
In der Höhle war aber alles ganz anders: Seine Frau habe sich am Kopf verletzt, stark geblutet und dann die Nerven verloren, weil er wegen fehlenden Handy-Netzes keine Hilfe habe herbeirufen können. „Sie hat rumgeschrien, ich würde sie verbluten lassen (…), und dann hat sie begonnen, um sich zu schlagen.“ Er sei umgefallen. „Ich lag am Boden, da war plötzlich alles ganz komisch, ich hatte ein Rauschen und Pfeifen im Ohr.“

Plötzlich seien viele Steine auf ihn geworfen worden. „Ich war total in Panik, hatte so eine Todesangst, da habe ich die Steine gegriffen und sie zurückgeworfen.“ Dann sei er seinen jüngeren Sohn suchen gegangen. Bei der Rückkehr in der Höhle habe er die blutüberströmten Körper der Frau und des älteren Sohnes (10) in der Höhle entdeckt. Seine Frau habe noch gelebt, sei kurz aufgestanden und dann endgültig umgefallen.


Hm, ich will da echt nicht falsch verstanden werden, aber eigentlich habe ich das alles nicht so richtig verstanden. Nach einem Geständnis klingt das für mich nicht gerade. Einmal mehr stelle ich mir die Frage "womit" man den mutmaßlichen Täter überführen konnte, bei allem nötigen Respekt. Welche Spuren und Beweise konnte man denn jetzt gegen ihn vorbringen. Beispielsweise müsste es sich doch bei der "Tatwaffe" um so einen besagten Stein gehandelt haben. Wie wäre es denn mal mit entsprechenden Fingerabdrücken, Fußabdrücken, oder Blutspuren. Ich kann da irgendwie nix Konkretes erkennen, außer den Angaben eines sechs- oder siebenjährigen Kindes oder den offensichtlich gelogenen Zeugenaussagen der ominösen Niederländerin. Alleine die Urteilsverkündung ist für sich genommen schon extrem auffällig, weil wir es bei sonstigen Mord-Vergewaltigungs- und/oder Tötungsdelikten in aller Regel mit viel "milderen" Urteilen zu tun haben, speziell, wenn es sich beim Täterkreis um eine gewisse Klientel aus dem Arabisch-Afrikanisch- oder Vorderasiatischen Raum handelt. Die Höhe der Haft und vor allem die Höhe der Entschädigungszahlung an den mit dem Leben davon gekommenen Junior steht im krassen Verhältnis zur eigentlichen Beweislage, in diesem Fall, zur nicht-Beweislage, meiner Meinung nach. Ich denke in der Angabe, das der Verurteilte in Deutschland unter anderem mehrere Immobilien besitzen soll, befindet sich auch das Motiv dieser Tat. Zur Frage, ob eine in Trennung lebende Ehefrau sich überhaupt dazu bereit erklären würde, ihrem baldigen ex-Mann in einem fremden Land in eine Höhle zu folgen, gesellt sich der unschöne Verdacht, das das unmittelbare nähere familiäre Umfeld der erschlagenen Frau, sozusagen das angeheiratete familiäre Umfeld des mutmaßlichen Täters, ganz direkt in die Tat verwickelt sein dürfte und den eigentlichen Täterkreis darstellt. Ich nehme stark an, das die Herkunft der Frau und ihrer Familie so ziemlich im muslimisch geprägten Raum zu finden sein dürfte. Eine weitere Frage, womit man den Mann eventuell erpressen könnte, ist leicht zu beantworten. Falls es sich nicht gerade um einen Empathie-losen materiellen Drecksack handelt, ist er mitunter auch bereit für das Leben seines verbliebenen Sohnes in den Knast zu gehen.
1
Bild



Benutzeravatar
Duchonin
Level 5
Level 5
Beiträge zum Thema: 1
Reaktionen: 291
Beiträge: 1286
Registriert: 13.04.2020
Geschlecht:
Wohnort: Mogilow
Alter: 45
Status: Offline

Teneriffa Doppelmord 2019 - Deutscher Vater verurteilt

#2

Ungelesener Beitrag von Duchonin » Do, 24. Feb. 2022, 22:11

Alles irgendwie widersprüchlich:

1.
Er sei seit 2017 immer während der Wintermonate wegen des angenehmeren Klimas auf Teneriffa gewesen. Gegen Schmerzen und Depressionen habe er Medikamente genommen, auch Morphium. „Bei einer Operation wurden Fehler gemacht“ - daher sei er wegen einer schweren Behinderung zum Frührentner erklärt worden.
https://www.berliner-kurier.de/panorama ... -li.208228

2.Bild
Der Mann scheint mir schon etwas schwächlich zu sein. Dazu Bewegungseinschränkungen durch Schmerzen.
Da hätte ich schon meine Zweifel, ob der eine massive Gegenwehr einer 39-jährigen Frau und des auf jeden Fall viel beweglicheren 10-Jährigen überwinden kann.


3.
Nun soll sich zunächst ein Priester um den überlebenden Jungen kümmern. Eventuell werde er als Vormund eingesetzt: Der Sechsjährige kenne den Geistlichen aus Deutschland, hieß es. Familienangehörige seien zunächst nicht in der Lage gewesen, von Deutschland aus auf die Kanareninsel zu reisen. Sie hätten den Schock der Nachricht noch nicht verkraftet, berichteten spanische Medien am Samstag.
https://www.augsburger-allgemeine.de/pa ... 54631.html

Ein vermutlich katholischer (?) Priester und das aus Sachsen-Anhalt. Bei dem Priester in Deutschland lebt der auf Teneriffa
Bei einem Anteil von 3,3% Katholiken an der Bevölkerung, ist es schon ungewöhnlich, dass der Priester den Jungen kennt.Waren vielleicht nur Frau und Kinder katholisch ? Dann hätte Thomas H. im katholischen Spanien sowieso schlechte Karten


4.
Halle (Saale)/MZ - Ostersonntag 2019 sitzt Silvia H. bei Freunden in der Küche. Am nächsten Tag will sie mit ihren beiden Söhnen Jakob (10) und Jonas (7) vom Flughafen Leipzig-Halle auf die spanische Insel Teneriffa fliegen und den Vater der gemeinsamen Kinder besuchen. „Sie hat erzählt, dass ihre Mutter gesagt hatte, dass sie nicht fliegen solle. Die Mutter hatte Angst“, erinnert sich ein Bekannter gegenüber der MZ.
https://www.20min.ch/story/toetete-der- ... 9875611108

Die Frau scheint also doch erst am Ostermontag nach Teneriffa geflogen zu sein. Nachträgliches Ostereiersuchen dann erst am Dienstag.

5.
Der Junge belastete seinen damals 44-jährigen Vater schwer. Noch am Abend nahmen Beamte den Frührentner, der getrennt von seiner Frau auf Teneriffa lebte, in dessen Wohnung in Adeje gut zehn Kilometer vom Tatort entfernt fest. Wie die Richterin schrieb, hatte er sich nach der Tat „der blutbefleckten Kleidung entledigt, gewaschen, umgezogen und ins Bett gelegt“.
https://www.berliner-kurier.de/panorama ... -li.208228

Hat man die blutbefleckte Kleidung gefunden ?

Mein lieber @PommesAgnum:

Ich muss Dich enttäuschen. Das ist mir zu verwirreend, um mich festzulegen.
1
Bild

Benutzeravatar
Diskussionsleitung
PommesAgnum
Level 3
Level 3
Beiträge zum Thema: 2
Reaktionen: 149
Beiträge: 459
Registriert: 04.05.2018
Geschlecht:
Wohnort: Heinrich Heine Stadt
Alter: 45
Status: Offline

Teneriffa Doppelmord 2019 - Deutscher Vater verurteilt

#3

Ungelesener Beitrag von PommesAgnum » Fr, 25. Feb. 2022, 18:39

Duchonin hat geschrieben:
Do, 24. Feb. 2022, 22:11
"Der Mann scheint mir schon etwas schwächlich zu sein."
Etwas schwächlich?! Buha, Lach! :joy:
Mahlzeit Duchonin!
Du magst mir bitte verzeihen, aber mein Lachflash bezieht sich einzig auf unsere westliche Propagandapresse, egal ob auf Teneriffa, in Warschau, London, Rom oder in Berlin. Der staatlich gleich geschaltete Fassaden-Journalismus bei uns in Europa löst bei gewöhnlichen Freidenkerinnen und bei Otto-Normal-Kritikern mittlerweile nur noch sofortige Lach- oder Wutanfälle aus.
Den Grund meiner Erheiterung will ich Dir mal direkt hinterher posten.

Thomas H. Teneriffa for Allcrime.jpg

Der von Dir zitierte "schwächliche" Mann scheint mir nicht nur von schwächlicher Natur zu sein, der erscheint mir nebenbei bemerkt, vor allem auch nicht derselbe Mann zu sein. Jedenfalls handelt es sich beim Berliner Kurier ja ganz offensichtlich nicht um dieselbe Person, jenen mutmaßlichen Täter Thomas H., den uns das ehemalige Nachrichtenmagazin Der Spiegel visuell als verurteilten Mörder Thomas H. verkaufen will.
0
Du hast entweder keine ausreichende Berechtigung, um diesen Dateianhang anzusehen, oder du bist kein Mitglied bei Allcrime.
Zur Registrierung..

Antworten <>

Zurück zu „Allcrime: geklärt!“

Wer ist online?

0 Mitglieder | 1 Gast